Die Suchmaschine Duck Duck Go wächst dank Edward Snowden

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Datenschutz und Privatsphäre

Duck Duck Go, die Suchmaschine, die sich mit hervorragendem Datenschutz brüstet, ist in den letzten zwei Jahren um etwa 600% gewachsen. Als Hauptgrund für diese Entwicklung werden die NSA Leaks von Edward Snowden gesehen, die eine Diskussion zum Thema Privatsphäre angestoßen haben.

Seit Snowden’s ersten Enthüllungen bezüglich der Datensammelwut der National Security Agency (NSA) sind viele Internetnutzer noch mehr für Datenschutzthemen sensibilisiert worden. Gerade in Deutschland und Europa wurden entsprechend Mittel und Wege gesucht, im Netz anonym(er) zu bleiben. Da Duck Duck Go damit wirbt, die Nutzerbewegungen nicht nachzuverfolgen, hat die Suchmaschine in diesem Zusammenhang zahlreiche neue Kunden gewinnen können.

Mehrere Milliarden Suchanfragen

Laut CEO Gabe Weinberg werden über Duck Duck Go mittlerweile drei Milliarden Suchanfragen pro Jahr gestellt – in den USA reicht dies jedoch nur für weniger als 1% Marktanteil. Nichtsdestotrotz scheinen zumindest einige Werbetreibende auch bei Duck Duck Go Anzeigen zu schalten – auf der Basis von Keywords.

Dank interessanter Features und dem Datenschutzversprechen ist es daher möglich, dass sich Duck Duck Go auf lange Sicht als Nummer 2 hinter Google etabliert – ohne jedoch dem Marktführer ernsthaft gefährlich werden zu können. Google bietet noch immer einfach zu viele, zu gute Dienste, als das die Position des Unternehmens in absehbarer Zukunft gefährdet werden könnte.

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Nach meinem Studium der Politikwissenschaften (Schwerpunkt Diplomatie) habe ich im Juni 2015 das SEO Portal bei der imwebsein GmbH mitgegründet. Seit Januar 2017 bin ich nun als Chefredakteur für den redaktionellen Teil zuständig. Daneben kümmere ich mich als ehrenamtlicher Pressewart um die Öffentlichkeitsarbeit des Badminton-Club Tempelhof.

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