Große Veränderungen bei den mobilen AdWords Anzeigen

Änderungen für die mobile UX

Google versucht immer mehr, der Mobile First Welt Rechnung zu tragen. Aktuell ist der Konzern daher dabei, die AdWords Anzeigen so aufzubauen, dass sie auf mobilen Endgeräten eine bessere Nutzererfahrung schaffen können. Namentlich geht es dabei um die Sitelinks, die Callouts und die Snippets.

Bei den Sitelinks hat man sich intern nun auf ein neues Design geeinigt. Hierbei handelt es sich um klickbare Buttons, die mit einem Wischen weiter nach passenden Unterpunkten durchsucht werden können. Die Beschreibung wird weggelassen, sodass das Feature nicht so viel Platz einnimmt. Fraglos eine sinnvolle Lösung.

Google Mobile Ads

In den Callouts und Snippets kann man aktuell per Markup aktuelle Angebote anpreisen oder auf andere Specials hinweisen. Diese werden künftig nicht mehr in einer zusätzlichen Box stehen, sondern im Anzeigentext als eigener Paragraph auftauchen. Damit soll die Anzeige als Ganzes kohärenter wirken und als besserer Call to Action fungieren.

Es sieht dabei so aus, als wären diese Änderungen nur auf Seiten Googles – nach aktuellem Kenntnisstand müssen sich die Werbetreibenden nicht umstellen. Auf den ersten Blick scheinen die Neuerungen auch wirklich sinnvolle Updates des eigentlich auf den Desktop ausgelegten Designs zu sein.

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Nach meinem Studium der Politikwissenschaften (Schwerpunkt Diplomatie) habe ich im Juni 2015 das SEO Portal bei der imwebsein GmbH mitgegründet. Seit Januar 2017 bin ich nun als Chefredakteur für den redaktionellen Teil zuständig. Daneben kümmere ich mich als ehrenamtlicher Pressewart um die Öffentlichkeitsarbeit des Badminton-Club Tempelhof.

3 KOMMENTARE

  1. Das Problem das ich hier sehe ist das Google vergessen hat wo seine zahlenden Kunden herkommen.

    Mobil ist vor allem die sich entwickelnde Welt da die Telekomunikationsgesellschaften einfach kein Geld für landesweite Verkabelungen hat. (Auch der Kabeldiebstahl ist hier oft nicht zu verachten) Es gibt weit mehr Android Telefone ohne nennenswerte Speicher was zur Folge hat das sich deren Eigentümer als Kunden nicht eignen.

    Nerds sollten nicht die Richtung einer Firma angeben können. Das sollte auch den Herren Google bekannt sein.

  2. Das Gleiche habe ich bei einem Projekt auch bereits in der organischen Suche gesehen. Hier werden auch bestehende Markups (in dem Fall Sprungmarken) verwendet.

  3. @arnego2:

    Wissen Sie woher die zahlenden Kunden bei Google kommen? Von den Firmen und Online-Marketing-Agenturen, die die Werbeplätze in den Google Suchergebnissen einkaufen. Und es ist momentan Fakt, dass ein Großteil der Zugriffe auf Google über mobile Endgeräte erfolgen, daher muss auf diesen Geräten ein optimales Nutzererlebnis geschaffen werden, um den Erfolg der SEA-Kampagnen zu erhöhen.
    Daher ist dieser Schritt in Sachen UX durchaus begrüßenswert.

    Was das Ganze damit zu tun, dass Google von “Nerds” geleitet wird, erschließt sich mir nicht. Schließlich haben die selben Nerds Google erst zu dem gemacht, dass es heute ist.

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