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Viel Neues aus dem Hause Google. Denn zwischen Antworten auf brennende Fragen und einem Test gibt es schon die erste offensichtliche Neuerung beim Accelerated Mobile Pages Projekt.

Fetch as Google überarbeitet?

Im Google Hilfeforum berichteten einige Nutzer über Probleme mit der Abruf wie durch Google Funktion in Search Console. Denn dies gibt einen Fehlerstatus zurück, auch wenn keine offensichtlichen Fehler vorliegen.

John Mueller hat sich dem Problem angenommen und eine Lösung präsentiert, die sicher zahlreiche Webmaster interessieren dürfte. Denn es hängt mit JavaScript und CSS zusammen – es heißt also aufpassen, dass es nicht zu viele solcher internen Dateien gibt.

“Das Hauptproblem ist, dass auf der Seite einfach zu viele JavaScript und CSS Dateien genutzt werden. Wir müssen sie alle abrufen um die Seite rendern zu können. Und da sie alle auf demselben Host sind (auch wenn einer ‘cdn’ heißt, es ist dieselbe IP-Adresse), dann haben wir eine Zeitbeschränkung. Daher lassen wir einige von ihnen Fallen und können die Seite dann nicht richtig rendern  (der Code kann nicht komplett laufen). Das sieht man beim Pagespeed Tool oder webpagetest.org.

[…] Ich würde empfehlen, die Probleme mit der hohen Anzahl an JavaScript und CSS anzugehen, auch unabhängig vom Redering. Das wird die Anzeige der Seite für Nutzer und Suchmaschinen deutlich verbessern.”

zu viel javaSpam Report = Manual Action?

Immer wieder fragen sich Nutzer, wie erfolgversprechend es eigentlich ist, einen Spam Report einzureichen. Denn oft hört man nichts von Google zurück, und die entsprechenden Seiten ranken weiterhin sehr gut.

Nun hat Juan Felipe Rincon von Google auf der Search Marketing Expo ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert. Er gab preis, dass Google pro Monat etwa 35.000 Spam Reports von den Nutzern erhält.

Und von diesen weisen circa 65% tatsächlich auf Spam hin und haben entsprechend eine manuelle Abstrafung zur Folge. Google hat sich jedoch gewisse Prioritätenlisten erstellt, nach denen die Reports abgearbeitet werden.

Der wichtigste Anhaltspunkt ist, wie sehr sie den Nutzer, also den Suchenden, beeinflussen. Wichtige Themen werden also bevorzugt behandelt. Zudem gibt es zahlreiche Nutzer, die wiederholt gute Reports einreichen. Diese werden dann schneller verarbeitet, da Google weiß, dass man ihnen vertrauen kann.

Telefonnummer in den SERPs

Bekanntlich kann man in AdWords Anzeigen die eigene Telefonnummer vermerken. Auch in den lokalen Ergebnissen ist es möglich, eine Kontaktnummer anzugeben. In den SERPs hat es so etwas bisher jedoch nicht gegeben.

Doch Ryan Schilling ist über einen Test gestolpert, in dem Google unter organischen Suchergebnissen einen Telefonbutton mit dazugehöriger Nummer ausspielt. Dies hat er in den mobilen Ergebnissen gefunden.

Und eine solche Änderung würde auch großen Sinn im Hinblick auf die Nutzerfreundlichkeit machen. Denn so wäre es möglich, direkt mit Anbietern und Dienstleistern in Kontakt zu treten, wenn man sie in den SERPs gefunden hat.

Es wäre daher schön, wenn diese Möglichkeit – vielleicht per Markup – auch in den unbezahlten teilen der Suchergebnisse zur Verfügung stehen würde. Die Zeit wird zeigen, ob und wann es dazu kommen wird.

telefon

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Nach meinem Studium der Politikwissenschaften (Schwerpunkt Diplomatie) habe ich mich im April 2015 der imwebsein GmbH angeschlossen. Im Bereich Online-Marketing war ich zuvor für einige politische und sportliche Organisationen tätig - und unterstütze einige von ihnen immer noch im Ehrenamt. Ich freue mich auf einen regen Austausch, vor allem auf unserem neuen SEO-Portal!

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