Im Mai wird die Nutzererfahrung mit einer Webseite zu einem Rankingfaktor. Von da an können sich bestimmte Faktoren aus diesem Bereich auf die Rankings auswirken. Unter anderem wird die Ladezeit stärker berücksichtigt, die Mobiltauglichkeit einer Seite und die sogenannte „Contentstabilität“. Unter letzterer versteht man das ungewollte Auf- und Abspringen des Seiteninhalts, wenn Inhalte wie Bilder oder Werbeanzeigen nachträglich geladen werden.

Für “Contentstabilität” sorgen

Das nachträgliche Laden solcher Elemente ist eigentlich eine gute Sache, weil dadurch der Ladevorgang optimiert wird. Allerdings sollte der dafür benötigte Platz im Layout von vornherein reserviert werden. Andernfalls werden die Besucher beim Lesen des Textes unterbrochen und müssen die Textstelle erneut suchen. Viele von Euch kennen dieses Phänomen wahrscheinlich von verschiedenen Nachrichtenportalen und wissen daher, wie lästig das sein kann.

Es handelt sich bei der „Page Experience“ aber lediglich um einen Faktor von vielen, wie Danny Sullivan von Google nun nochmal auf Twitter hervorhob. Er könne unterschiedlich stark gewichtet werden. Bei der Einführung des Updates wird man ihm zufolge keine plötzlichen, massiven Veränderungen in den Rankings sehen. Sobald später ein größerer Anteil an Webseiten nutzerfreundlicher geworden ist, könne man die Relevanz des Faktors entsprechend erhöhen.

Chrome: Daten aus “User Experience Report” fließen in Bewertung der Website ein

In die Berechnung des Rankings soll auch der „User Experience Report“ aus dem hauseigenen „Chrome“-Browser einfließen. Die darin enthaltenen Daten werden bei den Nutzern des Browsers erhoben, während sie eine Webseite besuchen. Somit handelt es sich nicht um „Labordaten“, sondern um echte Messwerte, die aufzeigen, wie Nutzer eine Webseite erlebt haben.

Bild: KOBU Agency /unsplash.com

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