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Oliver Engelbrecht

Warum WordPress die beste SEO-Plattform ist

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Bevor ich loslege, frag ich lieber mal:

Ist Kritik hier erlaubt oder halt ich lieber still- weil es ein "Herr Moderator" geschrieben hat ?
Es könnte ja sein dass er meine Kritik nicht verträgt ... denn die würde heftig kommen.

Scheint ja jeder jetzt Moderator zu sein.
Knöpfchen drücken und ich bin weg, ja? Da wird mir mulmig und lustig find das nicht.

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Hallo Toro,

du kannst jeder Zeit sachliche Kritik anbringen. Und jeder Moderator ist auch falsch, es sind halt die Mitarbeiter der imwebsein GmbH, wobei Oli eben das SEO Portal betreut gemeinsam mit mir. Wenn du also Anregungen hast was wir besser machen können, oder wir irgendwo Fehler haben ( ja wir sind auch nur Menschen ) dann fühle dich frei dies zu tun.

LG Micha

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Es wurde bestätigt: Kritik ist erlaubt, allerdings nur sachliche Kritik. Dann hoffe ich mal meine bleibt "sachlich".

Vorab erst mal Wordpress ist keine SEO-Plattform (wie in der Überschrift), es sei denn du benutzt es für solch eine Plattform. Wordpress ist ein Content Managing System.

Ich zitiere mal deine Auflistung aus dem Bericht und kommentiere dazu:
1. WordPress ist kostenlos und schnell installiert – ohne dass man sich groß einarbeiten muss.
Es gibt andere CMS, die können das auch, das hat aber nichts mit SEO zu tun.

2. WordPress ist Open-Source – jeder kann ein Plugin erstellen und nutzen. Dies macht es so attraktiv für SEOs, da es zahlreiche branchenspezifische Themes und Plugins gibt, die den Arbeitsprozess erleichtern.
Es gibt andere CMS, die können das auch, hat auch nichts mit SEO zu tun.

3. WordPress erleichtert Einsteigern die SEO-Praxis, da die Grundlagen einfach ausgeführt werden können.
Wie und wo denn bitte? Nenn mal ein Beispiel.

4. WordPress optimiert die URL-Struktur via Permalink.
Hat zwar endlich mal etwas mit SEO zu tun, aber da ist WP nicht das einzige dass diese Leistung bringt. Leider fügt das System aber oftmals unerwünscht .../wp-contents/... zwischen die urls.

5. WordPress macht es bei der Contenterstellung leicht, den Title und die Überschriften einzufügen.
... und dann solltest du dir mal den Quelltext anschauen der daraus entsteht ... zum wegrennen.

6. WordPress erleichtert die Optimierung von Inhalten durch interne Links und andere Anpassungsmöglichkeiten im Visual Rich Text Editor.
Jedes bekannte CMS hat einen Editor eingebaut, damit Mark-up richtig geschrieben wird. Da ist gewiss nichts besonderes am Editor von WP.

7. WordPress sorgt meist für eine gute Seitenperformance und bietet Plugins zur Verbesserung des Pagespeeds.
Es gibt kein wordpress-plugin der die Seitenperformance besser machen kann, aber es gibt viele plugins, welche die Seitenperfomce gewiss negative beeinflussen. Falls du irgendwo was anderes gelesen hast, versucht man dir etwas anzudrehen wofür du letztendlich etwas zahlst. (siehe auch Bild unten)

8. WordPress macht die Mobiloptimierung einfach – und die meisten Bezahlthemes sind schon seit Jahren responsive.
Die gibts für andere CMS auch, man nennt sie nur gleich beim richtigen Namen (TEMPLATES) und führt die Leute nicht in die Irre mit komischen Bezeichnungen.

9. WordPress bietet Themes, die auf jeden Anspruch zugeschnitten werden können – nur Bloggen war gestern.
Wie bei #9 und hat wenig mit SEO zu tun.

10. WordPress hat zahlreiche hilfreiche Plugins, die speziell auf SEO-Bedürfnisse zugeschnitten sind – dies vereinfacht das Arbeiten extrem.
Bei wordpress brauchst du gewiss einen Plugin für SEO um auf deinen Unterseiten überhaupt ein paar Metatags erscheinen zu lassen. Das brauchst du einigen anderen CMS nicht, die kannst individuell auf jeder Seite einstzen.


Du hast meiner Ansicht nach keinen einzigen Punkt ernannt der tatsächlich darauf hindeutet dass "WordPress die beste SEO-Plattform ist". Die beste im Vergleich zu was?


Schau dir mal deinen eigenen Quelltext an, da hast 24 Metatags drinnen:
CODE
<meta charset="UTF-8" />
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8">
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<meta property="og:image" content="" />
<meta name="author" content="">

<!-- This site is optimized with the Yoast WordPress SEO plugin v2.2.1 - https://yoast.com/wordpress/plugins/seo/ -->
<meta name="description" content=""/>
<meta property="og:locale" content="" />
<meta property="og:type" content="" />
<meta property="og:title" content="" />
<meta property="og:description" content="/>
<meta property="og:url" content="" />
<meta property="og:site_name" content="" />
<meta property="article:author" content="" />
<meta property="article:tag" content="" />
<meta property="article:section" content="" />
<meta property="article:published_time" content="" />
<meta property="article:modified_time" content="" />
<meta property="og:updated_time" content="" />
<meta property="og:image" content="" />
<meta name="twitter:card" content=""/>
<meta name="twitter:description" content=""/>
<meta name="twitter:title" content=""/>
<meta name="twitter:domain" content=""/>
<meta name="twitter:image:src" content=""/>
<meta name="twitter:creator" content=""/>
<!-- / Yoast WordPress SEO plugin. -->

Natürlich von einem wp-plugin denn ohne plugin geht bei Wordpress nichts. Den searchbot interesiert 80% deiner Metatags nicht.

Die Metatags hier wären vielleicht etwas wert, fehlen dir aber in deinem “Plugin”.
CODE
<meta name="robots" content="" />
<meta name="geo.region" content="" />
<meta name="geo.placename" content="" />
<meta name="google-site-verification" content="" />

... und dein Plugin kannst du nur bearbeiten wenn du dich mit sämtlichen Programmier-Sprachen auskennst.

Im Quelltext (das ist das was ein searchbot indexiert) erscheint dein erstes geschriebenes Wort auf Zeile 296. Eine Baukasten Website von 1&1 liegt in der Hinsicht nicht weit hinter.
HTML-Fehler auf deiner Seite gibt es auch einige.

Damit du aber nicht meinst ich wäre total zum abschießen, hab ich hier noch einen screenshot deiner Seite, denn du meintest ja du hättest gute Seitenperformance:
http://www.website-bauen.de/img-forums/ayom-seo-wp.jpg

Wordpress ist ein Content Managing System, dass für manchen leichter zu verstehen und zu bedienen ist als andere CMS, aber gerade im Bereich SEO erhebliche Mängel aufzeigt.
Mach mal deine vergleiche mit anderen CMS ... und dann schreibst einen Bericht (Überschrift: “Wie ich leider zur Kenntnis nehmen musste dass Wordpress ...”) anstatt Berichte von anderen einzusetzen. Eigene Erfahrungen zählen mehr als das was du du täglich von den Medien zwischen die Ohren geschoben bekommst.

Ich hätte noch einiges mehr über WP zu sagen ... lieber nicht.
Ich will hiermit auch keine Debatte veranlassen welches CMS vlt. besser wäre (davon gibt wohl einige) , aber dass Wordpress nicht zu meiner Wahl fällt, ist mir klar.

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Hallo Toro,

danke dir für dein Post. Als erstes muss ich kurz erwähnen das der Post bei uns eine Übersetzung des folgenden ist mit Anmerkungen.
http://www.searchenginejournal.com/makes-w...orm-seo/133643/

Das es andere CMS gibt die was besser können ist klar. Wir arbeiten ja nun mit so ziemlich jeden CMS das es irgendwie gibt auf dem Markt bei unseren Kunden. Und aus SEO Sicht gibt es neben WP für uns aber kaum etwas was einfacher zu optimieren ist.

Klar wenn du ein anderes CMS hast dich einarbeitest dann kann das sehr wohl besser sein. Für den nicht Programmierer aber gibt es kaum Alternativen. Ich selber habe diverse Bakuastensysteme, Joomla, Typo 3 und auch WP ausprobiert und bin auch an WP hängengeblieben.

Ich Frage mal anders herum. Welches CMS ist für dich denn besser als WP, gerade auch aus SEO Sicht? Wenn du magst kannst du mir gerne hier ein Artikel zukommen lassen den ich auf SEO Portal auch veröffentliche.

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@Micha

Hallo,
Wie gesagt, eine Debatte wer welches CMS bevorzugt, ist wohl eher sinnlos, denn der eine mag dies, der andere jenes, genau wie bei Automarken oder Biersorten. Aber zum Punkt mit CMS und deren SEO hab ich bisher keine guten Erfahrung gehabt. Hab mal bei einem WP-Plugin stundenlang versucht die Leerzeilen und die <!--- Werbung für den Plugin –> wegzumachen, ohne großen Erfolg, denn da waren so viele Dateien miteinander verknüpft, dass ich den Überblick verlor und aufgegeben habe.

Viele andere CMS habe ich nie ausprobiert bis auf joomla. Nicht dass ich jetzt von joomla schwärmen möchte, aber dort kannst du wenigstens “description” und “keywords” für jede Seite individuell angeben, plus tags fürs menu, menu-links, kategorien usw, welche dann als tags im Text (im body) gesetzt werden. Ja, bei joomla brauch man wahrscheinlich etwas länger um all die Optionen zu verstehen als bei Wordpress. Es lohnt sich vlt. für den ein oder anderen doch mal etwas tiefer zu schauen.

CMS und Google-Pagespeed: Nein, das kann nicht 100/100/100 werden, denn das CMS ladet externe Dateien, und zwar viele davon, egal welches CMS.

Ich selber hatte früher einige joomla Websites bis HTML-5 bekannt wurde. Die ständigen Updates und Backups von joomla gingen mir auf den Wecker, dann habe ich alles auf normale HTML-5 Seiten übertragen. Also jetzt habe ich kein eigenes CMS mehr, nur sogenannte statische Seiten. Großer Nachteil ist natürlich dass ich jede Seite einzeln im HTML bearbeiten muss um Änderung anzubringen – Aber es gibt einige große Vorteile, z.B. dass ich mehr Freiheit habe eine Seite anders zu gestallten als den Rest ohne dafür eine andere Template einzusetzen, da ich direkt im HTML arbeiten kann. Und natürlich kann ich Metatags auf jeder Seite beliebig einsetzen oder weglassen. Hinzu kommt noch dass sehr viel weniger Dateien (aus php, von Datenbanken usw.) geladen werden müssen, welches die Seite tatsächlich schneller macht.

Als Webdesigner empfehle ich daher meinen Kunden eine Website die nicht sehr viele Unterseiten hat, nicht auf ein CMS zu setzen – gerade wenn es um SEO geht.

Ein sehr wichtiger Punkt, aber all zu oft unbeachtet ist, dass SEO schon bei der Erstellung der Template anfängt (ja “theme”, wenn du willst), sich also nicht nur auf contents und linking bezieht, sondern auf die Struktur und wie dies eine Auswirkung im Quelltext hat - und der bot "sieht" nur Quelltext, nicht dein schönes Website.
Die meisten Templates sind nicht für die Anforderungen eines spezifischen Kunden gebaut worden (vor allem nicht Free-Templates), sondern dienen eher den allgemeinen Anforderungen.
Geht man also hin und downloaded sich ein Free-Template mit 35 Positionen (wo du Module reinstecken kannst), und die kannst du auch noch in 5 verschieden Farben individuell darstellen ... und noch mehr Käse, gebrauchst aber nur 5 Position davon, hast du trotzdem ziemlich viel unnötiges im Quelltext stehen – wo sich der bot durchkämpfen muss bis er mal etwas geschriebenes von dir lesen kann. Auch hast du dann zig stylesheelts und Skripte die geladen werden müssen. “Oh, und nen slider will ich auch” – also noch ein plugin oben drauf, plus stylesheet, plus javascript.

Der Kunde kommt dann mit so etwas zu dir und sagt mach mal SEO. Hmm, sieht vlt. schön aus fürs menschliche Auge, aber für google nicht gerade optimal. Das wird auch nicht viel besser wenn du am Text rumschraubst.
Das wäre vergleichbar wenn jemand einen Golf der auf Ketten fährt zu dir kommt und sagt mach mal Benzinverbrauch besser. Anstatt am Vergaser rumzuschrauben nimmt man dann lieber die Ketten ab und setzt reifen drauf, oder? ... beim Website sollte man sich die Template mal ansehen, unnötiges rausnehmen, anderes optimieren z.B gewollte plugins permanent einbinden, nicht mehr als plugin stehen lassen.

Es ist immer leicht zu reden und anderen schlaue Ratschläge zu geben. "Mach mal selber, zeig mal was du kannst" wäre doch dass angebrachte.
Ich spezialisiere mich ja nicht auf SEO (hatten wir ja schon mal diskutiert), ich werde aber mal eine Website konstruieren die auf Google-Pagespeed "100Mobile/100Desktop/100User-Experience" erreicht und dann einen Bericht dazu schereiben wie man so etwas erreicht – sobald ich etwas Zeit bekomme, versprochen.
Das Pagespeed-tool dient ja nicht nur um die Zeit des downloads zu beurteilen, sondern vieles mehr.

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Das ist schon klar, es gibt unterschiedliche CMS. Ich habe mich letztendlich auch für WP entschieden und es erfüllt die Zwecke für meine Projekte. Ich habe mich letztendlich relativ schnell eingearbeitet und nutze ein breites Spektrum.

Ich freue mich auf das Ergebnis von Toro. Ich kann dabei nur dazulernen.

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Ja Toro das würde mich auch freuen, denn wie gesagt von dem Austausch untereinander kann man nur lernen.

Generell sieht es aber Google gar nicht so schlimm sich durch den Quellcode zu kämpfen und aus SEO Sicht sind es eher geringe Punkte. Das zumindestens wird in den Hangouts gesagt.
Wenn der Abruf wie durch Googlebot in den Webmaster Search Consoles funktioniert, sehe ich hier keinen so großen Nachteil, bzw. mich würde ein Test interessieren.

Ich habe Seiten mit Top Platzierungen mittels WP und der Test gibt mir 60 er von 100 aus. Eine 100 / 100 bedeutet nicht auch Erfolg bei Google. Es ist eben ein Baustein von vielen.

Was mich interessieren würde wäre ein Test, wo man eine Seite die auf WP mit mittleren technischen Daten läuft auf statisches HTML umbaut bei Übernahme von 1 zu 1 Inhalt Aufbau und Verlinkung. Da wäre es interessant zu sehen ob Veränderungen auftreten und wenn ja wie doll. Daran könnte man die Wertigkeit eines CMS oder eben keines ausmachen.

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QUOTE
Es ist eben ein Baustein von vielen ...
ganz genau, und da kennt ihr euch ja wohl bestens aus. Man sollte also nicht zu sehr nur auf eines achten, aber das größere Bild mal vor Augen haben.
Das macht WP trotzdem nicht besser biggrin.gif

Zum letzten Abschnitt re. von WP zu HTML umsteigen im selben Aufbau und einen Test dafür: Da gibt es hier ein Mitglied der auch Wordpress-Benutzer war/ist, mich mal anschrieb und wir haben genau das mit seiner Website versucht. Ich muss aber auch zugeben dass er die WP-Seite innerhalb sehr kurzer Zeit auf Platz 1 für einige umstrittene keywords gebracht hat – wie Micha auch sagte, es ist möglich.

Nachdem ich das WP-Theme bearbeitet, unnötige Sachen entfernt und css auch um gute 50% gekürzt hatte , war es schon besser. Es störten uns aber immer noch einige "Bemängelungen" die von SEO-tools ausgeteilt wurden. Deshalb haben wir es mal mit der statischen variante versucht – mit super Erfolgen, zumindest laut den eingesetzten SEO-Tools. Die HTML-Seiten sind noch nicht alle fertig (127 Seiten) und der Server dient zur Zeit nur zu Test zwecken mit Adresse someserver.de/die-domain . Ich möchte daher den Link zu dieser Website hier nicht veröffentlichen ohne sein Einverständnis. Werde Ihn mal ansprechen, oder wir warten ab bis alles fertig ist.

Andererseits ist ein CMS ja nichts schlechtes, sondern erfüllt dem Benutzer gewiss einige gute Zwecke. Allerdings bin ich der Meinung das ein Website das nur paar Unterseiten hat, wo selten mal etwas am contents geändert wird, nicht gleich in ein CMS gehört. Das ist "allgemeine Volksverdummung". Es gibt auch Webdesigner die so etwas für kleines Geld, schnell und nach Kundenvorstellungen auf statische Seiten setzen können.

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Guest Guest
Sorry Toro,

aber bei vielen Dingen kann ich dir da nicht zustimmen.

Content Erstellung mit dem Editor:
Klar, zu 100% semantisch ist der nicht und dennoch werden 90% der Formatierung als Klasse hinterlegt, dieser
Sematik-Wahnsinn ist einfach Blödsinn. Entwickle ich ein WP-Theme basierend auf HTML5 habe ich alle wichtigen Kennzeichnungs-Elemente doch
schon außerhalb des WYSWIG-Editors integiert.

"Es gibt kein wordpress-plugin der die Seitenperformance besser machen kann, aber es gibt viele plugins, welche die Seitenperfomce gewiss negative beeinflussen."
Willkommen im Jahr 2015 - WPMinify z. B. für dynamische Komprimierung für JS/CSS

Die gibts für andere CMS auch, man nennt sie nur gleich beim richtigen Namen (TEMPLATES) und führt die Leute nicht in die Irre mit komischen Bezeichnungen.
In WordPress sind "Templates" eben für das reserviert, was sie sind. Dynamische Vorlagen für Seiten, ein Theme besteht widerum aus mehreren Templates.

Individuelle Metaangaben für Seiten
Braucht man auch kein Plugin für, 3-4 Zeilen für ein Custom-Field und das wars. Dennoch soll der Core möglichst schlank gehalten werden, darum keine
dauerhafte Integration.


Metadaten:
<meta name="robots" content="" />
<meta name="geo.region" content="" />
<meta name="geo.placename" content="" />
<meta name="google-site-verification" content="" />

Warum sollten die Metaeigenschaften geo:region und geo:placename für eine nicht-lokal-optimierte Website hilfreich sein?
Die Siteverifiktion wird über HTML-Upload geregelt, also ist auch diese Angabe hinfällig. Die Angabe der robots-Eigenschaft ist optional, solange keine
Indexierung verhindert werden soll.

Die Plugin-Problematik:

1. Conditional Loading - Lade Scripte dort, wo Sie gebraucht werden. Klar bei einigen Free-Themes mag das nicht der Fall sein, aber das hat nichts mit WP zu tun,
sondern kann auch bei Joomla etc.. der Fall sein.

2. wp_unregister_script / wp_unregister_style - Die Lösung für CSS und JS-Dateien von Plugins.


"Als Webdesigner empfehle ich daher meinen Kunden eine Website die nicht sehr viele Unterseiten hat, nicht auf ein CMS zu setzen – gerade wenn es um SEO geht."
Wenn ich, als Webdesigner, in einer perfekten Welt leben würde, gäbe es auch keine WISIWIG-Editoren und doch sind Sie da. Die Aussage das HTML5 per se besser sei
als WordPress im Bereich SEO ist quatsch. Da fehlt eher die Erfahrung im Umgang mit Templating-Systemen.

"Die HTML-Seiten sind noch nicht alle fertig (127 Seiten) und der Server dient zur Zeit nur zu Test zwecken mit Adresse someserver.de/die-domain . Ich möchte daher den Link zu dieser Website hier nicht veröffentlichen ohne sein Einverständnis. Werde Ihn mal ansprechen, oder wir warten ab bis alles fertig ist."

Kunden die so etwas bezahlen hätte ich auch gern biggrin.gif Also ich kann dir sagen, dass so etwas (aus Sicht einer Agentur) nicht nur unwirtschaftlich, sondern einfach nicht sinnvoll ist.
Wir soll man so etwas warten? Was passiert bei einer Injektion von Schadecode?

Vielleicht beschäftigst du dich mal eingehender mit der Webentwicklung in WP baust ein Custom-Theme von Grund auf (für HTML-Fanatiker auch gern über Custom-Fields) und man vergleich das Ergebnis einmal mit einer reinen HTML-Version.. Ich wäre sehr gespannt wink.gif


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Hallo Toro,

ich habe deine Kritik vertragen smile.gif Vielen Dank für deine ausführlichen Beiträge die zeigen, dass mein Text sein Soll erfüllt hat (eine Diskussion zu starten). Zu allererst ist es wichtig, zu betonen, dass es sich bei dem Artikel vor allem um eine Übersetzung handelt. Ich fand das Original interessant und wollte aus mehreren Gründen darüber schreiben.

Zunächst einmal schwören wir beim SEO-Portal, wie gesagt, selbst auf WordPress. Bei der Erstellung unserer Beiträge gäbe es glaube ich kein anderes System, mit dem wir ähnlich zeitsparend arbeiten könnten (das gilt auch für das Einpflegen von SEO-Daten). Da es nun einen schönen Artikel auf SEJ gab, wollte ich diesen gerne auch unseren Lesern zugänglich machen.

Zum anderen bin ich ein großer Fan von WordPress, da man sich einfach und intuitiv einarbeiten kann. Dies ist auch für SEOs und ihre Kunden interessant, da viele Kunden gewisse Maßnahmen auch gerne selbst umsetzen möchten. Entsprechend brauchen sie ein System, mit dem sie auch ohne große Lernzeit umgehen können. Für eine zeitsparende SEO-Kooperation zwischen Agentur und Kunden ist WordPress also hervorragend geeignet.

Diese Punkte zeigen, warum WordPress bei vielen SEOs so beliebt ist. Dass auch andere CMS einzelne Punkte aus der Liste abdecken ist richtig, allerdings oft nicht alle und auch nicht so einfach bedienbar. WordPress ist also für mich das beste SEO-Tool im Vergleich zu anderen CMS – aber dass es bei diesem Thema bei 3 Webseitenbetreibern 5 Meinungen gibt ist mir schon bewusst. Deshalb wollte ich diese Meinung ja hier zur Diskussion stellen und freue mich schon auf weitere Beiträge (gerade im Hinblick auf deine Studien).

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Ich finde, das ist eine sehr interessante Diskussion. Dabei ist mir schon klar, dass es zu unterschiedlichen Standpunkten kommt.

In dieser Beziehung bin ich ein relativer Anfänger. Deshalb nutze ich WP und hier konnte ich mich in kurzer Zeit gut einarbeiten. Ich möchte das nicht mehr missen, denn vieles kann ich schnell mit WP erledigen. Das alles mit geringem Zeitaufwand.

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Hallo Oliver,

Was Kunden einarbeiten und Benutzer-Freundlichkeit anbetrifft, gib ich dir ganz Recht.

Deine Überschrift sagt "beste" und darauf habe ich reagiert. Da bleibt also die Frage "beste im Vergleich zu ..."?

QUOTE
... warum WordPress bei vielen SEOs so beliebt ist ...
Nein (wo ist dieser smiley mit dem roten Gesicht, der sich die Haare rauszieht?)
Dies leitet mich aber mit weiteren 2 Fragen: Was meinst du mit "SEO-Portal" und wer/was sind "SEOs" ? Vielleicht interpretier ich das nicht so richtig. Hat wohl speziell etwas mit der Arbeit die Ihr verrichtet zu tun.

@ Gast – falls er/sie nochmal aufkreuzt:
Also noch ein Plugin ins Wordpress laden damit es schneller wird, ja? Damit gibst du zu das nicht alles ganz OK ist – und warum ist das nicht schon in den core-files drin?

QUOTE
... gäbe es auch keine WISIWIG-Editoren und doch sind Sie da. Die Aussage das HTML5 per se besser sei als WordPress im Bereich SEO ist quatsch. Da fehlt eher die Erfahrung im Umgang mit Templating-Systemen.

Hmm, das sind 3 verschiedene Sachen in 1 Absatz und ich hab keine Ahnung was du so eigentlich sagen willst. Worte wie "besser" gebrauche ich lieber nicht.
Meine Aussage war dass, einem Kunden der nur ein paar Seiten hat und diese nicht oft ändern will, gleich ein CMS anzudrehen (egal welches CMS) für mich nicht in Ordnung ist. Mit einer CMS-Template würde ich auch mehr verdienen, aber der Kunde hat bei mir die Wahl. Welche Vor- und Nachteile das für den Kunden hat, welche Preise ich für dieses oder jenes verlange, etc. wird genau erklärt damit er sich entscheiden kann. Quatsch ist das bestimmt nicht! Hat etwas mit Preis/Leistung zu tun.
Dass eine statische HTML-Seite Ihre Vorteile hat da sie individuell bearbeitet werden kann, und (wahrscheinlich) schneller lädt da sie nicht auf Datenbanken greifen muss, ist ja wohl auch klar. Nochmals "besser" sage ich damit aber nicht, denn es gibt selbstverständlich auch Nachteile.

Wie das sich anhört drehst du also deinen Kunden gleich ein wordpress an und verlangst mit deiner Webangetur dafür wahrscheinlich soviel dass er sich es nicht leisten kann ein paar mehr Seiten zu haben (Preis/Leistung?)
Zeig mal eins bitte ... oder lieber nicht?

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Mit Hilfe von verschiedenen Plugins und ihren Einstellungen ist dieses CMS für Seo natürlich sehr gut geeignet, aber roh nicht recht viel besser als andere. Ohne Zweifel können sich hier aber was Onpage-Seo angeht, auch Leute recht leicht einarbeiten die davon nicht viel Plan haben.

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