Denkanstöße für SEOs

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Es kann nie schaden, lieb gewonnene Überzeugungen auch einmal zu hinterfragen. Und aus diesem Grund haben wir hier vier Denkanstöße zusammengefasst, die man zum Teil getrost als “Out of the Box” bezeichnen kann.

Tools: Weniger ist mehr

Von neuen Tools ist man immer schnell angetan. Man kann Zeit sparen, tolle Dinge tun und lästige Aufgaben automatisieren. Doch wie viele von all den Tools, die man abonniert und gekauft hat, braucht man wirklich.

Im Blog von 121WATT plädiert Christian Steinbrich dafür, bei diesem Thema Augenmaß walten zu lassen. Das heißt konkret, nur die grundlegenden Tools zu nutzen, die einen wirklichen Mehrwert bringen.

Die Tools, die vielleicht nur etwas hübscher aussehen oder wenige Klicks ersparen, sind seiner Meinung nach jedoch nicht viel wert. Eher sollte man sich darauf konzentrieren, die eigenen Kompetenzen auszubauen.

Mit seinem Aufruf trifft er dabei voll ins Schwarze. Denn sicher kann es Sinn machen, neue Tools einmal anzutesten. Aber trotzdem sollte man sich in regelmäßigen Abständen fragen, was man wirklich braucht, um produktiv zu arbeiten.

Ranking: Google ist nicht immer Schuld

SEOs kennen das – eine Seite stürzt in den organischen Suchergebnissen ab. Daher vermutet der Betreiber der Website, dass Google ein Update ausgerollt hat. Und sofort ist die Panik groß.

Doch oft kann Google gar nicht so viel dafür. Denn viele Faktoren beeinflussen das Ranking. Wenn eine Seite also beispielsweise Nutzer nicht mehr dazu bringt, sich mit den angebotenen Inhalten zu befassen, dann wird sie vielleicht auf längere Sicht herabgestuft.

Gleiches gilt für Seiten, die noch nicht so lange existieren. Denn bei diesen wird das Ranking am Anfang eher auf einem Ratespiel durch Google aufbauen. Wenn sich die Realität dann nicht mit der Erwartung deckt, kann es sich ändern.

Websitebetreiber sollten also bei Rankingveränderungen auch einmal ihre eigene Performance hinterfragen. Diesen Ansatz beschreibt Winston Burton bei Search Engine Land anhand einiger praktischer Beispiele.

Ranking Faktoren: Die Suchanfrage entscheidet

Eine tolle Idee hatte auch Thomas Rafelsberger von Get On Top. Er stellt die These in den Raum, dass sich die Gewichtung der Ranking Faktoren nach der entsprechenden Suchanfrage richtet.

Man könne seiner Meinung nach die verschiedenen Anfragen nicht statisch vergleichen, um die Relevanz verschiedener Ranking Faktoren zu testen. Für eine Produktsuche sähe es nämlich ganz anders aus als beispielsweise für eine informative Anfrage.

Zudem führt er an, dass Google’s organische Suchergebnisse immer mehr zu eigenständigen Landing Pages werden. An diesen solle man sich also orientieren, um herauszufinden, wie man für die eigene Branche optimieren sollte.

Die Ansätze dieser These sind unglaublich interessant und scheinen auch der Realität sehr nahe zu kommen. Zusätzlich muss man aber auch beachten, das die SERPs immer weiter personalisiert werden und daher immer weniger vergleichbar sind.

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Nach meinem Studium der Politikwissenschaften (Schwerpunkt Diplomatie) habe ich im Juni 2015 das SEO Portal bei der imwebsein GmbH mitgegründet. Seit Januar 2017 bin ich nun als Chefredakteur für den redaktionellen Teil zuständig. Daneben kümmere ich mich als ehrenamtlicher Pressewart um die Öffentlichkeitsarbeit des Badminton-Club Tempelhof.

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