Google benachrichtigt Webmaster, wenn sie schlechte Werbeanzeigen nutzen

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Nervige Werbung soll verschwinden

Google arbeitet aktuell bekanntlich daran, dem Chrome Browser einen eingebauten AdBlocker zu verpassen. Dieser soll dafür sorgen, dass normale Werbeanzeigen zwar gesehen werden, die wirklich nervigen aber blockiert werden. Denn diese sind es laut internen Statistiken, die Nutzer in die Arme der anderen AdBlocker treiben.

Und solche Programme blockieren dann natürlich alles, was es nicht auf dem ein oder anderen Weg auf ihre Whitelist geschafft hat. Dem will Google entgegentreten – vor allem natürlich, damit die hauseigenen Werbeanzeigen auch in Zukunft weitläufig ausgespielt werden.

Google möchte nun schon vor der Veröffentlichung des neuen Chrome dafür sorgen, dass die nervigsten Anzeigen abgeschaltet und durch bessere ersetzt werden. Zu diesem Zweck werden Webmaster nun aktiv darauf hingewiesen, wenn sie Anzeigen nutzen, die gegen die Vorgaben der Better Ads Coalition verstoßen.

Was nervt wirklich?

Nervige Werbung Google

Dabei handelt es sich zum Beispiel um PopUps, die von der überwältigenden Mehrheit der Nutzer als das schlimmste Werbemittel genannt werden. Doch auch andere Dinge wie Video-Werbung, die Anzahl der Anzeigen sowie Sticky Ads sollten besser überdacht werden.

Wie oft bei solchen großen Änderungen geht Google im Voraus auf die Webmaster zu, um ihnen Zeit zu geben, ihre Websites anzupassen. In diesem Fall wird die Marktmacht von Chrome genutzt, um eine entsprechende Drohkulisse aufzubauen. Dies sollte viele Webmaster dazu bringen, von den nervigsten Anzeigen abzusehen.

Doch ob es Google damit auch gelingen wird, sein Anzeigengeschäft langfristig zu retten, hängt stark von der tatsächlichen Implementierung der neuen Features ab. Denn ob es Nutzer geben wird, die nach einer solchen Ankündigung auf ihre liebgewonnenen AdBlocker verzichten werden, darf zumindest angezweifelt werden.

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Nach meinem Studium der Politikwissenschaften (Schwerpunkt Diplomatie) habe ich im Juni 2015 das SEO Portal bei der imwebsein GmbH mitgegründet. Seit Januar 2017 bin ich nun als Chefredakteur für den redaktionellen Teil zuständig. Daneben kümmere ich mich als ehrenamtlicher Pressewart um die Öffentlichkeitsarbeit des Badminton-Club Tempelhof.

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