Die nächste Version von Googles Webbrowser Chrome soll am 7. April erscheinen. Und sie wird erneut Neuerungen mitbringen, die manchem Websitebetreiber zusätzliche Arbeit bescheren dürfte.
Nachdem der Webbrowser seit einiger Zeit grundsätzlich vor unverschlüsselten Webseiten warnt, nimmt sich Google diesmal sogenannte „gemischte Inhalte“ vor. Darunter versteht man Elemente auf SSL-verschlüsselten Seiten, die im Quellcode noch mit http:// anstatt mit https:// eingebunden werden. In vielen Fällen wurden solche Elemente bei der Umstellung auf https:// schlicht übersehen.
Hierbei kann es sich beispielsweise um Bilder, Videos, CSS- und JavaScript-Dateien handeln.
Bereits jetzt warnt Google Chrome seine Nutzer vor Seiten, auf denen gemischte Inhalte enthalten sind. Ab Version 81 des Browsers werden diese Elemente jetzt vollständig blockiert.

Was Ihr bis zum 7. April tun solltet

Falls Ihr Euch nicht sicher seid, ob Eure Website nicht möglicherweise gemischte Inhalte enthält, solltet Ihr sie mit der aktuellen Version von Google Chrome aufrufen und jede ihrer Seiten durchgehen. Wenn oben links neben der Adresszeile ein Warnsymbol auftaucht, kann dies auf gemischte Inhalte hindeuten.
Notiert Euch die betroffenen Seiten. Geht sie anschließend nacheinander durch, wenn Ihr mit der Prüfung fertig seid und korrigiert alle http://-Verweise, die Ihr vergessen habt auf https:// umzustellen.
Einfache Links zu http://-Seiten stellen übrigens keine gemischten Inhalte dar. Es geht hier um Elemente, die in die Seiten eingebunden sind, wie eben Bilder, CSS- oder JS-Dateien.

Warnsymbole schrecken Eure Besucher ab

Auf manchen Seiten können gemischte Inhalte ein Sicherheitsrisiko darstellen, beispielsweise wenn dort sensible Daten des Besuchers abgefragt werden. Oft handelt es sich jedoch nur um einen lästigen Fehler.
Weil Google Chrome, wie erwähnt, bereits vor Seiten mit gemischten Inhalten warnt, solltet Ihr Euch die Mühe machen und dieses Problem beseitigen. Wenn ein Besucher Eure Website besucht und direkt eine Warnmeldung erhält, hinterlässt das schließlich keinen guten Eindruck.

Bild: Benjamin Dada / Unsplash.com

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