Wer hochwertigen Content produziert, sollte das dem Leser auch zeigen. Denn das kann nicht nur diesen beeindrucken, sondern gleichzeitig für bessere Rankings sorgen. Das ließ John Müller von Google in einem der neuesten Webmaster Hangouts verlauten.

Es gibt keine strukturierten Daten, mit denen man die Korrektheit oder Qualität von Informationen bestätigen könne. Man solle dem Leser jedoch aufzeigen, dass in die Contenterstellung viel Arbeit investiert wurde. Google versuche, dies in der Suche entsprechend wiederzugeben.

Strukturierte Daten seien in dieser Sache eher zweitrangig. Es komme in erster Linie auf den Content selbst an.

Wie kann man das erreichen?

Wer sich mit wissenschaftlichem Arbeiten auskennt, wird es vermutlich einfacher haben, die hohe Qualität des Contents herauszustellen. Eine einfache Methode besteht darin, auf die Quellen zu verweisen, die man verwendet hat.

Quellenangaben sollte man grundsätzlich nennen, aber bekanntlich beherzigt das nicht jeder Autor. Auch sollte man seine Aussagen mit fundierten Zahlen untermauern.

An Merkmalen wie diesen lässt sich also durchaus die Qualität des Contents bewerten. Es lohnt sich daher, mehr Zeit zu investieren und dem Content mehr Schliff zu verleihen.

Bild: Austin Distel / Unsplash.com

3 KOMMENTARE

  1. Zu Quellenangaben kann ich nicht viel sagen, da meine Blogbeiträge auf meiner Berufserfahrung basieren. Ich will auch nicht behaupten, dass alle meine Beiträge das Non plus Ultra verkörpern.
    Wenn ich aber solche Aussagen von J.Müller lese: Hochwertiger Content kann zu besseren Rankings führen, ist die Schlussfolgerung: Auch Schrottcontent kann zu besseren Rankings führen, weil der Google Algo nicht immer in der Lage ist zu unterscheiden was ist schlecht oder was ist gut. Oder wie soll man dieses Wort “kann” verstehen. Ich selbst stelle fest, dass des Öfteren ein Vierzeiler vor einem meiner umfassenden Berichte, die Fakten enthalten, positioniert ist. Ich z.B. an Pos.25, der Wettbewerber mit seinem Vierzeiler an Pos.1. Geht nicht in die Tiefe, reißt das Thema nur an und dennoch so ein Ranking. Glückwunsch an den Wettbewerber, verfehlt aber das Thema dem User die bestmöglichen Informationen zu liefern.
    Die Aussage “Google versuche, dies in der Suche entsprechend wiederzugeben” trifft genau den Punkt, nämlich das Google trotz der vielen “Verbesserungen” der letzten Jahre immer noch nicht soweit ist schlechter von besser zu unterscheiden. Man könnte fast von Verschlimmbesserungen reden.
    Als Fazit kann ich nur ziehen, dass es sich um übliche 0815-Äußerungen eines J.Müller handelt, die absolut nichtssagen sind. Schaffe Content und wenn du Glück hast wirst du von Google mit einem tollen Ranking dafür belohnt, wäre ein korrektes Statement.

  2. Ich habe mich bis vor einiger Zeit ein paar Jahre mit SEO beschäftigt, um dann zu erkennen, dass guter Content bei Google kaum Erfolg bringt.
    Selbst suche ich schon lange nicht mehr mit Google um wirklich gute qualitätsvolle Inhalte zu finden.

    Ich habe den Eindruck, dass Google mittlerweile viel zu sehr damit beschäftig ist, sich nicht manipulieren zu lassen mit Content aber auch anderen SEO Ideen.
    Es geht Google um das Paradoxon den Algorithmus zu verschleiern, ohne es zuzugeben.
    Warum sonst legen sie den Sourcecode ihrer Suchmaschine nicht einfach offen wie Duckduckgo um Spekulationen vorzubeugen?
    Sicher nicht, weil Google Angst hat, man könnte ihre Suchmaschine nachprogrammieren. Sondern weil sie Angst haben, man könnte sie dadurch manipulieren.

    Google ist es nie gelungen eine gute manipulationsfreie Suchmaschine zu entwickeln, Google ist es nur gelungen bekannter zu werden als andere und die SEO Industrie immer auf Trab zu halten indem John Müller und Co auf ihnen reitend ein Leckerly mit der Angel vor die Nase hält, dass sie kaum erreichen werden, höchsten mal daran riechen können.

    Insofern Chapeau Google auf diese kunstvolle, aber nicht künstliche, Intelligenz.

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