Fun Facts über Tiere und Pflanzen in den Google SERPs

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Bislang nur in den USA

Seit neuestem hat die Google Suche – zumindest in den USA – ein interessantes neues Feature. Denn wer nach Tieren, Pflanzen, Früchten oder Gemüse sucht und in der Suchanfrage die Phrase “Fun Facts” hinzufügt, der erhält lustige und interessante Fakten zu seinem Suchbegriff.

fun facts

Interessant ist dabei auch, dass Google bei vielen Suchanfragen mehrere Fun Facts auf Lager hat. Dies dürfte viele Nutzer dazu bringen, die entsprechenden Ergebnisse mehrmals aufzurufen, um auf jeden Fall alle Ergebnisse mitzubekommen. Ein guter Weg also für Google, um die Suchenden lange im eigenen Angebot zu halten. Und für die Nutzer, die sich weitere Klicks sparen, sicherlich eine Vereinfachung.

Probleme für Webmaster

Doch des einen Freud ist bekanntlich des anderen Leid. So handelt es sich hierbei um eine weitere Direct Answer von Google, die dafür sorgen dürfte einer ganzen Branche einen guten Teil des Traffics wegzunehmen. Denn es gibt zahllose Seiten, die sich auf genau solche Fun Facts spezialisiert haben.

Ähnlich wie bei Songtexten ist natürlich die Frage, wie hochwertig diese – oft mit viel Werbung zugekleisterten – Seiten wirklich sind. Aber im Endeffekt geht es vielmehr darum, dass Google sich wahllos Branchen heraussucht, deren Inhalte übernimmt und damit Webmastern Kopfschmerzen bereitet.

Und nur, weil eine Seite vielleicht nicht besonders hochwertig ist, sollte man dieses Verhalten der Suchmaschine nicht weniger kritisch sehen. Denn was heute Werbeschleudern sind, werden morgen vielleicht schon ganz andere Seiten sein. Niemand kann dann sagen, dass man nicht gewarnt war – denn Google entwickelt sich gerade von der Suchmaschine zur Findemaschine. Und ein Weiterleiten auf andere Websites ist dabei (siehe Bildersuche) immer weniger vorgesehen.

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Nach meinem Studium der Politikwissenschaften (Schwerpunkt Diplomatie) habe ich im Juni 2015 das SEO Portal bei der imwebsein GmbH mitgegründet. Seit Januar 2017 bin ich nun als Chefredakteur für den redaktionellen Teil zuständig. Daneben kümmere ich mich als ehrenamtlicher Pressewart um die Öffentlichkeitsarbeit des Badminton-Club Tempelhof.

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