Der Recap zum OMT 2019 in Wiesbaden

Content-Attribuierung: Der Schlüssel für erfolgreiches Content-Marketing & Erfolgsmessung“ mit Olaf Kopp

Gestartet hat der OMT mit dem Thema Content-Attribuierung, einer Thematik, mit der sich viele SEOs noch nicht tiefgründig genug beschäftigt haben – weshalb auch der Raum sehr gut gefüllt war. 

Was Kopp, der Mitgründer der Aufgesang-Agentur, in seinem 45-minütigen Vortrag dabei besonders betont hat, war die Customer Journey. Denn einfach nur einen Text auf eine Unterseite für ein spezielles Keyword reinzupacken wird nicht reichen, um interessierte Nutzer in Kunden umzuwandeln. Dabei sollen die Silos im Kopf und im Marketing aufgebrochen und stärker auf die Bedürfnisse der Nutzer selbst eingegangen werden. Wann und auf welche Information eines Unternehmens ein Nutzer stößt, ist nicht aus der Strategie wegzudenken. 

“Zwei Blogbeiträge und vier Social Media Posts pro Woche publizieren zu wollen ist kein Marketing-Ziel und erst recht keine Strategie.” – Olaf Kopp

Anhand seiner Nutzen-Zweck-Matrix und einem Beispiel an der Hornbach Marketing-Strategie für den Bau eines Gartenhauses zeigte Kopp auf, welcher Content zu welchem Zeitpunkt der Customer Journey am relevantesten war und wie die einzelnen Teile  miteinander verknüpft waren, sodass der Nutzer weiter auf der Customer Journey geleitet wird

“Wie Du mit Conversion-Optimierung jede Google Ads Kampagne effizienter machst” mit Thomas Gruhle

In diesem Vortrag stellte Thomas Gruhle, Geschäftsführer der Agentur LEAP aus Berlin, dar, weshalb die Mischung aus Google Ads und Conversion Optimierung so wichtig ist. Dabei ist vor allem das Stichwort „Message Match“ von Bedeutung. Das heißt, die Botschaft von Anzeigentexten, Keywords und Zielseite sollte übereinstimmen. Dies ist deshalb so wichtig, da der User innerhalb einer Sekunde entscheidet, ob er das Produkt oder die Dienstleistung ansprechend findet oder nicht. Dabei sei es vor allem notwendig, zwischen der sogenannten „commodity“, also alltäglichen und erklärungsbedürftigen Produkten, zu unterscheiden. Bei erklärungsbedürftigen Produkten sei es demnach wichtig, die Zielseite mit ausreichend Content zu füllen und gleichzeitig eine gute Mischung aus Content und Produktdarstellung herbeizuführen, damit sich der Nutzer gut abgeholt fühlt. Wichtige Stichwörter bei der Kampagnen-Gestaltung sind auch der sogenannte Florida-Effekt, der Anker-Effekt sowie Cheering. Diese lassen sich wie folgt erklären: Beim Florida-Effekt sollen Wörter passend zur Zielgruppe genutzt werden, d.h. wer mit schnellen Wörtern getriggert wird, wird auch dazu verleitet, schnell zu reagieren. Beim Ankereffekt geht es darum, das teuerste Produkt einer Kategorie an den Anfang zu stellen, damit die Nutzer denken, dass nachfolgende Produkte günstiger sind. „Cheering“ entsteht, wenn der Nutzer sich in seiner Aktion auf der Webseite bestätigt fühlt. Dies erreicht man, indem zum Beispiel ein grüner Haken hinter einem ausgefüllten Formular hinterlassen wird. Abschließend erklärte Thomas Gruhle, dass „social proofs“ für Conversion-Optimierung sehr wichtig seien – so etwa in Form von USP’s, Produktdetailseiten, Overlays usw..

“11 frische Social Media Tipps” mit Felix Beilharz

Felix Beilharz teilte in seinem Vortrag direkt 15 statt 11 frische Social Media Tipps mit. Die Länge von Beiträgen sei vor allem ausschlaggebend für die Shares, d.h. je länger ein Beitrag ist, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass dieser geteilt werden würde. Weitere wichtige Trigger, um Interaktionen und Shares bei Social Media Beiträgen zu generieren, seien Angst und Nostalgie. Bezüglich der Nostalgie könnte man zum Beispiel Dinge von früher nutzen, die es heute nicht mehr gibt, um beim Nutzer ein gewisses Gefühl der Nostalgie hervorzurufen. Absolut unverzichtbar in der Welt von Social Media ist heute natürlich Instagram. Daher lieferte Felix auch direkt Tipps zum „Aufpimpen“ von Instagram Stories wie zum Beispiel das Zoomen oder den Einsatz von Schrift im Farbverlauf. Besonders aussagekräftig seien aber auch Umfragen in Instagram Stories, um zu entscheiden, was am besten beim Kunden ankommt. Ist es ein bestimmtes Design oder ein Produkt in einer bestimmten Farbe? So lassen sich auch schnell Kundenumfragen durchführen, um den Entscheidungsprozess zu vereinfachen.

“Wer noch einmal KPI sagt fliegt raus! Sinnvolle Metriken für SEO” mit Florian Stelzner

Mit einem provokanten Titel und einem erneut vollem Vortragsraum startete der CEO von Wingmen Online Marketing GmbH in seinen Vortrag zu sinnvollen und sinnlosen Metriken für SEO. Dafür bezog er sich auf die am häufigsten genutzten Metriken, welche im SEO verwendet werden:

Zuerst ging er auf die sistrix-Sichtbarkeit ein, anschließend ging es weiter mit der Anzahl der indexierten Seiten: Nicht die Anzahl an insgesamt indexierten Seiten, sondern die Anzahl an indexierten Seiten mit relevanten Rankings ist relevant! Eigentlich logisch, oder? 😉

Auch die Verweildauer auf Checkout-Seiten hat keine nennenswerte Bedeutung, denn es zählt doch die Conversion selbst.

Ebenso wenig Aussagekraft haben Brand-Anfragen, wenn die Rankings für die priorisierten Keywords allgemeine Produkte sind.

Mithilfe eines sekundären Dimension Filters “Landing Page” bei Google Analytics können die organischen Keywords aufgeschlüsselt werden, welche im Tool gerne mal als “not provided” ausgespielt werden. Auf einen Schlag mehr relevante Informationen für die eigene Strategie!

Beim Google Ads Keyword-Planner sollte beim monatlichen Suchvolumen von Suchbegriffen darauf geachtet werden, dass ähnliche Varianten eines Keywords mit berücksichtigt werden. Dafür präsentierte Stelzner das Beispiel der DDR = Deutsche Demokratische Republik, DDR RAM, Dance Dance Revolution – doch sehr unterschiedliche Themenbereiche, die alle einen Einfluss haben können.

Wenn wir uns den Page Speed einer Website mithilfe von Lighthouse anschauen, dann sollte dies im anonymen Tab getan werden, da sonst alle installierten Plugins mit in der Rechnung verwendet werden und für eine Verlangsamung des Page Speeds sorgen.

Natürlich interessieren den Geschäftsführer einer Firma andere Zahlen und Informationen als den SEO-Manager oder ein Webdev-Team. Gerade auch deshalb sollte bei der Visualisierung von Daten berücksichtigt werden, welche Daten und wie kleinschrittig diese präsentiert werden sollen.

“Hot Shit aus der Psychologie 2.0” mit Sarah Weitnauer

Ein Vortrag, der etwas weniger mit SEO als solches zu tun hatte, dafür aber sehr viel Wissen über die Wahrnehmung des menschlichen Gehirns vermittelt hat. Dadurch, dass das Gehirn keine wahre Realität kennt, sondern nur mit Vergleichen arbeitet, können Menschen beeinflusst werden. Anhand von verschiedenen Beispielen hat Weitnauer gezeigt, wie einfach Menschen zu beeinflussen sind – vor allem in ihrer Kaufentscheidung. Kleine Veränderungen, bspw. die Art der Darstellung von Geldscheinen auf einem Foto, können die Conversions in die Höhe treiben. Ebenso wichtig ist die Emotionalisierung durch Bilder, die Menschen beeinflussen können.

Jedoch wies Weitnauer darauf hin, dass das Gehirn gut einschätzen kann, auf welchen Bildern echte oder gespielte Emotionen zu erkennen sind. Also solltet Ihr die allseits beliebten Stock-Fotos mit lachenden Menschen lieber nicht benutzen, sondern eigene, emotionale Fotos kreieren.

Mit der oft genutzten Marketing-Strategie frei nach dem Motto “sex sells” würde aber gar nicht das Kaufinteresse bei Menschen, sondern lediglich die Aufmerksamkeit geweckt.

“15 sofort umsetzbare Hacks für Deine Facebook & Instagram Ads” mit Florian Litterst

Die Essenz vom Vortrag von Florian Litterst war es, Anzeigen, Targeting & Funktionen als wichtigste Komponenten von Social Media Posts zu sehen. So solle man zum Beispiel die Funktion von Story Ad Templates nutzen, um aus Feedposts Story Ads zu erstellen. Weiterhin empfiehlt Florian Litterst mehr User Generated Content zu verwenden, sich von Ads der Konkurrenz inspirieren zu lassen und sogenannte “Super Lookalike Audiences“ zu erstellen, indem man verschiedene Lookalike Audiences kombiniert. Zudem empfiehlt es sich, bei Facebook aus der Slideshow-Option im Werbeanzeigenmanager ansprechende, animierte Anzeigen zu erstellen.

“Push up your Content. 10 Tipps für frische Texte” mit Christiane Sohn

Innerhalb von 3 Sekunden muss die Aufmerksamkeit des Lesers gefasst werden, ansonsten kann es schon vorbei sein. Bei der Texterstellung wies Sohn hin, dass beim Leser von Anfang an eine Neugierde geschaffen werden muss, um ihn auf der Seite zu behalten. Mithilfe von Zwischenüberschriften und geplanten Absätzen können Orientierungshilfen für den Leser geschaffen werden, um die Neugier aufrecht zu erhalten und das Lesen eines Textes nicht zu anstrengend zu gestalten. Zudem wurde eine Vielzahl an Tools vorgestellt, mit denen die eigenen Texte optimiert werden können.

“Amazon Hacks” mit Annemarie Raluca Schuster

Annemarie Raluca gab in ihrem Vortrag viele wichtige Tipps für mehr Erfolg bei Amazon. Besonders wichtig sei es beim Keyword Set, die Suchintention des Nutzers vorher gut zu analysieren und sich nicht allein auf die Suchnachfrage zu verlassen. Bei der Analyse würde vor allem das Tool „Wappalyzer“ besonders gut helfen. Weiterhin erläuterte sie, wie wichtig der BSR (Bestsellerank) eines Produktes sei. Der BSR müsste demnach stets in Bezug zur Unterkategorie und des Wettbewerbs betrachtet werden. Hier würde sonst öfter der Trugschluss entstehen, dass ein angenommen „schlechter“ BSR in der Realität mehr Verkäufe aufweist als der vermeintlich bessere BSR. Vielen Dank für die Tipps!

“Das Google Analytics Tippgewitter”: 30+ große und kleine Tipps für Analytics und den Tag Manager” mit Markus Baersch

Nach der Mittagspause ging es mit viel technischem Input weiter. Ganze 40 Tipps hat Markus Baersch in einer halben Stunde mitgegeben. Dabei hat Baersch jeden Tipp einzeln erklärt und seine Erfahrungen mit dem Publikum geteilt. Eine kleine Übersicht zu den ganzen Tipps findet Ihr hier:

1: https://www.gtmtemplates.com
2: https://go.gandke.de/heartbeat
3: https://go.gandke.de/readingtime
4: https://go.gandke.de/triggergruppen
5: https://www.zedwoo.de/utm parameter aus url entfernen
6: https://go.gandke.de/exitintent
8: https://www.simoahava.com/gtm tips/referral exclusion on receipt page
10:https://www.simoahava.com/analytics/improve data collection with four custom dimensions
https ://www.simoahava.com/analytics/add hit type custom dimension/
14: https://go.gandke.de/rogueevents
16:https://go.gandke.de/crs19
https://www.marcusstade.de/h2o machine learning individuelle vorhersage fuer die next best activity teil 1
25: https://go.gandke.de/fixorganic
26: https://go.gandke.de/itp1 , https:// go.gandke.de/itpcookieupgrade , https:// go.gandke.de/itp2
27: https://go.gandke.de/itp3
29: https://www.simoahava.com/analytics/prevent google analytics duplicate transactions with customtask
32: https://go.gandke.de/multievent
33: https://go.gandke.de/botmarker
34: https://go.gandke.de/honeypot
35: https://optimize.google.com
36: https://www.quillengage.com
38: https://analyticsdemystified.com/google analytics/step step guide creating funnels googles data studio
39: https://www.analytics summit.de

“Digital Storytelling: Warum Engagement Dein einziger KPI sein sollte” mit Tomas Herzberger

Mithilfe einer mitreißenden Story können Leute in den Bann einer Marke gezogen werden. Gerne werden in Werbespots Geschichten erzählt, um Menschen zu Käufern zu machen. Jedoch wird nicht bei jedem Spot das Rad neu erfunden, so Tomas Herzberger bei seinem Vortrag zum Digital Storytelling. Denn alle erzählten Geschichten in allen Kulturkreisen der Welt basieren auf einem Urset an Konstrukten, welche immer wieder mit anderen Protagonisten und Antagonisten erzählt werden. Er hat sieben aufgezählt:

  1. Überwindung des Monsters (z. B. Der weiße Hai)
  2. Vom Tellerwäscher zum Millionär (z. B. Slumdog Millionaire)
  3. Die Mission (z. B. Baumarktwerbung)
  4. Reise und Rückkehr (z. B. Der Herr der Ringe)
  5. Wiedergeburt (z. B. Apple)
  6. Komödie
  7. Tragödie

Diese Geschichten finden wir immer wieder. Und auch hier erinnert der vorherige Vortrag von Weitnauer daran, dass das Gehirn nur mit Vergleichen arbeiten kann, sodass wieder die Arbeitsweise des menschlichen Hirns im Marketing aufgegriffen wird. Dabei sollten auch bestimmte Trigger mit verwendet werden, welche die Reichweite der User erweitern kann und das Interesse am jeweiligen Content vergrößert:

  1. WIN: Gewinnspiele mit einem emotionalen Mehrwert
  2. GIVE: „Einfach so“ etwas an die Community verschenken
  3. VOTE: Jeder hat eine Meinung – mit Emojis kann ganz schnell abgestimmt werden.
  4. LEARN: Relevantes Wissen in der Masse verbreiten
  5. CREATE: Jeder möchte mitmachen – und jeder darf mithilfe von Bildern, Videos etc. mitmachen!
  6. YES/NO: Emotionalisiert mit einem klaren Statement, z. B. Nike, als sie den Footballstar Colin Kaepernick für die Kampagne „Believe in something. Even if it means sacrificing everything.“ wählten. Er löste 2018 Aufruhr aus, als er als Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Farbige vor einem Footballspiel auf die Knie ging.
  7. NEW: Neue Dinge sind einfach großartig, z. B. das neue iPhone.
  8. RIDDLE: Rätsel, Puzzle, Spiele etc. halten die Hirnzellen frisch und die Community aktiv.
  9. SHARE: Nutzt die Inhalte anderer und teilt.
  10. ME: Jeder spricht gerne über sich – fragt also nach persönlichen Erfahrungen.
  11. DISCUSS: Fragt die Community, was sie beschäftigt – ebenfalls super für neue Content-Ideen.
  12. WOW: Clickbait-Content begeistert, er sollte aber gut sein!

Im Zuge der Customer Journey eignen sich viele Punkte jedoch eher für den Anfang, also das Interesse zu wecken als zu einer tatsächlichen Conversion. Es bleibt dann jedem Unternehmen überlassen, welche Geschichte zu welchem Zeitpunkt erzählt wird. 

“Micro-Influencer: Die Hidden-Champions im Social-Web” mit Markus Kellermann

Die Tatsache, dass Influencer Marketing heutzutage im Marketing-Mix von vielen Unternehmen implementiert werden sollte, bestätigte Markus Kellermann nochmals in seinem Vortrag „Micro-Influencer: die Hidden: Champions im Social-Web“. Demnach hätten 43 Prozent der 16- bis 24-Jährigen schon mal ein Produkt gekauft, welches von einem Influencer empfohlen wurde. Dabei stellte er besonders die Bedeutung von Micro-Influencern (10.000-100.000 Follower) heraus und wies darauf hin, dass sich die Werbeausgaben von Unternehmen immer mehr in Richtung Influencer Marketing verschieben. Die Werbung mit Micro-Influencern ist deshalb so unverzichtbar, da sich 25 Prozent der Deutschen bei bestimmten Marken und Produkten über Social Media informieren. Markus Kellermann betonte dabei, wie wichtig es ist, die richtigen Influencer für das Produkt oder die Dienstleistung zu suchen, um eine möglichst zielgerichtete, individuelle Zusammenarbeit zu gewährleisten sowie die authentische Platzierung des Produkts oder der Dienstleistung sicherzustellen. Laut Markus Kellermann gibt es 6 wichtige Eigenschaften, die der ideale Influencer mitbringen sollte:

  • Sympathie
  • Autorität
  • Reziprozität
  • Social Proof
  • Wertekonsistenz 
  • Einzigartigkeit

“SEO <3 SEA – Einzeln stark, gemeinsam unbesiegbar” mit Désirée Kellner und Isis Neuerbourg

Der letzte Vortrag in Raum 3 behandelte die wichtige Zusammenarbeit von SEO und SEA. Die morefire-Mitarbeiterinnen Désirée Kellner und Isis Neuerbourg brachten keine komplett neuen Erkenntnisse, betonten aber die Notwendigkeit von der gemeinsamen Arbeit bei SEO und SEA, um die jeweilige Seite zu stärken. Dabei wurden verschiedene Herangehensweisen vorgestellt:

Dual Bidding, Up & Down, Pull Back

Statt SEO- und SEA-Strategien stur nebeneinander herlaufen zu lassen, sollte bei jeder Online-Marketing-Strategie überlegt werden, wie Budget eingespart und die jeweils andere Seite für den gemeinsamen Erfolg unterstützt werden kann.  

“Speaker OMT – Website Clinic” powered by Textbroker

In der OMT-Website Clinic wurde der Shop fahrrad-xxl.de betrachtet und kein Aspekt wurde ausgelassen. Von Ads über SEO bis hin zu Social Media wurde alles auf Herz und Nieren untersucht. Für die Firma selbst war sicherlich viel wichtiger Input dabei, jedoch keine bahnbrechenden Informationen für erfahrene Marketeers.

“Die Kunst digitaler Inszenierung” mit Karl Kratz

Sich zu inszenieren, darüber weiß Karl Kratz allen Anschein nach bestens Bescheid. In Mönchskutte präsentierte er den neuen Altar der Menschen, das Smartphone, welches die Menschen heutzutage mehr beeinflusst als viele Religionen oder Kulturen.

Mithilfe der “richtigen” Inszenierung können viele Menschen zum Kauf irrsinniger Produkte verleitet werden: Zum Beispiel Wasserflaschen für 54 Dollar, obwohl diese bereits für 19 Cent pro Flasche zu erwerben sind.

Viele von Kratz erwähnten Punkte klangen in erster Hinsicht sehr interessant. Jedoch stellte sich auch dann die Frage, wie die richtige Inszenierung in Zusammenhang mit SEO, rechtlichen Aspekten und der Verkaufspsychologie steht. Zu viel des Guten könnte dann in die Richtung der massiven Manipulation gehen.

Mit zwei Fragen beendete Kratz seinen Vortrag und entließ das Publikum in die After-Party: 

  1. Wie würde Steven Spielberg, Quentin Tarantino, Leonardo Da Vince, Steve Jobs, Harry Potter etc. Dein Produkt inszenieren?
  2. Haben die Nutzer Spaß an Deiner Website und finden sie mit Leichtigkeit zur gewünschten Conversion?

 

Vielen Dank, dass wir bei dem OMT 2019 in Wiesbaden dabei sein durften! 🙂

Dies ist ein Beitrag von Sara Grzybek und Vanessa Nguetsop.

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