Apple: Auch für SEOs interessant

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18.04.2016: Baut Apple sein eigenes AdWords für den AppStore?

Scheinbar hat Apple vor einiger Zeit den Plan gefasst, den Appstore auf Grundlage eines bekannten Systems monetarisieren zu wollen. Hierfür sollen unbestätigten Aussagen zufolge mehr als 100 Entwickler an einem System arbeiten, nach dem Apps auf Basis eines Auktionssystems in bezahlten, hervorgehobenen Ergebnissen angezeigt werden könnten.

So könnte Apple davon profitieren, dass App-Entwickler ihre Erzeugnisse so prominent wie möglich platzieren möchten. Es ist davon auszugehen, dass viele auch dazu bereit wären, für eine hervorgehobene Position zu bezahlen. Denn für die Entwickler hängt der Erfolg ihrer App oft unmittelbar damit zusammen, wie weit oben die App im jeweiligen Store angezeigt wird.

Die Suche monetarisieren

Wer sich hier nun an Google AdWords erinnert fühlt, liegt sicher nicht falsch. Denn es scheint, dass Apple hier auf ein System setzen möchte, wie es auch Google bei der Monetarisierung der Suchergebnisse in der Websuche tut. Sollte es funktionieren, wäre es also nicht verwunderlich, wenn Google mit einem ähnlichen System im PlayStore nachziehen würde.

Laut den bisherigen Informationen steht Apple bei der Entwicklung des Ganzen noch am Anfang. Klar ist jedoch, dass ein solches Werbesystem, sollte es funktionieren, finanziell äußerst lukrativ werden könnte. Zurzeit erhält Apple etwa 30% jedes App-Verkaufs – die entsprechenden Einnahmen dürften sich mit einer bezahlten Suche noch viervielfachen.


16.03.2016: Apple News für alle

Bislang war die Apple News App eine relativ geschlossene Veranstaltung, an der nur ausgewählte Publisher teilnehmen konnten. Doch das wird sich bald, genauer in dieser Woche, ändern.

Künftig werden Medien in allen Größen – vom riesigen Verlag bis hin zum Einzelkämpfer mit einem Blog – die Möglichkeit haben, in der App aufzutauchen. Dafür brauchen sie nur die entsprechenden Tools.

Für Apple hat dies den Vorteil, dass in der News App künftig deutlich mehr Inhalte zu finden sein werden. So kann man im Bestfall auch die Leserschaft vergrößern, da man auch spezielle Interessen ausführlicher ansprechen wird. Damit kann die App besser mit anderen Nachrichtendiensten konkurrieren.

Und für den Nutzer hat es den Vorteil, dass er aus einem größeren Nachrichtenangebot wählen kann. Publisher hingegen erhalten eine potentiell größere Reichweite für ihre Inhalte. Ein sinnvoller Plan also, um die Apple News App künftig konkurrenzfähiger auszustellen und neue Nutzer und Publisher anzulocken.


09.02.2016: Applebot verstärkt Crawling

Seit letztem Jahr wissen wir auch offiziell, dass Apple seinen eigenen Bot zum Crawlen des Internets betreibt. Damit soll das App-Indexing durch weitere Inhalte untermauert werden.

In letzter Zeit sehen nun viele Webmaster eine verstärkte Aktivität des Applebot. Dies könnte bedeuten, dass Apple auch auf diesem Gebiet noch viel vorhat – vielleicht sogar einen eigenen Index in Konkurrenz zu Google?

Apple ist wohl der einzige Konzern, der Google innerhalb kürzester Zeit ansehnliche Marktanteile abnehmen könnte. Denn zahllose Nutzer lieben Apple einfach und würden liebend gern von Google dorthin wechseln.

Die zentrale Voraussetzung dafür wäre aber natürlich ein konkurrenzfähiges Produkt. Natürlich hat Apple die Ressourcen, um ein solches aufzubauen, aber dies würde fraglos Zeit benötigen. Wir sind also auf die nächsten Schritte in diesem Bereich gespannt.


28.01.2016: Apple Streetview?

Ein tolles und bislang einzigartiges Feature von Google Maps ist die Streetview-Funktion. Dank dieser können Straßen und Plätze vom heimischen Bildschirm aus erkundet werden. Doch droht hier bald Konkurrenz?

Denn Apple lässt nun ebenfalls zahlreiche Autos mit Kameras durch Großstädte rollen. Die entsprechenden Bilder sollen künftig genutzt werden, um Apple Maps zu verbessern. Wir sind gespannt, was dabei herauskommen wird.


25.01.2016: Google bezahlt Apple

Laut Gerichtsdokumenten bezahlt Google dem Konkurrenten Apple eine jährliche Summe, um im Gegenzug die voreingestellte Suchmaschine im Safari-Bowser bleiben zu dürfen. Dabei handelte es sich 2014 um eine Milliarde US$.

Doch Google scheint mit dieser großen Investition nichtsdestotrotz Gewinne einzufahren. Dies gilt nicht nur für den Image- und Brandinggewinn, sondern auch für die finanzielle Seite. Ein gutes Geschäft für alle Beteiligten also, denn Apple bekommt Geld dafür, die beste Suchmaschine einzustellen.


03.12.2015: Applebot verhält sich wie Googlebot

Eine robots.txt Datei kann manchmal große Ausmaße annehmen. Vor allem dann, wenn generelle Anweisungen nicht mehr ausreichen. Dann muss man die speziellen Anweisungen für die Bots der großen Suchmaschinen einzeln darlegen.

Denn bekanntermaßen wollen die Bots von Bing, Yahoo und anderen Suchmaschinen persönlich angesprochen werden. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Der relativ neue Applebot.

applebot

Applebot folgt den Anweisungen für Googlebot

Der Crawler von Apple folgt, wenn er nicht eigens genannt wird, einfach den Vorgaben, die in der robots.txt für den Googlebot gemacht werden. Laut John Mueller ist dies ein einzigartiges Vorgehen in der Welt der Suchmaschinenspider.

Damit haben SEOs bei der Erstellung ihrer robots.txt Dateien eine Sorge weniger. Vielleicht werden ja künftig auch andere Unternehmen ihren Bots beibringen, auf die Anweisungen für Googlebot zu hören – realistisch ist diese Hoffnung aber in absehbarer Zukunft nicht.


25.09.2015: Apple Suche

Roland Eisenbrand beleuchtet für Online Marketing Rockstars die neue Apple Suche. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass sie Apps durchsuchen kann. Damit könnte sie auf lange Sicht zu einem echten Konkurrenten für Google heranwachsen.

Denn im mobilen Zeitalter werden Apps immer wichtiger. Es ist also von zentraler Bedeutung, dass Suchmaschinen – und auch SEOs – diesen Trend nicht verschlafen. Bei der Sensibilisierung für das Thema helfen kenntnisreiche Artikel wie dieser.

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Die Suchmaschinenoptimierung und das Online-Marketing sind meine Leidenschaft. Als akkreditierter Journalist und Chefredakteur des SEO Portal schreibe ich darüber und als Geschäftsführer der imwebsein GmbH (Online Marketing Agentur) kann ich diese Leidenschaft in der Praxis umsetzen.

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