Um wichtige Bereiche der User Experience von Websites abbilden zu können, hat Google Faktoren festgelegt, die das Ranking beeinflussen. Die bereits bekannten Core Web Vitals sollen laut Google zwei weitere Kennzahlen erhalten: Responsiveness und Smoothness. Die bisherigen Rankingfaktoren – Largest Contentful Paint (LCP), First Input Delay (FID) und Cumulative Layout Shift (CLS) – sollen damit ergänzt werden. Wir zeigen euch auf, was es mit Responsiveness und Smoothness auf sich hat und wie ihr euch auf die Erweiterung vorbereiten könnt.

Responsiveness

Mit der Kennzahl Responsiveness plant Google, die komplette Nutzerinteraktion zu messen anstatt lediglich einzelner Handlungen. Damit ist die Responsiveness als eine Erweiterung des First Input Delays (FID) zu verstehen. Dabei sollen gleiche Arten von Handlungen – wie zum Beispiel Klicks – gruppiert werden. Google prüft momentan unterschiedliche Ansätze:

  1. die maximale Dauer eines Events
  2. die Dauer eines Events ohne Überlappungen

Smoothness

Wie fließend Bewegungen auf einer Website ablaufen, findet sich im Rankingfaktor der Smoothness wieder. Ob Animationen, Bilder oder das Scrollen: Wenn sich beispielsweise zu viele interaktive Elemente auf einer Seite befinden, kann das zu langen Ladezeiten oder sogar Ruckeln führen – so erhält die Website im Ranking schlechtere Werte.

Darstellungen unterteilt der Browser in der Regel automatisch in Frames. Befinden sich viele Animationen darunter, können diese aber dafür sorgen, dass bestimmte Frames nicht vollständig angezeigt werden. Anhand/Mithilfe der Smoothness zählt Google, bei wie vielen das der Fall ist – und zwar bei den Frames, die inhaltlich von Bedeutung sind.

Fazit

Bis Google Responsiveness und Smoothness als zusätzliche Kennzahlen in die bereits bekannten Core Web Vitals aufnimmt, vergeht wohl noch etwas Zeit. Auch Optimierungen sind nicht auszuschließen. Da Rankingfaktoren aber dem stetigen Wandel unterliegen, ist eine immer wiederkehrende Entwicklung aller Core Web Vitals sicher. Auch die Zusammensetzung kann sich ändern. Daher ist es ratsam, sich bereits jetzt auf die neuen Core Web Vitals einzustellen und sich mit deren Optimierung zu befassen.

Bild: XPS / unsplash.com

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