Amazon’s Kampf gegen anreizbasierte Bewertungen

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Der Kampf fängt erst an

Mit den richtigen Rezensionen kann man – nicht nur auf auf Amazon – die Verkäufe ankurbeln. Doch oft sind die Bewertungen nicht ehrlich, zum Beispiel, weil sie für eine Gegenleistung entstanden sind. Und während bezahlte Rezensionen immer ein Problem waren, hat Amazon vor Kurzem auch bei anderen Bewertungen eine Änderung eingeführt.

So wurden Anfang Oktober die anreizbasierten Rezensionen in den USA verboten, also jene, für die der Rezensent im Austausch für die Bewertung das Produkt erhalten hat. Grund dafür ist unter anderem, dass diese Reviews überdurchschnittlich positiv ausfallen. Ausnahmen der neuen Regel sind Bücher sowie alle Rezensionen, die durch Amazon Vine vermittelt wurden.

Viele Löschungen

Und in der letzten Woche trat diese Änderung nun auch für Amazon.de in Kraft. Die Frage war nun: Was passiert mit all den Reviews, die auf Grundlage der alten Richtlinien entstanden waren? Denn früher war es ok, ein Produkt zu erhalten, so lange man diesen Umstand in der Bewertung festhielt.

Nun spürt Amazon diese Bewertungen auf und löscht sie. Seit Anfang Oktober wurden bei Amazon.com mehr als 500.000 Reviews gelöscht. Etwa 355.000 davon (>70%) waren anreizbasierte Reviews. Es ist davon auszugehen, dass so dann auch bald in Deutschland vorgegangen wird. Wer also einige Rezensionen verliert, dürfte hier den Grund finden.

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