Der Social Media-Gigant Facebook ändert mit einem Update die Grundregeln zur Gesichtserkennung (Face Regocnition): Ein solcher Scan der Gesichtszüge von Facebook-Nutzern soll nur noch als Opt-In Variante nutzbar, und nicht mehr per Default eingestellt sein. Damit reagiert das Unternehmen auf erneute Kritik, die diesbezüglich schon vor Jahren laut wurde: Facebook würde seine Ziele beim Speichern biometrischer Daten nicht transparent offenlegen und gegen Datenschutzregelungen verstoßen. Erst kürzlich wurde von einem Bundesverfahren berichtet, das gegen das Unternehmen läuft – dem Social Media-Giganten drohen Zahlungen in Milliardenhöhe. Facebook hat den Prozess verloren, nach Aussagen eines Sprechers will das Unternehmen jedoch in Revision gehen.

Freiwillige Gesichtserkennung statt Markierungsvorschläge

Bisher gab es auf Facebook eine Einstellung, mit der anderen Personen automatisch Markierungsvorschläge der eigenen Person (Tag Suggestions) für Fotos und Videos angezeigt wurden – diese Vorschläge basierten auf dem Gesichtsscan. Diese Einstellung ist nun durch die freiwillige Gesichtserkennung über einen Opt-In ersetzt worden – solange diese nicht aktiviert ist, werden keine Markierungsvorschläge mehr angezeigt.

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