Google hat – pünktlich zum Start des Weihnachtsgeschäfts – einige Neuerungen für Google My Business-Einträge vorgestellt. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren von einem Eintrag, um kostengünstig zu mehr Sichtbarkeit zu gelangen. Denn dort erhalten potenzielle Kunden auf einen Blick wichtige Fakten wie Öffnungszeiten und Adressen. Nun gibt es außerdem einige Neuerungen:

Aus Google My Business wird Google Business Profile

Das Kind bekommt einen neuen Namen: In Zukunft wird die Google-My-Business-Website „Business Profile Manager“ heißen. Google möchte im gleichen Schritt das Management der Einträge erheblich einfacher gestalten. So soll es für Inhaber:innen eines Eintrages sowohl über die Suche als auch über Maps möglich sein, das eigene Profil zu verwalten – insbesondere für große Unternehmen mit mehreren Einträgen soll das Ganze damit vereinfacht werden. Auch das Help Center sowie die Kanäle, die sich mit dem Support und der Community beschäftigen, erhalten in den nächsten Wochen ein Update. Die Google My Business API – nun Business Profile API – wird ebenfalls weiterentwickelt, behält aber alle bekannten Funktionen.

Management der Einträge über Search und Maps

Künftig benötigen Unternehmen weder die Google My Business-Website noch die App, die daher auch im kommenden Jahr eingestellt wird, um Ihre Profile zu bearbeiten. Das Management ist dann lediglich über Search und Maps möglich, aber erheblich vereinfacht. Auch die Verifizierung sowie Problemlösungen lassen sich ausschließlich auf diese Art abwickeln. Für Inhaber:innen ist es somit möglich, Geschäftsinformationen wie Öffnungszeiten, Fotos, Adresse und Co. zu ändern. Darüber hinaus können Sie sehen, wie sichtbar der Eintrag ist und was Sie tun können, um die Sichtbarkeit zu steigern. Laut Google soll dann auch eine Verknüpfung von Mails und Pushnachrichten möglich sein.

Kundenchat über Search

Bereits seit 2020 ist es Inhaber:innen eines Google My Business-Profils möglich, über Google Maps mit Kund:innen zu chatten. Offene Fragen, die Nutzer*innen haben, wenn Sie bestimmte Unternehmen suchen, werden angezeigt und können direkt beantwortet werden. Diese Funktion soll nun laut Google noch im November auch über Google Search verfügbar sein.

Lokales Inventar im Suchfilter enthalten

Google Search On hat es bereits angekündigt: In der Google Suche gibt es fortan einen Filter, der anzeigt, welche Produkte in welcher Anzahl und an welchem Ort vorrätig sind. Sucht eine Person dann beispielsweise „in der Nähe“ nach einer bestimmten Jeans, wird neben den Suchergebnissen ein „Vorrätig“-Button angezeigt, der Filialen aufzeigt, in denen das gesuchte Produkt auf Lager ist.

Für Unternehmer:innen gilt: Existiert bereits ein Feed mit lokalem Inventar, dann kann dieser im Merchant Center übermittelt werden. Einzelne Produkte können Sie manuell hinzufügen.

Smart Bidding für Store Sales

Sie sind im Vergleich zum Vorjahr um mehr als das Vierfache gestiegen, so Google: Globale „In der Nähe geöffnet“-Suchen. Daher soll es – wie für Besuche im Ladengeschäft – nun auch für den Einzelhandel sowie die Gastronomie möglich sein, für Ladenverkäufe Smart Bidding zu nutzen. Dabei sollen Produktneuheiten, Aktionen und mehr beworben und mitgeteilt werden. So sollen nicht nur Besuche, sondern auch Gebote für In-Store-Käufe optimiert werden. Details dazu finden sich in der Google-Ads-Hilfe.

Anrufhistorie über Search abrufbar

Unternehmer:innen können über die Suche nun auch eine Historie ihrer Anrufe abrufen. So ist auf einen Blick sichtbar, wie viele Anrufe über das Business Profil eigegangen sind und wie viele angenommen bzw. verpasst wurden. Leider ist diese Funktion bisher nur in den USA und Kanada verfügbar.

Bild: Photo Mix / Pixabay.com

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