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SeoSpider Murphy

(SEO) Content - wo und wie erstellt ihr den?

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Vor einiger Zeit (ich meine das war sogar noch 2012) hatten wir hier im Forum schon einmal darüber abgestimmt und diskutiert, wie groß die Bedeutung individueller & qualitativer Texte für SEO und gute Rankings sind.

Ich habe zugegebenermaßen eine Weile gebraucht, bis ich von bewährten Offpage-Strategien im SEO etwas abgelassen/reduziert habe und mich intensiv dem Thema gewidmet habe. Mit der Aussagekraft bei Testings im SEO ist das ja immer so eine Sache, wir bewegen uns auch nicht im luftleeren Raum. Für ein 1 Jahre altes Blogprojekt in einem mittelumkämpften Nischenthema habe ich neuerdings ein paar Tests mit optimierten Texten gefahren - mit wirklich guten Ergebnissen. Obwohl in der Testphase kein einziger hochwertiger Backlink hinzukam, konnte ich einzelne Blogartikel mit SEO-optimierten Texten (unter Berücksichtigung von Wdf idf Kriterien) teilweise bis in Top 3 und Top 5 Positionen ranken.

Mich würde nun interessieren, wie eure Erfahrungen mit SEO optimiertem Content/Texten sind?
Wie hoch schätzt ihr die Relevanz ein, wieviel Geld gebt ihr dafür aus? Setzt ihr eher auf Qualität oder reichen auch minderwertige Texte...?

Anbieter im Segment gibt es ja mittlerweile wirklich einige,
textbrokertextbroker
content.decontent.de
aexeaaexea
Diese Woche hat teliad Content Serviceteliad nun seinen eigenen Content-Service gelauncht

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Hallo SeoSpider Murphy,

ich persönlich lege inzwischen was SEO anbelangt meinen Hauptfokus auf qualitativ hochwertigen Content - mit sehr guten Erfahrungen. Offpage rückt meiner Ansicht nach immer mehr in den Hintergrund, wenngleich es natürlich nicht so ist, dass es keine Wirkung mehr zeigt.

Aber ich bin der Meinung, dass die (v.a. auch längerfristig gedachte) beste SEO-Strategie aus einer guten Onpage-Optimierung (also Standards wie Title, Descr., H1-Optimierungen) in Kombination mit wirklich hochwertigem Content besteht. Und mit hochwertigem Content meine ich v.a. Inhalte, die dem User einen wirklichen Mehrwert bieten. WdfxIdf-Optimierung schadet nicht. Aber der Text sollte nicht nach "Kurven" geschrieben worden sein, sondern wenn dann eher andersherum: Fertigen Text nachträglich noch mit fehlenden Termen etc. ergänzen.

Die von dir angesprochenen Content-Plattformen sind nach wie vor eine Option, hier würde ich dann aber eher etwas mehr Geld für gute Texter investieren.
Eine Alternative, die zunehmend populär wird ist gute Texter zu finden und diese dann z.B. in Form einer Kooperation an sich zu binden. Hier macht es sich häufig bezahlt, wenn der Texter nicht nur gut texten kann, sondern ein Experte in dem jeweiligen Fachbereich ist.

Diesen hochwertigen Content kann man dann wiederum mit gut geplantem Content-Seeding verbreiten (was bei gutem Inhalt i.d.R. erstaunlich gut funktioniert) und somit schließt sich auch wieder der Kreis zur Offpage-Optimierung.

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Ich benutze für eigene Projekte hauptsächlich "5-Sterne" Texte von content.de..
Die WDF*IDF-Texte haben meistens einen Umfang von ca. 1000 Wörtern, sodass das Ganze 70 Euro + MwSt. kostet. Bis jetzt bin ich auch sehr zufrieden damit. Da ich mich in Nischen mit relativ weniger Konkurrenz bewege, investiere ich kaum Zeit in Linkaufbau.

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Hallo!

Ich kann dir sagen das du bei SEO-Content mittlerweile unbedingt auf Qualität achten solltest. Die 5* Texter bei Content.de und Textbroker sind zwar sicher sehr gut aber sie haben den Nachteil das man dort dann immer wieder neue Aufträge einstellen muss. Abgesehen davon hat jeder Texter seinen eigenen Schreibstil. Auch das ist etwas was schnell auffällt. und deine Seite für Besucher unattraktiv machen kann. Such dir auf den gängigen Seiten einen guten Texter Die bekommt man schon für 3-4 Cents pro Wort. Der Vorteil bei diesen Textern ist der das sie sich aufgrund ihres höheren Preises am Markt halten und somit länger verfügbar sind. So bleibt der Stil bei deinem Content gleich und wenn du dann Monate später noch Änderungen vornehmen willst weißt du an wen du dich wenden kannst.

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Ich denke wenn man etwas Zeit zum selber schreiben hat, ist das SEO-Plugin von Wordpress völlig ausreichend.
Keywortdichte, H2-Überschrift, Bilderbeschreibung usw. ist ja dort alles integriert.

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Das Seo bei Texten ist eine langfristige Angelegenheit. Zu Beginn haben wir das Seo Wordpress Plugin von Yoast verwendet, doch auch wenn man seine Texte danach gestaltet und alle geforderten Punkte erfüllt, sind das vielleicht nur 20% der ganzen Kriterien, nach denen Suchmaschinen gehen. Das Plugin ist für den Einstieg nett, jedoch muss man beim Seo auch wissen, dass man längere Zeit dafür arbeiten muss, ohne Resultate aktiv zu verspüren.
Die besten Seo Ergebnisse erzielt man oft dann, wenn man wirklich hochwertigen Content liefert und sich erst im zweiten Schritt auf Seo konzentriert, als zu schauen, mit wie wenig Arbeit kann ich am besten ranken. Das führt zu nichts.

Textbroker ist eine tolle Quelle. Sehr verlässlich, qualitativ hochwertig und pünktlich in der Ablieferung.

Liebe Grüße
Alexander Kouba

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Hallo zusammen,

das SEO Plugin von Yoast ist klasse, es sollte aber nicht überbewertet werden (und ist ja nicht primär auf Textqualität ausgerichtet). Der Text muss in sich stimmig sein und nicht als SEO-Text rüberkommen. Auch sollte man nicht mit Synonymen geizen (die das Plugin nicht berücksichtigen kann). Das ganze dann noch mit hochwertigen Grafiken anreichern und moderat seeden - fertig!


Bzgl. Textbörsen: Auch ich denke, dass qualitativ hochwertige Texte besser von einem Freelancer kommen sollen, mit dem man langfristig zusammenarbeitet und mit dem man auch mal skypen kann! Textbörsen liefern SEO-Futter, das zwar nicht schadet, aber für die wichtigen Landingpages ist das zu wenig!

Grüße
Dirk

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Es kommt ja zunächst auf die Frage an, welchen Bedarf habe ich und wie hochwertig soll es sein.

Ist nur ein geringer und nicht regelmäßiger Bedarf erforderlich, lohnen sich die Textbörsen. Hier ist vor allem Content.de zu empfehlen.
Textbroker hat erheblich nachgelassen. Allerdings erfolgt dort auch eine Kontrolle durch das Textbroker Team, was ebenso für die Sternebeurteilung maßgebend ist.
Bei Content hingegen nicht. Dort beurteilen es nur die Kunden, dementsprechend ist eine 4- oder 5-Sterne Bewertung nicht viel wert.

Wer jedoch immer wieder Textbedarf hat, sollte sich einen guten Texter suchen, zudem man ein gutes Verhältnis aufbauen kann. Ich empfehle neben dem vereinbarten Satz auch immer
wieder einmal kleinere Belohnung (Gutscheine, etc.). Das fördert die Zusammenarbeit.

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Ich habe hier http://www.texterjobboerse.de/ bereits einige gute Schreiber für meinen Content gefunden. Kann ich nur empfehlen.

Nach meinen Erfahrungen nimmer ein guter Content mindestens 10 Cent pro Wort. Ein Texter der nur 3-4 Cent pro Wort nimmt, kann eigentlich nicht wirklich gut sein...oder man hat einfach viel Glück gehabt biggrin.gif

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ich hab eine Textagentur http://www.etma-consulting.de, weiß also recht genau, wovon Du sprichst. Klar sind die WDF*IDF Texte schön lang und bringen uns natürlich einiges ein, wir raten aber davon ab. Was hilft uns ein unzufriedener Kunde? Der kommt bestimmt nicht wieder. Ich denk, es kommt auf den Inhalt an. Wenn der gut ist, wird das Ding zum Selbstläufer und man bekommt die wirklich guten Links von selber.

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Hallo,

kann bestätigen, dass man mit einem "optimierten", gut geschriebenen Text und geschickter interner Verlinkung auch ohne großen Linkaufbau gut ranken kann. Allerdings dauert das dann halt einige Zeit wie ich die Erfahrung gemacht habe. Idealerweise erstelle ich die Texte selbst, allerdings wenn es um große Mengen geht, muss man halt auch auf freie Mitarbeiter oder Textbroker-Dienste zurückgreifen. Auch bei Textbroker-Diensten gibt es einige "Perlen", die man aber erst einmal finden muss. Und selbst wenn man sie gefunden hat, ist es nicht sicher, dass sie auch zuverlässig liefern. Habe hier ein Dokument gefunden, das sich recht ausführlich mit dem Thema Content-Erstellung & SEO auseinandersetzt: [*Werbung entfernt*]

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Wer bei Content.de oder Textbroker einen guten Texter findet, sollte diese/n immer direkt abwerben und ihm die Aufträge außerhalb der Plattformen vermitteln. Wir machen das schon lange so. Vorteile: Der freie Mitarbeiter kann auch einmal einfach so einen Bonus bekommen und es sind persönliche Auftragsbesprechungen möglich.

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Da ich selbst vor über einem Jahrzehnt als Textagentur-Schreiberling angefangen habe und später in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gelandet bin, kenne ich beide Seiten. Denn nun hatte auch ich es auf einmal mit „Fremdmaterial“ zu tun.

Sicherlich sind mit Textbroker und Konsorten mitunter hervorragende Ergebnisse zu humanen Preisen möglich.

Das Problem, wie bereits geschildert, ist jedoch die Frage nach der Konsistenz. Werden auch zukünftige Texte genauso meinen Geschmack (und den Geschmack meines idealen Lesers) treffen?

Die größere Chance auf höherwertige Texte hat man definitiv mit einem Freelancer. Seitdem ich selbst meine Brötchen als Texter verdiene, weiß ich, dass man ganz anders an die Geschichten herangeht, wie wenn man es „mal so nebenher“ macht. Zeit und Fokus liegen zu 100 – und nicht nur zu vielleicht 85 – Prozent beim aktuellen Projekt. Und das ist bei Textagenturen nun einmal oft nicht der Fall. War es bei mir damals zugegebenermaßen auch nicht.

Besonders wenn man größere Projekte hat, wäre daher ein Freelancer meine erste Wahl, denn:

  • durch den persönlichen Kontakt kann man viel direkter seine Ziele kommunizieren (und u.U. nachjustieren).
  • häufig lassen sich auch selbständige Texter auf Projektpauschalen (oder wiederkehrende Zahlungen) ein. Das ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten, denn der Kunde braucht keine Angst zu haben, dass nachher ein Text länger ist und er deshalb ungefragt mehr zahlen muss. (Dieser ganze Wort für Cent-Beträge-Kram ist mir seit jeher suspekt.)
  • ein beiderseitiges Vertrauensverhältnis bringt auf lange Sicht mitunter auch Impulse für das Marketing als Ganzes, denn Texter sind oft auch konzeptuell versiert.

Auch wenn’s naiv klingt: Letztendlich hängt aber auch hier viel vom Geschmack ab, denn was sind schon gute Texte?

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Gibt es jemanden, der nur auf gekaufte Texte setzt? Aus meinem engeren Kreis kenne ich niemanden, der dies tut, weil alle Angst vor der mangelhaften Qualität haben. Und ist duplicate Content zu 100% ausgeschlossen?

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Eine Zeit lang hatten wir über Link Bird einen richtigen Plan, für die Erstellung. Mittlerweile machen wir das mit einer einfachen Excel

- Newsletter Thema X am ...

- Blog Eintrag mit Thema X am ...

usw.

Funktioniert ganz gut. Kommen neue Artikel in den Shop, wird tagesaktuell der Text erstellt und eingepflegt. 

 

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Bei uns kommen die Textvorgaben aus dem Marketing, die vorher die entsprechende Research machen. Die Planen dann auch das entsprechende Veröffentlichkeitsdatum. 

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Kommt denke ich auch darauf an, was man betreibt. Hat man einen Blog, wird man viel öfter Content erstellen müssen. Hat man einen Shop, dann wird man vielfach tagesaktuell den Content produzieren, beispielsweise, wenn man einen neuen Artikel einstellt.

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Nur mit guten Backlinks kommt man auf die ersten Plätze und nur wenn die Besucher das finden wonach sie suchen und länger auf deiner Seite als auf Seiten mit ähnlichen Angeboten bleiben bleibst du auch auf den ersten Plätzen.

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On 29.7.2016 at 10:05, Derti said:

Gibt es jemanden, der nur auf gekaufte Texte setzt? Aus meinem engeren Kreis kenne ich niemanden, der dies tut, weil alle Angst vor der mangelhaften Qualität haben. Und ist duplicate Content zu 100% ausgeschlossen?

Ich schreibe keine Texte selber, kaufe also alle Texte. Ich kann weder schreiben, noch habe ich so viel Ahnung von meinen Themen, als dass ich selbst viele Artikel darüber verfassen könnte.

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Vor 18 Stunden, florianseo said:

.... noch habe ich so viel Ahnung von meinen Themen, als dass ich selbst viele Artikel darüber verfassen könnte.

Dann sollte man sich nur den Themen annehmen, von denen man auch Ahnung hat.
Gerade wenn man Texte nur einkauft - weil man es selbst nicht kann, was ja nicht schlimm ist, dann sollte man aber wenigstens in der Lage sein, den Inhalt der gekauften Texte auf Richtigkeit einschätzen zu können und das geht nur, wenn man auch selbst Ahnung vom eigenen Materie hat.

Beispiel:
Ich habe auch mal Texte für einen Onlineshop eingekauft - es ging um Fußbodenheizung. Muss sagen, dass der Inhaber des Shops sich hier gut auskennt und zum Glück war es auch so, denn all die Texte, die wir bekommen haben, waren schlichtweg vom Inhalt so dermaßen falsch, dass die nicht veröffentlicht werden konnten - ein Laie hätte die Fehler nicht bemerkt, aber alle die, die sich ein bisschen damit auskennen, hätten den Shop womöglich ausgelacht.


 

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@japs

Bei Fachthemen ist es schon verdammt schwierig jemanden zu finden, der sich mit der Thematik auskennt. Solche Texte sind dann natürlich um einiges teurer wie Handytexte. Ich schreibe selbst immer wieder Texte für den Bereich Bau und Handwerk, da kommt mir meine damalige Ausbildung auf dem Bau sehr zu Hilfe. 

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On 20.8.2016 at 12:30, Japs said:

Dann sollte man sich nur den Themen annehmen, von denen man auch Ahnung hat.
Gerade wenn man Texte nur einkauft - weil man es selbst nicht kann, was ja nicht schlimm ist, dann sollte man aber wenigstens in der Lage sein, den Inhalt der gekauften Texte auf Richtigkeit einschätzen zu können und das geht nur, wenn man auch selbst Ahnung vom eigenen Materie hat.

 

Das sehe ich anders. Würde ich so vorgehen, wäre ich sehr eingeschränkt in meiner Arbeit und könnte 90% meiner Projekte (und damit 95% meiner Einnahmen) einstellen. 

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