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  1. Man kann ohne weiteres einen Vertrag machen à la: "Ich erbringe SEO-Dienstleistungen, und wenn Du innert 10 Wochen auf Seite 1 landest mit Suchwort XY, dann zahlst Du 25000, bei Seite 2 zahlst Du 2500 und sonst zahlst Du nichts." So hat niemand etwas Falsches versprochen. (Es gibt Unternehmer, die gut sind und sich nicht beamtenhaft an Stundensätze klammern, sondern Projekte am liebsten mit Pauschalen abrechnen. Stundensätze sind eigentlich nur in 2 Fällen interessant: für schlechte Dienstleister, und bei Kunden, die die Anforderungen alle 3 Tage ändern.)
  2. das beweissicher festhalten ist sehr wichtig, zumal es bei 9000 Euro ja um einen rechten Betrag ging. - Der Markt ist zu dynamisch für Erfolgsversprechen, aber er ist absolut tauglich für Bezahlung nach Erfolgskriterien, wobei "1 Arbeitsstunde" natürlich keinen Erfolg darstellt. Eine Bezahlung nach Erfolg wie "Google Seite 1 innert 10 Wochen" dürfte natürlich richtig viel kosten. Ein müsste eigentlich hellhörig machen. Wenn man ein Auto kauft, steht im Prospekt ja auch drin, "Höchstgeschwindigkeit 140", und der Händler wird sich hüten, solch objektiv messbare Werte falsch anzugeben.
  3. Wenn jemand sagt, wir versprechen einen ersten Platz in 3 Monaten, dann würde ich sagen, sehr gut, ich zahle bei Erreichen dieses Ziels. Wenn es dann heisst, das gehe natürlich nicht, der Stundensatz sei schliesslich XX, dann ist man eigentlich informiert. Das gilt für SEO-Anbieter wie für Handwerker. Vielleicht sollte man sämtliche Telefonate mitschneiden, mit einem automatischen Hinweis am Anfang. Sodass man Geschäftspartner an ihre mündlichen Garantien erinnern kann. Ein Hinweis am Anfang jeden Anrufs ("sämtliche Gespräche werden aufgezeichnet") mag zwar die einen Kunden abschrecken ("Misstrauen Sie mir ?"), aber umgekehrt sind die Geschäftspartner dann auch ehrlicher.
  4. Ich habe das ganze Urteil durchgeackert. Verstehe ich richtig, dass ein künftiger, unabsichtlicher Fehler die beklagte Firma automatisch die Kleinigkeit von 250000 Euro kostet ? Und welche Schlüsse ziehen (momentan) in D domizilierte Internetfirmen daraus ? - Ein Bekannter von mir (selbstständiger Architekt) wanderte in die USA aus. Ich fragte ihn, was er gegen die dort horrend hohen Haftpflichtsummen zu machen gedenke, er könne ja 100 Häuser gut bauen, und das 101-te macht ihn bankrott. Seine Antwort war: man eröffne eben für jedes grössere Projekt eine separate Inc (also AG oder GmbH). Soweit ich weiss, kommt es bei deutschen 1-Euro-GmbHs unter Umständen zu einem Haftungsdurchgriff auf den Geschäftsleiter. - Der klagende Abmahnverein wird sich zuerst die einfachen Fälle herausfischen. Mit einem Konstrukt wie Server/Konto/Firmensitz/Lager in unterschiedlichen Ländern hätte man wohl Ruhe, müsste aber natürlich die Mehrkosten dieses Konstruktes zahlen - hätte aber die Mehrerträge aus dem "unlauteren" Wettbewerb.
  5. Für den durchschnittlichen deutschsprachigen Internetunternehmer ist die Statistik von Johannes äusserst aufschlussreich. Es kommt aber wirklich auf das Zielpublikum an. Die Statistik orientiert sich am Volumen in Bytes, nicht zB am Volumen in Anzahl Klicks. Also schenken in dieser Statistik nur Youtube und Skype-Videos und dgl ein. Man könnte aus der Statistik folgern: Videos konsumiert man ortsfest. Bei einem City guide könnte aber die Ladezeit wirklich äusserst relevant sein.
  6. ... ... Wo soll denn eine Berufung geben ? Beim Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte ? Nein arnego, das ist definitiv; die genaue Urteilsbegründung steht noch aus, aber das Urteil ist letztinstanzlich gefallen. Wer nicht von Caracas oder Zürich aus operiert, sondern aus Bonn, hat Pech.
  7. im alten Link war die Kursanmeldefrist abgelaufen, nur die Prüfungsanmeldefrist nicht. Ich plaziere hier noch den Hauptlink: https://www.vhb.org/ Es gibt offenbar betreute Angebote für Studenten, mit Abschlussprüfung, und dort fallen für normal Sterbliche Kosten in ungenannter Höhe an: Und dann gibt es die unbetreuten Angebote für jedermann. wohl ohne Abschlussprüfung. So oder so eine Supersache, nochmals danke für Deinen Hinweis. Was ich noch nicht angeschaut habe, sind die Datenschutzbestimmungen. Einzelne Online-Unis haben automatisierte Abschlussprüfungen (multiple choice), und diese Daten landen dann bei Headhuntern.
  8. Nein, die KURS-Anmeldefrist ist abgelaufen. Es handelt sich um betreute Angebote, und für Nichtstudenten kosten sie. Aber vielleicht erhält man das Script auch heute noch - und gratis ?
  9. -CH-

    wer ist noch da?

    PH, ich habe Deine scharfsinnigen Beiträge und Berichte aus Asien immer sehr gerne gelesen. Ich bin bei PHP/mySQL/js zuhause, und natürlich interessieren mich auch unternehmerische Fragen wie zB das Huhn-Ei-Problem beim Aufbau einer anfangs leeren Vermittler-Webseite.
  10. Schau Dir mal ...wp-content/uploads/2019/06/slider-versprechen.jpg an: erstens sollte Text auf einer Webseite als Text daherkommen, nicht als eingescanntes Bild. Zweitens finde ich Orthographiefehler im Titel einfach hochnotpeinlich. Oder ist "Verprechen" ein Fachausdruck aus der Immobilienbranche, den ich nicht kenne ?
  11. schau doch einfach mal, was bei diesen Konkurrenten im Impressum steht (sofern vorhanden). Und schau das WHOIS nach. Und was für ein Zahlungssystem sie haben, und wer der offizielle Geldempfänger ist, und wo der Server steht. grundsätzlich kann das auch Knast sein. Dürfte voll nach dem Geschmack von "Maso" sein 😉
  12. Data mining interessiert sich nicht für logisch klingende Zusammenhänge, sondern sucht einfach nach lukrativen Mustern. Welche Muster waren früheren Bettenkäufern gemeinsam ? - Die Algorithmen rsp statistischen Auswertungen werden einfach immer raffinierter. - Schlüsse für das eigene Vermarktungsgeschäft ?: Facebook hat sehr viel mehr Daten als einem Webscrapper zur Verfügung steht. Solange man in einer Produktnische bleibt, kann man mit eigenen Algorithmen oder mit handgestrickter Werbung immer noch besser sein, aber bei Massenware hat AUTOMATISCH Amazon und Facebook die Nase vorn.
  13. Hallo yoshiii, merci für Deine kleine technische Knacknuss. Dem Ingenieur ist nichts zu schwööör...: mit der folgenden Aenderung sollte es klappen: ^\/checkout\/.*\/registration\/new$ Du kannst Dein Elaborat bei https://regexper.com/ eintippen, dann siehst Du (und sähe auch unser Oberlehrer, wenn er ausnahmsweise wieder mal einen guten Moment hätte), dass Dein ursprünglicher Regex-Ausdruck syntaktisch falsch ist. Diese "Schienen-Diagramme" sind sehr einfach verständlich. - Und was hat es mit den von mir eingefügten "\" auf sich ? Man spricht von Ausmaskieren: einzelne Zeichen (wie der "/") haben in Regex eine spezielle Bedeutung; wenn Du aber tatsächlich das "/"-Zeichen meinst, dann musst Du das mit einem vorangehenden "\" klar machen. Auf https://regex101.com/ kannst Du schliesslich Deinen Inputstring gegen Deine Regex testen, und erhältst 1 Match. Es hat also gefeuert. Gut. - Nun könnte man da noch etwas optimieren: denn die Auswertung brauchte 49 Schritte. Weniger Rechenzeit bräuchte es, wenn Du den Teil "3465980w935496" nicht als ".*" im Regex drin hättest, sondern zB als exakt 14-stelligen Code, oder zB als mindestens 10-stelligen Code. - Aber das darfst Du selbst fertig ausknobeln 🙂
  14. wenn Du diesen Update im Verdacht hast, so liegt es nicht an der Serverlast, sondern eben an diesem Update. Nehmen wir an, Deine neue Version behandelt Clients je nach IP-Adresse unterschiedlich. Oder je nach Browser. Oder je nach Spracheinstellungen des Clients. Der von Dir gewünschte Formulartestroboter würde wohl immer dasselbe Resultat liefern, dh: bringt nichts. Webbrowser sind gegenüber HTML5-Syntaxfehlern sehr tolerant. Aber nicht alle sind gleich tolerant. Wenn Deine Formulare neu (relevantere) Syntaxfehler aufweisen, bringt ein Test mit diversen Browsern mehr als ein Testautomat. Es ist auch möglich, dass zB alle rausfliegen, die die Tel-Nr nicht angeben, oder die zB im Formular die 7. Kategorie ankreuzen, obwohl Du neu nur noch 6 Kategorien hast. Oder vielleicht fliegen Leute raus, die ein O wie Otto anstelle einer 0 (Null) eintippen.
  15. Danke für diese Foto-Ideen. - Lustigerweise sind die sogenannten Behind-the-Scene-Fotos und Videos oft auch völlig durchgetrickst, und in 3 Jahren werden "behind the Behind-the-Scene-Videos" aufkommen :-)