In den USA testet Google derzeit innerhalb seines Dienstes „Google My Business“ eine nützliche neue Funktion, mit der sich verpasste Anrufe einsehen lassen. Diese Funktion nennt sich „Call History“.

Wenn ein Nutzer beispielsweise in der Google-Suche oder in Google Maps ein Unternehmen oder einen Dienstleister findet und auf dessen Telefonnummer tippt, der Anruf von diesem aber nicht angenommen werden kann, ist das ein potentiell verlorener Kunde.

Auf Webseiten hinterlegte Telefonnummern lassen sich quasi auf allen modernen Smartphones durch Antippen anrufen. Auch auf dem PC ist das möglich, sofern eine Telefonsoftware installiert ist (bspw. Skype oder VoIP-Telefonie).

Aktuelle Testläufe in ausgewählten Unternehmen

Die neue Funktion, an deren Test momentan eine Handvoll ausgewählter Unternehmen teilnimmt, soll es Unternehmen und Dienstleistern leichter machen, den Interessenten zurückzurufen.

Die meisten Telefone verfügen heutzutage über eine Rufnummernanzeige, doch lässt sich mit der neuen Funktion ermitteln, welche nicht angenommenen Anrufe explizit über einen Google-Eintrag eingegangen sind. Wer diese Interessenten dann zurückruft, hebt sozusagen Geld auf, das auf der Straße liegt.

Nicht angenommene Anrufe sollen bis zu 45 Tage einsehbar sein. Das ist natürlich eine lange Zeitspanne. In dieser Zeit ist der Interessent möglicherweise schon woanders fündig geworden. Es liegt daher beim Angefragten selbst, was er letztendlich daraus macht.

Die Funktion lässt sich beliebig ein- und ausschalten.

Ob die neue Funktion nach ihrer Testphase ein fester Bestandteil von „Google My Business“ wird, muss abgewartet werden – ebenso, ob die Funktion dann auch in europäischen Ländern zum Einsatz kommen wird.

Interessant ist dieses Feature allemal.

Bild: Myriam Jessier / Unsplash.com

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