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Webonaut

Innerhalb eines Jahres mit Nischenseiten sukzessiv

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Hallo liebe Forumsgemeinde.

Das neue Jahr bricht bald an und somit auch die Zeit für neue Vorsätze. Mein großer Vorsatz ist es, innerhalb von einem Jahr meinen bescheidenen Lebensunterhalt ausschließlich mit Nischenseiten zu finanzieren und darauf aufbauend dann in den Folgejahren professionalisiert weiterzumachen. Hierzu brauche ich jedoch euren Rat, ob sich mein Vorhaben realistisch anhört oder eher zum Scheitern verurteilt ist. Ich nehme das ganze sehr ernst, da ich ab dem 01.01 arbeitslos bin, kein Arbeitslosengeld erhalte und auch kein Hartz 4 beziehen werden und somit ein Jahr vom Ersparten zerren muss. Zum Leben brauche ich insgesamt 1500€ monatlich (Miete, Essen, KV) und mein Ziel für das Ende dieses Jahres ist es, mit den Nischenseiten monatlich im Durchschnitt 1200€ zu verdienen.

Was ich an Erfahrung mitbringe: Sehr gute Programmierkenntnisse in PHP, HTML, CSS. Weitreichende Erfahrung in der Programmierung von dynamischen Webseiten. Gute onpage-SEO-Kenntnisse. Eine bereits erfolgreich etablierte Nischenseiten, die ich testhalber vor einem Jahr in meiner Freizeit aufgesetzt habe und die mir bereits im ersten Jahr in den Sommer- und Frühjahresmonaten (ist ein Saisonthema) monatliche Einnahmen von über 200€ beschert hat.

Wie ich vorgehen möchte: Ich möchte bis Jahresende 40 Nischenseiten zu sämtlichen Themen mein Eigen nennen. 40 Nischenseiten genau deshalb, da ich mir 20 Arbeitstage zu je zwei Arbeitsblöcke (4 Stunden vormittags, vier Stunden nachmittags) im Monat einräumen werde und jede Nischenwebseite somit 4 Stunden Aufmerksamkeit pro Monat erhält (zwei neue Artikel, Offpage-SEO, sonstige Optimierung, (einmalige Erstellung natürlich nicht mitgerechnet)). Die Nischenseiten sollen sich im ersten Jahr zunächst nur mit dem Amazon-PP und Adsense monetarisieren (eventuell Backlink-Verkauf, falls dies schon im ersten Jahr des Bestehens möglich ist). Erst im zweiten Jahr möchte ich mich mit anderen Einnahmequellen befassen und hier optimieren.

Im Schnitt muss jede Nischenwebseite somit nur 30€ pro Monat abwerfen, um auf die besagten 1200€ zu kommen, was ich persönlich für realistisch halte, wobei mir schon klar ist, dass die ein oder andere Nische eventuell gar nichts einbringen wird, dieser Verlust jedoch durch die Mehreinnahmen einer anderen kompensiert wird. Die Ausgaben (VServer, Domain) sind mit durchschnittlich 1€ pro Monat zu vernachlässigen.

Ich mache an dieser Stelle erst einmal einen Cut und stelle konkrete Fragen zu einem späteren Zeitpunkt. Würde mich jedoch freuen, wenn der ein oder andere sich hierzu äußert und seine Erfolgsabschätzung abgibt. Ich selber sehe das ganze für mich als realisierbar an, bin aber leider kein Profi in dem Bereich und daher auf eure Meinung gespannt.

Falls die Frage aufkommt, warum ich überhaupt in den Bereich strebe: Mir ist bewusst geworden, dass für mich die Freiheit von zu Hause und von überall auf der Welt arbeiten zu können, mehr wert ist, als eine „Karriere“ im Konzern. Ich möchte meine beiden Katzen (und später hoffentlich Kinder) nicht nur am Abend um mich herum haben. Ich möchte meine Rente eigenverantwortlich sichern und nicht in ein System einzahlen, was zum Scheitern verurteilt ist. Ich möchte wieder die Option haben, für einen längeren Zeitraum ins Ausland zu gehen. Ich möchte einfach wieder frei sein und mich keinen Konventionen unterwerfen. Ich glaube das war es fürs Erste :-) Konkrete Fragen gibt es wie gesagt später. Danke aber schon mal für eure Aufmerksamkeit.

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QUOTE (Webonaut @ Di 15.12.2015, 12:22)
Das neue Jahr bricht bald an und somit auch die Zeit für neue Vorsätze.

Hierzu brauche ich jedoch euren Rat, ob sich mein Vorhaben realistisch anhört
bereits erfolgreich ... monatliche über 200€

Ich möchte meine beiden Katzen (und später hoffentlich Kinder)

Sehr gute Programmierkenntnisse in PHP, HTML, CSS.

Mein Vorsatz: Millionär

Du hsat es schon getan und willst wissen ob du es tun kannst? unlogisch

ich liebe Katzen .... seit 2Wochen(?) hängt das Bild der besten Mama am Monitor; ihre Kinder sind nicht meien; werdens auch nicht werden (ist verheiratet) ....
nächstes Jahr hab ich was mit "E"
1971 = 7B3 = Birthday
1986 = 7C2 = Computerfreak (das ist ihr Geburtsjahr)
2001 = 7D1 = Domainbesitzer
2016 = 7E0 = EineizigeswortDasmeinLebenbestimmenwird; Ehemann? Elternteil?

Als Programmierer kennst Du dich aus mit HEXadezimalZahlen?
Als Programmierer solltest Du wisen das HTML&CSS keine Programmiersprachen sondern Seitenbeschreibungssprachen sind; keine KontrollDinger(Strukturen?Befehle) ala "For NExt" While "if then" ....
mit Programmierersprachen schreibt man Programme(Scripte) die daten verarbeiten; HTML tut das nicht; kein fopen fread fwrite


Eins meiner virtuellen Kinder hatte ich vor dem DenicTOD gerettet; sollte früher ein WikiP werden nun ein "Wunsch Wirklichkeit" Tagebuch .... vielelicht willste dort auch was schreiben (gibt natürlich Links)


Andy Zmuda "Daddy" von CheGU.de



***ich liebe Katzen**** imC Chinesischen Horroskop ist Sie Tiger

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Ich möchte auch einen großen Lottogewinn erzielen, aber bisher gab es nur kleine Beträge.

Also mit Nischenseiten oder Nischenprodukten kannst du natürlich Geld verdienen. Jedoch 40 Projekte aufbauen und pflegen, das halte ich für zu viel. Mache die Hälfte und dafür intensiver. Wichtig ist auch hier, immer neuen Content und deine Leser und Kunden bei Laune zu halten.

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Natürlich kann das klappen.

Aber vermutlich wirst Du nach 1 Monat keine Lust mehr haben Texte zu schreiben... Die Themen müssen recherchiert werden und mit oberflächlichem Wissen kommt man einfach nicht mehr weit.

Edit: Und was bei dem einen klappt, muss nicht zwangsläufig bei dem anderen klappen. So gilt es zu testen und die für sich optimale Strategie herauszufinden. Und das geht nicht mit 1 Seite oder 10 Seiten und auch nicht nach einem Jahr.

Es braucht wie fast überall Erfahrung und Geduld.

Gerade wenn man - wie in Deinem Fall - unter Druck steht passieren viele Fehler.
Ich würde eher jeden Abend 2 Stunden an Seiten basteln und noch einem festen Job nachgehen, sodass wenigstens die Basics gesichert sind.
Außerdem ist die Selbständigkeit nicht jedermanns Sache: Weil egal wie Du dich fühlst, das Geld muss reinkommen. Und gerade bei Webseiten spielen viele unbekannte Faktoren eine Rolle, die man nur durch Erfahrung erkennen kann.

Ein Freund von mir ist seit 6 Monaten selbständig und am Wochenende ist er ins Krankenhaus gekommen, wegen Herzrhythmusstörungen. Und er hat sich nun selbst eingestanden, dass der Druck für ihn zu groß ist.

Was ist, wenn von den 40 Seiten nur 10 funktionieren? Du kannst es einfach nicht zu 100% steuern und der Druck wird trotzdem dasein.

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Na ja, wenn von 40 Seiten 10 funktionieren, dann hat er ein klares Signal, wo er mehr investieren soll.

Allerdings: wenn ich betrachte, dass eine meiner Nischenseiten von 30 EUR/Monat Adsense auf nur noch 7 EUR abgestürzt ist: weil es google gerade geil empfindet, Fotos und Anzeigen auf den SERPs zu pflastern:

NEIN, DAS IST NICHT KALKULIERBAR!

Und vor allem nicht auf Dauer.

QUOTE
Was ich an Erfahrung mitbringe: Sehr gute Programmierkenntnisse in PHP, HTML, CSS. Weitreichende Erfahrung in der Programmierung von dynamischen Webseiten. Gute onpage-SEO-Kenntnisse.


Dann kannst Du immerhin als zweites Standbein Programmieren anbieten. Ich würde gleich ein paar Inserate bei Abakus und co schalten.

Das ist Geld auf die Hand für einen normalen Stundenlohn. Das andere sähe ich eher als Investment mit gewissem Risiko.

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Warum nicht nur eine einzige Website mit einem etwas breiterem Thema erstellen? Dann brauchst du nur eine Domain zu bezahlen und kannst dich vollständig auf ein Thema konzentrieren. Mit 40 Sites hast du keine wirkliche Beziehung zu den Themenbereichen und kannst dann auch keinen wirklich guten Kontent erstellen. Und wenn Google mal wieder seine Regeln ändert bleiben dir nur 40 wertlose Sites.

Ich spreche diesbezüglich aus Erfahrung und konzentriere mich in Zukunft auf nur 1 Projekt. 1 Projekt womit ich sowohl Google Traffic als auch Social Media Traffic bekommen kann. Für einen wirklich guten Artikel brauche ich mindestens 1 Tag und mit einem breiteren Thema, wo es immer genug zu schreiben gibt, gehen mir nie die Ideen aus. Letztendlich denke ich genausoviel, wenn nicht mehr, zu verdienen wenn ich allen Kontent auf eine Domain setze als wenn ich Kontent auf viele Sites verteile. So bekommt eine einzige Site alle Links und muss ich nicht mit jeder Site wieder von vorne anfangen.

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QUOTE (rem @ Di 15.12.2015, 17:48)
Na ja, wenn von 40 Seiten 10 funktionieren, dann hat er ein klares Signal, wo er mehr investieren soll.

Klar, nur dafür braucht man Erfahrung und Geduld. Beides ist zwingend erforderlich, wenn die Nummer nach 1 Jahr laufen soll.

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Man braucht vorallem Geld, wenn man iinvestieren will. Erfahrung und Geduld sind notwendige, aber keine hinreichenden Bedingungen für ein funktionierendes Business.
Eine einzelne Seite machen halte ich auch für unsinn, zumindest wenn es um die Finanzierung des Lebensunterhalts geht. Du weiß halt nie, welche Seite angenommen wird. Und mit mehr Seiten streust du das Risiko entsprechend.

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Fange auch anders an. Nutze dein Potenzial und beginne als Freelancer, mit dem was du gelernt hast bzw. wo deine Fähigkeiten liegen. Somit hast du erst einmal ein Grundeinkommen.

Dann baust du dir Nischenseiten auf, Stück vier Stück, aber nacheinander. Mit jeder Nischenseite, die du in das Rennen schickst, kannst du genau analysieren, was gut geht und nicht.

Ich halte 4 bis 6 Nischenseiten ausreichend.

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@ Katharina

"Eine einzelne Seite machen halte ich auch für unsinn, zumindest wenn es um die Finanzierung des Lebensunterhalts geht. Du weiß halt nie, welche Seite angenommen wird. Und mit mehr Seiten streust du das Risiko entsprechend."

Glaube ich nicht. Ich halte Nischenseiten eigentlich für überholt. Google will solche Sites nicht und man muss dann hoffen zwischen den Maschen durchschlüpfen zu können. Auf die Dauer wird das wohl nicht gut gehen.

Die Vorteile eines einzigen Blogs aus meiner Sicht:

1. Man kann sich auf ein einzelnes Thema konzentrieren, lernt mehr von diesem Thema und kann besseren Kontent erstellen.

2. Der Blog bekommt regelmässig neuen Kontent. Man kann eine E-Mail Liste aufbauen, den Leuten wöchentlich eine E-Mail mit den neuesten Blogbeiträgen schicken und bekommt so zurückkehrende Besucher. Traffic der unabhängig von den Google Platzierungen ist.

3. Man kann sich mehr auf Facebook etc. konzentrieren und damit (schnell) mehr Besucher bekommen. Damit wird man weiter unabhängig von Google und hat man mehrere Eisen im Feuer.

4. Man kann das ganze weiter ausbauen und z.B. auch Videos machen. Die Videos bekommen viele Besucher von dem Blog, steigen dadurch bei YouTube und bringen wieder neue Besucher auf den Blog. Oder auch ein eigenes Produkt erstellen und auf dem Blog verkaufen.

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@Kamran:

Ich werde definitiv das Risiko streuen und mich nicht auf eine Seite beschränken. Sehe auch keinen Grund, warum man Gefahr laufen sollte, dass plötzlich alle 40 Seiten gleichzeitig abgestraft werden können, wenn jede der 40 Seiten einzigartigen Content bietet. Ich will auch keine Spam Seiten erstellen, sondern dem Nutzer schon einen gewissen Mehrwert bieten und das ganze soll auch dem google-Mitarbeiter im Fall einer individuellen Prüfung gefallen. Auch halte ich es für einfacher, sich so von weniger erfolgreichen Seiten zu trennen (sei es für ein paar Euro verkaufen oder als Linkschleuder zu missbrauchen). Unter Nischenseite verstehe ich übrigens ein thematisch eher begrenztes Thema, zu dem man jetzt nicht jeden Tag zwei neue Artikel erstellen kann.

@volkschoene:

Wäre bereit so was zu machen. Mir wäre aktuell schon sehr mit einem 450€ Job von daheim geholfen. Hatte mich auch mal auf Odesk angemeldet, aber zu den Dumpingpreisen schnell wieder aufgegeben. Ich erwarte ja nicht mal einen 50€ Nettostundenlohn, aber mehr wie 8,50€ sollten es dann doch sein. Gibt es irgendwie eine Jobbörse, wo Webmaster wie hier programmiertechnisch Unterstützung suchen?

@800XE:

Danke für deinen Post rolleyes.gif

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Was der Kamran hier schreibt, das klingt für mich logisch. So gehe ich auch an die Sache heran. Nur damit kann ich meinen Lebensunterhalt nicht bestreiten. Das ist ein gutes Zubrot und mehr nicht.

Aber mit einer Seite lässt sich natürlich einiges umsetzen und ich halte 40 Seiten für zu viel.

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Hi Webonaut,
Zuerst finde ich deine Idee gut, etwas aufzubauen und sich dem Schicksal nicht zu ergeben.
Bei mir war es ähnlich und ich war von den Stellenstreichungen betroffen.

So habe ich mich selbstständig gemacht. Zuerst als Texterin und dann habe ich meine eigenen Projekte verwirklicht. Hier ist eben auch eine gewisse Hartnäckigkeit erforderlich und auch Disziplin.

Ich denke Nischenseiten oder auch Nischenprodukte sind nach wie vor gefragt. Hier ist eben eine gründliche Vorbereitung erforderlich.

Ich wünsche dir viel Erfolg.

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Ok: ich hole aus.

Ich hatte vor 13 Jahren die Idee, für mein "Fachgebiet" 2 Webseiten in Deutsch und Englisch zu erstellen. Das lief ein Jahr neben meinem Job her. Viel Arbeit war, von externen Seiten Links einzuholen.

Jedenfalls hat sich eine Firma relativ schnell mal bereit erklärt einen Monat lang "exklusiv" einen Banner zu buchen, der mir dann einmal 2000 EUR einbrachte. Das war sozusagen das Signal, mit dem ich mich ins Abenteuer Selbständigkeit stürzte.

Dann kam Google Adsense und die ersten Einnahmen beliefen sich auf etwa 1000 EUR pro Monat. Als die Seite in zwei Fachjournalen erwähnt wurde, verdoppelte sich der Traffik nahezu (heute bin ich auf dem achtfachen Traffik). Adsense wuchs auf ca. 2000 EUR.

Dann passierte folgendes: die Klickrate in Adsense halbierte sich von einem Tag auf den anderen und Adsense zahlte in den BRIC-Ländern nur noch einen Zehntel. Also kam nur noch ca. 500 Eur raus.

Ich wusste nicht, was los war, erhielt aber von einem Domainer den gutgemeinten Tipp, ich solle doch in mehr Webseiten investieren. Da habe ich zu Reisen und zu Freizeitaktivitäten Domains online genommen.

Zwei Jahre darauf habe ich mich entschieden, Adsense von den Fachseiten zu entfernen, weil die Relevanz nur noch bescheiden war und die Einnahmen mit nur noch 400 EUR zum Kotzen. Ziel: die 400 EUR durch etwas anderes reinzuholen.

Etc...

Ich habe jetzt insofern eine Webseite mit einer ViertelMio Besucher pro Monat, die immer noch 2000 EUR im Monat macht. Dazu habe ich ca. 15 Nischenseiten, die gegen 100 EUR pro Monat generieren. Krass.

Frustrierend ist: wenn ich die Erfahrungswerte aus den Anfangsjahren hochrechnen würde, hätte ich jetzt einen Mitarbeiter, der mit mir zusammen Artikel schreibt sowie einen Programmierer...

Einfach ein, zwei Trends, die aktuell die Einnahmen schmälern:
- Social Media Marketing
- Google behält mehr für sich

Z.B.: es ist verdammt schwierig, Firmen, die mittlerweile auf Linkedin nach Fachkräften suchen, für die eigenen Jobunterseiten zu begeistern.

Zurück zu den kleinen Nischenseiten: auch hier gingen die Adsense-Einnahmen zurück. Allerdings kann ich sehr gut sagen, dass gewisse Sektoren - wie Reise in Grossstädte - einfach nicht mehr lohnenswert sind.

Tja. Ich empfinde das ganze einfach nur noch als frustrierend.

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QUOTE (katharina @ Mi 16.12.2015, 00:12)
Man braucht vorallem Geld, wenn man iinvestieren will.

Naja, vorausgesetzt Internetanschluss und PC sind vorhanden, braucht es eigentlich nur die Domains und ein Hostingpaket.

- bei 40 .de Domains wären das ~200€/Jahr
- ein kleines Hostingpaket wäre mit ~300€/Jahr durchaus realistisch

Design, Content, div. Programmierung wird selbst erledigt.

Ich hab grad mal bei mir nachgeschaut:
- Start im Juli 2012 mit 13 komplett neuen Seiten
- einmalig Content produziert und auf einen Schlag online gestellt
- nach 3 Monaten waren es 300€
- nach ca. 6 Monaten wieder einmalig Content produziert und auf einen Schlag online gestellt
- Nach 1 Jahr, im Juli 2013 waren es monatlich 1400€
- Nach 2,5 Jahren im Dezember 2014 waren es 2400€

Der Content (Texte, Bilder, Tabellen) war ziemlich aufwändig und hat mich ca. 6 Wochen Zeit gekostet. Im zweiten Durchgang, der weniger aufwändig war, habe ich dafür ca. 3 Wochen gebraucht. Dann habe ich nie wieder etwas daran gemacht. Letzten Monat waren es immerhin noch 1400€. Alles in allem vwaren es vielleicht 10-12 Wochen Arbeit à 3-4 Stunden am Tag.

Nochmal würde ich es nicht so machen, da es im Nachhinein zu aufwändig war und ich mittlerweile bessere Erfahrungen gemacht habe. Aber nur durch vorheriges scheitern kann man an seinem System arbeiten und Schwächen erkennen und durch Erfolge kann man sein System optimieren.

Aber dafür braucht es eben Erfahrung und Geduld. wink.gif Wenn ich mir diese 13 Seiten jetzt anschaue wird mir schlecht, weil die eigentlich völliger Mist sind.

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QUOTE
Jedoch 40 Projekte aufbauen und pflegen, das halte ich für zu viel.


Für was gibts Dienstleister?
Da gehen auch 400 ....

QUOTE
Ich habe jetzt insofern eine Webseite mit einer ViertelMio Besucher pro Monat, die immer noch 2000 EUR im Monat macht. Dazu habe ich ca. 15 Nischenseiten, die gegen 100 EUR pro Monat generieren. Krass.


Für den Traffic klingt das viel zu wenig, kann an deinem Bereich liegen.
250k in meinem Bereich im Monat, ich würde in Geld ertrinken....

QUOTE
Zurück zu den kleinen Nischenseiten: auch hier gingen die Adsense-Einnahmen zurück. Allerdings kann ich sehr gut sagen, dass gewisse Sektoren


Arbeitest du nur mit Adsense?

QUOTE
Warum nicht nur eine einzige Website mit einem etwas breiterem Thema erstellen?


Viel zu riskannt, außer er macht mit so einem Projekt mindestens 5k im Monat und selbst dann wäre mir das Risiko zu hoch, streuern ist besser.

QUOTE
Ich halte Nischenseiten eigentlich für überholt. Google will solche Sites nicht und man muss dann hoffen zwischen den Maschen durchschlüpfen zu können. Auf die Dauer wird das wohl nicht gut gehen.


Völliger Blödsinn .....

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Hallo Webonaut,


QUOTE
ab dem 01.01 arbeitslos bin

ist das für immer und ewig in Stein gemeisselt ?

QUOTE
bereits erfolgreich etablierte Nischenseiten, die ich testhalber

dieser Test dürfte etwas in die Irre leiten: es ist wohl eine Nischenseite zu einem Thema, das Dir von Beruf oder Hobby her gut bekannt ist.

QUOTE
Na ja, wenn von 40 Seiten 10 funktionieren, dann hat er ein klares Signal, wo er mehr investieren soll.

Nein. Soll man dann bei der schlecht oder bei der gut laufenden Seite investieren ?

QUOTE
NEIN, DAS IST NICHT KALKULIERBAR!

das ist egal, Hauptsache, es sind gewisse Reserven vorhanden, und der Erwartungswert stimmt. Aber es wird bestimmt auch ein Wechselbad der Gefühle !

QUOTE
Nutze dein Potenzial und beginne als Freelance

unbedingt ! Aber verirre Dich nicht in Jobbörsen, wo Du mit Indern konkurrierst, sondern suche vor Ort, wo Du die Geschäftsinhaber in Fleisch und Blut treffen kannst, wo sie sehen, dass Du bei einem Problem innert 2 Stunden auftauchen könntest.
(Wordpress-Nischenseiten ist etwas für Leute, die nicht programmieren können, und daher zT Funktionalitäten zwar gern bieten würden, aber nicht bieten können.)

QUOTE
Sehe auch keinen Grund, warum man Gefahr laufen sollte, dass plötzlich alle 40 Seiten gleichzeitig abgestraft

40 Seiten mit demselben Grobkonzept sind ein Klumpenrisiko. Aber jemand von AYOM sucht sicher einen PHP-Freelancer, und Deine Nachbarin braucht vielleicht PC-Hilfe und will nicht immer ihre Kinder fragen müssen.


-CH-



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@Sexygo

"Völliger Blödsinn"

Was meinst du würde Matt Cutts sagen wenn man ihm die Idee mit den 40 Nischenseiten unterbreitet? Er wäre bestimmt dagegen. Zugegeben, es gibt noch immer solche Websites die ihr Geld verdienen, aber Google arbeitet daran um bessere Websites, sogenannte Authority Sites, auf die oberen Plätze zu bekommen. Ich persönlich finde jedenfalls dass die Idee um zig Nischenseiten zu erstellen keine taugliche Geschäftsidee ist. Und wahrscheinlich auch noch nie war.

Warum ist nur eine einzige Seite erstellen zu riskant? Such dir halt etwas aus womit auch andere Erfolg haben. Wenn man es gut macht, warum sollte es schiefgehen? Um mit solchen Sites bei Google zu ranken wird wahrscheinlich nicht so einfach sein, aber bei Facebook etc. ist es den Leuten egal wie lange es die Website/den Blog schon gibt oder wie viele Backlinks man hat. Wenn man interessanten Kontent hat kommen sie wieder. Und mit der Zeit wird man auch bei Google einige gute Plätze erobern.

Auf den besten Plätzen bei Google sehe ich immer nur grössere Websites/Blogs. Ich jedenfalls will auch so eine Website haben. Damit fühle ich mich wesentlich sicherer als mit zig Nischenseiten die mir nur schlaflose Nächte besorgen.

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QUOTE (Kamran @ Mi 16.12.2015, 18:51)
Was meinst du würde Matt Cutts sagen wenn man ihm die Idee mit den 40 Nischenseiten unterbreitet?

Lass es bleiben würde er sagen. Richtlinien und so... Dafür wird er ja auch bezahlt. Und genug Webmaster fallen auch auf das Geschwafel rein.

Google ist einfach nicht so schlau wie die meisten immer denken.

Klar ne Nischenseite die vor 10 Jahren funktioniert hat, tut es heute sicher nicht mehr. Jedenfalls nicht mit dem gleichen System. Da muss man eben auch andere Wege gehen und ausprobieren.

Wobei die meisten mit "Nischenseite" wohl meinen: Keyworddomain + 20 Unterseiten + Oldschool Seo + Adsense = Geld
Das funktioniert tatsächlich nicht mehr so richtig. Es sei denn es ist in den Serps nix besseres da. Dann steht man mit sowas auch heutzutage noch oben.

Ansonsten kann man sagen, dass das System "Mit Möglichst wenig Aufwand, möglichst viel Ertrag erzielen" immer noch funktioniert.

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@-CH-

Ob ich immer arbeitslos bin?
Bin natürlich nicht für immer arbeitslos. Aber die Idee mit dem mehr oder weniger "passiven" Einkommen hat mich schon immer gereizt und jetzt wäre halt der optimale Zeitpunkt, es innerhalb eines Jahres zu versuchen. Ich weiß, passives Einkommen ist Definitionssache, aber zu wissen, dass ich jederzeit für X-Monate ins Ausland gehen kann und dort eigenverantwortlich als Onlinemarketer überleben zu können, ist auch wieder Anreiz genug, die Sache anzugehen (war schon immer ein Wunsch von mir, für ein paar Jahre woanders zu leben und als Angestellter ist es leider nicht so leicht mit Visum, Job etc.).

Zu meiner bisherigen Nischenseite:
War ein Thema von dem ich absolut Null Ahnung hatte und das mir auch überhaupt nicht liegt. Habe es aber dennoch geschafft, damit gut zu ranken. Muss aber auch gestehen, dass ich mich über das Thema Nischenseitenerstellung recht gut informiert habe und beim Thema Onpage-SEO auch gute Kenntnisse habe (habe auch ein eigenes, sehr leichtes und angenehmes CMS programmiert, was nicht wie WP mit Scripten überladen ist und was ich auch zu 100% an wirklich jeder Stelle SEOptimiert anpassen kann).




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@ Alex P

Ja, Google ist nicht so schlau wie viele Leute denken. Aber mit der Zeit werden sie besser. Und so ein paar Jahre sind schnell vorbei und auf einmal steht man wieder mit leeren Händen da.

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Die Idee mit Nischenseiten passives Einkommen zu erzielen, das ist natürlich nicht schlecht. Ob das 40 sein müssen, das ist schwer einzuschätzen. Ich betreibe 10 und habe immer zwei parallel aufgebaut. Das ist natürlich auch immer eine Zeitfrage und die Recherchen dauern oft länger, was ich mir vorgenommen habe.

Hör auch nicht so oft auf Google, dann bist du eh verloren. Wichtig ist sein eigenes Ding durchzuziehen.

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Einfach loslegen, du hast einen Plan und sich schätze dich so ein, dass du an diesen Projekten arbeitest. Der Gedanke mit dem Ausland ist gut und das praktiziere ich auch. Damit lassen sich die hohen Lebenshaltungskosten in Deutschland senken.

Mit dem Job ist das so eine Sache. Oft arbeitest du für einen Appel und einem Ei, als für wenig Geld. Du kannst natürlich Glück haben und du bekommst lukrative Aufträge. Das ist aber zu Beginn eher eine Seltenheit.

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Einfach loslegen und wie du selbst schreibst, hasst du für das erste Jahr deine faziellen Rücklagen. Das war bei mir ähnlich. So habe ich auch angefangen. Du hast ja ein Ziel vor den Augen und auch eine Zeitplanung. Das musst du einhalten, dann wird das was.

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