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Eröffnung der OMX durch Oliver Hauser.

OMXHier geht es zum SEOkomm Recap
Die Tore öffnen sich und es geht endlich los. Lange haben wir alle gewartet, aber nun findet das geballte Wissen den Weg in unsere Köpfe.

Die Anmeldung ist komplett stressfrei und was ich besonders gut finde, ist, dass man sich seine Beutel mit Werbematerialien selbst zusammenstellen kann. Ihr kennt das ja, die Taschen/Beutel mit all den Sachen, die man mehr oder weniger braucht. Hier nehmt ihr nur das mit, was ihr wirklich braucht. Die Idee finde ich gut.

Robert Seeger spricht zum Thema: Mehr Normalität & Autorität im Online Marketing – eine Morgen-Predigt mit der Frage “bist du normal?” 🙂

Social Media und der Mensch, wie passt das zusammen? Was ist normal?

Was für ein Highlight Vortrag, selten so einen unterhaltsamen und guten Vortrag gesehen. Das ist fast schon Comedy was hier abgeht 🙂

Aber der Inhalt ist schon ganz klar, Trends erkennen und nicht auf das “normale” achten. Das, was wir heute als normal ansehen, wird es in ein paar Jahren nicht mehr sein. Kinder von heute werden kein gesetztes TV Programm mehr kennen, sondern wir werden uns aussuchen, was wir wann schauen.

Geheimwaffe: Wenn gar nix mehr geht, nehmt die Katze. (Katzenfotos-sarkastisch) 

Alles kann man sich kaufen, nur keine Aufmerksamkeit, die müsst ihr Euch verdienen. Das ist die eigentliche Kernaussage des Vortrages, welcher phänomenal vorgetragen wurde.

Nun gibt es immer drei Slots und man muss sich entscheiden. (Siehe Agenda) Ich habe mich für Wearables – die Zukunft ist tragbar? von Jim Knopf entschieden.

Es geht, wie der Name schon sagt, um tragbare Technik und wie diese für uns profitabel umgesetzt werden könnte. Passt gut zum Thema und zu Kitt, der wurde ja auch mit der Uhr gesteuert 🙂

Interessant ist, was da noch alles auf uns zukommen kann. Natürlich wird nicht alles Realität werden oder gar in die Massenproduktion gehen. Manches wird funktionieren und angenommen, manches nicht. Dennoch kann und sollte man diesen Weg der Entwicklung im Marketing bei seinen Entscheidungen nicht vergessen.

Sechs entscheidende Erfolgsfaktoren im Online Marketing mit Alexander Nemet.

Alexander NemetGlobales Anliegen ist es, sich vom Traffic der großen Player wie Google und Amazon zu lösen.

  1. Was bieten wir und wo stehen wir? Tracking nicht vergessen!
  2. Wo findet der Traffic statt? Similarweb.com als mögliche Anzeigeform. Aber auch die vielen verschiedenen Tools der einzelnen Bereiche werden kurz vorgestellt.
  3. Daten und Ergebnisse hinterfragen! Beispiel Sichtbarkeitswert, der muss halt zur Fragestellung passen und bedeutet nicht gleich, dass eine Seite ist besser ist als die andere. Aber auch andere Daten müssen richtig interpretiert werden, wie z.B. das Suchvolumen im Keywordtool. Nur wer Daten richtig einordnen kann wird auch die richtigen Ergebnisse erhalten.
  4. Content – wo muss er hin (nicht nur aus SEO Sicht) und nein, SEO Texte sind kein Content 🙂
  5. Social Media effizient und auch als Kommunikationsplattform nutzen.
  6. An das eigene Team denken, früh eigenen Nachwuchs fördern und ausbilden.

Alexander ist der Meinung, dass das Reporting nie rausgegeben werden darf sondern immer Inhouse erfolgen muss. Auch braucht man immer einen Fachmann, der einen anderen Fachmann kontrolliert, um auch wirklich hochwertige Arbeiten zu erhalten. Interessanter Ansatz, aber sicherlich nur für größere Firmen geeignet. Ein KMU, der noch einen SEO engagieren soll, um den anderen SEO zu kontrollieren, halte ich für schwer vermittelbar.

Conversion Optimierung – 40 Learnings mit André Morys

Was kann man glauben?Du kannst nichts erkennen, was du nicht weißt. Gut dargelegt am Beispiel einer Kuh, aber da muss man dabei gewesen sein 😀

Auch die AB Tests, die gezeigt wurden, sollte man sich nachträglich in den Slides nochmal ansehen.

Generell wird gut aufgezeigt, wie viel der Zufall auch mit dem Test zu tun hat, und wie wenige SEOs dies mit einbeziehen. Wie valide müssen die Daten sein, um die richtige Entscheidung zu treffen? Die Mitte ist die günstigste. Hört sich komisch an, ist aber relativ einleuchtend aufgezeigt. Auch hier rate ich zur nachträglichen Folien-Beschaffung.

Er sprach auch über die Facebook Deaktivierungsseite und wie man hier versucht, mit Hilfe von Motivation eine andere Entscheidung herbeizuführen als die eigentlich geplante.

Sehr geiler Vortrag bis jetzt, auch wieder super unterhaltsam vorgetragen mit ganz vielen Comedy Aspekten. Man muss in der Lage sein, aus schlechten Testresultaten herauszulesen, wie diese zu Stande kamen und was man ändern sollte. Dann testet man so lange, bis die erwarteten Ergebnisse eintreten. Damit tritt dann ein Wachstum ein.

Smarte Hebel im Online Marketing mit Karl Kratz

Macht Eure Inhalte doch mal geil! Überall wird Geld ausgegeben, aber da, wo es sinnvoll ist gibt es keine Ressourcen?

Muss man neue Inhalte erstellen? Hasen auf die Arme der jungen DamenHasen , fütter lieber nur einen als alle

Hasenfütterung, anstatt immer wieder neue Inhalte zu schaffen. Man sollte sich darauf konzentrieren, weniger immer besser zu machen. Auch aus Sicht der Suchmaschinen macht es Sinn, auf mittleren und schlechten Content zu verzichten und nur noch sehr guten Content anzubieten.

Die Frage ist: Wie viele Inhalte brauchen wir, um den Besucher konvertieren zu lassen? Hier sagt Karl, nach 7 Versuchen bricht er den Versuch ab. Daher braucht man sich nicht überlegen, ob jemand konvertiert, sondern wann. Die Betrachtungsweise ist wichtig!

karlWelches Ereignis, Bedarf oder Absicht? Relevante Fragen und Betrachtungs-Ebenen. Welche Medien & Formate? Richtige (Such-) Begriffe im Suchkontext und zum Abschluss noch die Handlungsaufforderung, fertig ist die perfekte Website.

Sehr gut wird das ganze am Beispiel von Chefkoch aufgezeigt. Beispiel Spargel. Jedes Jahr wurde ein Artikel zum Thema Spargel geschrieben, dann wurden 2015 alle zu einem Artikel zusammengefasst, der jetzt DER Spargel Artikel ist. Auch gut für Suchmaschinen, die sich nun nicht mehr entscheiden müssen. Fazit: Nicht immer alle Inhalte neu machen, sondern bestehendes ausbauen und verbessern.

Dann spricht Karl über Newsletter, denn auch hier muss nicht immer alles neu gemacht werden. Raus aus dem Kampagnendenken, rein in die Prozesse.

Wir sollten digitale Schachspieler werden

Was passiert danach und was passiert danach, denn es passiert immer etwas danach.

Geile Session von Karl..

Mehr aus der Google Search Console herausholen mit Stephan Czysch

search console vorgestellt auf der omxCrawling mit SEO Tools läuft anders ab als mit den Crawler von Google.

Es werden die Unterschiede von Screaming Frog oder auch Sistrix zur SC aufgezeigt .

Hinweis auf Sicherung der SC Daten, denn sonst wird es nur für die letzten drei Monate ausgewertet werden können.

Am besten ist es, sich die Folien zu besorgen, da es einige der Tipps sich auf gezeigte Sachverhalte beziehen. Es wird aufgezeigt, wie man mit der SC arbeitet (z.B. doppelte Title erkennen und verbessern).

Die Infos gehen hier immer mehr ins Detail, sind aber ohne die Slides nicht sinnvoll live wiederzugeben. Besorgt euch die Slides, es lohnt sich!

Den Hinweis auf Analytics-Edge solltet ihr euch auf jeden Fall mal ansehen, falls nicht schon geschehen.

Wie kann ich Social Media für mein Unternehmen nutzen? mit Felix BeilharzFelix auf der OMX

Verhaltensänderung, wie das Smartphone unser Leben verändert und natürlich auch das Social Media Zeitalter.

Für unser Business resultiert daraus: Social + Local + Mobil und das Thema Livestreaming (Periscope) oder auch younow usw. in das Marketing mit aufzunehmen.

Studie: Jeder zweite lässt sich über Social Media zum Kauf beeinflussen. Wer hier nicht vor Ort ist und seine Kunden abholt verpasst Umsatz. Über Social Media Kanäle lässt sich direkt mit dem Kunden kommunizieren, daher sollten diese Plattformen aktiv genutzt werden. Was möchte man mit Social Media Marketing erreichen? Wohin soll es gehen?

Felix zeigt, was mit Videos über Social Media (Facebook) möglich ist. Wenn man was zu sagen hat, einfach mal was sagen und das ins Netz einstellen wo die Zielgruppe ist 🙂

Im B2B ist Social Media jedoch nicht ganz so einfach wie im B2C. Ansonsten werden die einzelnen Social Kanäle, die gerade aktuell sind, vorgestellt. SnapChat, Instagramm, FB, usw.

Ebenfalls sollten Unternehmen einen Blick auf Anbieter wie Kanunu und Co. werfen, denn überall dort, wo eine Interaktion stattfindet, sollte das Unternehmen über welches gesprochen, wird nicht mehr fehlen.

Hinweis auf bit.ly/zielgruppen-verstehen zum Auswerten der Zielgruppe.

Bezieht eure Kunden mit ein und lasst sie doch Marketing für Euch machen. Verkauft nicht eure Produkte sondern vermittelt ein Lebensgefühl oder eine Problemlösung. Beispiele gab es auf den Slides, die Ihr Euch besorgen solltet. Gute Social Media Zusammenfassung vom Felix, hat Spaß gemacht zuzuhören.

Der Weg ist das Ziel von Gesa Schramme

gesa schrammeHäufig wird Attribution nur am Rande der strategischen Überlegungen betrachtet und weniger als kanalübergreifender Optimierungsprozess.

Was ist Attribution?
Die Performance-Betrachtung im Cross-Channel Ansatz zum besseren Verständnis des Marktes sowie dessen erfolgsgesteuerte Ausrichtung.

Die Customer Journey muss beachtet werden. Achte auf länderspezifische Merkmale, in Deutschland sind die User faul, möglichst kleine Klickketten sollten angestrebt werden. In UK geht vieles um das Thema Lieferung, dadurch werden teilweise die Klickketten dort länger, was aber nicht schlimm ist. Es sind also unterschiedliche Klickebenen bei verschiedenen Länderseiten möglich.

Besondere Wichtigkeit in den Klickketten wird dem ersten und dem letzten Klick zu teil. Es werden verschiedene Modelle vorgestellt. (die Folien am besten nachträglich besorgen). Nachfolgend wird erläutert, welches Modell wofür geeignet ist.

Danach wird es sehr komplex und eine Betrachtung ist ohne die Folien und die Ausführungen von Gesa ist kaum möglich. Auf jeden Fall super informativer Vortrag.

Relaunch am Beispiel von Salzburg.com von David Radicke

Salzburg.com live vor OrtIm Mai 2015 findet der Relaunch statt. Onlinezeitungen haben im allgemeinen immer die gleichen Probleme (HTML Hygiene, Verlinkungen, Contentschnipsel usw. usf.).

Salzburg.com hatte 633.000 Seiten. Die Frage ist, wie viele echte Artikel sind wirklich im System? Was ist mit Fehlern aus der Search Console?

Canonical Tags sind laut David kein Weg, um Duplicate Content zu beheben. Die Verwendung sollte nur im Not- und nicht im Normalfall passieren.

DC passiert oft durch Fehler, die gar nicht bekannt sind. Daher sind sowohl ein Crawling als auch eine Auswertung der eigenen Daten unheimlich wichtig.

Fazit: Es gibt ein Chaos, welches geordnet werden muss.

301 ist eine mögliche Lösung, die leider aufgrund fehlender Menpower kaum umsetzbar ist. 404/410 wäre eine Möglichkeit, hat aber auch Nachteile. Abschalten? Sicherlich nicht! Was also nun machen?  Es gibt keine leichte Antwort. Davids Meinung ist, dass von allem etwas passieren solte. Man muss abwägen und schauen, wo was sinnvoll ist.

  • Gibt es wichtige Links auf alten Content?
  • Wo gibt es noch Traffic?
  • Kann man große Mengen Clustern?(Für automatische 301?)
  • Gibt es große Bereiche, die garantiert Müll sind und weg können?

Das Aufräumen kann ein paar Jahre dauern!

Fazit

Hammer, wirklich der Hammer. Super Speaker durch die Bank weg und tolle Themen. Ich frage mich, wie das morgen noch besser werden soll? Nun, ich nehme auf jeden Fall eine ganze Menge neuer Insights mit und bedanke mich bei allen, die den Tag heute möglich gemacht haben.

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Die Suchmaschinenoptimierung und das Online-Marketing sind meine Leidenschaft. Als akkreditierter Journalist und Chefredakteur des SEO Portal schreibe ich darüber und als Geschäftsführer der imwebsein GmbH (Online Marketing Agentur) kann ich diese Leidenschaft in der Praxis umsetzen.

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