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John Mueller erklärte im deutschen Google Webmaster Sprechstunden Hangout am letzten Donnerstag die korrekte Verwendung von Hrflang und x-default. Dies tat er so anschaulich, mit Hilfe einer kleinen Präsentation, dass wir euch seinen Vortrag heute noch einmal gesondert präsentieren. Die folgenden Textpassagen wurden entsprechend von John’s Aussagen übernommen.

 

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Das Hreflang verlinkt die verschiedenen Sprachversionen einer einzelnen Seite miteinander, sodass Google den Zusammenhang zwischen den Seiten versteht und die richtige Seite in den richtigen Suchergebnissen bringen kann. Wenn es unterschiedliche Sprachen sind, dann ist es relativ klar. Schwieriger ist es, wenn es beispielsweise alles deutsche Seiten sind – mit einer Seite für Deutschland, einer für Österreich und einer für die Schweiz. Dann helfen diese Informationen, die richtige Version in den Suchergebnissen zu bringen. Dort werden all diese Seiten untereinander verlinkt.

 

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Außerdem kann man mit dem x-default zu arbeiten. X-default ist die Version, die Google verwendet, wenn es keine andere Version gibt. Wenn zum Beispiel im vorliegenden Fall jemand auf Italienisch sucht, dann weiß Google nicht, was damit gemacht werden soll. Dann kann man eine Seite definieren, und sagen, dass alle anderen auf diese Seite verwiesen werden sollen. Das kann eine Sprachauswahl sein, man kann aber auch eine Version als die Hauptseite festlegen. Das ist dem Webmaster überlassen.

Das x-default kann auch eine Weiterleitung sein – beispielsweise wenn man Gruppen eingeteilt hat und festlegt, dass alle Nutzer einer bestimmten (Länder-) Gruppe zu einer bestimmten Version weitergeleitet werden. Es ist also ein Platzhalter für alles, was nicht in das vorgegebene Schema passt.

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Wenn man mit einer Hauptseite und Unterseiten arbeitet, kann man genauso ein x-default verwenden. Wichtig ist, dass diese Seiten untereinander verlinkt sind – also dass beispielsweise bei der Homepage alle Sprachversionen und die x-default Seite miteinander verlinkt sind. Dasselbe gilt auch für die Unterseite (Andere Seite).

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Das x-default muss speziell für jede Seite eingestellt werden. Man darf für andere Seiten nicht auf das x-default der Homepage verweisen. Man kann das auch pro Seite unterschiedlich machen – man kann individuelle x-defaults einstellen oder es auf manchen Seiten auch ganz weglassen.

Im Grunde genommen kann man das x-default verwenden, wie man möchte. Wichtig ist, dass man konsequent ist und pro Seite alles untereinander verlinkt. Es darf nicht von einer Seite auf eine andere verlinkt werden, denn dann kann Google das Hreflang nicht verarbeiten. In solchen Fällen würde Google merken, dass kein entsprechender Rücklink existiert. Daher würde der einseitige Link still fallen gelassen werden. Dann haben Webmaster sich zwar Arbeit gemacht, aber Google ignoriert es.

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Nach meinem Studium der Politikwissenschaften (Schwerpunkt Diplomatie) habe ich im Juni 2015 das SEO Portal bei der imwebsein GmbH mitgegründet. Seit Januar 2017 bin ich nun als Chefredakteur für den redaktionellen Teil zuständig. Daneben kümmere ich mich als ehrenamtlicher Pressewart um die Öffentlichkeitsarbeit des Badminton-Club Tempelhof.

1 KOMMENTAR

  1. ich suche schon die ganze Zeit danach, ob es auch ein es-co, es-mx, es und ein es-default gibt, was man parallel zu einem en-au, en-us, en-default verwenden kann. Hat das schonmal jemand ausprobiert?
    Danke Euch 🙂

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