Direkte Antworten: Snippets, Cards und Answers in den SERPs

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Inhaltsverzeichnis

31.05.2016: Autocomplete für den Google Übersetzer

Wer den Google Übersetzer häufig nutzt, der hat sich vielleicht schon einmal gefragt, ob man wirklich immer das ganze Wort oder die ganze Phrase eingeben muss. Nun kann man sagen: Nein, das muss man nicht. Denn der Übersetzer bietet nun als neuestes Feature eine Autocomplete Funktion.

translate autocomplete

Diese funktioniert in zahlreichen Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch. Gibt man einen oder mehrere Buchstaben ein, so bietet das Programm mehrere Wörter und Phrasen an, die dafür häufig genutzt werden. Gerade für die Übersetzung von Sprichwörtern ist dies eine deutliche Arbeitserleichterung.

translate 2

Wie schon bisher ist es aber auch weiterhin so, dass ganze Sätze oder längere Texte nicht zum Spezialgebiet des Google Übersetzers gehören. Bei diesen sollte sich der Nutzer auch in Zukunft nicht auf die inhaltliche und grammatikalische Korrektheit verlassen. Trotzdem ist die Autocomplete eine schöne Neuerung im Hinblick auf einzelne Wörter und Phrasen.


18.05.2016: Google führt Rich Cards ein

Google versucht immer mehr, die dargestellten Suchergebnisse visuell ansprechend und interaktiv zu gestalten. Gerade für mobile Geräte ist es ist sinnvoll, nicht nur ein paar Links auszuspielen, sondern diese auch extra aufzubereiten. In diesem Zusammenhang gibt es nun etwas neues zu vermelden.

Hierbei handelt es sich um die sogenannten Rich Cards. Diese sind eine Weiterentwicklung der Rich Snippets und werden ebenfalls auf der Grundlage von strukturierten Markups (zum Beispiel mit Schema.org) erstellt. Das Ganze wird in einem Karussell dargestellt, was das Durchsuchen gerade auf mobilen Geräten sehr vereinfacht.

rich cards

Im Zentrum steht hierbei ein Bild, welches für den Nutzer ansprechend und einladend wirken soll. Es soll dabei helfen, die angebotenen Informationen durch Emotionen zu untermauern und den Nutzer so zum Klicken zu bewegen. Zudem werden Bewertungssterne (sofern vorhanden) prominent angezeigt.

Zunächst wird es dieses Feature nur für Rezept- und Filmeseiten geben. Zudem werden die Rich Cards auf absehbare Zeit nur auf Google.com zu finden sein. Bei erfolgreichen Tests ist ein internationaler Rollout aber sicher nur eine Frage der Zeit. Vorsorglich hat Google den Entwicklern schon einmal ein paar Tools zu Hand gegeben.


10.05.2016: Google bringt ähnliche Themen in Featured Snippets

Google experimentiert momentan mit einer neuen Form der Featured Snippets. In diesen werden zusätzlich zu den bekannten Informationen auch ähnliche Themen verlinkt. Unter der Erklärung des Suchbegriffes findet sich in diesen Fällen ein weiteres Feld, in dem auf entsprechende Begriffe hingewiesen wird.

Verwandte Themen werden verlinkt

Hier wird ein verwandter Suchbegriff kurz erklärt und durch Links zu den entsprechenden Suchergebnisseiten untermauert. Die jeweiligen Keywords sind hierbei fettgedruckt. Es handelt sich bei diesem Experiment also praktisch um ein Featured Snippet, dass durch mehrere kleine Featured Snippets ergänzt wird.

related topics

So schafft Google es, dem Nutzer weitere Auswahlmöglichkeiten zu bieten – zum Beispiel wenn der Eingangs-Suchbegriff vielleicht nicht genau das war, was er eigentlich gesucht hat. Zudem wird der Nutzer im eigenen Angebot gehalten, da er nicht auf Websites, sondern an weitere SERPs verwiesen wird.

Im Gegenzug rücken die organischen Suchergebnisse natürlich deutlich nach unten. Bei einer großen Box könnte es gar dazu kommen, dass diese gar nicht mehr im sichtbaren Feld angezeigt werden.  Die Werbeanzeigen hingegen stehen meist über der Box und bleiben davon unberührt.


02.05.2016: Google experimentiert mit Instant Content Feature

Google experimentiert mit einer spannenden neuen Anzeigenform. Diese ermöglicht es Publishern, Inhalte direkt in den organischen Suchergebnissen zu platzieren. Damit erinnert das Feature an die Kandidatenkarten, mit denen vor einigen Monaten während der Vorwahlen der Republikaner in den USA experimentiert wurde.

Damals konnten die Kandidaten Texte, Bilder und Videos von sich teilen und so zielgerichteter mit potentiellen Wählern kommunizieren. Das Ganze war jedoch nur mäßig erfolgreich, da nur eine Kandidatin von der Möglichkeit Gebrauch machte. Mit dem neuen Format könnten solche Probleme jedoch bald der Vergangenheit angehören.

Instant Content?

Noch hat das Feature keinen Namen und befindet sich in der Beta-Version. Wer es näher kennenlernen möchte, sollte sich also von Google auf die Warteliste setzen lassen. Google lässt daher verlauten, dass “wir weiter mit dem Aussehen und den Bedienungsmelementen des Features experimentieren und weitere Nutzungsmöglichkeiten prüfen.”

Momentan sieht es so aus, dass Publisher ihre Inhalte durch eine Online-Eingabemaske direkt in die SERPs bringen können. Texte können bis zu 14.400 Zeichen lang sein, zu anderen Seiten verlinken und bis zu zehn Bilder oder Videos enthalten. Zudem gibt es direkte Möglichkeiten zum Teilen der Inhalte. Gehostet werden die Inhalte bei Google.

Die Inhalte sind dann bis zu sieben Tage in einem Karussell zu sehen. Mit diesem Feature ist Google auf einem ähnlichen Weg, den auch Konkurrenten wie Facebook (mit Instant Articles) oder Apple (mit Apple News) eingeschlagen haben. Und so sieht das Feature momentan in den SERPs aus:

instant

Hier kann man sich problemlos durch verschiedene Posts klicken und so auch die Beiträge der letzten Tage im Nachhinein ansehen. Klickt man darauf. so öffnet sich eine größere Version des Posts, die wiederum auf den gesamten Beitrag weiterleitet. Der beliebteste Teil dürfte aber dieser werden:

instant content

Laut Google-Mitarbeitern hat dieses Feature nichts mit den Accelerated Mobile Pages zu tun, sondern ist eine eigenständige Entwicklung zur Verbreitung von Inhalten. The SEM Post hat dafür den Namen Instant Content ins Spiel gebracht, der sich für uns stimmig anhört und den wir daher übernehmen.


19.04.2016: Hervorgehobene Snippets

Martin Missfeldt berichtete heute auf seinem Blog darüber, dass Google in der Suche Inhalte aus seiner Website (teilweise sogar Bilder) nimmt, um bei entsprechenden Fragen die Antworten zu erstellen.

Wie so etwas aussehen kann, haben wir in einem kleinen Test selber durchgespielt. Wir haben hier sogar ein Beispiel, wo der Inhalt nicht vom ersten oder zweiten Suchergebnis stammt, sondern vom dritten.

hervorgehobene snippets

Google bedient sich also nicht nur an Wikipedia Inhalten, sondern auch an den Inhalten weiterer Quellen. Neben der rechtlichen Problematik verringert sich mit diesen direkten Antworten ggf. auch der eingehende Traffic.

Antworten von Google, Aussterben der Websites?

Was für den Suchenden sicherlich toll ist, ist für das Ökosystem Internet eine Katastrophe. Ein großer Teil der Inhalte im Internet entstehen aus gewerblichen Gründen. Die Inhalte werden für Leser erschaffen und um dies zu monetarisieren braucht man diese Leser auf der eigenen Website.

Google bedient sich dieser Inhalte (ungefragt) und nutzt diese gewerblich! Websitebetreiber können Ihre Website nicht mehr monetarisieren und werden Inhalte nicht mehr bereitstellen können. Google hat keine Inhalte mehr, um sie anzuzeigen…

Sicherlich überspitzt, aber der Kreislauf wird klar. Der Weg, den Google hier einschlägt ist gefährlich, für uns alle.

Ich bin auf die rechtliche Einschätzung der Anwälte in den kommenden Tagen gespannt.

Googles Erklärung dazu

Bei den Kästen gibt es einen kleinen Link zu weiteren Informationen dazu:

https://support.google.com/webmasters/answer/6229325?hl=de-DE

Google gibt hier an, dass diese hervorgehobenen Snipptes kein Teil des Knowledge Graph sind, sondern normaler Teil der Suchergebnisse. Auch gibt Google an, wie man diese Anzeige verhindern können soll:

Sie können diese Funktion deaktivieren, indem Sie mithilfe des Tags <meta name="googlebot" content="nosnippet">keine Snippets auf Ihrer Seite zulassen. Dadurch werden alle Snippets auf Ihrer Seite entfernt, auch die in normalen Suchergebnissen.

Was ist Eure Meinung zu den hervorgehobenen Snippets?


12.04.2016: In-Depth Articles verschwinden aus den SERPs

Nachdem in der letzten Zeit immer mehr Zeichen darauf hindeuteten, hat Google nun ernst gemacht und die In-Depth Articles aus den Suchergebnissen entfernt. Diese tauchten vor etwa drei Jahren das erste Mal auf, waren also noch nicht wirklich lange ein Feature in den Suchergebnissen.

Sie wurden dann getriggert, wenn für eine Suchanfrage für Google ein ausführlicher Artikel von Nöten war und ein Snippet daher nicht mehr ausreichte. Schon in den vergangenen Wochen hat Google hier abgespeckt und unter anderem die Thumbnails und die zusätzlichen Teilen der In-Depth Articles abgeschafft.

Keine Artikel mehr auffindbar

Und nun ist Pete Meyers von Mot aufgefallen, dass in den letzten Tagen sämtliche In-Depth Articles aus den SERPs entfernt wurden. Keine der von ihm getrackten Seiten spielt mehr ein entsprechenden Ergebnis aus. Gleiches gilt für die von The SEM Post und Search Engine Roundtable ausgewerteten Daten. Diese Art der Anzeige scheint also Geschichte zu sein.

in-depth

Oft schafft Google ein Feature ab, nur um es später wieder einzuführen. Doch in diesem Fall sieht es so aus, als sei es einfach nicht von genügend Leuten genutzt worden, um eine Weiterentwicklung zu rechtfertigen. Für viele SEOs dürften das jedoch gute Nachrichten sein, denn so bleibt bei vielen Suchanfragen mehr Platz für organische Ergebnisse auf Seite eins.


21.03.2016: Neues bei Google’s Featured Snippets

Featured Snippets sind eine spannende Angelegenheit. Manche Webmaster möchten unbedingt eines erhalten und tun alles dafür, um dieses Ziel zu erreichen. Andere wiederum möchten damit nichts zu tun haben.

Denn viele Webmaster sind der Meinung, dass Google in der Featured Snipet Box ihre Inhalte klaut. Sie bezweifeln, dass Nutzer nach dem lesen des Snippets noch auf ihre Seite weiterklicken und möchten daher nicht angezeigt werden. Für diese Webmaster gibt es nun gute Nachrichten.

Snippets blockieren

Google erlaubt es mittlerweile, Featured Snippets zu blockieren. Wer sich dafür entscheidet, dessen Seite wird in diesem Zusammenhang nicht mehr angezeigt. Man sollte sich dies daher vorher gut überlegen.

Denn es werden nicht nur Featured Snippets blockiert, sondern ALLE Snippets der entsprechenden Seite. Dadurch werden die SERPs weniger ansprechend aussehen, was zu einem dramatischen Trafficverlust führen kann.

Das Blockieren geschieht auf Basis eines Opt Out Verfahrens. Das bedeutet, dass Seiten grundsätzlich immer für Featured Snippets in Frage kommen – außer der Webmaster spricht sich explizit dagegen aus.

Dies geht relativ einfach. Man muss auf der eigenen Seite lediglich folgendes Tag setzen, um die Seite für die Nutzung für Features Snipptes auszuschließen: <meta name="googlebot" content="nosnippet" 

Im Gegensatz dazu gibt es keine Möglichkeit, Google dazu zu bringen, eine Seite oder einen bestimmten Abschnitt für Featured Snippets zu nutzen. Dies entscheidet die Suchmaschine autark und man kann sie dabei nicht beeinflussen.

Über dieses Ergebnis

In der unteren Ecke der Featured Snippets hat man die Möglichkeit, Google ein Feedback zu geben. Hier kann man deutlich machen, ob das angezeigte Snippet die Suchanfrage tatsächlich zu vollster Zufriedenheit beantwortet.

Und nun hat sich dazu ein zweiter Link gesellt. Dieser hält mehr Informationen zum angezeigten Ergebnis bereit. Klickt man darauf, landet man auf der Search Console Hilfeseite, auf der die Funktion von Featured Snippets erklärt wird.

So können Nutzer, die ansonsten nicht viel mit den Hintergründen der organischen Suchergebnisse zu tun haben, ein Verständnis für den Aufbau der SERPs entwickeln. Es ist jedoch zweifelhaft, dass dieser Link oft geklickt werden wird.

featured snippet


18.03.2016: Google und die US-Wahl

Der aktuell laufende Vorwahlkampf in den USA hat schon mehrere interessante neue Features aus dem Hause Google ans Tageslicht gebracht. Und es kommen stetig weitere hinzu. Diesmal handelt es sich um eine aussagekräftige Direct Answer Box.

Diese stellt mit Hilfe von Diagrammen dar, wie viele Wahlkampfspenden ein Kandidat bereits erhalten hat – und woher diese kommen. Die Daten stammen vom Center for Responsive Politics.

Da im US-Wahlkampf meist unglaubliche Summen gespendet werden, ist dies ein wahnsinnig interessantes Feature. Denn es ist spannend, zu sehen, woher die Kandidaten ihr Geld bekommen. Dies kann dabei helfen, ihre öffentlichen Aussagen besser zu bewerten.

Kampagnenfinazierung
© Google

18.03.2016: Metronom in den SERPs

Für Musiker – und alle anderen, die das gebrauchen können – bietet Google nun einen zusätzlichen Servive in den organischen Suchergebnissen. Denn die Suchanfrage nach “Metronom” führt nun die einer neuen Knowledge Card.

In dieser wird ein Metronom dargestellt, das sich per Mausklick sofort abspielen lässt. Es ist auf 120 BPM voreingestellt, deckt aber eine Bandbreite von 40 bis 208 BPM ab. Diese lässt sich einfach mit einem Regler einstellen.

Dies ist eine tolle Neuerung, denn nun muss niemand mehr ein unhandliches Metronom mit sich herumschleppen. Eine einfache Google Suche genügt, um diese essenzielle Funktion immer bei sich zu haben.

metronom


08.03.2016: Featured Snippets international

Ein beliebtes Feature in den organischen Suchergebnissen sind die Featured Snippets. Diese Boxen werden über den SERPs angezeigt und bieten nützliche Informationen zur Suchanfrage direkt über den Ergebnissen.

Diese konnten bislang an 11 Orten getriggert werden – doch diese Zahl scheint nun rasant anzusteigen. Über das Wochenende wurden immer mehr Snippets in verschiedenen Sprachen gefunden – unter anderem Spanisch, Deutsch und Russisch.

In Deutschland konnte man diese auch schon etwas länger hervorrufen, wenn man mit der Suchanfrage “Define: XYZ” arbeitete. Dies scheint nun noch ausgeweitet zu werden. Es ist davon auszugehen, dass Google dieses Feature nun weltweit ausrollen wird.

Für Nutzer sind diese Snippets eine tolle Sache, um eine schnelle Antwort auf ihre Fragen zu erhalten. Webmaster sind sich uneins, ob sie die Snippets als Eigenwerbung annehmen oder als Trafficdiebe verteufeln sollen. Was meint ihr?


02.03.2016: Spam Report = Manual Action?

Immer wieder fragen sich Nutzer, wie erfolgversprechend es eigentlich ist, einen Spam Report einzureichen. Denn oft hört man nichts von Google zurück, und die entsprechenden Seiten ranken weiterhin sehr gut.

Nun hat Juan Felipe Rincon von Google auf der Search Marketing Expo ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert. Er gab preis, dass Google pro Monat etwa 35.000 Spam Reports von den Nutzern erhält.

Und von diesen weisen circa 65% tatsächlich auf Spam hin und haben entsprechend eine manuelle Abstrafung zur Folge. Google hat sich jedoch gewisse Prioritätenlisten erstellt, nach denen die Reports abgearbeitet werden.

Der wichtigste Anhaltspunkt ist, wie sehr sie den Nutzer, also den Suchenden, beeinflussen. Wichtige Themen werden also bevorzugt behandelt. Zudem gibt es zahlreiche Nutzer, die wiederholt gute Reports einreichen. Diese werden dann schneller verarbeitet, da Google weiß, dass man ihnen vertrauen kann.


02.03.2016: Telefonnummer in den SERPs

Bekanntlich kann man in AdWords Anzeigen die eigene Telefonnummer vermerken. Auch in den lokalen Ergebnissen ist es möglich, eine Kontaktnummer anzugeben. In den SERPs hat es so etwas bisher jedoch nicht gegeben.

Doch Ryan Schilling ist über einen Test gestolpert, in dem Google unter organischen Suchergebnissen einen Telefonbutton mit dazugehöriger Nummer ausspielt. Dies hat er in den mobilen Ergebnissen gefunden.

Und eine solche Änderung würde auch großen Sinn im Hinblick auf die Nutzerfreundlichkeit machen. Denn so wäre es möglich, direkt mit Anbietern und Dienstleistern in Kontakt zu treten, wenn man sie in den SERPs gefunden hat.

Es wäre daher schön, wenn diese Möglichkeit – vielleicht per Markup – auch in den unbezahlten teilen der Suchergebnisse zur Verfügung stehen würde. Die Zeit wird zeigen, ob und wann es dazu kommen wird.

telefon


17.02.2016: Viele Rich Snippets

Google wird immer vorsichtiger, wenn es darum geht, Rich Snippets zu zeigen. Zudem wurden in der Vergangenheit zahlreiche Einschränkungen in dieser Richtung vorgenommen.

Man möchte nur die Snippets zeigen, denen die Suchmaschine vertraut – und die einen wirklichen Mehrwert für den Suchenden bieten. Zudem hat Zineb Ait nun darauf hingewiesen, dass man die SERPs nicht mit Snippets überladen möchte.

Oft würde es keinen Sinn machen, Snippets für alle 10 Ergebnisse anzuzeigen. Webmaster müssen also darauf vorbereitet sein, dass ihre Seiten nicht immer mit Rich Snippets ausgespielt werden.

Denn dies ist in den meisten Fällen nicht nur von einem korrekten Markup und den Inhalten der Website abhängig, sondern auch von der jeweiligen Suchanfrage und der Konkurrenz. Wie richtige Snippet Optimierung geht haben wir schon einmal aufgezeigt.


10.02.2016: Featured Snippets hilfreich?

Wenn ein Featured Snippet ausgespielt wird, testet Google nun einen Feedback Button. Sofragt die Suchmaschine den Nutzer, ob die im Snippet dargestellten Informationen hilfreich sind – oder eben nicht.

Antworten kann man dabei nur mit ja oder nein. Ein detaillierteres Feedback wird nicht erfragt. Dieser Test ähnelt einem Versuch, den Bing im vergangenen Jahr durchgeführt hatte.

helpful


02.02.2016: Börsenkurse als Auto Suggest

In der US-Suche werden nun die aktuellen Börsenkurse eines Unternehmens per Auto Suggest angezeigt. Hierfür muss man lediglich nach “Unternehmensname Sto” suchen, um Ergebnisse zum Stock Market zu erhalten.

Google weist dabei auch auf die Abrufzeit und die aktuelle Kursentwicklung hin, um die Ergebnisse so nützlich wie möglich zu machen. Auch Daten von internationalen Börsen werden berücksichtigt.

stock

Bing hat übrigens ein ganz ähnliches Feature eingeführt. Da hier allerdings keine Informationen im Hinblick auf das Datum geboten werden – und die Daten von einem weniger zuverlässigen Zwischenanbieter gezogen werden – können sie mit Google auf diesem Gebiet (noch) nicht konkurrieren.


02.02.2016: US-Wahl

Wir berichteten über Google’s Experiment mit den Kandidatenkarten. Diese haben sich bei ihrem ersten Einsatz nun als wenig erfolgreich erwiesen. Denn zu allen Suchanfragen standimmer dieselbe Kandidatin an erster Stelle.

Dies lag daran, dass sie (beziehungsweise ihr Team) die einzige war, die das neue Medium aktiv genutzt hat. Google sollte also darüber nachdenken, die verschiedenen Bewerber besser über solche neuen Möglichkeiten zu informieren.

Trotz dieses weniger gelungenen Experiments ist Google auch weiterhin dabei, die Vorwahlen in den US zu bewerben. So werden in Google Now offizielle Informationen mit Presseinhalten vermischt, um Nutzern ein genaues Bild der Kandidaten zu bieten.

Zudem werden diese Karten den Nutzer gesondert darauf hinweisen, wann die Vorwahl in seinem Staat stattfindet – und wo er zum Wählen hingehen muss. Und Google wird künftig auch Statistiken im Hinblick auf die bisher erreichten Wahlmänner ausspielen.


27.01.2016: US Wahlen

Ein zentrales Thema der politischen Berichterstattung sind die aktuell stattfindenden Vorwahlen in den USA. Und gerade während der Fernsehdebatten steigt das öffentliche Interesse an den Kandidaten noch einmal an.

Nun startet Google ein Experiment, in dem die hervorgehobene Position von Werbeanzeigen für ein organisches Ergebnis genutzt wird. In diesen Kandidatenkarten können die Politiker selbst Dinge einstellen.

Ähnlich der Anzeige von Twitter können die Kandidaten hier Texte, Bilder und Videos von sich teilen. Damit können sie, beziehungsweise ihre Mitarbeiter, während der nächsten Debatte live auf Fragen eingehen und sich somit zusätzlich präsentieren.

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Darüber hinaus bietet Google nun in Echtzeit die Ergebnisse von Umfragen an. So können sich Wähler live und bis zur letzten Minute über den aktuellen Stand ihres Kandidaten informieren.

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Und um auch junge Nutzer, die kaum noch fernsehen, anzusprechen, mischen nun auch bekannte YouTube Stars mit. Sie interviewen die Kandidaten und stellen dabei die Fragen, die sie selbst bewegen.


21.01.2016: Studien: Kosten von Redirects und größte Rankingfaktoren

In den letzten Tagen wurden zwei interessante Studien mit SEO-Bezug veröffentlicht. In der einen gibt es Infos zu Weiterleitungen, in der anderen zu den wichtigsten Rankingfaktoren.

Kosten der Weiterleitung

Eigentlich wollte Wayfair.com gar keine Studie durchführen. Aber interne Veränderungen sorgten dafür, dass die hauseigenen SEOs auf einmal mit Zahlen und Korrelationen konfrontiert wurden, die sie sich einmal näher anschauen wollten.

Im kern geht es um folgendes: Wenn bei Wayfair ein Produkt umbenannt wird, dann ändert sich die entsprechende URL – die alte URL wird dann per automatischem 301 Redirect weitergeleitet.

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Und solche Namensänderungen passierten bei dem Unternehmen häufiger. Die SEOs nahmen dies zum Anlass, um zu prüfen, wie groß die Trafficverluste nach Weiterleitungen wirklich sind.

Und das Ergebnis ist erstaunlich. Denn bei allen Beispielen hatten die Weiterleitungen einen Trafficverlust von ziemlich genau 15% zur Folge. Dies gilt für jede Weiterleitung – wird eine Seite zwei Mal weitergeleitet verliert man entsprechend zwei Mal 15%.

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Eine Erholung konnten die Tester auch nach mehreren Wochen nicht feststellen. Dies zeigt, dass 301 Redirects tatsächlich greifbare Kosten verursachen. Je nach Ranking und Stärke einer Seite können diese aber selbstverständlich trotzdem variieren.

Die wichtigsten Rankingfaktoren

Eine weitere Studie kommt aus dem Hause Backlinko und hat versucht, auf der Grundlage von 1 Million Google-Suchergebnissen die wichtigsten Rankingfaktoren für die organischen Suchergebnisse herauszuarbeiten.

Wenig überraschend stehen Links ganz oben auf der Liste. Gleiches gilt auch für themenrelevante Inhalte, die sich lang und ausführlich mit einem speziellen Thema beschäftigen. Die ganze Studie findet ihr hier in englischer Sprache.


12.01.2016: Längere Snippets

Google testet mal wieder Snippets, die länger sind als die bekannten zwei Zeilen. Imaktuellen Test können die entsprechenden Snippets bis zu vier Zeilen lang werden – entsprechend größer ist der Informationsgehalt (aber auch die Möglichkeit zu spammen).

Die längeren Snippets werden auch angezeigt, wenn eine Seite ein Featured Snippet erhält. Handelt es sich dabei um ein Rezept, sind sogar fünf Zeilen im Snippet möglich. Wir sind gespannt, ob in naher Zukunft tatsächlich eine allgemeine Vergrößerung der Snippets kommen wird.


16.12.2015: Markup für Artikel

Um ein Rich Snippet zu erhalten, muss man einige Dinge beachten und zahlreiche technische Voraussetzungen schaffen. Die entsprechenden Vorgaben stehen in den Google Richtlinien – und diese werden manchmal verändert, ohne dass Google das öffentlich kundtut.

Nun ist allerdings Cyrus Shepard aufgefallen, dass man ein Rich Snippet für Artikel nur noch dann erhält, wenn man auch den Namen des Autors angibt. Dies sollte also bei allen künftigen Optimierungen beachtet werden.

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26.12.2015: Segmentierte Keyword in Auto-Suggest

Google testet ein neues Feature, das die Auto-Suggest Funktion auf ein neues Level heben könnte: Bei Worten, die mehrere Bedeutungen haben, kann der Nutzer nun eine davon auswählen.

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Es wird also nach Einheiten unterschieden. Vor einigen Monaten wurde im Hinblick auf Berühmtheiten mit identischen Namen bereits mit einer ähnlichen Erweiterung experimentiert. Ein toller Schritt, um die Nutzererfahrung zu verbessern und dafür zu sorgen, dass die Auto-Suggest immer die tatsächliche Suchintention beantwortet.


01.12.2015: Der Autokredit-Rechner

Immer öfter spielt Google auch interaktive Rechner aus – und das beschränkt sich nicht auf normale Taschenrechner. Nachdem Anfang des Jahres bereits ein Hauskredit-Rechner live gegangen ist, gibt es nun ein weiteres ähnliches Feature.

Hierbei handelt es sich um einen Autokredit-Rechner. Beide sind bisher auf die USA zugeschnitten – man darf jedoch davon ausgehen, dass sie früher oder später auch in unseren Breitengraden auftauchen werden.

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24.11.2015: Featured Snippet bei Site Command

Eric Enge ist aufgefallen, dass Google mittlerweile Featured Snippets anzeigt, wenn man ein Site Command Query eingibt. Dies kann für SEOs einige Vorteile haben, aber auch zu Verwirrungen führen.

Denn man kann nun testen, ob die eigene Seite für die wichtigsten Keywords ein Featured Snippet ausspielt. Fraglich ist jedoch, ob diese auch dann angezeigt werden, wenn man den Seitennamen weglässt. Es ist also mehr die Bestätigung der theoretischen Möglichkeit, ein Featured Snippet zu bekommen.

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18.11.2015: Tipps für Featured Snippets

Auch für Featured Snippets gilt: Webmaster haben fast keinen Einfluss darauf, ob oder für was ihre Website ein solches Snippet erhält. Dies ist vor allem dann frustrierend, wenn man glaubt, die beste Antwort auf eine Frage liefern zu können.

Gary Illyes sagt zwar nicht, wie man auf jeden Fall ein Featured Snippet erhalten kann. Aber er gibt Webmastern ein paar Leitlinien an die Hand. Wer diese befolgt, hat dann bessere Chancen, in den Snippets angezeigt zu werden.

Dafür solle man auf seiner Website die entsprechende Frage entweder explizit stellen oder zumindest implizieren. Daraufhin sollte sie beantwortet werden. Diese Struktur macht es für Google leichter, die Zusammenhänge zu erkennen.

featured snippets

Snippets ohne strukturierte Daten

Viele Webmaster hoffen nämlich, dass sie durch den Einsatz von strukturierten Daten ein Featured Snippet erhalten könnten. Des ist jedoch nicht der Fall. Denn aktuell nutzt Google die entsprechenden Daten nicht zu diesem Zweck.

Dies heißt jedoch nicht, dass man keine strukturierten Daten nutzen sollte – ganz im Gegenteil. Diese helfen Google trotzdem ungemein. Und vielleicht werden sie ja auch in Zukunft noch für Dinge wie die Featured Snippets genutzt.

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12.11.2015: Google Timer, Stoppuhr und Fettdruck

Google hat eine Neuerung und ein Experiment zu verzeichnen, die viele Webmaster und Nutzer interessieren dürften. Hier die Details zu beiden Themen.

Timer und Stoppuhr

Schon seit einiger Zeit ist es in der englischsprachigen Suche möglich, direkt in den Google Suchergebnissen einen Timer zu starten. Hierzu muss man lediglich “Timer for gewünschte Zeit” in die Suchmaske eingeben.

timerNun wurde als weiterer Tab mit einer Stoppuhr hinzugefügt. Diese kann man in den Suchergebnissen oder für den ganzen Bildschiurm nutzen. Ein äußerst hilfreiches Feature.

stoppuhrFettschrift in den Snippets

Für einige Suchen experimentiert Google damit, das, was als Suchintention gesehen wird, in den Snippets per Fettschrift hervorzuheben. Dies muss kein Hauptkeyword sein.

boldIm vorliegenden Beispiel wurde nach der Bezahlung in einer Branche gesucht. Damit können sich Seiten, die ein sinnvolles Ergebnis aufweisen, von den anderen abheben.

Fraglich ist jedoch, ob Nutzer trotz der hervorgehobenen Befriedigung ihrer Suchintention noch auf das Ergebnis klicken werden. Hier wird es wohl etwas dauern, bis wir auf belastbare Zahlen zurückgreifen können.


05.11.2015: Featured Snippet für LinkedIn

Google hat erneut die Funktion der Featured Snippets erweitert. Ab jetzt werden einige der wichtigsten Informationen aus LinkedIn Profilen direkt in den Suchergebnissen angezeigt.

Zu diesen Informationen gehören das Profilbild, die aktuelle Position sowie ausgesuchte ehemalige Stellen. Außerdem wird der Bildungsstatus angegeben. Das Ganze wird von den Empfehlungen sowie Links zu den Webseiten des Gesuchten (und zum eigentlichen Profil) abgerundet.

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Dies hat zahlreiche Vorteile. Zum einen sieht man direkt, ob man die richtige Person gefunden hat. Zum anderen kann es Menschen, die grad auf Jobsuche sind, größere Aufmerksamkeit verschaffen. Wir sind gespannt, ob sich dieses Feature dauerhaft und flächendeckend durchsetzen wird.


03.11.2015: Google Snippets und Split-Screens

Google experimentiert mal wieder mit einigen interessanten Features bei der Anzeige der organischen Suchergebnisse. Einige davon sollten, sobald sie ganz ausgereift sind, hoffentlich zum Standard werden.

Lange Snippets

So zeigt Google bei einigen Suchen lange Rich Snippets an. Diese gehen über sieben Zeilenund halten entsprechend viele Informationen bereit. Sie werden sowohl auf Desktops als auch auf Mobilgeräten angezeigt.

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Das Beispiel zeigt, dass sie zwar viel Text und Informationen anzeigen – der wirkliche Informationsgehalt ist allerdings begrenzt. Dies kann zwar daran liegen, dass noch niemand seine Anzeigen für sieben Zeilen optimiert hat – da sie aber zudem die SERPs relativ unübersichtlich machen, scheinen sie nicht die beste Neuerung zu sein.

Featured Snippets von YouTube

Google macht zudem einen weiteren Schritt bei der Verzahnung seiner Dienste. So wird künftig auch YouTube als Quelle für die Inhalte der Featured Snippets genutzt. Das Video wird dann entsprechend verlinkt.

youtube snippet

Dies wird jedoch nicht aus der Description des Videos gezogen, sondern aus dem Transkript. Es können also bislang nur Videos auftauchen, in denen gesprochen wird – hier bieten sich vor allem Tutorials an.


20.10.2015: Panel + Featured Snippet

Es gibt nun auch Featured Snippets, die mit einigen Eigenschaften der Knowledge Panels aufwarten können. Diese lassen sich ausklappen und zeigen dann über den Suchergebnissen die Informationen, die sich sonst auf der rechten Seite befinden. Oft wird hier auch eine Quelle angegeben.


13.10.2015: Mehr JSON-LD

Zudem hat Gary bestätigt, dass die Verfügbarkeit von strukturierten Daten via JSON-LD bald ausgeweitet werden soll. Denn bisher ist dies nur für einige ausgesuchte Kategorien möglich.

Da Google es jedoch als einen der besten Wege zur Erstellung von strukturierten Daten ansieht, war eine Ausweitung nur eine Frage der Zeit. Es dürfte also über kurz oder lang für alle Kategorien möglich sein, JSON-LD zu nutzen.


18.09.2015: Google zeigt Verfassungen an

In den USA war gestern Verfassungstag. Google hat dies zum Anlass genommen, um eine neue Version der Direct Answers einzubauen.

Sucht man nach in den USA “Verfassung”, so erscheint die Präambel der US Constitution direkt an der Spitze der Suchergebnisse – der restliche Text lässt sich durch einfaches Ausklappen einsehen.

verfassungDieses Feature funktioniert – in Zusammenarbeit mit dem Constitute Project – bereits mit den Verfassungen von 13 Ländern: den USA, Afghanistan, Bhutan, Estland, Finnland, Frankreich, Island, Japan, Laos, Lettland, Mikronesien, Norwegen und der Ukraine. Weitere sollen bald folgen, um den Menschen weltweit ihre Verfassungen näher zu bringen.


14.09.2015: Google Publishing

Google unternimmt in der letzten Zeit zahlreiche Versuche, um die Nutzer auf unbestimmte Zeit in den SERPs zu halten. Zu diesem Zweck werden immer wieder die Knowledge Graphs, Knowledge Panels, Karussels und Direct Answers ausgebaut.

Diese direkt in den SERPs erhältlichen Informationen sorgen dafür, dass Nutzer oft nicht mehr auf einen Link (bzw. eine Webseite) klicken müssen, um ihre Suchintention zu befriedigen.

Instant Articles

Den nächsten Schritt in diesem Bereich scheint Google nun in Zusammenarbeit mit Twitter vorzubereiten. So sollen aktuelle Artikel auf mobilen Endgeräten nicht mehr extra geladen werden, sondern als PopUp direkt auf dem Bildschirm erscheinen.

Für die Autoren würde dies es einfacher machen, ihre neuesten Artikel schnellstmöglich unter die Leute zu bringen. Für Google hätte es den Vorteil, dass Nutzer, die sich für die Artikel interessieren, trotzdem weiter auf der eigenen Webseite verbleiben.

Weitverbreiteter Plan

Auch Google’s Konkurrenten wie Facebook und Snapchat arbeiten an ähnlichen Lösungen, um nachrichtenhungrige Nutzer auf dem eigenen Angebot zu halten. Im Gegensatz zu diesen will Google jedoch eine Open Source Lösung anbieten.

Google will die Inhalte nicht selbst hosten, sondern dem Nutzer nur einen Ausschnitt der Zielseite anbieten. Dies dürfte bei vielen Anbietern für Probleme sorgen – analog zu den Debatten um Google News. Wir dürfen daher gespannt sein, wie sich diese Pläne in der Realität beweisen werden.


14.09.2015: Strukturierte Daten als Ranking-Faktor?

John Mueller deutete im letzten Hangout an, das strukturierte Daten auf lange Sicht ein Ranking-Faktor werden könnten. Bislang hieß es immer, dass diese nur zur Veranschaulichung genutzt werden.

Auf die Frage hin, ob Google strukturierte Daten als Ranking-Faktor berücksichtigt, antwortete John folgender maßen:

“Grundsätzlich nicht. Aber ich denke das Grundsätzliche lässt etwas Raum, insofern als dass wir strukturierte Daten nutzen, um eine Seite besser zu verstehen. Dies nutzen wir beispielsweise für Rich Snippets, die selbst kein Ranking-Faktor sind – aber manchmal zu mehr Sichtbarkeit in den Suchergebnissen führen.”

Mehr Traffic und klarere Strukturen

“Und wenn mehr Leute auf euer Ergebnis klicken, obwohl es niedriger gerankt ist, dann kann das Snippet euren Traffic stark verbessern. Es würde eure Seite also nicht besser ranken lassen, aber den Traffic verbessern, da die Nutzer genau sehen, was ihr auf eurer Seite anbietet.

Außerdem sehen wir oft, dass Seiten, die anfangen, strukturierte Daten zu nutzen, eine sehr klare HTML-Struktur aufweisen. Dies hilft uns, die Inhalte besser zu verstehen. Die strukturierten Daten helfen uns also dabei, beispielsweise zu verstehen, wenn ihr von der Sportart Golf statt vom Auto Golf sprecht – oder dem Jaguar als Tier statt dem Jaguar als Wagen.”

Vielleicht einmal ein Ranking-Faktor

“Das hilft uns, die Seiten besser zu verstehen. Ich denke, dass diese daher auf lange Sicht in das Ranking einfließen könnten. Wenn wir dann sehen, dass jemand nach einem Auto sucht, können wir ihm die Seiten anbieten, die mit strukturierten Daten ein Markup für Autos haben.

In dieser Hinsicht sind diese Daten also sehr nützlich. Auf lange Sicht macht es also Sinn, sie überall zu nutzen, wo sie hilfreich sind – aber ihr solltet davon keinen automatischen Ranking-Boost erwarten. Wichtig sind am Ende immer die Inhalte.

Hilfreiche Anleitungen

Die strukturierten Daten werden also immer wichtiger. Passenderweise haben die Kollegen von Onlinemarketing.de gestern eine Anleitung veröffentlicht. Auch Neil Patel hat einenenglischen Guide verfasst. Diese zeigen ausführlich, wie diese Daten richtig erstellt und eingebunden werden können.


19.08.2015: Auto-Suggest mit Telefonnummern

Daneben wurde die Auto-Suggest-Funktion in der mobilen Version um ein hilfreiches Feature erweitert. Gibt man die Suchanfrage „Call XYZ“ ein, so wird direkt die entsprechende Telefonnummer in hervorgehobener Schriftgröße angezeigt. Noch führt das Klicken auf diese Nummer jedoch nicht dazu, dass der Anruf direkt gestartet wird – der Nutzer wird jedoch auf eine Seite weitergeleitet, wo die entsprechende Aktion in einer Knowledge Card möglich ist.


04.08.2015: Verwandte Suchanfragen

Zudem wird immer öfter die „People also ask“ Box angezeigt. Mittlerweile wird diese Box sogar in Verbindung mit Featured Snippets angezeigt – die Links der organischen Suche geraten also immer mehr in den Hintergrund.

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28.07.2015: Neuigkeiten von Google

In den letzten Tagen gab es wieder einige Neuigkeiten aus dem Hause Google, die bei SEOs auf Interesse stoßen dürften. Wir haben die wichtigsten Entwicklungen zusammengefasst.

Rich Snippets durch JSON-LD

Die Rich Snippets werden erweitert. In einigen Fällen wurden bereits Snippets gesehen, die durch JSON-LD generiert wurden. Da viele Webmaster die Nutzung von JSON-LD einfacher finden als die traditionelle Nutzung von Microdaten oder RDFa, dürfte dies für viele eine gute Nachricht darstellen.

Google hat sich jedoch bereits mit der Empfehlung zu Wort gemeldet, zunächst weiterhin auf die beiden althergebrachten Wege zu setzen – denn JSON-LD ist bisher nur für Rezeptseiten funktionstüchtig. Für die Zukunft bietet diese Entwicklung allerdings Anlass zur Hoffnung.

Bewertungs-Snippets nur bei Produktseiten

Um Rich Snippets geht es auch in der zweiten Neuigkeit. Denn Gary Illyes hat sich zu Wort gemeldet, um eine Frage zu Rich Snippets in Bezug auf Bewertungen zu beantworten. Er stellt dar, dass solche Rich Snippets nur genutzt werden sollten, wenn es auf der entsprechenden Seite um ein spezifisches Produkt oder eine spezifische Dienstleistung geht.

Diese Aussage bezieht sich auf die Google Richtlinien für strukturierte Daten. Es ist daher empfehlenswert, dass sich Webmaster an diese Vorgabe halten. Es ist immer möglich, dass Google bei flächendeckender Fehlnutzung eines Dienstes dazu übergeht, empfindliche Strafen auszusprechen.

Preisänderungen bei Hotels

Außerdem zeigt Google nun Preisänderungen bei Hotels an. Hat man also bereits ein Hotel gebucht, so eröffnet dies die Möglichkeit, im Nachhinein auf einen besseren Preis aufmerksam gemacht zu werden. In diesem Fall ist es dann unter Umständen möglich, die alte Buchung zu stornieren und zum günstigeren Preis erneut zu buchen.


27.07.2015: Google schaltet Autocomplete API ab

Eines der beliebtesten Google-Features ist die Autocomplete Funktion. Dieses Feature versucht, die Suchintention des Nutzers zu erraten und gibt noch während des Tippens entsprechende Vorschläge. Bislang hat Google es anderen Entwicklern ermöglicht, die entsprechende API frei zu verwenden – doch dies wird künftig nicht mehr möglich sein.

Screenshot_autocomplete

Ab dem 10. August, also heute in zwei Wochen, wird die Autocomplete Funktion nur noch in der Google-Suche zur Verfügung stehen. Als Grund wird angegeben, dass das Feature nur für die Nutzung in der Suche entwickelt wurde und außerhalb dieses Anwendungsbereiches keine großen Vorteile für die Nutzer mit sich bringe. Allen Seitenbetreibern rät Google, ihre Webseiten auf die Google Custom Suchmaschine umzurüsten, um Autocomplete in Verbindung mit einem Google-Produkt weiterhin anbieten zu können.

Erschwerung der SEO-Tätigkeit

Für zahlreiche SEOs dürfte sich damit die Arbeit ungemein erschweren – denn auch die Tools, welche bisher Daten aus der Autocomplete API zogen, werden ab dem kommenden Monat nicht mehr wie gewohnt funktionieren. SEOs werden für die entsprechen Recherchen also nur noch auf die organische Google Suche zurückgreifen können, was die Arbeitsabläufe um ein vielfaches länger gestalten dürfte. Wir dürfen gespannt sein, ob in naher Zukunft ein neues Tool zur schnelleren Durchführung solcher Recherchen entwickelt werden wird – vielleicht ja sogar von Google selbst.


24.07.2015: Einfluss von Featured Snippets

Die Direct Answers in den Google SERPs in Form von Featured Snippets sind ein zweischneidiges Schwert. Was sind also die Vorteile und Nachteile der Snippets und wie wirken sie sich auf den organischen Traffic aus?

Wenn die Snippets sinnvolle und zielführende Antworten anzeigen, können sie die User Experience deutlich verbessern. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Es gibt zahlreiche Fälle, in denen die angezeigte Antwort falsch, diskussionswürdig oder unfreiwillig komisch ist. Dies ist jedoch ein technisches Problem – es steht zu erwarten, dass Google dies mit der Zeit lösen wird.

Bekanntheitsschub oder Traffic-Killer?

Für Webseitenbetreiber auf der anderen Seite können die Featured Snippets dabei helfen, aus der Masse hervorzustechen. Wer so gut ist, dass seine Inhalte auf diesem Wege von Google genutzt werden, der dürfte für viele Nutzer einen Besuch wert sein. Oft wird durch das Bereitstellen dieser Informationen jedoch der Klick auf die dahinterstehende Seite verhindert. Es hilft also vielleicht nicht immer für den Traffic, kann aber für die langfristige Bekanntheit des Angebots hilfreich sein.

Google sollte verlinken

Dies hängt auch daran, ob Google einen Link zum weiterführenden Angebot zur Verfügung stellt. Bei vielen geschlossenen Fragen, beispielsweise nach dem Alter einer Persönlichkeit, bietet Google keine Links an – dies kostet andere Seiten also Traffic. Bei vielen Fragen gibt Google jedoch eine Quelle an – dies führt zu den im letzten Absatz beschriebenen Effekten.

Wie der durch Featured Snippets generierte Traffic gemessen werden kann beschreibt Glenn Gabe in seinem lesenswerten Artikel auf Search Engine Land. Zudem hat Gary Illyes von Google in Aussicht gestellt, dass Search Console künftig entsprechende Daten zur Verfügung stellen könnte. Dies steht im Interesse aller Webmaster sehr zu hoffen.


24.07.2015: Die neue „Leute fragen auch“ Funktion

Zahlreiche Nutzer in den USA sehen mittlerweile eine neue Funktion in den organischen Suchergebnissen bei Google: Ein Extrafeld mit der Überschrift „People also ask“ („Leute fragen auch“) und einigen Vorschlägen.

people ask

Klickt man auf die Vorschläge, klappt eine Direct Answer mit einem Quellenlink aus. Da es in bisherigen Beispielen unter dem dritten organischen Ergebnis steht, werden die Ergebnisse darunter noch weiter nach unten verschoben – eine schlechte Nachricht für alle, die nicht in den Top 3 ranken.

Nachdem dieses Feature schon vor einigen Monaten getestet wurde, scheint es nun bei vielen Suchanfragen zu erscheinen. Die Zukunft wird zeigen, wie passend zum eigentlichen Suchbegriff die weiteren Vorschläge sind. Denn nur, wenn damit tatsächlich sinnvolle Fragen beantwortet werden, könnte es einen Mehrwert für den Nutzer darstellen.


17.07.2015: Die beliebtesten Suchanfragen nach Ländern

Fixr.com hat eine spannende Karte erstellt: Die beliebtesten Suchanfragen nach Ländern sortiert.

Zum Erstellen der Karte wurde die Google Auto Complete Funktion genutzt. Eingegeben wurde immer „how much does a * cost in countryxyz“. Durch den Stern weiß die Auto Complete Funktion, dass der im entsprechenden Land beliebteste Suchbegriff eingefügt werden soll. Nach diesem Vorgehen haben die Ersteller der Studie alle Länder einmal durchprobiert.

weltkarte

Prostitution, Tod und Sklaven

Neben vielen vergleichsweise normalen Suchbegriffen, Deutsche suchen beispielsweise nach den Kosten eines BMW, gibt es auch einige lustige oder gar schockierende Ergebnisse. Während zum Beispiel in Australien gerne nach künstlicher Befruchtung gesucht wird, stehen in Neuseeland Vasektomien hoch im Kurs.

Auf Haiti und in Guyana wird die Suche nach den Preisen einer Beerdigung am häufigsten durchgeführt. In Thailand und Brasilien sind hingegen die Preise von Prostituierten am interessantesten, während man im Iran nach den Kosten für eine Niere fahndet. In Mauretanien ist gar der Preis eines Sklaven die meistgenutzte Suchanfrage.

Begrenzte Aussagekraft

Interessant ist hierbei jedoch auch, dass die Tests nur in Englisch durchgeführt wurden. In zahlreichen Ländern dürfte es sich also vor allem um Suchanfragen von internationalen Touristen handeln. Es wäre spannend zu sehen, wie die Ergebnisse in der jeweiligen Landessprache aussähen.


30.06.2015: Google erweitert die Rich Lists

Wir haben gestern darüber geschrieben, dass Google künftig immer mehr Informationen direkt in den SERPs anzeigen wird. Nun geht der Konzern auch dazu über, die entsprechenden Informationen noch offensichtlicher darzustellen.

Informationen zu Firmenoffiziellen

Hierbei handelt es sich zum einen um eine prominentere Darstellung der Gründer beziehungsweise Vorsitzenden von multinationalen Unternehmen. So zeigt die Suche nach den Gründern von Google direkt die Namen, Fotos und einem Link zu der Suche nach dem entsprechenden Namen:

Screenshot_gründer

 

Bei Facebook, das von mehr Leuten gegründet wurde, sieht es hingegen so aus:

Screenshot_gründer2

 

ceo google

 

 

Neben den Firmengründern kommen auch die aktuellen Chefs zur Geltung.

 

 

 

Mit dieser Neuerung macht Google es dem Nutzer sehr einfach, die gewünschte Information auf den ersten Blick zu erhalten. Der Besuch einer weiteren Seite ist somit zunächst nicht nötig. Dies funktioniert, wie an den Screenshots zu sehen, auch in der deutschen Suche.

Informationen zu Büchern

Zum anderen hat Google, bislang ausschließlich in der US-Suche, Zusatzinformationen zu Büchern parat. Hier werden die Seitenzahl, das Veröffentlichungsdatum, Charakterinformationen, Anzahl von Bänden einer Serie und Filmvorlagen prominent dargestellt. Zudem ist es möglich, bei Eingabe eines Namens andere Charaktere des Buches in einer Rich List zu erhalten.

Es ist spannend zu sehen, mit welchem Tempo Google seine Rich Lists, Content-Karussells und Knowledge Panels mit Wissen füllt. Ein Ende dieser Unternehmungen ist zurzeit nicht abzusehen.


18.06.2015: Das ganze Rich Snippet in Fettschrift

Es ist bekannt, dass in der organischen Suche einzelne Keywords in den Titeln oder der Description in Fettschrift dargestellt werden. Es gibt nun auch erste Möglichkeiten, dass der ganze Text des Snippets fett angezeigt wird.
The SEM Post ist dies im Zuge der neuen Knowledge Cards zu Zitaten aufgefallen. Such man nach bestimmten Zitaten, werden sie in der Ansicht fettgedruckt dargestellt – bei manchen Suchen füllt dies das ganze Snippet aus.

Es sieht jedoch nicht danach aus, dass Webseitenbetreiber dies per Default einstellen können. Dies wäre unserer Meinung nach auch nicht zu empfehlen, da sonst in Kürze sämtliche Anzeigen voller fettgedruckter Texte wären. Dies würde das Lesevergnügen nicht gerade steigern. Daher steht zu hoffen, dass es sich hier nur um ein zufälliges, automatisiertes Beispiel handelt.


11.06.2015: Google’s direkte Antworten sind nicht immer richtig

Die US Google-Suche hat auf die Frage “Was ist mit den Dinosauriern passiert?” eine interessante direkte Antwort (von einer Kreationistenwebsite) geliefert: “Dinosaurier werden mehr als alles andere dazu genutzt, um Kinder und Erwachsene zu indoktrinieren und sie glauben zu lassen, dass die Erde seit Millionen von Jahren existiert. Nichtsdestotrotz zeigt uns die Bibel einen Weg, um die Existenz der Dinosaurier in einem Rahmen von tausenden von Jahren ebenso zu erklären wie das Mysterium was mit ihnen passierte.”

Diese Antwort wird bei vielen Nutzern einen fragenden Gesichtsausdruck verursachen, zeigt aber ein spannendes Problem auf. Oft werden die direkten Antworten in der Google-Suche nicht manuell eingepflegt, sondern automatisch gesucht. Hier ist es möglich, dass nicht immer die sinnvollste Antwort auf eine Frage erscheint. Beispiele hierzu gab es bereits in der Vergangenheit. In diesem Fall ist es für Außenstehende (die nicht in den Kampf zwischen den Ansichten in den USA eingebunden sind) aber eher amüsant.

Anmerkung: Dieses Vorkommnis wurde von Google mittlerweile gefixt!


05.11.2013: Matt Cutts: Schema.org Mark Ups, ja oder nein?

Matt Cutts hat wieder eine Frage beantwortet. Sie lautete diese Woche wie folgt:

„Rich Snippets werden in den SERPs für (Video-) Suchergebnisse von YouTube automatisch eingefügt. Ist es empfehlenswert, Schema.org Mark Ups einzufügen, um eine Seite mit eingebetteten Video zusätzlich zum YouTube Ergebnis ranken zu lassen oder ist das überflüssig?“

Die Antwort dazu war kurz und bündig: „Ja, sollte man!“

Je mehr Mark Ups es gibt, desto einfach sei es für Suchmaschinen, herauszufiltern, was auf der jeweiligen Seite von Bedeutung ist. Er weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass darauf geachtet werden sollte, dass Google Javascript und CSS crawlen kann, um die Website besser zu verstehen.


17.12.2012: Google vereinfacht Umgang mit den Snippets

Die Snippets sind für viele nichts neues. Aber viele wissen noch immer nicht, was man eigentlich alles damit anzeigen kann und vor allem wie. Die semantischen Daten sind aber äußert wichtig und werden ein immer wichtigerer Teil auch im Ranking.

DIE MITTEL- UND LANGFRISTIGE WEITERENTWICKLUNG DES INTERNETS GEHT IN RICHTUNG SEMANTISCHES WEB.

Solche Äußerungen, wenn sie von Google selber stammen, sollte man ernst nehmen. Aber Google hat auch ein Herz für Webmaster und vereinfacht den Umgang mit den semantischen Daten. Ab sofort stellt Google in den Webmaster Tools die Möglichkeit bereit, die Snippets festzulegen.

Der Clou an der Geschichte ist, dass alle Daten online abgespeichert und beim Crawlen der Webseite mit ausgelesen werden. Das bedeutet, dass auch Webmaster mit keiner oder wenig Ahnung in HTML und Co, in der Lage sind, die Snipptes anzulegen.


Wichtig: Derzeit ist das Ganze nur in den englischsprachigen Webmaster Tools möglich. Ihr müsst also entweder Euren Account auf Englisch umstellen, oder aber diesen Link nutzen. Wenn man sich dann in die Webmaster Tools eingeloggt hat, befindet sich unter “Optimization” der Reiter “Data Highlighter” (Bild 1). Derzeit kann man hier nur Events einrichten, die anderen Eigenschaften werden aber nach und nach eingeführt. Auch wird das Tool in den kommenden Tagen dann für weitere Sprachen eingestellt werden. 

Nachdem man auf “Data Highlighter” geklickt hat, gelangt man zum folgenden Bildschirm (Bild 2).  Hier sieht man nun eine Übersicht über die bisher eingerichteten semantischen Daten. Aber nur diese, welche auch online eingerichtet wurden. Man sieht hier nicht Daten, welche man selber schon im Quellcode der Seite vermerkt hat!

Oben rechts befindet sich “Start Highlighting”. Wenn Du hier drauf klickst, musst Du Deine Webseite eingeben. Entweder die Startseite oder auch schon eine entsprechende Unterseite. Wieso man hier gernerell eine URL eingeben muss und diese nicht schon da steht, erschließt sich mir nur noch nicht, denn schließlich sollte man ja annehmen, dass man nur seine eigenen Daten / Webseiten hier bearbeiten kann.

Nach Eingabe der der URL müssen wir uns noch entscheiden, ob dies nur für eine Seite, oder alle Unterseiten gelten soll. Diese Eingabe ist z.B. für Author Tag usw. wichtig und wird das Arbeiten gerade bei großen Seiten sehr erleichtern.

Nachdem wir uns nun für eine Webseite entschieden haben, kommen wir zur Seitenansicht. Auf der rechten Seite sehen wir, dass unsere Event-Informationen noch nicht vorhanden sind. Wir erinnern uns, derzeit kann man nur Event-Informationen eingeben, weitere folgen.

Klicken wir also auf das Setting Symbol oben rechts (Bild 3). Hier haben wir nun die Möglichkeit, uns eine Online-Hilfe anzeigen zu lassen, alle Tags zu entfernen, die Settings einzustellen und ganz oben, unter “Add missing tags”, fehlende Angaben einzufügen. Diese fehlenden Angaben werden dann online gespeichert, und Google greift beim Crawlen der Seite auf diese zurück. Einen großen Nachteil hat das ganze aber: Die hier gemachten Eingaben gelten nur für Google. Die semantischen Daten werden aber auch von Yahoo und Bing ausgelesen und sicherlich auch bald von anderen. Wer hauptsächlich seien Nutzer über Google bezieht, und wenig bis keie Ahnung vom Einbau der Daten hat, ist dennoch gut beraten, sich hier zu bedienen.

Nachdem wir nun alle Daten (Bild 4) eingegeben haben, können wir mit “Done” das ganze abschließen. Google prüft nun kurz, ob alle Daten vorhanden sind, und wird dann bei der Auswahl alle Seiten sich beispielhaft mehrere Seiten zur Überprüfung und Korrektur ziehen, wo wir unsere Eingaben nochmal anpassen oder abändern können.

Nachdem wir alles zu unserer Zufriedenheit eingestellt haben, können wir das ganze nun abschließen.

Den offiziellen Blogbeitrag in deutsch findet Ihr hier: http://www.googlewatchblog.de/2012/12/google-webmaster-tools-semantische

Was haltet ihr von dem Tool? Werdet Ihr es nutzen, oder geht ihr doch lieber den Weg über den Quellcode?

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Die Suchmaschinenoptimierung und das Online-Marketing sind meine Leidenschaft. Als akkreditierter Journalist und Chefredakteur des SEO Portal schreibe ich darüber und als Geschäftsführer der imwebsein GmbH (Online Marketing Agentur) kann ich diese Leidenschaft in der Praxis umsetzen.

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