Sign in to follow this  
reinheimer

Google AdSense nur mit Gewerbe?

Recommended Posts

Soviel ich weiss, musst du in .de für jede gewerbliche Tätigkeit einen Gewerbeschein haben. Egal ob du 5 Cent oder 5 Mio verdienst...

Share this post


Link to post
Share on other sites
Also, so wie ich weiss kann man in .de bis zu 7000 Euro verdienen ohne einen Gewerbeschein zu haben.
Vieleicht bin ich da auch ein wenig falsch informiert.
Es könnten sogar 7600 sein.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Ja, das ist durchaus möglich. Frag doch einfach mal auf dem Amt nach, das Gewerbescheine ausstellt. Und ausserdem kostet so ein Ding auch nicht die Welt, also wo ist das Problem?

Share this post


Link to post
Share on other sites
Ein gewerbe brauch jeder(meinem grips nach), der eine Gewinnerzielungsabsicht hat, egal wieviel er verdient!


Keine Rechtsberatung.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Guest 1234567890
Also als Deutscher glaub ich zu wissen, daß wenn man etwas selbständig mit Gewinnabsicht macht einen Gewerbeschein braucht. Egal, ob du dann 10 Euro oder 100.000 Euro Gewinn machst. Bis zu einem Umsatz von 17.500 Euro (Quelle: NetDebit Magazin 01./04) kann oder wird man von der Umsatzsteuer befreit. Bis zu welchem Gewinn man keine Einkommenssteuer zahlen muß, das weiss ich nicht. Zumindest zahlt man laut Nettolohn.de bis zu 898 Euro Gehalt/Lohn im Monat keine Lohnsteuer. Errechnet mit Wohnort Baden-Würtemberg und Steuerklasse 1 (ledig, ohne Kinder).

Share this post


Link to post
Share on other sites
Du brauchst kein Gewerbe für Online-Werbung (z. B. affili.net usw.) anzumelden. Zu Onlinewerbung gehört auch Google AdSense, von daher wird auch hier kein Gewerbe benötigt. Google sammelt insgesamt auch nur Steuerinformationen von US-Firmen bzw. Firmen mit US-Potenzial ein.

Du hast einen Freibetragt, wie oben schon angesprochen, bis zu dem du verdienen darfst, wie du willst und mit was du willst, ohne dass ein Hahn danach kräht. Solltest du diesen Betrag (meist zwischen 5.000 und 8.000 EUR im Jahr) überschreiten, wird's kompliziert, denn da musst du dann das rechnen anfangen, ob es nicht besser wäre, ein Gewerbe anzumelden.

Für den Fall, dass du ein Gewerbe anmelden musst, empfehle ich dir eine GbR, da diese nicht bilanzierungspflichtig ist (bzw. erst ab einem Umsatz von über 50.000 EUR, glaube ich) und du für den Fall einer Bilanzierungspflicht nur die Gewerbe- und Umsatzsteuer zahlst, aber keine Lohn- und Einkommenssteuern.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Guest 1234567890
@ Jonas: Bist du dir da ganz sicher, daß man da kein Gewerbe braucht. Es kann aber nicht schaden ein Gewerbe zu haben; auch wenn man wenig verdient. Aber bei einer GbR muß man doch auch Einkommenssteuer zahlen, wenn dann der Gewinn unter den Eigentümer aufgeteilt wird.

Laut NetDebit Magazin wurde die Grenze für Buchführung und erstellen einer Bilanz auf:
350.000 Euro Umsatz oder
30.000 Euro Gewinn
erhöht.

Als einzelne Person kann man doch auch einfach eine Einzelunternehmung gründen.
Geht eine GbR überhaupt nur mit einer Person?

Achja, für das Jahr 2004 gibt es dann in Deutschland einen "amtlich vorgeschriebenen Vordruck" auf dem seine Gewinnermittlung dem Finanzamt mitteilen darf.


QUOTE
Google AdSense, von daher wird auch hier kein Gewerbe benötigt. Google sammelt insgesamt auch nur Steuerinformationen von US-Firmen bzw. Firmen mit US-Potenzial ein.


Das hat wohl andere Gründe. Hat eher was mit der Umsatzsteuer in USA zu tun.

Share this post


Link to post
Share on other sites
QUOTE (Rainer-Germany @ Jan 6 2004, 11:07 AM)
@ Jonas: Bist du dir da ganz sicher, daß man da kein Gewerbe braucht. Es kann aber nicht schaden ein Gewerbe zu haben; auch wenn man wenig verdient. Aber bei einer GbR muß man doch auch Einkommenssteuer zahlen, wenn dann der Gewinn unter den Eigentümer aufgeteilt wird.

Laut NetDebit Magazin wurde die Grenze für Buchführung und erstellen einer Bilanz auf:
350.000 Euro Umsatz oder
30.000 Euro Gewinn
erhöht.

Als einzelne Person kann man doch auch einfach eine Einzelunternehmung gründen.
Geht eine GbR überhaupt nur mit einer Person?

Achja, für das Jahr 2004 gibt es dann in Deutschland einen "amtlich vorgeschriebenen Vordruck" auf dem seine Gewinnermittlung dem Finanzamt mitteilen darf.


QUOTE
Google AdSense, von daher wird auch hier kein Gewerbe benötigt. Google sammelt insgesamt auch nur Steuerinformationen von US-Firmen bzw. Firmen mit US-Potenzial ein.


Das hat wohl andere Gründe. Hat eher was mit der Umsatzsteuer in USA zu tun.

Hi,

ja, ich bin mir sicher, dass man auch als Privatperson Geld im Internet verdienen darf. Man braucht kein Gewerbe um bei Partnernetzwerken oder auf sonstige Weise Werbeeinnahmen zu erzielen.

In der Tat? Da würde ich dann an deiner Stelle entweder das Stammkapital davon finanzieren oder die Personalausgaben so umschlichten, dass du's nicht versteuern musst.

Eine GbR geht bei uns hier nur bei 2 oder mehr Personen.

"Achja, für das Jahr 2004 gibt es dann in Deutschland einen "amtlich vorgeschriebenen Vordruck" auf dem seine Gewinnermittlung dem Finanzamt mitteilen darf."

Na klar ;-)
Da sollten sie auch mal'n paar so Vordrucke für Schumi + Co. machen, aber naja ...

Share this post


Link to post
Share on other sites
Guest 1234567890
QUOTE
In der Tat? Da würde ich dann an deiner Stelle entweder das Stammkapital davon finanzieren oder die Personalausgaben so umschlichten, dass du's nicht versteuern musst.

Eine GbR geht bei uns hier nur bei 2 oder mehr Personen.


Mhh, ich bin ein 1-Mann-Betrieb, da gibt es nichts zum Umschichten. Ich meinte ja auch nicht unbedingt den ganzen Gewinn ausschütten. Sondern der ausgeschüttete Gewinn muß halt ganz normal versteuert werden, außer er fällt unter die Steuerfreigrenze.

Share this post


Link to post
Share on other sites
QUOTE (Rainer-Germany @ Jan 6 2004, 04:38 PM)
außer er fällt unter die Steuerfreigrenze.

genau das meine ich, denn wenn er es nicht tut, dann kannste gleich ne GmbH gründen ...

Share this post


Link to post
Share on other sites
Guest 1234567890
jonas: Ich müßt ja alle ein Vermögen im Web verdienen. Dazu müsste man auch erstmal das Kapital für eine GmbH haben. Meines Wissen braucht man dazu 25.000 Euro Mindeststammeinlage.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Guest knet
Eine GmbH kann auch mit weniger als 25.000 euro Eigenkapital gegründet werden!
Zumindestens vorläufig, dies nennt sich dann eine "Kleine GmbH" in sie wird am Anfang nur die hälfte, also 12.500,- ¤uro eingezahlt. Ziel der kleinen ist aber natürlich eine große zu sein. Ich glaube die "kleine" GmbH heisst dann "GmbH in Gründung" Wie lange man diesen Satus behlten darf weiß ich nicht, Ich denke aber dass jeder Rechtsanwalt der sich damit beschäftig auf diese Frage eine Antwort weiß.
Wird die GmbH als ein Mann GmbH gegründet so muss man die 12500 leider alleine aufbringen. Zu zweit nochmal die hälfte macht das ganze nocheinmal um die Hälfte billiger.
Oder mit 10 Leuten dann wirds wirklich bezahlbar, dass Problem ist natürlich das der Gewinn im Verhältniss der Gesellschaftsanteile verteilt wird und Gewinn teilt man bekantlich nicht sehr gerne.
Ansonsten kann man natürlich noch eine Ltd. Gründen die ihre Haupttätigkeit in GER hat,
was aber dafür sorgen kann das diese Ltd. in GER steuerpflichtig wird.
Ausserdem genießt die Ltd. keine alzu guten Ruf da diese auch anonym gegründet werden kann. Weitere Auskünfte dazu geben die Agenturen die sich damit eine goldene Nase verdienen (ALSO VORSICHT!)

hoffe ich konnte helfen

knet

Share this post


Link to post
Share on other sites
Hi,

hier stehen ja einige abstruse Behauptungen...soviel Halbwissen ist gefährlich. Bevor Du irgendwelche Risiken eingehst - das Humorpotenzial des gemeinen Finanzbeamten ist durchaus überschaubar - mache Dich anhand von Literatur richtig schlau.

Das kann Dir viel Ärger ersparen. Ich bin geschäftsführender Gesellschafter einer GmbH und Gesellschafter einer GbR und gehe lieber auf Nummer sicher in solchen Dingen.

Für den Anfang guckst Du erstmal hier: http://www.gulp.de/kb/lwo/steuverord/gbr.html

rät memoriam

Share this post


Link to post
Share on other sites
Also einen Gewerbeschein brauchst Du sobald es sich um eine auf Dauer (was bei AdSense denk ich mal der Fall ist, wirst es ja schliesslich nicht nur 1 oder 2mal im Jahr einblenden) ausgelegte Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht (dürfte auch der Fall sein, weshalb würdest Du schliesslich sonst Werbung einbinden) handelt. Unabhängig davon ist, dass Du bei geringen Einnahmen keine Steuern zahlen musst (gibt nach der Anmeldung ein Formular vom Finanzamt, was auszufüllen ist).

Du musst jedoch keine Firma gründen - ganz normale Einzelunternehmen - bei der Gewinnermittlung im unteren Bereich reicht dann auch immer eine Eingaben-Ausgaben-Rechnung (Du kannst dann also als Ausgaben auch locker Deine mit dieser "Tätigkeit" verbundenen Kosten, wie Hosting, Domain, Marketing, etc.. mit als Ausgaben abziehen).
Der Gewerbeschein kostet nur 20,50 ¤ einmalig...

Share this post


Link to post
Share on other sites
QUOTE (knet @ Di 15.11.2005, 21:18)
Eine GmbH kann auch mit weniger als 25.000 euro Eigenkapital gegründet werden!
Zumindestens vorläufig, dies nennt sich dann eine "Kleine GmbH" in sie wird am Anfang nur die hälfte, also 12.500,- ¤uro eingezahlt. Ziel der kleinen ist aber natürlich eine große zu sein. Ich glaube die "kleine" GmbH heisst dann "GmbH in Gründung" Wie lange man diesen Satus behlten darf weiß ich nicht, Ich denke aber dass jeder Rechtsanwalt der sich damit beschäftig auf diese Frage eine Antwort weiß.
Wird die GmbH als ein Mann GmbH gegründet so muss man die 12500 leider alleine aufbringen. Zu zweit nochmal die hälfte macht das ganze nocheinmal um die Hälfte billiger.
Oder mit 10 Leuten dann wirds wirklich bezahlbar, dass Problem ist natürlich das der Gewinn im Verhältniss der Gesellschaftsanteile verteilt wird und Gewinn teilt man bekantlich nicht sehr gerne.
Ansonsten kann man natürlich noch eine Ltd. Gründen die ihre Haupttätigkeit in GER hat,
was aber dafür sorgen kann das diese Ltd. in GER steuerpflichtig wird.
Ausserdem genießt die Ltd. keine alzu guten Ruf da diese auch anonym gegründet werden kann. Weitere Auskünfte dazu geben die Agenturen die sich damit eine goldene Nase verdienen (ALSO VORSICHT!)

hoffe ich konnte helfen

knet

Sorry aber das ist absoluter Blödsinn.
Eine GmbH in Gründung ist eine normale GmbH die aber noch nicht rechtlich eingetragen ist.
Das Stammkapital muss aber Trotzdem 25000 ¤ betragen. Sonst wirst Du erst gar nicht als GmbH eingetragen.
Eine sgn. keine GmbH gibt es eigentlich gar nicht.
Wenn Du eine GmbH ähnliche, sorry eine Firma die in der EU den Status einer GmbH hat (auch in DE) gründen möchtest, dann gründe eine Limited.
Gründungskapital liegt dort mit allen Kosten bei etwa 400 ¤.
Hinzu kommen Kosten für den Eintrag ins deutsche Handelsregister, sind etwa 250 ¤ + Gewerbeanmeldung.
Aber das ist immer noch die bessere Alternative.

Gruss

Stefan

Share this post


Link to post
Share on other sites
Guest Endanwender
Hallo in die Runde!

Ich dachte mir mal diesen Thread hier wieder auszugraben, da mich die Frage bezüglich Google Adsense nun auch interessiert? Leider konnte ich keine so richtige Antwort finden, da in verschiedenstens Blogs, Foren etc. die Meinungen doch recht stark auseinander gehen.

Aus diesem Grunde hier nochmal in die Runde geworfen, wie hier das nun handhabt und was es zu beachten gibt? Ist ein Gewerbeschein nun erforderlich oder nicht?

Gruß
Falk

Share this post


Link to post
Share on other sites
In Österreich geht es um die Gewinnabsicht! Baust du das beispielsweise nur zu Spasszwecken ein, oder um zu testen wie das funktioniert , dann geht das ok. Wenn du das allerdings promotest , dass die leute auf den button klicken , und klar ersichtlich ist du willst kohle machen -> gewerbeschein


das ist wie immer keine rechtberatung

Share this post


Link to post
Share on other sites
ein gewerbeschein ist pflicht bei jeglicher gewinnerzielungsabsicht ausserdem kostet er nur ca 25 euro je nach gewerbeamt, also was soll immer das lange hin und herdiskutieren (vor allem mit dem bereits angesprochenen gefaehrlichen halbwissen, hier wurden bereits einige abstruse dinge gepostet) anstatt einfach loszulegen anzumelden und gut ist ?

:-)

gruss

Share this post


Link to post
Share on other sites
QUOTE
ein gewerbeschein ist pflicht bei jeglicher gewinnerzielungsabsicht

Genau hier finden sich Möglichkeiten zur individuellen Auslegung - ein Recht, welches deutsche Finanzämter selbst für sich beanspruchen und auf das sich ergo jeder einzelne ebenfalls berufen kann. Sehr schnell spricht ein Finanzamt von "Liebelei" - und wer in den ersten Jahren als Webmaster Kosten/Nutzen gegenüber stellt, kann genau in diese Falle laufen. (gegen die man etwas unternehmen kann, aber dies ist eine andere Geschichte)

Die diesbezügliche Rechtsprechung spricht Bände.

Share this post


Link to post
Share on other sites
verstehe den zusammenhang nicht ? Liebhaberei (nicht liebelei :-) ) wird dann angenommen (bzw kann) wenn das Gewerbe in der Vergangenheit und wohl auch in absehbarer Zeit keine Gewinne abwirft und nicht erklärt werden kann wie das ganze (und vor allem auch der sonstige Lebensunterhalt) unterhalten wird ?

was hat das mit der Anmeldung ansich zu tun ?

Share this post


Link to post
Share on other sites
Dies hat sehr viel damit zu tun - wer will ein Motiv der Gewinnabsicht herleiten, wenn ein Webmaster zumindest einen kleinen Teil seiner Aufwendungen wieder hereinholen möchte? Es ist wie immer im Leben eine Sache der Interpretation.

Liebelei sagte ich absichtlich, weils ein willkürliches Argument ist, welches man anwendet, wenns halt grad mal passt.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Vielleicht ergänze ich hier noch einmal meine Bewertung um einen anderen Aspekt:

Freie Berufe sind von der Anzeigepflicht eines selbstständigen Gewerbes nach § 14 GewO ausgenommen. Damit aber nicht jeder plötzlich sagen kann, er falle darunter, legt die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte im sogenannten Statusfeststellungsverfahren die Einstufung als Freier Mitarbeiter oder Freiberufler fest.

Und genau hier ist ein wichtiger Ansatzpunkt, denn Designer dürfen sich dazuzählen - auch Webdesigner, weil >>> kreativer Beruf.

Das gesamte Themenfeld ist in der Rechtspraxis zwangsläufig ständig in Bewegung, auch wegen der permanenten Ebbe in allen möglichen Kassen, so dass man immer damit rechnen muss, dass die (deutsche) Politik einmal mehr zum Besten gibt "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern" - aber dies ist ja nichts Neues...

Wirklich gute Infos, für jedermann verständlich finden sich einmal mehr bei Wikipedia:

Freie Berufe und Designer

Share this post


Link to post
Share on other sites
Also Bitte hier sind ganz gefährliche Posts.

In deutschland brauchst du einen Gewerbeschein, sobald du gewinnerzielungsbasichten hast!
Hierunter fallen aufjedenfall Einnahmen aus Adsense oder anderen Anbietern!

Daher ist hierbei zu empfehlen einen Gewerbeschein sich anzuschaffen (Gewerbeamt deiner Stadt). Die Kosten hierfür legt die Kommune fest und liegt in Deutschland zwischen einmaligen 20 bis 30 ¤.

Eine spätere Änderung (Adresse, Gewerbezweck, ...) kostet etwa 15 ¤.


Anschließend erhältst du Post vom Finanzamt und da musst du ein paar Seiten ausfüllen. Hier will u.a. das Finanzamt deinen Namen und Adresse haben und wissen was du für das erste und zweite Jahr für Einnahmen erwartest!
Hieraus schätzt das Finanzamt, ob du evt. so viel verdienst, dass du bereits von Anfang an eine monatlichen oder quartalsmäßigen Umsatzsteuervorauszahlung tätigen musst.

Zudem kannst du sagen ob du eine UstID brauchst und ob du die Kleinunternehmerregelung anwenden willst.



Dies ist für viele zu empfehlen.

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) - § 27a UStG [Bearbeiten]Das Bundeszentralamt für Steuern erteilt Unternehmern auf Antrag eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Die USt-IdNr. ist erforderlich, wenn ein Unternehmer Gegenstände aus einem anderen Mitgliedstaat der EU steuerfrei beziehen will. Lieferanten in anderen Mitgliedstaaten der EU können an der USt-IdNr. eines deutschen Erwerbers erkennen, dass sie steuerfrei an ihn liefern können. Auch ein Kleinunternehmer kann auf Antrag eine USt-IdNr. erhalten.


Kleinunternehmer - § 19 UStG Die Umsatzsteuer wird nicht erhoben, wenn der Umsatz zuzüglich der darauf entfallenden USt im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird (Kleinunternehmerregelung). Der Unternehmer kann dem Finanzamt bis zur Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung erklären, dass er auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung verzichtet. Nach Eintritt der Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung bindet die Erklärung den Unternehmer mindestens für fünf Kalenderjahre.

Durch die Anwendung der Kleinunternehmerregelung haben solche Unternehmen einen leichten Wettbewerbsvorteil, deren Kunden nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, sofern sie aus dem Warenein- und verkauf Gewinne erzielen. Da der Endverbraucher Bruttopreise (inklusive Umsatzsteuer) vergleicht, könnte der Kleinunternehmer die Ersparnis durch die ausbleibende Umsatzbesteuerung seiner Wertschöpfungsstufe an den Kunden weitergeben und entsprechend billiger anbieten. Werden die umsatzsteuerpflichtigen Geschäfte in erster Linie mit vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen getätigt, würde sich der Kleinunternehmer durch Verzicht auf die Regelung des § 19 Abs. 1 besser stellen: Da sein Kunde in Nettopreisen vergleicht, weil er die hinzugerechnete Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen kann, hätte der Kleinunternehmer - ceteris paribus - eine geringere Gewinnspanne.


Als Kleinunternehmer reicht es einen einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung am Ende des Jahres für das Geschäftsjahr zu machen. Auch hier müssen alle Buchungen belegbar sei!

Dauer dieser Sache: 1 h habe ich das letzte Jahr gebraucht.

Als Kleinunternehmer gibst du die EÜR einfach mit z.B. Elster elektronisch gemeinsam mit deiner Steuererklärung ab.


Sehr gute Informationen bietet auch:

http://www.traum-projekt.com/forum/122-ste...nternehmer.html


Wie prüfe ich, ob ich die Kleinunternehmerregelung überhaupt in Anspruch nehmen DARF ?

Im Gründungsjahr muss der Gesamtumsatz glaubhaft geschätzt werden:

1) Er darf die Grenze von 17.500 ¤ nicht übersteigen.
2) Der Gesamtumsatz des Folgejahres muss ebenfalls geschätzt werden und darf die Grenze von 50.000 ¤ nicht übersteigen.

Sind beide Voraussetzungen erfüllt kann man im Gründungsjahr die Kleinunternehmerregelung beanspruchen. Bei Beginn der Tätigkeit mitten im Jahr gelten die genannten Grenzen anteilig.


Umsatzsteuer fällt also genauso wie Gewerbesteuer bei Kleinbeträgen nicht an.

Das einzigste was letztendlich als Kleinunternehmer anfallen könnte, wäre die Einkommenssteuer. Hierfür machst du wie gesagt am Ende das Jahres deine normale Einkommenssteuererklärung und legst das Formblatt EÜR bei.
Hier trägst du einfach ein paar Zahlen ein die du im Gewerbe erwirtschaftet hattest! (Einnahmen, Ausgaben) und hinzu deine Verdienste in anderen Berufen.

Alles zusammen wird dann zur Einkommensermittlung herangezogen abzgl. verschiedener Freibeträge etc.!

Einkommensteuer
Grundfreibetrag: Als Grundfreibetrag bezeichnet man den Betrag, bis zu dem keine Einkommensteuer erhoben wird. Er ist Bestandteil des Einkommensteuertarifs. Im Veranlagungszeitraum (VZ) 2006 beträgt er 7.664 Euro. § 32a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EStG
Sparerfreibetrag: Kapitalerträge werden nur dann besteuert, wenn sie 750 Euro übersteigen. § 20 Abs. 4 EStG
Freibetrag bei der Veräußerung von Unternehmen(steilen): § 16 Abs. 4 EStG, ähnlich § 17 Abs. 3 EStG. Beide Freibeträge reduzieren sich, sofern der Gewinn aus dem Verkauf eine bestimmte Höhe übersteigt, so dass bei großen Gewinnen kein Freibetrag mehr gewährt wird.
Kinderfreibetrag nach § 32 EStG.
Abfindungsfreibetrag nach § 3 Nr.9 EStG.
Alleinerziehendenentlastungsbetrag nach § 24b EStG.
Altersentlastungsbetrag nach § 24a EStG.
Ausbildungsfreibetrag nach § 33a Abs.2 EStG.
Behindertenpauschbetrag nach § 33b EStG.
Freibetrag für Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft nach § 14 EStG.
Übungsleiterfreibetrag nach § 3 Nr.26 EStG.
Rabattfreibetrag nach § 8 Abs.3 EStG.
Versorgungsfreibetrag nach § 19 Abs.2 EStG.
Zukunftssicherungsfreibetrag nach § 3 Nr.62,63,64 EStG

Zeitraum 2007
Grundfreibetrag ¤ 7.664
Eingangssteuersatz 15%
Ende der Progressionszone 52.152 (ab 250.001)
Spitzensteuersatz 42% (45%)

http://de.wikipedia.org/wiki/Einkommensteu...8Deutschland%29

Gewerbesteuer
Besteuert werden gewerbliche Unternehmen im Sinne des Einkommensteuerrechts, also gewerblich tätige Einzelunternehmen und Personengesellschaften. Freiberufliche oder andere nichtgewerbliche selbstständige Tätigkeiten unterliegen nicht der Gewerbesteuer. Eine Kapitalgesellschaft ist ein Gewerbebetrieb kraft Rechtsform und unterliegt immer der Gewerbesteuer. Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe werden nur besteuert, wenn sie im Handelsregister eingetragen sind oder der Umsatz, der mit gewerblichen Dienstleistungen erzielt wird, 5.000 ¤ übersteigt. Dabei ist für natürliche Personen und Personengesellschaften ein Freibetrag von 24.500 ¤ zu berücksichtigen. Für Gewerbeerträge bis 72.500 ¤ gelten für diese Gruppe weiterhin ermäßigte Steuermesszahlen.


Bemessungsgrundlage ist der Gewerbeertrag
Gewerbeertrag ist der nach Einkommensteuerrecht bzw. Körperschaftsteuerrecht zu bestimmende Gewinn, der im Einzelfall um bestimmte Beträge vermehrt (Hinzurechnungen, § 8 GewStG) oder vermindert (Kürzungen, § 9 GewStG) wird. Sowohl Hinzurechnungen als auch Kürzungen verfolgen verschiedene Ziele, die teilweise damit begründet werden, dass die Bemessungsgrundlage die objektive Ertragskraft eines Gewerbebetriebs abbilden soll. Die Ermittlung des Gewerbeertrags erfolgt verfahrensrechtlich unabhängig von der Gewinnermittlung nach dem Einkommen- oder Körperschaftsteuerrecht. Im Regelfall wird jedoch der Gewinn bzw. Verlust entsprechend übernommen.



Alle Angaben sind nach bestem Wissen und GEwissen! Eine Garantie für die Richtigkeit als kann ich aber nicht geben, da ich nicht als Steuermensch arbeite!

Share this post


Link to post
Share on other sites
@ kekskrümel

Das ist ja jetzt nunmal starker Tobak, der auch nicht dadurch besser wird, in dem Du wahllos Texte hier hineinkopierst. wink.gif
Wenn Du allerdings doch richtig liegst, dann sind die Informationen aller IHKs in Deutschland zum Thema Abgrenzung Freier Berufe und Gewerbebetrieb auch gefährlich. Dort ist auf den Webseiten auch heute, am 31. Juli 2007, noch veröffentlicht:

QUOTE
Die Abgrenzung zwischen Gewerbetreibenden und Freiberuflern ist oftmals schwierig, da auch die freiberufliche Tätigkeit in der Regel mit einer Erwerbsabsicht verbunden ist. Viele Tätigkeiten haben sowohl Merkmale der freiberuflichen Tätigkeit als auch des Gewerbes.


und

QUOTE
Freiberufler unterliegen nicht der Pflicht zur Anmeldung beim Gewerbeamt. Sie beantragen die Vergabe einer Steuernummer direkt beim Finanzamt. Sie unterliegen nicht der Gewerbesteuer.


Nachzulesen hier

Auf der gleichen Website gibts gleich auch noch eine Liste der Freien Berufe, nämlich hier

Hieraus folgt: den Gewerbeschein kann man sich sparen, und damit auch die Kosten und Aufwand hierfür, so man unter die Freien Berufe fällt. Man erspart sich damit nämlich auch etwas Papierkrieg. Die Frage der Gewinnversteuerung hat damit nichts zu tun.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
Sign in to follow this