Die Spielarten der SEO

Die Suchmaschinenoptimierung wird immer weitläufiger. War es vor ein paar Jahren noch das einzige Ziel, weit oben bei Google angezeigt zu werden (egal wie das im Einzelfall zu Stande kam), so sieht es heute anders aus. SEO ist mittlerweile ein Bereich, in dem man sich für die verschiedensten Richtungen entscheiden kann, die weit über Content Marketing oder Linkaufbau hinausgehen.

SEO für Mobil

Eine der größten Herausforderungen ist es dabei, in der mobilen Suche prominent angezeigt zu werden. Denn nur so kann man heute und in Zukunft einen Großteil der Internetnutzer erreichen.

Was man tun muss, um in diesem umkämpften Markt zu ranken, hat Jayson DeMers für Search Engine Land übersichtlich zusammengefasst. Er bezieht sich dabei vor allem auf die Ergebnisse einer Studie von Searchmetrics.

Reputationsmagement

Ein weiteres spannendes Betätigungsfeld für SEOs ist das Reputationsmanagement. Hier geht es darum, Firmen oder Privatpersonen, die im Internet negativ dargestellt werden, zu einem bessere Ruf zu verhelfen.

Wie man das durch Blogging erreichen kann, erklärt Jean Dion für Search Engine Journal. Damit kann man beispielsweise auf Kundenkritik reagieren oder eigene Produkte erklären – die potentiellen Kunden werden es einem danken.

Im Wandel der Zeit

Eine Sache ist in der SEO-Szene unumstößlich: Nichts bleibt, wie es ist. Das Internet ändert sich laufend, und mit ihm die Suchmaschinen und auch die Strategien für die Optimierung von Webseiten.

Für Virginia Nussey und Melanie Saxe von Bruce Clay Inc. gibt es momentan vor allem zwei Themen, die die Zukunft unserer Branche bestimmen werden. Lernende Algorithmen wie Google Rank Brain sowie die vorausschauende Suche, die Ergebnisse liefert, noch bevor gesucht wurde.

Inhouse oder Agentur?

Eine weitere Frage, die immer relevant sein wird, ist: Vertraut man als Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit einer Agentur, oder stellt man einen Inhouse SEO Experten ein, der sich ausschließlich um die eigenen Belange kümmert?

Neil Patel hat für Search Engine Journal einige Gründe zusammengetragen, die gegen einen Inhouse SEO sprechen. Zum Beispiel die Kosten, aber auch die Befürchtung, dass eine Person nicht die ganzen oben angerissenen Bereiche allein abdecken könnte.

Fazit

SEO war, ist, und wird immer im Wandel sein. Wer hier arbeitet, ist nicht an einem statischen Job interessiert. Dies birgt zahlreiche Potentiale in Bereichen, an die wir heute vielleicht noch gar nicht denken. Es lohnt sich also, immer auf dem Laufenden zu bleiben.

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Nach meinem Studium der Politikwissenschaften (Schwerpunkt Diplomatie) habe ich im Juni 2015 das SEO Portal bei der imwebsein GmbH mitgegründet. Seit Januar 2017 bin ich nun als Chefredakteur für den redaktionellen Teil zuständig. Daneben kümmere ich mich als ehrenamtlicher Pressewart um die Öffentlichkeitsarbeit des Badminton-Club Tempelhof.

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