Google testet sein Job-Portal in den SERPs

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Bislang nur ein Test

Es ist seit einiger Zeit bekannt, dass Google an einem eigenen Jobportal arbeitet. Und es ist auch seit einiger Zeit bekannt, dass Google so viel Platz in den SERPs wie möglich mit eigenen Antworten füllen möchte, um die Nutzer länger im eigenen Angebot zu halten. Nun wurde ein Test bekannt, der diese beiden Ansätze vereint.

Denn wer aktuell in der US-Version von Google nach Jobs sucht und in diesem test landet, der erhält nicht mehr die gewohnten blauen Links. Vielmehr erscheint für die Suchanfrage “Jobs online” unter einer AdWords-Anzeige ein Portal, in dem direkt aktuelle Jobs zu finden sind.

Klickt man auf eine der Ausschreibungen, so erhält man eine Detailseite, die sehr nach Google Local aussieht – mit den Ergebnissen auf der linken und einer Karte auf der rechten Seite. Hier kann man dann zwischen weiteren Optionen auswählen und die angezeigten Ergebnisse damit noch deutlich granularer ausfallen lassen.

Dieses Feature erscheint auch, wenn man mit genaueren Parametern nach Jobs sucht. Aktuell funktioniert es sowohl mit Orten (also als lokale Suche) als auch mit Branchen. Damit hat man auch die zwei zentralen Parameter, nach denen Jobsuchende bei Google Ausschau halten dürften.

Google zieht sich die angezeigten Ergebnisse dabei von Drittseiten, stellt also bislang keine eigenen Inhalte zur Verfügung. Es wäre interessant, wenn Google stattdessen auf lange Sicht Unternehmen dazu bringen würde, die Ausschreibungen direkt bei Google zu hinterlegen.

Denn aktuell macht Google nichts anderes, als die vielen qualitativ minderwertigen Seiten, die lediglich Ausschreibungen von anderen Websites aggregieren. Ein weiterer schmaler Grad also zwischen der Verbesserung der Nutzererfahrung und dem plumben Übernehmen fremder Inhalte.

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Nach meinem Studium der Politikwissenschaften (Schwerpunkt Diplomatie) habe ich im Juni 2015 das SEO Portal bei der imwebsein GmbH mitgegründet. Seit Januar 2017 bin ich nun als Chefredakteur für den redaktionellen Teil zuständig. Daneben kümmere ich mich als ehrenamtlicher Pressewart um die Öffentlichkeitsarbeit des Badminton-Club Tempelhof.

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