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Verkauf einer kleinen Webagentur realistisch?

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Guest merch
Ich würde mal gerne einige Meinungen zu einem Thema hören dass mir etwas Kopfzerbrechen bereitet wink.gif

Vor einigen Zeit habe ich eine Webagentur gestartet die ich alleine, parallel zu meinem Studium führe. Das ganze läuft eigentlich gar nicht schlecht - der Umsatz liegt dieses Jahr (das beste bisher) bei über €40k und Kosten gibts ja fast keine. Zu den Referenzen zählen erfreulicherweise sogar einige sehr bekannte Namen. Ich mache mir nun einige Gedanken zur Zukunft dieser Firma. Der Job macht Spass - keine Frage, jedoch kommen für mich in Zukunft auch einige andere spannende Optionen in Frage (Ausland etc.)

Denkt ihr, dass man ein solches Unternehmen verkaufen könnte? Es ist mit den relativ knappen Angaben natürlich schwierig zu sagen, jedoch würde mich interssieren wie man eine solche Firma überhaupt bewerten würde. Es gibt fixe Einnahmen aus Hosting, diese sind anteilsmässig jedoch sehr klein (Ich bin ja auch nicht im Hosting-Business). Der Grossteil vom Umsatz wird durch Projekte generiert. Wie würde man einen Verkaufspreis definieren und denkt ihr für eine solche Firma überhaupt einen Käufer finden zu können?

Mich würden einige Meinungen von euch zu diesem Thema sehr interessieren. Vielleicht war ja jemand sogar schonmal einmal in einer ähnlichen Situation.

Vielen Dank!

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Naja, die Frage ist ja, was genau machst?


Design? Dann kannst Du natürlich den Kundenstamm verkaufen und ein anderer Grafiker übernimmt das dann. Fraglich ob er die gleiche Qualität hat, den Nerv trifft etc.

Technisch ist das schon etwas entspannter, aber keinesfalls leichter.


Also ich würde am ehesten versuchen die "größeren" Namen an eine andere Agentur zu verkaufen. Oder irgendwie so.. komisches Thema^^

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Aufgrund deiner Angaben unmöglich; Beim Wort "Webagentur" denke ich eher, das du für andere Leute Websites erstellst.
Aber scheinbar verdienst du durch eigene Projekte? Dann wären Zahlen zu den Projekten wünschenswert (Mitgliederanzahlen, Uniques....) und dann wäre es im Grunde nur ein ganz normaler Projektverkauf.

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Guest merch
Ich programmiere hauptsächlich Webapplikationen und designe/entwickle Websites für Firmen. Mit Projekten meinte ich solche Kundenaufträge smile.gif

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Guest merch
@Nico - Es ist eine Option die ich ebenfalls in Betracht ziehe: Die Aufträge reduzieren und das ganze nebenbei weiterlaufen zu lassen. Kann man sich natürlich überlegen.

Eine andere Option wäre möglicherweise eben ein Verkauf und da mir in diesem Bereich die Erfahrung fehlt frage ich hier nach einigen Inputs der Web Community smile.gif

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Guest Mann-im-Mond
Hallo,

also bei den Zahlen würden sich sicherlich viele Abnehmer finden. Ist am Ende alles eine reine Preisfrage. Ob der Nachfolger dann den "Nerv" der Kunden trifft oder nicht, kannst du ohnehin nicht beeinflussen. Wie man potentielle Käufer jedoch findet, kann ich dir auch nicht sagen.

Grüßle und viel Erfolg

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Realisticsh ist ein Verkauf auf jeden Fall.
Die Frage ist, wie viel der Nutzen die Übernahme für einen Käufer ist.
Kann er den bestehenden Umsatz weiterhin erreichen? Oder besteht die Gefahr, dass die bisherigen Kunden im Falle eines Verkaufs abspringen?

Die bisherigen fixem monatlichen Einnahmen (Webhosting etc.) bleiben ja auf jedem Fall erhalten.

Die Frage ist eher, wieviel du für den Verkauf erzielen kannst.

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Das Problem bei kleinen Agenturen: Sie sind inhabergeführt und die Kunden wollen in aller Regel mit genau diesem Inhaber zusammenarbeiten. Weil es so begonnen hat und weil sie sich an den Inhaber gewöhnt haben und dessen Arbeitsstil, Qualität etc. schätzen.

Ein Verkauf ist sicher möglich, aber diesen Punkt im Auge behalten. Wenig erfolgreich ist, wenn sich der Käufer am Tag x bei bestehenden Kunden meldet und sagt: Ich bin der Neue! Das werden die nicht so gut finden. Also die Begleitung, die Einführung, die Übergabe und der Übergabeprozess (mit Einbezug der bestehenden Kunden) ist zentral wichtig, sonst wird das schwierig.

Grüsse

Ruedi

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Moin,

ich sehe hier eher wenig bis keine Möglichkeiten eines Verkaufs. Die Kernfrage ist doch: Was genau verkaufst Du denn? Wenn ich es richtig verstanden habe, hast bisher Du die Arbeit gemacht. Du und Dein Know-how werden ja aber eben nicht (mit-)verkauft. Was bleibt dann überhaupt noch? Doch nur die Kundenadressen. Doch diese zu verkaufen ist nicht nur rein rechtlich problematisch, sondern bringen auch dem Käufer m.E. nur wenig, da die Gefahr besteht, dass die Kunden beim Wechsel der "ausführenden Person" gleich den Anbieter wechseln bzw. sich neu umsehen. Auch die bestehenden Hosting-Verträge (die nach Deinen Aussagen ja sowieso nur einen geringen Teil ausmachen) lassen sich m.E. auch nicht einfach auf eine andere Firma/Person übertragen, jedenfalls nicht ohne Zustimmung des Kunden.

HTH
Alex

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Ich würd ernsthaft überlegen die Arbeit auf Sparflamme weiter zu führen, ggf. die Preise anzuheben und nur noch Prestigeträchtige und teure Aufträge annehmen.
Grad bei so emotionalen Sachen wie Design sind viele Kunden ja um so schärfer darauf, mit Leuten zusammen zu arbeiten, die sich rar machen, und "nicht jeden als Kunden annehmen".

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Mitarbeiter hast Du (wenn ich den Thread richtig verstanden habe) wohl nicht.

Die Qualität der Projekte / Neueinrichtungen / Änderungen ist damit bei einem Wechsel völlig unklar. Praktisch werden sich die bisherigen Kunden dann wohl neue Auftragnehmer suchen - und von Dir enttäuscht sein, also deine Empfehlung für einen Nachfolger ignorieren.

Denn jeder ist erst einmal bequem: Hat man dann einen Dienstleister, mit dem man leidlich zufrieden, so hofft man auch, daß der das möglichst lange macht. Springt er dann ab, weil er jetzt 'bessere Gelegenheiten' hat, dann war das wohl nicht so dolle.


Damit ist für einen Nachfolger ein Geldausgeben eigentlich schon uninteressant geworden.


Theoretisch wäre es denkbar, daß mehrere Leute so etwas gemeinsam anbieten und dann einer aussteigt und die anderen dessen Arbeiten übernehmen. Aber so eine Struktur gab es ja wohl nicht.

Geld für den 'Verkauf des Kundenstamms' kannst Du eigentlich nur dann fordern, wenn damit einigermaßen garantierte Einnahmen verbunden sind. Und als Minimum würde ich da mindestens 500 - 1000 Euro / Monat ansetzen, weil alles drunter irgendwie nicht so relevant ist.


QUOTE
Ich programmiere hauptsächlich Webapplikationen


Was meint das? Firmenanwendungen mit 15 oder 250 Nutzern? Oder nur Dinge für übliche, anonym zugängliche Websites mit Admin-Backend (Level CMS / Newsletter)?

Wie wichtig / geschäftskritisch sind diese Anwendungen für die Kunden?

Bei Gimmicks / CMS usw. ist ein 'Verkauf' eher unrealistisch, vor allem auch deshalb, weil die Qualität des möglichen Käufers relativ ungewiss ist, der Kunde sich womöglich selbst einen neuen Betreuer (den nächsten Studenten) sucht.

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