Mit dem Disavow-Tool von Google können Webmaster unliebsame Links abwerten. Abgewertete Links werden dann von Google ignoriert. Allerdings sollte man mit dieser Möglichkeit sparsam umgehen, und sie nur dann nutzen, wenn es wirklich erforderlich ist.

Das Abwerten von Links ist dann empfohlen, wenn seitens Google eine manuelle Maßnahme wegen unnatürlichem Linkaufbau verhängt wurde oder eine Verhängung konkret bevorsteht. Wer Links abwertet, ohne dass dies der Fall ist, riskiert ohne Not nachlassende Rankings. Denn Links, die von Google nicht als künstlich oder schädlich eingestuft werden, wirken sich mitunter vorteilhaft auf die Rankings aus. Fallen solche Links weg, können die Platzierungen nachlassen.

Darauf wies John Müller von Google in einem Webmaster Hangout hin.

Backlinks sind oft nützlich

Backlinks sind ein Rankingfaktor. Sind Links minderwertig, werden sie in den meisten Fällen automatisch von Google ignoriert ohne dass ein Eingreifen des Webmasters erforderlich ist. Nicht selten tragen aber auch Links zu einem guten „Grundrauschen“ bei, von denen man es nicht erwarten würde. Ein Entfernen solcher Links ohne Not bringt daher potentiell eher Nachteile als Vorteile mit sich.

Die Nutzung des Disavow-Tools ist in erster Linie dann sinnvoll, wenn man selbst in großem Stil künstlichen Linkaufbau betrieben hat oder von einem Konkurrenten absichtlich schädliche Links auf die eigenen Seiten geschaltet wurden, in der Absicht die Rankings zu schädigen.

Informationen zum Google Disavow Tool, und wie Ihr es richtig einsetzt, findet Ihr unter https://support.google.com/webmasters/answer/2648487?hl=de

Bild: Austin Distel / unsplash.com

Hinterlasse eine Antwort

Please enter your comment!
Please enter your name here