Alternative Suchsysteme und Trafficquellen: Google ist nicht alles

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Google ist nicht alles! Zwar berichten wir als SEO-Portal vor allem über das, was bei Google so passiert – von kleinen Tests bis hin zu tiefgreifenden Änderungen – aber man darf dabei nicht aus den Augen verlieren, dass es sich bei Google um eine private Firma aus den USA handelt.

Das heißt, dass Google nicht im Sinne des Allgemeinwohls handelt und diesem auch nicht verpflichtet ist – im Gegenteil will das Unternehmen vor allem Geld verdienen. Entsprechend gibt es zahlreiche Werbeanzeigen und Google expandiert (jetzt als Alphabet) in viele Bereiche.

Traffic von Google ist keine Konstante

Auch die steigende Zahl an Antworten, für die die SERPs nicht verlassen werden müssen, spricht eine deutliche Sprache. Direct Answers, Knowledge Panel und ähnliche Dinge mögen für den Nutzer gut und hilfreich sein – für Webmaster und ihren Traffic sind sie aber problematisch.

In der nicht allzu fernen Zukunft sind daher viele Szenarien denkbar, in denen die organische Suche als Trafficquelle einbricht oder gar ganz wegfällt. Und auch ein Konzern wie Google ist nicht davor geschützt, von Wettbewerbern überholt und abgehängt zu werden.

Alternativen zu Google

Grund genug also, sich auch nach alternativen Suchsystemen und Trafficquellen umzusehen. Denn für jedes Angebot gibt es mittlerweile zahlreiche Plattformen, Netzwerke und Websites, mit denen man die Abhängigkeit von Google verringern oder gar ganz beenden kann. Dazu zählen auch das Verfassen von Gastbeiträgen oder Interviews.

Und auch wenn Traffic von Google schlicht und ergreifend wichtig ist, so lohnt es sich doch, diese Möglichkeiten einer genauen Prüfung zu unterziehen. Denn selbst wenn Google auch weiterhin für viele Unternehmen die Trafficquelle Nummer 1 bleibt, kann ein bisschen Diversifizierung nicht schaden.

Lange Liste an Möglichkeiten

Online gibt es insgesamt mehr als 100.000 Suchsysteme. Sicher gibt es in dieser großen Anzahl für jedes Webangebot eine passende Variante. Denn wichtig ist nicht, überall präsent zu sein – das könnte auch niemand mit einem sinnvollen Angebot leisten – sondern dort, wo man die eigene Zielgruppe am besten erreicht. Und dort dann eben richtig.

Wir möchten euch mit der folgenden Liste eine kleine Überblick verschaffen. Diese ist nur ein Anfang und wird künftig immer weiter ausgebaut. Gerne könnt ihr uns auch in den Kommentaren oder den sozialen Medien eure liebsten Suchsysteme und Trafficquellen mitteilen. Diese werden wir dann zeitnah aufnehmen.

Andere Suchmaschinen

Los geht unsere Übersicht ganz einfach mit anderen Suchmaschinen. Denn auch wenn Google eine große Marktmacht hat, gibt es auch viele andere Anbieter, die sich je nach ihrem USP zum Teil stark unterscheiden. Das kann ein Fokus auf Nachhaltigkeit sein, ein Versprechen hinsichtlich der Privatsphäre oder auch einfach ein regionaler Bezug.

Aol: Aol war einer der Pioniere des Internets (man denke nur an die Boris Becker Werbung) und gehört mittlerweile zu Verizon. In den kommenden Monaten soll Aol gemeinsam mit Yahoo in einem neuen Unternehmens namens Oath aufgehen.

Baidu: Mit einem Marktanteil von mehr als 60% ist Baidu die führende Suchmaschine in China. Sie ist daher vor allem für Firmen interessant, die sich für den chinesischen Markt interessieren.

Bing: Bing aus dem Hause Microsoft ist nach Google die zweitgrößte Suchmaschine aus den USA. Während sie in ihrem Kernmarkt mittlerweile einen ansehnlichen Marktanteil verbuchen kann, ist ihre Relevanz in Deutschland noch zu vernachlässigen.

Duck Duck Go: Duck Duck Go gilt als DIE alternative Suchmaschine. Sie legt Wert darauf, keine Nutzerdaten zu sammeln oder zu speichern und ist seit ihrem Start in stetigem Wachstum.

Ecosia: Ecosia hat den USP der Umweltfreundlichkeit. Man wirbt damit, dass 80% der Gewinne an Organisationen gespendet werden, die Bäume pflanzen. Die Ergebnisse stammen von Bing und eigenen Algorithmen.

Gelbe Seiten: Die Online-Ausgabe des deutschen Branchenbuches bietet vor allem eines: Adressen und Kontaktdaten. Es gibt noch zahllose weitere Online-Branchenbücher, aber die Gelben Seiten seien hier als Beispiel genannt.

Hulbee: Aus der Schweiz kommt die Suchmaschine Hulbee. Ihr Alleinstellungsmerkmal ist, dass keine Seiten mit gewalttätigen oder pornografischen Inhalten im Index zu finden sind – man hat sich also Kinderfreundlichkeit auf die Fahnen geschrieben.

MetaGer: Bei der Suchmaschine MetaGer setzt man auf den nationalen Bezug. Hier werden nur Suchsysteme aus Deutschland genutzt. Welche – das kann der Nutzer selbst entscheiden. Dabei werden keine persönlichen Daten gespeichert.

Oscobo: Oscobo ist das britische Pendant zu Duck Duck Go und konzentriert sich auf den europäischen Markt. Bald sollen zahlreiche länderspezifische Varianten der Suchmaschine mit Privatsphärengarantie folgen.

Qwant: Qwant aus Frankreich setzt ebenfalls darauf, keine Daten zu erheben und keine personalisierten Ergebnisse auszuspielen. Die Suchergebnisse und Werbeanzeigen stammen unter anderem von Bing.

StartPage: Hier werden ausschließlich die organischen und bezahlten Google-Suchergebnisse ausgespielt – allerdings ohne Dinge wie Knowledge Panels oder Local Packs. Es wird Anonymität garantiert, da keine Daten gespeichert oder übermittelt werden.

StumbleUpon: Hierbei handelt es sich weniger um eine Suchmaschine als um eine Findemaschine. Dem Nutzer werden zufällig Inhalte von Websites vorgeschlagen, die dann bewertet werden können.

Wikipedia: Wenn auch nicht ganz einfach beständig aufgenommen zu werden, ist Wikipedia eine gute Trafficquelle. Als Suchsystem selber wird es nur weniger genutzt. Die Anläufe kommen da dann über Google.

WolframAlpha: Hierbei handelt es sich um eine semantische Suchmaschine. Ziel ist es, nicht Informationen darzustellen, sondern auf Algorithmen basierende Ergebnisse. Damit verfolgt diese Suchmaschine einen ganz anderen Ansatz als die meisten anderen.

YaCy: Hierbei handelt es sich nicht um eine Suchmaschine, sondern um eine Software. Mit dieser kann sich jeder Nutzer seinen eigenen Suchindex aufbauen und diesen mit den Indizes von anderen verbinden.

Yandex: Yandex ist der Marktführer unter den Suchmaschinen in Russland und die viertgrößte Suchmaschine der Welt. Hierzulande wird sie allerdings bislang fast gar nicht genutzt.

Yahoo: Der ehemalige Marktführer unter den Suchmaschinen fristet heute eher ein Schattendasein. Die organischen und bezahlten Suchergebnisse werden mittlerweile von Google und Bing übernommen.

Social Media

Ein toller Trafficlieferant sind natürlich auch die sozialen Netzwerke. Wer sich hier clever anstellt, kann nicht nur Besucher auf die Website ziehen, sondern auch eine loyale Community aufbauen. Dann muss man nur noch die zu den Ansprüchen und der Zielgruppe passende Plattform finden.

Academia.edu: Hierbei handelt es sich um ein soziales Netzwerk für Akademiker. Man kann selbstgeschriebene Artikel teilen und interessanten Köpfen folgen. Offen für alle Studenten, zielt aber eher auf Doktoranden und Dozenten ab.

Facebook: Facebook ist das größte und beliebteste soziale Netzwerk der Welt. Hier lässt sich sowohl bezahlter wie kostenloser Traffic generieren – zudem kann man durch den passenden Auftritt zielführendes Brandbuilding betreiben. Gerade auch die Gruppen helfen.

Flickr: Bei Flickr kann man Bilder und Videos hochladen, Slideshows erstellen und spannenden Accounts folgen. Das Netzwerk gehört seit mehr als 10 Jahren zu Yahoo, ist also auch gerade in einer Transformationsphase.

Google+: Auch wenn es nie wirklich erfolgreich geworden ist, gibt es das soziale Netzwerk aus dem hause Google noch immer. Es sind zwar nur wenige Nutzer wirklich aktiv, aber in machen Branchen kann es sich lohnen.

Gutefrage: Hierbei handelt es sich nicht um ein soziales Netzwerk im engeren Sinne. Aber Gutefrage steht stellvertretend für die zahlreichen Frage-Antwort-Portale, auf denen sich einiges an Traffic abgreifen lässt. Gleiches gilt natürlich auch für Foren.

Instagram: Auf Instagram können Fotos und Videos geteilt werden. Im Bestfall generieren diese Aufmerksamkeit und einen positiven Markennamen, was sich dann in mehr Kunden niederschlägt.

Last.fm: Last.fm ist ein Online-Radio. Hier wird aus der Musik, die sich der Nutzer anhört, ein Profil erstellt. Daraus lässt sich ableiten, was jemand gerne hört und was für Songs in zufälligen Playlists Sinn ergeben.

MySpace: MySpace war eines der ganz frühen sozialen Netzwerke. Hier kann man bloggen und allerlei multimediale Inhalte mit Freunden und Followern teilen. Seine besten Tage hat das Netzwerk aber hinter sich.

Pinterest: Dank der virtuellen Pinnwände bei Pinterest lässt sich Interesse generieren. Für Firmen und Anbieter ist dies eine tolle Möglichkeit, Content-Kampagnen unter die Leute zu bringen und damit die eigene Bekanntheit zu steigern.

Reddit: Hier geht es um alles, was die Nutzer bewegt – und auch die AMAs (Ask me Anything, Frag mich alles) sorgen für viel Unterhaltung. Hier geben auch Berühmtheiten Antworten auf alle möglichen Fragen.

Snapchat: Snapchat, die Macht der Bilder, welche nur eine kurze Zeit abrufbar sind, fasziniert inzwischen Millionen und wird als der Social Media und Branding Kanal der Zukunft gehandelt.

Tumblr: Hier lassen sich Multimediainhalte und Texte in Form eines Microblogs veröffentlichen. Diese Inhalte lassen sich dann entweder mit anderen teilen oder auch privat verwalten.

Twitter: Der Kurznachrichtendienst Twitter kann in Sekundenschnelle für virale Hits sorgen. Aber auch grundlegende Informationen können hier geteilt und verbreitet werden – die Möglichkeiten zur Trafficgewinnung sind nahezu unbegrenzt.

News

Die großen Nachrichtenaggregatoren sind eine gute Möglichkeit, um mit tagesaktuellen Beiträgen Traffic zu generieren. Dafür muss man aber natürlich am Puls der Zeit sein und über Dinge schreiben, die auch wirklich von Belang sind. Und bei manchen Anbietern muss man auch eine Vorauswahl überstehen, um überhaupt gelistet zu werden.

10000flies: Bei 10000flies kommen die Geschichten nach vorne, die in den sozialen Netzwerken am meisten geteilt werden. Daher sieht man hier nicht unbedingt die wichtigsten Nachrichten, sondern die diskutabelsten.

Bing News: Auch Bing bietet natürlich einen Aggregator für Nachrichten aus aller Welt. Auch hier sind Personalisierungen möglich, sofern man ein Nutzerkonto bei der Suchmaschine hat.

Digg: Auf Grundlage von Daten und der Redaktionsmeinung kuratiert Digg die spannendsten Artikel des Internets. Das Ganze wird nach Themen sortiert und ist bislang nur auf englisch erhältlich.

Google News: Auch im Bereich der News hat Google einen der landläufig bekanntesten Dienste geschaffen. Google News lässt sich toll personalisieren und kann aktuell auf der App noch durch den neuen Google Feed ergänzt werden.

Netvibes: Es gibt auch Websites und Apps, die sich auf personalisiertes Aggregieren spezialisieren. Hier kann der Nutzer alle ihm wichtigen Publikationen eintragen und erhält alle Neuigkeiten. Quasi die Ordnung von RSS Feeds, die daher natürlich auch wichtig sind.

Newstral: Das Portal ist mittlerweile in vier Sprachen aktiv (deutsch, englisch, spanisch, niederländisch) und aggregiert die jeweils passenden Nachrichten mit einem regionalen Bezug.

Rivva: Hier werden diejenigen Stories aggregiert, welche die meisten Internaktionen hevorgerufen haben. Die Nachrichten werden nach Themen oder nach Erscheinungsdatum sortiert.

Maps

Kartendienste sind vor allem für lokale Unternehmen eine tolle Möglichkeit, um auf sich aufmerksam zu machen. Denn gerade, wenn der Nutzer unterwegs ist und eine Dienstleistung oder ein Produkt sucht, kann man hier direkt eine passende Lösung in der Umgebung anbieten.

Bing Maps: Und auch Google’s größter Konkurrent hat natürlich einen Kartendienst vorzuweisen. Aber auch hier gilt: Bing wird vor allem in den USA genutzt – und international von Leuten, die die Standardsuchemaschine nicht umstellen.

Google Maps: Der am weitesten verbreitete Kartendienst unserer Tage ist zweifellos Google Maps. Dank StreetView, tollen Features und einer unglaublich starken Datenmenge liegt Google hier vorne.

Here: Dieser Dienst gehört einem Konsortium von deutschen Automobilherstellern und war früher als Nokia Maps bekannt. Er kommt entsprechend vor allem in den eingebauten Systemen in deutschen Autos vor.

Mapquest: Mapquest gehört zu Aol. Die Firma selbst wurde – unter anderem Namen – bereits in den 1960er Jahren gegründet und arbeitet nun digital. In den USA liegt der Dienst was die Nutzerzahlen angeht hinter Google auf Platz zwei.

OpenStreetMap: OpenStreetMap ist ein Community-Projekt und kann von jedem editiert werden: Damit soll ein Gegengewicht zu den großen Firmen geschaffen werden, die sonst den Kartenmarkt unter sich aufteilen.

Viamichelin: Diesen Kartendienst gibt es für zahlreiche europäische Länder. Er soll bei der Routenplanung und beim Buchen von Hotels behilflich sein. Gehören tut er zum gleichnamigen Reifenhersteller.

Wikimapia: Wikimapia will durch Zusammenarbeit mit der Community sämtliche Orte der Welt erfassen. Das Ganze wird auf der Basis der Google Maps API angeboten und bietet daher viele ähnliche Features.

Marktplätze

Auf Marktplätzen dreht es alles um das Kaufen und Verkaufen. Je nach Plattform können sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen Käufer für ihre Angebote finden. Was genau angeboten werden kann, ist dabei von Fall zu Fall unterschiedlich – aber jeder sollte einen passenden Ort für seine Produkte finden können.

Amazon: Das größte Warenhaus der Welt ist mittlerweile zur Suchmaschine für Produkte aller Art geworden. Dank zahlreicher Kundenbewertungen kann sich der Nutzer ein gutes Bild vom Produkt und vom Anbieter machen.

Bonanza: Bonanza rühmt sich damit, außergewöhnliche Dinge anzubieten. Von Mode über Einrichtungsgegenstände bis hin zu Kunst und Schmuck findet man hier alles, was nicht alltäglich ist.

Chrono24: Hierbei handelt es sich um den weltweit größten Marktplatz für Uhren. Vor allem das Luxussegment soll angesprochen werden, weshalb entsprechende Anbieter hier sehr qualifizierten Traffic erhalten können.

Craigslist: Alle möglichen Angebote, von Jobs über Immobilien bis hin zu Kontaktanzeigen und Dienstleistungen, können hier eingestellt und in Anspruch genommen werden. Sie werden nach Städten geordnet.

DaWanda: Bei DaWanda können Anbieter ihre selbstgemachten Produkte zum Verkauf stellen. Das deutsche Unternehmen ist damit eine Plattform für alle möglichen handgefertigten Produkte.

Ebay: Ebay ist das weltgrößte Auktionshaus – es finden sich Produkte aus nahezu allen denkbaren Kategorien. In der Kleinanzeigensparte werden zudem Immobilien, Jobs und viele andere Dinge angeboten.

Etsy: Etsy ist das internationale Pendant zu DaWanda und stammt aus den Vereinigten Staaten. Auch hier werden Handarbeiten, Künstlerbedarf und Vintage-Produkte zum Kauf angeboten.

Google Play Store: Musik, Bücher, Filme und mehr gibt es im Google Play Store. Auch Apps zum Aufmotzen des Smartphones können hier gefunden und heruntergeladen werden.

iTunes Store: Nutzer von Apple Produkten können ihre Unterhaltungsmedien im iTunes Store beziehen. Von Filmen über Serien bis hin zu Musik und Apps ist ein weitreichendes Angebot vorhanden.

Kleiderkreisel: Hier dreht sich alles um den Kauf und Verkauf von gebrauchten Kleiderstücken. Jeder kann seine ausrangierten Dinge anbieten und diese zu Festpreisen verkaufen.

Ladenzeile: Der Name sagt alles. Hier findet man alle Onlineshops unter einem Dach. Man möchte dem Suchenden über eine Seite den Zugriff auf tausende von Onlineshops gewähren.

Markt.de: Private und gewerbliche Kleinanzeigen finden sich bei Markt.de. Von Immobilien über Reisen bis hin zu Arbeitsplätzen wird hier alles gehandelt, was Interesse in der Community hervorruft.

Rakuten: Als internationaler Marktplatz mit vielen Ländervarianten hat sich Rakuten positioniert. Hier kann man als geschickter Verkäufer den eigenen Onlineshop erfolgreich unterfüttern.

Ruby Lane: Hier wird alles gehandelt, was alt ist –  denn Ruby Lane ist der größte Marktplatz für Antiquitäten und antikes. Verkäufer können sich ebenso anmelden wie potentielle Käufer.

Scout24: Auf den verschiedenen Scout24 Portalen lassen sich unter anderem Autos kaufen und verkaufen sowie Immobilien finden und an den Mann bringen. Auch für Finanprodukte gibt es eine Plattform.

Vente-privee: Dieser Marktplatz eignet sich für Schnäppchenjäger. Denn hier geht es um Lagerbereinigung und Restposten von großen und bekannten Marken. Eure Anlauftselle, falls ihr mal etwas loswerden wollt.

Bezahlte Werbung

Auch wenn es etwas kostet, können bezahlte Quellen nichtsdestotrotz erfolgversprechend sein. Denn wer an der richtigen Stelle Werbung einbucht, kann überaus qualifizierten Traffic erhalten. Hier sollte man allerdings immer erst mit kleinen Beträgen testen, bevor man richtig investiert.

Facebook Ads: Beim größten sozialen Netzwerk kann man sich durch bezahlte Werbeanzeigen zusätzliche Aufmerksamkeit sichern. So gelangt man auch in die Streams von Leuten, die einen noch nicht kennen. Das gilt auch für die meisten anderen Netzwerke.

Google AdWords: So finanziert sich die Suchmaschine hauptsächlich: Indem bezahlte Anzeigen ganz oben ausgespielt werden. So kann man also die organische Konkurrenz im Regen stehen lassen. Gleiches gilt für die anderen Suchmaschinen auch.

Outbrain: Stellvertretend für die Dienste, welche Artikel und Anzeigen am Ende von Beiträgen auf anderen Websites platzieren, sei hier Outbrain genannt. Dieser Dienst und eine Konkurrenz um Taboola schaltet diese Anzeigen im Namen des Auftraggebers.

YouTube Ads: Auf Youtube kann man Werbung einbuchen, die entweder vor oder während der Videos abgespielt wird. Und auch andere Streamingdienste und Videoplattformen verfügen über Ads-Programme.

Streamingdienste und Videoplattformen

Solche Plattformen sind der perfekte Ort für Content Marketing. Denn immer mehr Nutzer bevorzugen es, Inhalte als Bewegtbilder zu konsumieren. Hier lassen sich also loyale Communities aufbauen und hochwertige Inhalte einstellen, welche die Nutzer neugierig machen können.

Amazon Prime: Auch das Online Warenhaus bietet mittlerweile einen Dienst zum Streamen von Filmen und Serien an. Neben bekannten Highlights gibt es auch einige Eigenproduktionen.

DailyMotion: DailyMotion ist eine Plattform, auf der Videos hochgeladen und angesehen werden können. Zudem können Nutzer sich in Gruppen organisieren und dort thematisch passende Videos teilen.

iTunes: Der Musikdienst von Apple. Hier lassen sich zum Beispiel Podcasts hochladen, mit denen man dann Markenaufbau und Empfehlungsmarketing angehen kann. Das ist zeitintensiv, kann sich aber lohnen.

MyVideo: Diese Videoplattform gehört zu ProSiebenSat1 und hat seinen Fokus auf den deutschen Markt gelegt. Es kann also nicht schaden, die Videos aus dem YouTube-Kanal auch hier zu veröffentlichen.

Netflix: Der bekannteste Streamingdienst für Filme und Serien dürfte Netflix sein. Auch hier gibt es bekannte Produkte neben Eigenkreationen zu sehen. Mit Video-on-Demand wird der Verleih von DVDs im stationären Handel immer mehr zur Nebensache.

Spotify: Bei Spotify, dem weltgrößten Streamingdienst für Musik, sind neben den musikalischen Vertretern der meisten großen Labels auch Hörbücher im Stream verfügbar. Und das entweder kostenlos mit Werbung oder per Bezahlmodell.

Twitch: Twitch bietet Livestreams an und wird vor allem für das Streaming von Videospielen genutzt. Hier finden alle möglichen aktuellen Konsolen mit eigenen Kanälen Beachtung.

Vevo: Vevo ist ein Projekt der Schwergewichte der Musikbranche und ist die zentrale Anlaufstelle für offizielle Musikvideos. Zudem unterhält Vevo eigene Kanäle bei YouTube und auf anderen Plattformen.

Vimeo: Hier lassen sich sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Inhalte einstellen. Auch eine On-Demand Funktion gibt es mittlerweile, ebenso wie eine kuratierte Liste mit Empfehlungen.

YouTube: Nach Google ist YouTube die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Der Videodienst ist eines der vielen Produkte aus dem Hause Google und hilft bei der Verbreitung von Wissen ebenso wie bei der Gewinnung von Reichweite.

Jobs

Auch Jobplattformen eignen sich gut dafür, Inhalte zu platzieren, Interesse am Unternehmen zu wecken und Menschen auf die eigene Website zu bringen. Man muss aber immer aufpassen, dass man es nicht übertreibt – die richtige Auswahl der passenden Portale steht an erster Stelle.

Gulp: Die Suche nach Personal oder Freelancern in der IT-Branche (beziehungsweise umgekehrt auch die Suche nach Arbeit) kann auf der Vermittlungsplattform Gulp durchgeführt werden.

Indeed: Ein Portal, auf dem Jobsuchende passende Ausschreibungen finden und Arbeitgeber ebensolche einstellen können. Jobs lassen sich zum Beispiel nach dem Ort oder der Branche filtern.

LinkedIN: Im internationalen Karrierenetzwerk LinkedIN können sich nicht nur Profis aus aller Welt vernetzen – sie können einander auch Aufträge erteilen und beim Finden von Mitarbeitern und Kunden behilflich sein.

Monster: Eine der weltweit bekanntesten Jobbörsen ist Monster. Auch hier werden die Jobs nach Orten und Branchen gefiltert. Es gibt zudem Möglichkeiten, Unternehmensprofile und Lebensläufe anzulegen.

Textbroker: Ein Platz für Autoren und solche, die Autoren benötigen, sind Portale wie Textbroker. Hier können freie Schreiber ihre Dienste anbieten und sich auf Aufträge bewerben.

XING: XING ist das deutsche Gegenstück zu LinkedIN und vernetzt Profis aus allen Bereichen. Die zahlreichen Gruppen können zudem beim Knüpfen von Geschäftskontakten hilfreich sein.

Reisen und Sightseeing

Wer beispielsweise Restaurants, Hotels, Museen oder Sehenswürdigkeiten betreibt, sollte auf Reiseportalen präsent sein. Denn hier kann man die Nutzer abholen, die aktuell einen Urlaub planen – und dann hat man ganz am Anfang der Customer Journey ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.

Airbnb: Hier werden Wohnungsbesitzer und Urlauber zusammengebracht. Wer also eine Unterkunft anzubieten hat, kann hier vergleichsweise einfach an Kunden kommen. Denn Airbnb ist mittlerweile ein internationales Phänomen.

Booking.com: Wer eine Ferienunterkunft sucht, dürfte früher oder später bei Booking.com landen. Mehr als 800.000 Hotels sind in der Datenbank zu finden, viele davon mit ausführlichen Nutzerbewertungen.

Foursquare: Bei Fourquare kann man sich Vorschläge im Hinblick auf die Freizeitgestaltung, Restaurants und Bars machen lassen. Es gibt eine Desktopversion, empfohlen wird jedoch die Nutzung auf dem Smartphone.

TripAdvisor: Flüge, Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr werden bei TripAdvisor von den Menschen beantwortet, die schon einmal dort waren: Das hilft denen, die eine Reise planen.

Yelp: Anbieter werden bei Yelp bewertet. Egal ob Dienstleister, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten oder anderes: Bei Yelp gibt es Kundenmeinungen zu zahllosen Unternehmen.

Ärzte

Gerade für Ärzte ist es wichtig, einen guten Leumund zu haben. Denn nur, wer das Vertrauen der Patienten genießt, wird auf lange Sicht erfolgreich sein. Da helfen Plattformen, auf denen man Bewertungen erhalten, Öffnungszeiten angeben und mit Patienten kommunizieren kann.

Jameda: Die Suche nach einem neuen Arzt gestaltet sich oft als schwierig. Daher gibt es auf Jameda ein großes Portal zur Empfehlung und Bewertung von Medizinern in ganz Deutschland.

Netdoktor: Eine Seite mit vielen Informationen zu gesundheitsrelevanten Themen. Auch eine Suche für Ärzte und Apotheken ist integriert, weshalb der Dienst hier sehr gut hereinpasst.

Preisvergleichseiten

Wer etwas kauft, hat es heute einfacher denn je, zunächst einmal die Preise zu vergleichen – denn niemand zahlt gerne mehr, als unbedingt nötig. Preisvergleichsseiten sind dabei Aggregatoren, welche die Angebote aus zahlreichen Quellen zusammenfassen und aufbereiten. Es lohnt sich also, dort präsent zu sein.

DAPARTO: Hierbei handelt es sich um eine Preisvergleichsseite für Autoteile. Nach eigenen Angaben gibt es über 10 Millionen Angebote und die wichtigsten Marken sind alle in der Datenbank vertreten.

Geizhals: Bei Geizhals kann man Preise aus den verschiedensten Bereichen vergleichen. Ob Drogerieartikel, Software, Hardware oder Dienstleistungen – das Angebot ist äußerst vielschichtig.

Geizkragen: Eine der ältesten Seiten in der Branche ist Geizkragen. Diese ist vor allem dann für Anbieter geeignet, wenn sie wirklich unschlagbare Preise anbieten können. Entsprechend ein guter Ort zum Sparen für Nutzer.

Groupon: Stellvertretend für die zahlreichen Gutscheinseiten steht Groupon. Hier kann man spezielle Angebote machen und mit diesen Preisnachlässen neue Kunden und Interessenten gewinnen.

Idealo: Um die Produkte und Preise von Online-Shops zu vergleichen, ist Idealo eine der bekanntesten Seiten. Mehr als 230 Millionen Produkte aus den verschiedensten Bereichen sind hier im Index.

Lieferheld: Als Beispiel für die zahlreichen Lieferdienste sei hier Lieferheld genannt. Bei diesen Anbietern kann sich der Nutzer durch die zahllosen Lieferdienste in der Umgebung klicken, den passenden auswählen und sein Essen bestellen.

MyHammer: Wer einen Handwerker sucht, kann diesen bei MyHammer finden. Kundenbewertungen helfen zudem dabei, einen wirklich kompetenten Partner zu lokalisieren.

Roomido: Hier gibt es alle Informationen rund um das Thema Inneneinrichtung und Design. Die dazugehörige Suchmaschine bietet entsprechend Dienstleister wie Innenarchitekten, Raumausstatter und Fachhändler.

Wer liefert was: Die Lieferantenplattform Wer liefert was richtet sich vor allem an B2B Kunden. Hier kann man den passenden Lieferanten für fast alle Dinge des unternehmerischen Bedarfs finden.

SEO-Taktiken

Zum Schluss noch etwas, wofür man keine speziellen Quellen braucht – sondern was nur durch Arbeit zu erreichen ist. Denn auch mit SEO-Taktiken, die man außerhalb der eigenen Seite anwendet, lässt sich Traffic generieren. Wir haben dazu ein paar White-Hat Beispiele zusammengetragen, die euch neue Besucher bringen können.

Affiliates: Solange die Leute ein Angebot wahrnehmen, ist es ja egal, wo sie herkommen, Da kann man es sich dann auch leisten, Affiliates einen Anteil für den jeweiligen Lead zu bezahlen. Diese können Segmente erreichen, die sonst verloren gehen würden.

E-Mail Signaturen: Wer online unterwegs ist, schreibt viele E-Mails. Da lohnt es sich, in der Signatur einen Verweis auf aktuelle News oder interessante Unterseiten einzubauen. So lassen sich Interessenten auf die Website locken.

Gastbeiträge: Mit Gastbeiträgen auf thematisch passenden Websites lassen sich Nutzer ansprechen, die vielleicht noch die vom Unternehmen gehört haben. Hier muss aber ein wirklich spannendes Thema behandelt werden, weil Werbung leicht durchschaut wird.

Interviews: Ob man jemanden interviewt oder selbst interviewt wird – das Ganze wird dazu dienen, die eigene Marke zu stärken und sie an anderen Orten bekannter zu machen. Die Interviewpartner agieren dabei auch als Multiplikatoren.

Kommentare: Kommentare in den sozialen Netzwerken und auf anderen Blogs sollten zwar nicht zum Linkaufbau genutzt werden – sie können aber, wenn man etwas sinnvolles beizutragen hat, die eigene Marke stärken und andere Nutzer neugierig machen.

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Die Suchmaschinenoptimierung und das Online-Marketing sind meine Leidenschaft. Als Inhaber des SEO Portal schreibe ich darüber und als Geschäftsführer der imwebsein GmbH (Online Marketing Agentur) kann ich diese Leidenschaft in der Praxis umsetzen.

14 KOMMENTARE

  1. Die beiden genannten eingefügt. Solange die Seiten eine gewisse Größe haben hauen wir die hier rein. Aber gerade bei Preisvergleichseiten usw. werden wir schon darauf achten, ob man da überhaupt irgendwie reinkommt.

  2. Würde dann auf jeden Fall noch Ladenzeile und Stylelight mit in die Liste aufnehmen. Besonders Ladenzeile hat sich ja sehr gemacht seit Gründung 2009.

  3. Hallo
    Nicht zu vergessen, die aus der Schweiz stammende Suchmaschine CENTIL-Europe.
    Eine klassische Suchmaschine mit eigenem Index und Bildersuche. Aktuell laut Google+ Profil 340’000 Suchabfragen, tendenz rasch steigend.

  4. Na, da kann das muntere diversifizieren ja los gehen. Aber überall kann man, wirtschaftlich sinnvoll, kaum mit spielen. Sich auf Dauer aber auf google /SEO zu verlassen, dürfte in die Sackgasse führen. Insofern: Augen auf! Danke für die Übersicht.

  5. Baywa, markenbaumarkt24 und auch baumarktdirekt Das ist keine Markplätze und haben in der liste nix zu suchen.Es ist ganz ordninäre Shops auf denen keine anderen Verkäufer tätig werden können.

  6. Hallöchen Michael,

    ich bin hier gerade bei meiner Recherche über YaCy auf diesen Artikel gestoßen! Öhm… kurze Frage:

    “YaCy: Hierbei handelt es sich nicht um eine Suchmaschine, sondern um eine Software. Mit dieser kann sich jeder Nutzer seinen eigenen Suchindex aufbauen und diesen mit den Indizes von anderen verbinden.”

    Sind die Suchmaschinen von Google & Co etwa keine Software? YaCy ist natürlich eine Suchmaschine, nur eben dezentral. Es ist ein P2P-Netzwerk wie z. B. I2P, Torrent oder ähnliches, aber trotzdem ist und bleibt YaCy eine Suchmaschine!

    Viele Grüße aus Augsburg

    Mike

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