AdWords und AdSense: Werben mit Google

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Inhaltsverzeichnis

26.05.2016: AdWords: Werben in der mobilen Welt

Google AdWords wird momentan mit Hochdruck modernisiert. In drei Tagen findet die Live Demo des neuen Designs statt, welches dann Mitte nächsten Jahres komplett ausgerollt werden soll. Doch es gibt weitere Pläne, mit denen Google seine Werbeplattform voranbringen möchte.

Cross-Device Gebote

Google wird nicht müde, zu betonen, dass mehr als die Hälfte aller Suchanfragen bereits auf mobilen Endgeräten stattfindet – Tendenz steigend. Entsprechend muss auch Google’s wichtigstes Instrument zur Monetarisierung der Suchmaschine für eine Mobile-First Welt gerüstet sein.

Es wurde in der letzten Zeit entsprechend schwierig, vernünftige Gebote für mobile Endgeräte abzugeben, da alles noch auf den Desktop zugeschnitten war. Doch dies wird sich nun grundlegend ändern. Künftig werden Nutzer individuelle Gebote für Desktop, Tablet und Mobile einstellen können.

Damit kann man für das wichtigste Endgerät ein Gebot festlegen und für die anderen deutliche Abweichungen einstellen – je nach Bedarf von bis zu 900%. Dies wird für alle bestehenden Kampagnentypen möglich sein. In den kommenden Monaten wird diese Änderung nach und nach für alle Benutzer ausrollen.

Responsive Anzeigen

Auch wird es in der mobilen Welt immer wichtiger, passende Anzeigen auszuspielen. Und Google will den Nutzern dabei helfen. So muss man künftig nur wenige Informationen wie die Description und das Bild vorgeben – und Google erstellt daraus eine responsive Werbeanzeige.

Diese sollen sich dem Aussehen der zu Grunde liegenden Website anpassen und sich so in die Surferfahrung einbetten. So will Google bessere Klickraten für die Werbetreibenden erreichen. Auch sollen in neuen Anzeigentypen mehr Infomationen zur Verfügung gestellt werden.

Expanded Text Ads

Mit dieser neuen Werbeform, den Expanded Text Ads, bietet Google den Werbenden mehr Raum, um sich den Nutzern vorzustellen. Denn je besser man etwas kennt, desto größer ist die Chance, dass man es anklicken möchte. Die Begrenzungen sehen daher in Zukunft folgendermaßen aus:

extended Text ads

Dies wird für alle Endgeräte gültig sein – die Angleichung von Desktop und Mobil schreitet daher auf Grundlage der Abschaffung der rechten AdWords Spalte weiter voran. Google empfiehlt, schon jetzt mit den Planungen für die neuen Formate zu beginnen – damit man alles fertig hat, wenn sie live gehen.


20.05.2016: Werbung in der Bildersuche

Was schon seit einiger Zeit in Tests zu sehen war, ist nun auch offiziell ein funktionierenden Feature: Werbetreibende können nun auch in der Google Bildersuche Anzeigen via AdWords schalten – solange es sich um Shopping Ads handelt. Damit erhalten Verkäufer neue Möglichkeiten, um ihre Produkte anzubieten.

Denn laut Google merkt die Suchmaschine auch in der Bildersuche, wenn hinter einer Suchanfrage eine Kaufabsicht steht. In solchen Fällen können künftig Shopping Ads getriggert werden, durch die sich er Nutzer bei Bedarf durchklicken kann. Damit rücken die organischen Suchergebnisse etwas nach unten.

Wichtig ist dabei: Diese Änderung gilt aktuell nur für die mobile Suche! Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass sich das bald ändert. Wer Teil des Google Display Netzwerkes ist, dessen Anzeigen sind automatisch zur Ausspielung in der mobilen Bildersuche berechtigt. Und so sehen diese Anzeigen in den Suchergebnissen aus:

ads in images


13.05.2016: Neue AdWords und PLA Anzeigen Typen

Wie wir gestern gemerkt haben, scheut sich Google nicht davor, viel mit dem Aussehen der Suchergebnisse zu experimentieren. Dies betrifft auch die bezahlten Suchergebnisse, bei denen der Konzern durch regelmäßige Änderungen dafür sorgen möchte, dass diese immer weiter und immer öfter geklickt werden.

AdWords Anzeigen verbreitert

Es hat nach der Verbreiterung der Suchergebnisse nicht lange gedauert, bis nach organischen Ergebnissen, Local Packs und Featiured Snippets auch die bezahlten AdWords Anzeigennachgezogen sind. Diese sind nun ebenfalls breiter – und wirken dadurch deutlich entzerrt und offener.

Sie wurden damit schnell an das neue Format der Suchergebnisse angepasst und sind jetzt auf eine Breite von 600 Pixeln angelegt. Dies gilt für alle AdWords Anzeigen, also sowohl die über als auch jene unter den organischen Suchergebnissen. Hier seht ihr den Unterschied, mit der neuen Version oben und der alten unten:

breitere ads

Neue Product Listing Ads

Zur gleichen Zeit experimentiert Google auch mit einer neuen Variante der Product Listing Ads. Normalerweise beinhalten diese fünf Produkte pro Ausspielung – doch das könnte sich in Zukunft ändern. Aktuell sind Versionen mit drei, vier und sechs Produkten im Umlauf, deren Performance wohl miteinander verglichen wird. Und so sehen sie aus:

3pla

4pla

6 pla

Die PLA mit sechs verschiedenen Produkten sieht dabei ziemlich gedrungen aus. Die mit drei Produkten besticht durch viel weißen Hintergrund. Es scheint, als wäre die Variante mit vier Produkten ein guter Kompromiss, wenn man von dem aktuellen Format abrücken möchte. Die Frage dabei ist aber natürlich, inwiefern das Einfluss auf Google’s Einnahmen hätte.


28.04.2016: Google mit neuen Werbeorten und -formaten

Für Google sind bezahlte Werbeanzeigen die Haupteinnahmequelle. Entsprechend ist es für den Konzern von höchstem Interesse, alles zu tun, um Nutzer zum Klicken auf die Anzeigen zu bringen. Hierbei kann es helfen, wenn die Anzeigenform sich immer mal wieder ändert – denn ansonsten scrollen viele Menschen direkt an den Anzeigen vorbei.

Immer wieder experimentiert Google also mit unterschiedlichen Werbeformen, neuen Farben und anderen Darstellungsweisen. Auch in den letzten Tagen konnten internationale Marketer einige interessante Tests beobachten. Hier findet ihr eine Übersicht zu allen Details aus diesen Experimenten.

Werbung in der mobilen Bildersuche

Werbung in der Bildersuche gibt es seit einiger Zeit. Sie wird jedoch bislang nicht immer, sondern nur bei einigen bestimmten Suchanfragen ausgespielt. Nun scheint es so, als sei diese Werbeform nicht mehr nur auf dem Desktop, sondern auch auf mobilen Endgeräten zu finden.

mobile ads

Klickt man auf das “i” neben Sponsored, so erhält man eine Erklärung für die Ausspielung der Anzeigen: “Auf Basis Ihrer Suchanfrage glauben wir, dass Sie nach einem Produkt suchen. Wenn Sie auf diese Box klicken, erhalten Sie Ergebnisse von Anbietern, die Ihre Anfrage erfüllen können. Google könnte von einigen dieser Anbieter eine Kompensation erhalten.”

Dies scheint kein limitierter Test, sondern zumindest in den USA bereits eine endgültige Neueinführung zu sein. Wie man sieht, wird ein Großteil des Bildschirms von den zwei bezahlten Anzeigen eingenommen. Die ersten organischen Ergebnisse sind nur zur Hälfte zu sehen.

Längere Texte in den Anzeigen

Seit einigen Wochen ist die rechte Seite nun schon frei von Werbung. Und ein aktueller Test zeigt, wie Google mit dem neu gewonnenen Platz umgehen könnte. Nämlich indem sie den bestehenden Anzeigen mehr Platz für ihre Texte zur Verfügung stellen. Und das kann dann so aussehen:

longer text

Im Test auf der rechten Seite ist die Überschrift doppelt so lang. Und das, ohne dass die Beschreibung verkürzt werden müsste. Im Gegenteil ist die Beschreibung sogar 80 statt 70 Zeichen lang. So bieten sich Marketern neue Möglichkeiten, um Informationen für potentielle Kunden unterzubringen.

Momentan wird dieses Format noch in einer geschlossenen Beta-Version getestet und ist daher erst für eine sehr kleine Gruppe an Nutzern freigeschaltet. Wir werden sehen, ob und wann diese Variante über dieses Stadium hinauskommen wird. Google hat auf offizieller Ebene bislang noch keine Informationen dazu herausgegeben.

PLA unter den organischen Suchergebnissen

Ein bekanntes Format an einem neuen Ort ist die dritte Neuerung. Die bekannten Product Listing Ads werden normalerweise direkt zu Beginn über den organischen Suchergebnissen angezeigt. Nicht so in einem aktuellen Test, in dem sie fast ganz nach unten auf der Seite wandern.

Hier erscheinen die PLA unter den organischen Suchergebnissen, allerdings über den abschließenden AdWords Anzeigen. Auch hier gibt es nur einen Satz an PLA, der obere fällt also einfach weg. Ein Grund dafür könnte sein, dass bei der entsprechenden Suchanfrage AdWords Anzeigen über den SERPs einfach besser funktionieren.

pla unten


21.04.2016: Google Anzeigen in lokalen Ergebnissen

Werbung direkt in my Business

Aus Amerika kommen gerade die Meldungen, dass in den lokalen Ergebnissanzeigen nun Werbung direkt geschalten wird. Bisher waren Anzeigen über dem My Business Blog, nun kann man sich (zu mindestens in den USA) direkt dort einkaufen.

Werbung in Google My Business

Damit fällt auch die letzte werbe freie Bastion bei Google.  Weitere Informationen (auf englisch) findet ihr hier.

Google Maps findet keine Berücksichtigung mehr als Search Partner

Als weitere Änderung sollte bei der lokalen Optimierung beachtet werden, dass Google Maps nicht mehr Serach Partner bei dem Ausspielen von Ads bei Google Adwords ist. Google möchte nur noch Anzeigen dort schalten die auf einen konkreten Eintrag Bezug nehmen, reine Textanzeigen sollen nicht mehr angezeigt werden.

Google hat in diesem Zusammenhang die Advertiser informiert und Google Maps von der Liste der Search Partner genommen. Wer also hier bisher entsprechend agiert hatte, sollte in seinen Kampagnen notwendige Maßnahmen durchführen.


15.04.2016: Google testet grüne Anzeigen-Label

Immer wieder bekommen wir mit, dass Google mit dem Farbschema in den Suchergebnissen experimentiert. Oft sind es dabei die Bewertungssterne, die in den verschiedensten Farbtönen daher kommen. Doch nun hat es in einem aktuellen Test die Anzeigen-Labels bei AdWords getroffen.

Diese sind momentan bei zahlreichen (aber bei Weitem nicht bei allen) Suchanfragen in grün gehalten. Das bekannte gelbe Label ist jedoch weiterhin bei der Mehrzahl der ausgespielten Anzeigen zu sehen. Dieser Test wird momentan auf internationaler Ebene gefahren und damit wirklich großräumig angelegt.

adwords grün

Gegen Anzeigen-Blindheit

Google scheint damit testen zu wollen, ob eine neue Farbe zu mehr Klicks auf die bezahlten AdWords Anzeigen führt. Denn viele Nutzer werden mittlerweile sofort weiterscrollen, wenn sie das gelbe Anzeigen-Label sehen. Eine neue Farbe kann dann dabei helfen, diesen Reflex zumindest vorläufig etwas einzudämmen.

Zudem ist das neue grün etwas gesetzter und springt dem Betrachter nicht so direkt ins Auge. Denn es passt sich farblich an die daneben stehende URL an und scheint sich daher besser in das Gesamtbild einzufügen. Es wird also sicher Nutzer geben, denen es auf den ersten Blick entgehen könnte, dass es sich dabei um ein bezahltes Ergebnis handelt.

Wir werden sehen, ob sich diese Änderung auch wirklich durchsetzen wird. Denn in letzter Zeit hat Google viel mit der Ausspielung der Anzeigen experimentiert. Es ist fraglich, wie viele der Tests letztendlich erfolgreich waren und dann auch wirklich durch Google umgesetzt werden.


14.04.2016: Neues bei den Product Listing Ads

Ein Ort, an dem Google immer wieder mit neuen Features und Darstellungsformen experimentiert, sind die Product Listing Ads. Diese werden immer mehr darauf ausgelegt, dem Nutzer zusätzliche Informationen zu bieten, um damit seine Entscheidung für oder gegen eine Conversion positiv zu beeinflussen. Hier findet ihr alle aktuellen Neuerungen.

Entfernung zur Filiale

In die Kategorie “Erleichterung der Entscheidungsfindung” fällt vor allem die erste Neuerung. Denn hier zeigt Google nun bei einigen Ergebnissen an, wie weit sie vom Aufenthaltsort des Suchenden entfernt sind. Wer also in der Nähe ist, kann unter anderem mit zusätzlichen Kunden rechnen, die weite Wege scheuen und den Kauf persönlich durchführen möchten.

Die Entfernungsangabe erfolgt mittels einer blauen Flagge mit weißer Schrift. Noch ist unklar, wodurch diese Flaggen getriggert werden. Wahrscheinlich ist, dass sie nur erscheinen, wenn sich ein Anbieter innerhalb eines gewissen Radius befindet. So kann ein Angebot, das nicht an erster Stelle steht, aber räumlich nahe gelegen ist, zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten.

pla entfernung

Neues Anzeigenformat

Neben dieser Einführung experimentiert Google zudem mit einem neuen Anzeigenformat. Dieses bezieht sich nur auf die Anzeige auf dem Desktop und ist an die Swipe-Funktion auf mobilen Geräten angelehnt. Nur dass man nicht langsam durch die Ergebnisse wandern, sondern mit einem Klick zu neuen Ergebnissen springt.

Dies passiert, wenn man auf den entsprechenden Pfeil klickt. Dann öffnen sich nämlich fünf komplett neue Shopping-Ergebnisse. Dann ist es auch möglich, wieder zu den ersten fünf zurück zu gelangen. Insgesamt bieten diese PLA also zehn Shopping Ergebnisse, die in Blöcken dargestellt werden. Bisher ist dies aber nur ein sehr limitierter Test.

pla springen


11.04.2016: Lokale Ads sehen aus wie Local Pack

Google testet zurzeit eine interessante neue Art der Werbeanzeigen. Diese beziehen sich auf die lokale Suche und sehen den bekannten Local 3-Packs zum verwechseln ähnlich. Denn es sind nur einige Nuancen, die sie von den normalen Google my Business Einträgen unterscheiden.

Die Unterschiede

Die Unterschiede bestehen lediglich in einigen optischen Veränderungen. Während im Local Pack bekanntlich Bewertungssterne und genaue Adressen zu finden sind, bieten die Anzeigen neben den Öffnungszeiten eine ungefähre Ortsbeschreibung. Zudem wurden die Buttons für die Wegbeschreibung und den direkten Anruf ausgetauscht.

Um dieses Ads-Pack als bezahlte Werbeanzeigen zu kennzeichnen, ist darüber hinaus in der oberen linken Ecke das gelb hinterlegte “Ads” zu sehen. Dieses wird jedoch vom daneben stehenden “Nearby Businesses” fast etwas aus dem Fokus genommen. Auf den ersten Blick können diese Unterscheidungen also leicht untergehen.

nearby ads

Wo sind sie zu finden?

Diese Anzeigen waren bisher nur auf mobilen Endgeräten zu finden. So kann jemand, der spontan zu einem bestimmten Unternehmen oder Dienstleister gelangen möchte, ein für einen Aufenthaltsort passendes Ergebnis bekommen – nicht nur im Local Pack, sondern auch in den Werbeanzeigen.

In Deutschland sind diese Tests bislang noch nicht gesichtet worden. Und es ist auch nicht gesagt, dass diese künftig zum Standard gehören werden. Denn Google experimentiert durchgängig – und das nicht nur mit den organischen Suchergebnissen, sondern auch mit den Formaten der Werbeanzeigen.


06.04.2016: Großer Call-Button

Und auch bei AdWords gibt es eine neue Möglichkeit – diese bezieht sich auf einen noch besser sichtbaren Call-to-Action. In ausgewählten Anzeigen kann man nun einen großen grünen Button einbauen, der einen Telefonhörer darstellt. Dies ist vor allem für Mobile sehr interessant.

Denn damit kann man sich nicht nur optisch von den umstehenden Mitbewerbern absetzen. Man macht es dem Kunden auch einfacher, direkt einen Anruf zu starten. Ein Klick auf den großen Button genügt, um die Telefon-App zu starten und damit direkt beim Werbenden anzurufen.


01.04.2016: Neue Automobil-Ads

Autos zu verkaufen ist eine besondere Herausforderung. Denn da es sich um eine große Anschaffung handelt, geht sie mit entsprechend ausführlicher Recherche einher. gerade bei bezahlten Anzeigen über AdWords ist es dann oft schwierig, den Nutzer erfolgreich anzusprechen.

Hier will Google nun Abhilfe schaffen. In den USA wurden nun spezielle Model Automotive Ads gestartet. Ein internationales Startdatum ist noch nicht bekannt. Mit diesem neuen Format erhalten Marketer bei AdWords zusätzliche Möglichkeiten, Ihre Autos im mobilen Bereich zu bewerben.

Bilder helfen bei der Überzeugung

Wer nun auf dem mobilen Endgerät nach einem bestimmten Modell sucht, wird unter Umständen die neuen Anzeigen ausgespielt bekommen. Hier können in einer Slideshow mehrere Fotos des entsprechenden Autos angeboten werden, um den Nutzer einen besseren Eindruck des Angebots und der Ausstattung zu bieten.

Darunter gibt es drei reiter. Im ersten kann sich der Nutzer auf die offizielle Website des Herstellers begeben, um dort seinen Wunschwagen selbst zusammenzustellen. Zudem können in diesen Anzeigen die technischen Details des Wagens im zweiten Reiter detailliert aufgelistet werden.

Der dritte Reiter führt den Nutzer zu einem Local Pack, in dem die nächstgelegenen Verkaufshäuser dargestellt werden. Interessant ist dabei, dass dieses Local Pack als gesponserte Anzeige gilt – bislang ein absolutes Novum in den Welten von AdWords Google Local.

Laut frühen Statistiken aus der Beta-Phase führen diese Anzeigen dazu, dass Nutzer sich mehr mit ihnen beschäftigen – und auch die Rate der Interaktion steigt deutlich an. Es ist daher wenig verwunderlich, dass Google dieses Feature nun auch live geschaltet hat – zumindest in einer Region.

automotive

29.03.2016: AdWords mit neuem Design

Die Änderungen bei Google AdWords sind noch lange nicht vorbei. Nachdem das Aussehen der Suchergebnisseite angepasst wurde, ist nun die Nutzeroberfläche an der Reihe. Diese soll in neuem Glanz erstrahlen, um so besser für die Anforderungen des mobilen Zeitalters gewappnet zu sein.

Denn bei Google ist man sich darüber im Klaren, dass nicht nur die Suchenden immer öfter mit mobilen Geräten unterwegs sind. Auch die Marketer möchten von überall Zugriff auf ihre Konten haben – und dabei auf ein benutzerfreundliches Interface zurückgreifen können, das auf allen Geräten gut zu bedienen ist.

Was ist die Herausforderung?

Um eine erfolgreiche Anzeige zu schalten, muss man dem Nutzer einen Mehrwert bieten. gerade dann, wenn es sich um relativ kurze Sessions auf einem mobilen Endgerät handelt, will er seine gewünschten Informationen schnell erhalten. Dazu gehören zum Beispiel Hinweise auf die nächstgelegene Filiale eines Unternehmens.

Doch auch klickbare Telefonnummern oder Details zum entsprechenden produkt können dabei helfen, eine mögliche Kaufentscheidung umgehend positiv zu beeinflussen. Um eine solch positive Nutzererfahrung liefern zu können, ist Google AdWords immer komplexer geworden – und diesem Umstand wird nun Rechnung getragen.

Was bleibt gleich – und wann gibt es Änderungen?

Denn um auch Marketern eine gute Nutzererfahrung zu bieten, stellt Google das komplette Design seiner Plattform um. Das Wichtigste dabei gleich vorneweg: Es ändert sich nichts an der Funktionalität der Kampagnen. Es ändert sich nur die Art und Weise, wie die Einzelheiten der Kampagnen angezeigt werden.

Hier wird es über die nächsten Monate hinweg jedoch einige Neuigkeiten geben. Der komplette Rollout des neuen AdWords soll Mitte 2017 erfolgen. Denn Google baut es im Moment erst auf und testet das Ganze fleißig. Es dürfte also auch einige Neuerungen geben, von denen Google selbst noch nichts weiß.

Was ändert sich?

Doch einen groben Plan gibt es natürlich schon. Zunächst einmal stellt Google seine AdWords Plattform auf das Material Design um. Dieses dürfte vielen Nutzern schon bekannt vorkommen. Denn es wird für Google Maps ebenso verwendet wie für Gmail. Auf dieser Grundlage wird es nun verschiedene Übersichtsbildschirme geben.

Damit soll erreicht werden, dass die vielen Funktionen, die in den letzten Jahren neu eingebaut wurden, besser und einfacher navigiert und angezeigt werden können. Hierbei steht die Flexibilität für Google an erster Stelle, denn jeder Nutzer hat individuelle Anforderungen an AdWords.

So werden nur die Navigationsmöglichkeiten angezeigt, die für den Nutzer jeweils von Belang sind. Hat man keine Videokampagnen, so wird dieser Tab in den meisten Ansichten gar nicht erst angezeigt werden. So soll erreicht werden, dass AdWords etwas aufgeräumter wirkt  – damit man sich nicht so einfach in den unzähligen Tabs verzetteln kann.

Für dieses Redesign hat sich Google laut eigener Aussage viele Anregungen von aktiven Nutzern geholt. Und auch in den kommenden Monaten ist Feedback gerne gesehen. Dieses kann jedoch erst einmal nur von einer kleinen Gruppe kommen, denn das neue AdWords wird zunächst nur von denen genutzt werden können, die eine Einladung von Google erhalten.

Wenn ihr also zu den glücklichen gehört, dann könnt ihr schon bald einen Blick in die Zukunft der bezahlten Anzeigen bei Google werfen. Bei allem, was offiziell verkündet werden darf und soll, werden wir euch natürlich auf dem Laufenden halten – sowohl hier als auch in unserem Forum.

Am 29.05.2016 gibt es eine live Demo des neuen AdWords Design. Anmeldung hier


23.03.2016: Matched Content in AdSense

Oft hat man auf einer Website mehr als einen Ort, an dem man relevante Inhalte zu einer Suchanfrage oder zu einem Interessengebiet anbietet. Oft werden Nutzer diese Inhalte allerdings nicht sehen.

Dem Webmaster gehen dabei nicht nur Nutzer und Seitenaufrufe verloren. Zudem werden weniger Anzeigen ausgespielt. Es wäre also hilfreich, Seitenbesucher auf thematisch passende Inhalte hinweisen zu können.

Hier will Google nun Abhilfe schaffen. Nach längeren Tests wird es nun möglich sein, in AdSense auf Matched Content, also dazu passende Inhalte, aufmerksam zu machen. Diese werden dann in einer Widget Box angezeigt.

Wer dabei noch Anzeigen erlaubt, wird zwischen den inhaltlichen Empfehlungen noch zusätzliche Werbung ausspielen. Ein interessanter Weg also, um zusätzliche Klicks und Einnahmen zu generieren.

matched content


23.03.2016: Available at in AdWords

Normalerweise möchte man mit einer Werbeanzeige erreichen, dass jemand das entsprechende Produkt kauft – und zwar bei einem selbst. Ein neuer Test von Google könnte dem jedoch einen Strich durch die Rechnung machen.

Denn aufbauend auf den Inventurerweiterungen, in denen angezeigt wird, wenn ein Produkt bei dem entsprechenden Geschäft vorrätig ist, versucht Google nun etwas ganz neues: Inventuranzeigen für Drittparteien.

Es wird also eine Werbeanzeige für ein Produkt ausgespielt, die von einem bestimmten Unternehmen gebucht wurde. Ganz unten steht dann allerdings, dass dieses Produkt genau jetzt in einem gänzlich anderen Geschäft vorrätig ist.

Klickt man auf diesen Link, kommt man zum zum Knowledge Panel der jeweiligen Filiale des Unternehmens, auf das in dem Link hingewiesen wurde. Google erhält also mehr Traffic, führt aber den Sinn der Werbeanzeige etwa ad absurdum.

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11.03.2016: Product Listing Ads

Google versucht immer mehr, die Desktopergebnisse mit den mobilen Ergebnissen in Einklang zu bringen. Daher werden nun bei den Product Listing Ads zwei neue Features getestet.

Zum einen handelt es sich dabei um einen Pfeil, mit dem man sich durch mehrere Bildschirme der PLA durchklicken kann. So erhält der Nutzer ein kompletteres Bild des vorhandenen Angebots.

Google auf der anderen Seite kann so mehr Werbeplätze verkaufen. Es handelt sich also für beide Seiten um eine sinnvolle Lösung. Es ist davon auszugehen, dass dieses Feature auf lange Sicht zum Standard werden wird.

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Zum anderen werden bei den Suchbegriffen, die Keywords wie “Top” oder “Beste” enthalten, die Ergebnisse in den PLA nach Plätzen gerankt. Diese werden dann auf Grundlage ihrer Nutzerbewertungen angeordnet – aber nicht nur.

Denn sobald die am besten bewerteten Produkte gesammelt wurden, läuft das Ranking wieder per PLA Auktion. Es muss also nicht zwingend das beste Produkt auch an der ersten Stelle erscheinen.

Das Ganze ist ein interessanter Ansatz, kann aber natürlich auch irreführend sein. Denn wenn jemand nur ein die Plätze achtet, entgehen ihm vielleicht wichtige Informationen. Es empfiehlt sich also, auch in diesen Fällen ein Produkt wirklich zu prüfen, bevor man es kauft.

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21.02.2016: Google ändert die Anzeige der Suchergebnisse

In den letzten Tagen überschlugen sich die Ereignisse. Es wurde berichtet, dass aus geheimer Quelle bei Google durchgesickert ist, dass Google ab dem kommenden Montag die Anzeige der Suchergebnisse ändern möchte. Und nun ist es soweit, die Änderungen sind live!

UPDATE 01.03.2016: Anzeigendarstellung

Noch ein Test wurde von Artur Kosch gefunden. Hier werden die Suchergebnisse nicht mehr durch einzelne “Anzeige” Buttons deutlich gemacht, sondern nur durch eine kaum sichtbare Linie von den organischen Suchergebnissen getrennt.

Wir können uns allerdings kaum vorstellen, dass diese Art der Anzeige einmal tatsächlich zum Standard werden würde. Es wäre nicht nur rechtlich bedenklich, sondern würde auch einen absoluten Aufschrei verursachen. Google scheint hier einfach einmal die Grenzen auszutesten.

anzeigen

 

UPDATE 24.02: AdWords Anzeigen am Ende der Seite

Vor wenigen Tagen hat Google den Aufbau seiner Ergebnisseite drastisch verändert. Und nun ist zahlreichen Nutzern ein weiteres Detail aufgefallen: Manchmal werden AdWords Anzeigennur am Ende der Seite angezeigt, oben steht dann zum Beispiel ein Local Pack.

Dies ist natürlich eine tolle Nachricht für die organischen Suchergebnisse. Wer sich ejdoch freut, dass er den ersten Platz bei AdWords ersteigert hat, und dann nur am Ende der Seite angezeigt wird, dürfte sich jedoch ärgern.

adwords unten

Wie es bisher war:

Nachfolgende Screens mit Eyetracking habe ich bisher in meinen Vorträgen genommen, diese sind ab heute veraltet.

Alte Anzeige der SERPSAlte Anzeige der SERPS

Wie es jetzt aussieht:

Es gibt nun in vielen Fällen 4 AdWords Anzeigen über den organischen Suchergebnissen. Dafür bleibt die rechte Spalte frei – bzw. zeigt Product Listing Ads oder Knowledge Panel an.

suchanzeige neuSuchanalyse2

Wie ihr sehen könnt, sind die Änderungen nun schon live und umgesetzt. Ob es wirklich zu 100 % so bleibt, werden wir in den nächsten Tagen sehen.

Und wie sieht es in der lokalen Suche aus?
alte local anzeige

Dies ist das Suchergebnis aus der Vergangenheit, das ich auf praxismarketingonline.de gefunden habe. Ich habe selbiges also nun auch einmal eingegeben und bekomme nun Folgendes angezeigt:

Local Anzeige Neu

Hier sieht man sehr gut die Veränderungen, die über die letzten Jahre in der Suche passiert sind. Das neue Layout ist nun deutlich aufgeräumter und hat die Aufteilung geändert. Die organischen Ergebnisse sind nun unter den My Business Anzeigen und natürlich ist auch hier die rechte Seite für AdWords komplett verschwunden.

Auffällig war, dass z.B. bei einigen Begriffen derzeit gar keine AdWords Werbung läuft.
Hier ein Beispiel mit Ohrenarzt Berlin.

Suche mit der Abfrage Ohrenarzt Berlin

Folgende Änderungen gibt es derzeit:

  1. Es gibt nur noch max. vier Google AdWords Anzeigen im Sichtbereich. Diese werden über den organischen Suchergebnissen angezeigt.  Weitere Anzeigen folgen am Ende der Seite unter den SERPs. Damit fällt die komplette rechte Seite der Google AdWords Anzeigen weg und über den organischen Ergebnissen kann nun eine AdWords Anzeige mehr stehen (vorher waren da maximal drei).
  2.  Es gibt keine Product Listing Ads über den SERPs mehr. Nun stehen die Google Shopping Anzeigen alleine auf der rechten Seite. Entsprechend können nun immer zwei Reihen angezeigt werden. In der rechten Spalte kann es zudem Anzeigen innerhalb der Knowledge Panel geben.
  3. In der lokalen Suche schiebt sich Google My Business vor die organische Suche. Auch hier verschwindet die rechte Seite für Google AdWords anzeigen.
  4. Bei manchen Anfragen wird derzeit gar keine Werbung ausgespielt.
  5. UPDATE: Bei manchen Suchanfragen werden AdWords anzeigen nur UNTER den organischen Suchergebnissen ausgespielt. Oben steht dann ein Local Pack oder an der Seite findet sich ein PLA.

Welche Auswirkungen haben die Änderungen?

Die Änderungen wurden global ausgespielt und sind für alle Länder und Sprachen live. Vier Werbeanzeigen werden laut Google dann gezeigt, wenn es sich um “sehr kommerzielle Suchanfragen” handelt.

Für den Suchenden ist die neue Suche wohl aufgeräumter und übersichtlicher. Google AdWords dürfte nun teurer werden, da die zur Verfügung stehenden Plätze weniger geworden sind. Schlimmer aber wird hier, dass nur noch die ersten vier Plätze wohl etwas bringen. Wo man früher noch mit Platz 8 auf der rechten Seite unten ganz gute Klickquoten erzielen konnte, mag ich bezweifeln, dass mir der mittlere Platz am Ende der SERPs noch viel bringt. Wie das aber genau aussehen wird, werden wir wohl erst in einigen Wochen wissen.

Suchmaschinenoptimierung wird wieder interessanter. Sollte es so bleiben, dass für einige Begriffe wie Ohrenarzt Berlin und andere keine oder nur sehr wenige Anzeigen vor den organischen Anzeigen gestellt werden, macht es sich doppelt bezahlt.

Durch den Wegfall der rechten Seite wird derzeit auch der Blickfokus neu gesetzt. Anzeigen sind schnell als diese zu erkennen und somit können hier unter Umständen sogar mehr Klicks für die organischen Ergebnisse abfallen. Ich denke, dass die vierte AdWords Anzeige den Wegfall der rechten Seite aus SEO Sicht nicht weiter stört.

In meinen Augen spielt diese Änderung der Suchmaschinenoptimierung in die Hände.

Wieso macht Google das?

Was viele nicht wissen, Google testete die Darstellung so schon immer wieder. Hier haben wir im Dezember 2015 darüber geschrieben. Auch Kai de Wals hatte es 2010 schon bemerkt.

Jahr 2010 Google testet 4 er Block
©Kai de Wals

Nachdem Google das neue System also getestet hat, können wir davon ausgehen, dass es Google keine Nachteile in den Einnahmen eingebracht hat.

Ob es nun daran liegt, dass die Klicks der rechten Seite in den ersten vier Anzeigen aufgehen, oder einfach der Wert der Anzeigen steigen wird – das weiß wohl nur Google. Da die Haupteinnahmequelle aber die AdWords Anzeigen, sind wage ich zu bezweifeln, dass hier vorschnell gehandelt wird.

Wer zahlt die Zeche?

Wer ist der große Verlierer? Werden die AdWords Anzeigen teurer und haben die AdWords Nutzer weniger Besucher beim gleichen Preis? Sind es doch die organischen Ergebnisse die weniger Klicks bekommen?

Wir werden in den kommenden Tagen und Wochen viel darüber lesen. Ich bin auf die ersten Auswertungen gespannt und auch wir werden berichten, da wir ja SEO und SEA Kunden betreuen. Eins ist klar, diese Änderung ist wohl eine der größten und wichtigsten Änderungen der letzten Jahre und würfelt mal wieder vieles durcheinander.

Keine Abhängigkeiten

Vielleicht zerstört diese Änderung sogar Existenzen. Personen, die nur auf Google gesetzt haben, sei es im SEO oder SEA Bereich. Wieder einmal sehen wir, wie schnell Google alles abändern und vermischen kann.

Jeder, wirklich jeder der geschäftlich im Internet unterwegs ist, muss sich dagegen schützen und sein Business auf mehrere Beine stellen. Wir haben bereits ausführlich über alternative Suchsysteme und Trafficquellen geschrieben und möchten Euch diesen Artikel nochmal ans Herz legen.

Was ist Eure Meinung zu dieser Änderungen? Habt ihr eine Veränderung bemerkt die wir hier noch nicht aufgeführt haben? Teilt uns Eure Ergebnisse in den Kommentaren mit!


20.01.2016: Große Product Listings

Google testet momentan außergewöhnlich große Product Listing Ads. Diese stehen bekanntlich über den organischen Suchergebnissen und können nun durch Klicken auf einen Pfeil ausgeklappt werden, wodurch bis zu 16 Produkte auf einmal angezeigt werden.

Dies führt wenig überraschend dazu, dass die organischen Suchergebnisse aus dem Fokus des Betrachters rücken. Daher steht zu hoffen, dass Google, sollte dieses Feature tatsächlich eingeführt werden, es weiterhin so handhabt, dass die zusätzlichen Ads händisch ausgeklappt werden müssen. Denn so kann der Nutzer selbst entscheiden, was er sehen möchte: Organische oder bezahlte Ergebnisse.

pla


20.01.2016: Product Listing Ads in der Bildersuche

Zudem werden Product Listing Ads nun auch in der Bildersuche angezeigt. Hier sind sie prominent platziert: Direkt unter den Vorschlägen zur Eingrenzung der Suche. Damit rücken auch hier die organischen Ergebnisse nach unten.

Überraschend ist jedoch, dass Google die Möglichkeit, hier ein Produktkarussell einzubauen (noch) nicht genutzt hat. Denn so könnte sich der Nutzer durch noch mehr Produkte durchklicken. Aber vielleicht kommt das ja in einem nächsten Schritt.

pla bilder


07.12.2015: SERPs rücken weiter nach unten

Der Aufbau der Suchergebnisse bei Google folgte lange einem strikten Muster: Oben drei bezahlte Anzeigen, darunter die organischen Suchergebnisse (wenn man die wie Direct Answers und ähnliches mal außen vor lässt).

Doch Google ist momentan dabei, etwas zu testen, das den meisten SEOs nicht gefallen dürfte. Denn wenn sich diese Neurung durchsetzen sollte, würden die organischen Suchergebnisse deutlich abgewertet werden.

Vier AdWords-Anzeigen

Kai de Wals ist aufgefallen, dass Google mit einer Änderung experimentiert – nämlich mit einer zusätzlichen AdWords-Anzeige. Ähnliche Tests wurden auch bereits in den USA und vor allem in Indien gesichtet.

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Damit rücken die organischen Suchergebnisse noch weiter nach unten. Grade auf kleinen Bildschirmen kann es dann passieren, dass selbst die Nummer 1 der SERPs nicht mehr im sichtbaren Bereich angezeigt wird.

Eine Gratwanderung

Da wir zudem wissen, dass viele Nutzer den Unterschied zwischen bezahlten und organischen Suchergebnissen gar nicht kennen, könnte diese Neuerung – wenn sie flächendeckend ausgerollt wird – zu markanten Trafficeinbrüchen führen. Dies würde viele Websitebetreiber förmlich dazu zwingen, auch für Anzeigen zu bezahlen.

Es steht also zu hoffen, dass Google bei der Gratwanderung zwischen bezahlten und organischen Ergebnissen nicht zu sehr in Richtung der kostenpflichtigen Anzeigen tendieren wird. Ein Mittelweg ist hier richtig und wichtig, denn sonst würden Dinge wie guter Content unpassend abgewertet werden.


25.06.2015: Recherche von Linkquellen per Google Display Netzwerk

Olaf Kopp von Aufgesang stellt eine Theorie zur Diskussion. Er fragt sich, inwiefern die Linkrecherche über das Google Display Netzwerk Sinn macht. Auch wenn der Artikel bereits knapp drei Jahre alt ist, wollten wir diese Idee nochmal aufgreifen.

Seine Idee basiert darauf, dass man im Display Netzwerk sieht, von welchen Seiten man relevanten Traffic erhält. Um die entsprechenden Seiten noch weiter nach ihrer Relevanz zu ranken, empfiehlt er in einem zweiten Schritt die Nutzung von anderen SEO-Tools. Auf der Basis dieser Daten möchte er dann versuchen, von diesen Seiten prominent verlinkt zu werden.

Wir halten Olaf Kopps Idee für absolut sinnvoll. Diese Art der Recherche funktioniert bereits für den SEA-Bereich hervorragend – warum sollte es also nicht auch im SEO-Bereich klappen? Wichtig ist jedoch, dass die Recherche mit Display Netzwerk nur der erste Schritt sein darf. Ohne die zusätzliche Analyse der möglichen Linkquellen unter SEO-Gesichtspunkten kann für die nötige Sicherheit sorgen – denn nichts ist schlimmer als Links von schädlichen Seiten.


11.06.2015: Keyword-Planer zur Konkurrenzanalyse

Im AdWords Keyword-Planer ist es nun möglich, die eigenen Seitenimpressionen mit denen der Mitbewerber zu vergleichen. Die Zahlen der Konkurrenz – entweder die direkte Konkurrenz oder die Top 5 im entsprechenden Marktsegment – werden auf Grundlage der letzten 30 Tage ermittelt. Die passenden Keywords und Kategorien können per Drop-Down Menü ausgewählt werden. Durch Geotargeting kann man zudem Konkurrenten finden, die man bisher vielleicht noch gar nicht kannte.

Mit diesen Möglichkeiten hat Google seinen Werbekunden, wieder einmal, eine sinnvolle Verbesserung zur Verfügung gestellt. Verständlicherweise tut der Konzern alles, um seine Kunden zum Schalten von Werbung zu motivieren – hilfreiche neue Features sind hierfür immer die beste Lösung.


17.04.2015: Google Adwords – Neues Tool geplant

Google plant ein neues Tool für Google Adwords, dass das Verwalten von verschiedenen Kampagnen vereinfachen soll. So soll unter anderem das Abrufen der Reports vereinfacht werden, wenn man verschiedene Kanäle für die Werbung nutzt.

Das neue Tool soll diese Optionen enthalten:

  • Accounts nach Anzeigentyp filtern
  • verschiedene Sets anhand der Werbeziele erstellen

Für viele wird dieses neue Tool eine Menge vereinfachen, da dann nicht mehr der Wechsel zwischen verschiedenen Kampagnen nötig ist. Es soll innerhalb der nächsten Wochen veröffentlicht werden.

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Die Suchmaschinenoptimierung und das Online-Marketing sind meine Leidenschaft. Als akkreditierter Journalist und Chefredakteur des SEO Portal schreibe ich darüber und als Geschäftsführer der imwebsein GmbH (Online Marketing Agentur) kann ich diese Leidenschaft in der Praxis umsetzen.

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