Inhalte: Content is King

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Inhaltsverzeichnis

27.04.2016: Kommentare sorgen für Qualität

Oft ist es so, das Webmaster keine Zeit darin investieren, eine Community auf ihrer Seite aufzubauen. Und in vielen Fällen ist es nicht einmal möglich, Kommentare unter Artikeln zu hinterlassen. Dies hängt oft mit dem Arbeitsaufwand zusammen, den die Moderation einer Community mit sich bringt.

Und doch ist das Verzichten auf eine Community ein großer Fehler. Denn diese weisen darauf hin, dass eine Seite über eine gewisse Autorität verfügt – denn über die Artikel und Themen wird lebhaft diskutiert. Zudem weist Gary Illyes bei Twitter darauf hin, dass so etwas auch bei Ranken helfen kann:

“Grundsätzlich kann es sehr helfen, wenn wir eine gesunde und aktive Community erkennen können. […] Es hat Einfluss auf die generelle Qualität. Sagen wir, es gibt fünf Punkte für gute Inhalte, zwei punkte für starke eingehende Links und einen Punkt für eine blühende Community. Die genauen Zahlen für das Beispiel habe ich mir ausgedacht.”

kommentare und qualität

Community hat großen Wert

Diese Aussage zeigt deutlich, dass es auch aus SEO-Sicht großen Sinn ergibt, Ressourcen in das Community Management zu investieren. Denn wenn man Menschen dazu bringen kann, sich mit Inhalten so sehr zu befassen, dass sie gerne einen Kommentar abgeben, dann ist dies ein untrügliches Qualitätssignal für Google.

Das heißt aber natürlich nicht, dass ein Webmaster schlechte Kommentare dulden sollte, nur um die Existenz einer Community vorzutäuschen. Denn genauso wie gute Kommentare einen positiven Einfluss haben, kann Spam in den Kommentaren oder im Forum auch negative Auswirkungen haben. Wie immer ist es also vor allem eine Frage der generellen Qualität.


27.04.2016: In Depth Articles sind wieder da

Als wir am 12. April darüber berichteten, dass Google sämtliche In Depth Articles aus den Suchergebnissen entfernt hat, spekulierten wir bereits, dass diese Änderung vielleicht nicht von Dauer sein wird. Und tatsächlich tauchen seit gestern wieder einige Vertreter dieser Spezies in den SERPs auf.

In Depth Articles

Fraglich ist nun, warum diese ausführlichen Artikel für zwei Wochen verschwunden waren, nur um nun wieder genutzt zu werden. Hat Google einen weltweiten Test gefahren oder gar etwas größeres an einem Algorithmus geschraubt? Google hat sich zu diesem Thema noch nicht geäußert.

Rückkehr nicht für alle Suchanfragen

Laut Jennifer Slegg ist es jedoch so, dass nicht alle Suchanfragen, die früher In Depth Articles ausgespielt haben, diese jetzt auch wieder zeigen. Natürlich kann es etwas dauern, bis die Artikel wieder überall auftauchen – oder es ist ganz einfach so, dass sie allgemein nicht mehr für so viele Suchanfragen angezeigt werden sollen.

Momentan scheinen sie auch n och nicht für alle Nutzer wieder zu funktionieren – Dr. Pete Meyers, der das Ganze mit dem Mozcast verfolgt, konnte sie zum Beispiel noch nicht replizieren. Doch im Mozcast ist ein Sprung von 0 auf 2,7 zu sehen, was auf eine deutliche Veränderung in den SERPs schließen lässt.

Die Zukunft ist ungewiss

Genau so, wie Google das Ende der In Depth Articles nicht kommentiert hat, hüllt sich der Konzern auch nun in Schweigen. Wir können also nur spekulieren, ob und wie die ausführlichen Artikel in Zukunft genutzt werden könnten. Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.


16.02.2016: Alles über Content Marketing

Content Marketing ist ein weites Feld. Daher ist es schön, wenn ein paar Posts einen wirklich guten und weitläufigen Überblick gewährleisten. Hier haben wir drei solcher Beispiele für euch zusammengestellt.

Moz Content

Bei Moz haben sich ein paar Leute richtig Mühe gegeben und einen Beginners Guide zum Thema Content zusammengestellt. Dieser ist in mehrere Kapitel gegliedert und bietet Informationen zu den unterschiedlichsten Themen.

content cat

Angeführt von Carl the Content Cat bietet dieser Guide einen Informationsgehalt von unglaublicher Tiefe und Dichte. Er ist daher nicht nur für Anfänger im Content Marketing Sektor zu empfehlen.

32 Top Posts

Wenn es um das Thema Content geht, ist das Content Marketing Institute immer ganz vorne mit dabei. Sei es mit Blogposts, mit Buchbeiträgen und auch mit der jährlichen Konferenz.

Für diese Plattform hat Jodi Harris nun 32 Experten nach ihrem liebsten Post zum Thema Content Marketing gefragt. Hier können sich Anfänger und Experten problemlos mehrere Stunden mit spannenden Beiträgen beschäftigen.

Content Strategie

Ohne eine sinnvolle Strategie laufen viele Content Marketing Aktionen ins Leere. Doch es ist nicht immer einfach, sich eine neue Strategie zu überlegen – beziehungsweise eine bestehende zu überdenken.

Um bei dieser Herausforderung zu helfen, hat Inken Kuhlmann bei HubSpot 20 Ideen zusammengestellt, mit denen man eine Content Marketing Strategie optimieren kann. Das Ausprobieren lohnt sich.

Die richtige Analyse

Eine zentrale Frage ist zudem immer: Wie analysiert man den Erfolg oder Misserfolg einer Kampagne. Denn wenn man sich unterschiedliche Zahlen anschaut, erhält man meist sehr unterschiedliche Ergebnisse.

Wie man sicher gehen kann, dass man sich die richtigen Zahlen anschaut, erklärt Fenja Villeumier in einem Gastbeitrag für HubSpot. Hier gibt sie ein paar hilfreiche Tipps zur Ermittlung der besten Kennzahlen.


15.02.2016: Guides für erfolgreiches Content Marketing

Es gibt viele Möglichkeiten, mit Content Marketing erfolgreich zu sein. Da man gar nicht alle von ihnen auf dem Schirm haben kann, haben wir hier ein paar Guides zusammengestellt, die euch Anregungen für eure nächste Kampagne geben können.

Das Publikum fesseln

Jeder möchte das Publikum mit seinen Inhalten fesseln und eine emotionale Reaktion auslösen. Doch das ist meist leichter gesagt als getan – vor allem, wenn dabei auch noch eine Werbebotschaft vermittelt werden soll.

Ein paar grundsätzliche Regeln, wie man dieses Ziel erreichen kann, hat Isla McKetta für Moz zusammengestellt. Anhand von praktischen und lebensnahen Beispielen zeigt sie auf, wie man das Publikum für sich gewinnen kann.

Fehler beheben

Doch nicht immer funktioniert eine Kampagne (beziehungsweise eine Strategie). Und dann kommt es darauf an, die richtigen Hebel umzulegen, um in erfolgreiche Gewässer zurückkehren zu können.

Um dabei zu helfen, hat Neil Patel sechs der häufigsten Content Marketing Problemezusammengetragen – und liefert die Lösungen, um sie zu beheben, gleich mit. Auch sehr lesenswert, wenn alle Kampagnen gerade funktionieren.

Kopieren ist nicht gleich Erfolg

Und einem groben Fehler hat er direkt einen eigenen Beitrag gewidmet. Denn viele Anbieter kopieren eine erfolgreiche Kampagne, haben damit dann selbst jedoch keinen oder nur geringen Erfolg.

Denn oft wird vergessen, dass Erfolg stark von der Branche und der Zielgruppe abhängt. Außerdem ist vieles nur noch halb so spannend, wenn es zum zweiten Mal gemacht wird. In solchen Fällen sollte man Neil’s zahlreiche Ratschläge beherzigen.

Erfolg im B2B

Meist versucht man, mit Content Marketing einen potentiellen Kunden zum Fan einer Marke zu machen. Doch dieser Kunde muss nicht unbedingt eine Privatperson sein – es kann sich auch um ein anderes Unternehmen handeln.

Im B2B Marketing gelten jedoch noch einmal ganz eigene Regeln. Content Marketing ist hier oft ungleich schwerer. Wie man in diesem Umfeld dennoch erfolgreich sein kann, zeigt Carsten Koller in seinem lesenswerten Beitrag bei rankingCHECK.


05.02.2016: Wie die besten Content-Ideen entstehen

Sobald man einen groben Plan hat, ist die Erstellung von Inhalten meist nicht mehr so schwer. Die größte Hürde ist es oft, die zündende Idee zu finden, auf der eine Kampagne aufgebaut werden soll. Hier findet ihr ein paar Tipps, wie das gelingen kann.

Ideen für eine Branche

Auch die beste Idee ist nur so viel Wert, wie ihre Anwendbarkeit. Denn vieles, das in einer Branche gut funktioniert, kann für andere Firmen komplett nutzlos sein. Es ist also von zentraler Wichtigkeit, Strategien mit Augenmaß zu entwickeln.

Und wie man sich im Hinblick auf die eigene Branche positionieren kann, zeigt Inken Kuhlmann bei HubSpot. Sie gibt fünf wertvolle Tipps, mit denen man die richtigen Ideen haben kann.

Customer Jouney Map

Marcia Riefer Johnston empfiehlt zudem beim Content Marketing Institute, sich eine Customer Journey Map anzulegen. Diese könne laut ihrer Erfahrung dabei helfen, die richtige Idee für erfolgreiche Inhalte zu finden.

Denn wenn man sich strategisch in den Nutzer, Konsumenten oder Kunden hineinversetzt, kann man eine Kampagne aus seiner Sicht entwickeln. Diese sollte, wenn man es richtig gemacht hat, dann entsprechend erfolgreich sein.

Viral gehen

Damit ist es jedoch immer noch nicht gesagt, dass die Inhalte auch wirklich weitläufig geteilt werden. Dies kann man zwar nie garantieren – man kann aber schon bei der Ideenfindung gewisse Hebel in Bewegung setzen.

Wie das geht, zeigt eine Ropadmap für teilungswürdige Inhalte, die von Kelsey Libert bei Mozzur Verfügung gestellt wird. Ihr geht es vor allem darum, die richtigen Emotionen hervorzurufen, um die Inhalte viral gehen zu lassen.

Content Recycling

Und wenn man einfach keine frischen Ideen hat, dann kann man sich unter Umständen mit alten Ideen behelfen – denn alt bedeutet ja nicht gleich schlecht. Man kann also alte Inhalte wieder nutzen.

Was es mit diesem Content Recycling, also der Wiederverwertung von altem Content, auf sich hat, zeigt Robert Weller auf seinem Blog. Hier geht es vor allem darum, in “ruhigeren” Zeiten trotzdem spannende Inhalte bieten zu können.

Fazit

Die richtige Idee ist wie eine Initialzündung. Denn von ihr ausgehend kann sich eine Content Marketing Strategie entfalten, von der man selbst kurz zuvor noch nicht einmal zu träumen gewagt hätte.

Es lohnt sich also, verschiedene Taktiken zu Ideenfindung aktiv und abwechselnd zu nutzen, um den eigenen Horizont dauerhaft zu erweitern. Denn man kann nie zu viele Ideen haben.


03.02.2016: So stärkt ihr euren Content

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um Content inhaltlich und optisch aufzuwerten. Hier haben wir ein Paar hilfreiche Ansätze von Experten auf diesem Gebiet zusammengetragen, um euch die Erstellung eurer nächsten Inhalte etwas zu erleichtern.

Die richtige Überschrift

Alles beginnt mit der richtigen Überschrift. Diese muss nicht nur den Inhalt des Artikels kurz und prägnant wiedergeben, sondern auch das Interesse eines Lesers erhaschen, der ansonsten direkt weiterklickt oder -scrollt.

Um dies zu erreichen, helfen oft gewisse Buzzwords. 25 solcher Wörter, auf die Leser bei Überschriften anspringen, hat Björn Tantau in seinem Blog zusammengetragen. Da es solche Listen oft für englischen Content gibt, ist dieses deutsche Pendant mehr als hilfreich.

Passenden Content erstellen

Wie oft ist es schon passiert, dass jemand tollen Content erstellt hat – aber niemand es mitbekommen hat. Das kann daran liegen, dass der Ersteller keine Reichweite (erzeugt) hat, aber oft liegen die Gründe tiefer.

Denn die besten Inhalte können nicht funktionieren, wenn sie an der Zielgruppe vorbei erstellt wurde. Genauso wichtig wie der Inhalt selbst ist also, dass der Inhalt auch ins Schwarze trifft. Wie das gelingen kann, zeigt Michele Linn bei Content Marketing Institute.

Die Conversion Rate

In den meisten Fällen soll Content nicht nur unterhalten. Oft soll er den Leser / Zuschauer / Zuhörer auch dazu bringen, eine bestimmte Handlung (Bestellen eines Newsletters, Kaufen eines Produkts, Liken einer Seite) durchzuführen.

Wie man die Performance von Inhalten – und damit die Conversion Rate – erhöhen kann, ist eines der zentralen Themen der SEO-Welt. Und bei HubSpot gibt Carsten Lange fünf Tipps, wie das zu erreichen ist.

Keine Zeit vergeuden

Die Erstellung von guten Inhalten ist teuer. Umso wichtiger, dabei keine Zeit zu vergeuden. Um sich beim Content Marketing immer auf das Wesentliche zu konzentrieren, können auch Tools eine große Hilfe sein.

12 solcher Tools, mit denen man seine Produktivität sichtbar steigern kann, stellt Anna Francis beim Search Engine Journal vor. Hier sollten alle, die Inhalte erstellen müssen, einen Blick riskieren.

Fazit

Wer sich die Zeit nimmt, um Content zu erstellen, sollte nichts dem Zufall überlassen. Von der Überschrift über die Zielgruppe bis hin zur Analyse müssen viele Rädchen ineinander greifen, damit man am Ende von einer gelungenen Kampagne sprechen kann.

Doch es lohnt sich, denn Content Marketing bietet einfach zu viele Möglichkeiten im Hinblick auf Conversionen, Werbeeffekt und Branding. Wenn man es also richtig angeht, sind die Investitionen in diese Werbeform immer gut angelegt.


08.01.2016: Google und Duplicate Content

Duplicate Content (DC), also doppelte Inhalte, sind bei Google nicht gern gesehen und können zu Abstrafungen führen. Daher haben Webmaster und SEOs oft Angst davor, Inhalte mehr als einmal zu verwenden.

Dank John Mueller wissen wir allerdings, dass es Situationen gibt, in denen das mehr als ok ist. Heute gibt er zwei weitere Beispiele, bei denen man sich keine Gedanken um DC zu machen braucht.

DC durch Twitter

Twitter plant unter Umständen, das Zeichenlimit pro Beitrag von 140 auf 10.000 anzuheben. Wenn dies geschieht, dann können auf einmal auch lange Texte auf dieser Plattform veröffentlicht werden.

Grade Publisher stehen dann aber vor dem Dilemma, dass sie somit oft Duplicate Content produzieren würden – denn viele Artikel und Beiträge würden für Twitter sicher eins zu eins übernommen werden.

In diesem Zusammenhang beruhigt jedoch John Mueller schon jetzt die Gemüter. Da Google mittlerweile sehr gut einschätzen kann, an welchen Stellen DC sinnvoll ist, sollte es hierbei keine Probleme geben.

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DC beim Zusammenlegen von Seiten

Wenn man mehrere Seiten hat und diese zusammenlegen möchte, dann ist bei vielen Arbeitsschriten erhöhte Vorsicht geboten. Denn schnell kann etwas schief gehen – und dann sind die mühsam aufgebauten Signale wertlos oder verschwunden.

Ein spezielles Problem ist dabei die Erstellung von Duplicate Content. Denn grade dann, wenn es sich um eine Zusammenlegung von verschiedenen Produktseiten handelt, kann so etwas schnell und versehentlich passieren.

Laut John Mueller sollte man sich darüber jedoch keine Gedanken machen. Denn Google weiß, dass dies ein Prozess ist und wird den Verantwortlichen entsprechend Zeit geben, damit sich die neue Seite richtig einpendeln kann.

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01.12.2015: Otto Group Live Tracking

Der Cyber Monday ist bekanntlich einer der spannendsten und umsatzstärksten Tage im E-Commerce. Sicher haben auch viele von euch den ein oder anderen Euro ausgegeben, weil sie sich ein bestimmtes Schnäppchen nicht entgehen lassen konnten.

Auch die Otto Group hat sich den Tag zu Nutze gemacht. Nicht nur in verkaufstechnischer Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf das Marketing und Tracking. Denn sie teilen Live, was ihre Kunden suchen, finden und kaufen.

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Keywords, Trends und Umsätze

In einer Live-Map werden verschiedene Kennzahlen öffentlich gemacht. Besonders interessant ist dabei die Verteilung der manuell eingegeben Suchbegriffe. Damit lässt sich ein spannendes Bild der aktuell wichtigen Keywords erstellen.

Doch auch die aktuell beliebtesten Produkte sowie die Orte, an denen etwas in den Warenkorb getan wurde, regen zum Nachdenken an und lassen das Herz eines jeden Analysten höher schlagen.

Es lohnt sich also, den Blog der Otto Group zu besuchen und das Video einmal genauer in Augenschein zu nehmen. Alle Angaben beziehen sich auf die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz – also den deutschsprachigen Raum.


17.11.2015: Erfolgsstrategien im Content Marketing

Viele Wege führen nach Rom – und viele Wege führen zu Erfolg im Content Marketing. Wir zeigen euch hier ein paar Beispiele. Doch egal, wie man es versucht, eines haben all diese Wege gemeinsam.

Unique Content

Wer Content erstellt, sollte Unique Content erstellen. Denn sonst bringt es weder dem Konsumenten etwas (der die Inhalte schon kennt) noch dem Ersteller, der mit den mühsam erstellten Inhalten keinen Erfolg hat.

Eine tiefgreifende Strategie, um mit den eigenen Inhalten aufzufallen, hat Alexa für El Instante zusammengestellt. Hier findet sicher jeder Content Marketer etwas, dass seinem Bekanntheitsgrad weiterhelfen kann.

Ideen übernehmen

Doch was tun, wenn einem keine guten Themen einfallen? Wenn man denkt, dass alles schon gesagt wurde. Dann sollte man vielleicht schauen, was schon gesagt wurde – und es besser sagen.

Bei HubSpot zeigt Hanna Oeljeschlaeger, wie man sich ganz legal von der Konkurrenz inspirieren lassen kann. So kann man Ideen und vielleicht sogar vereinzelte Inhalte übernehmen und für die eigene Kampagne aufbessern. Aber immer vorsichtig sein!

B2B statt B2C

Meist ist es so, dass Content Marketing eingesetzt wird, um Kunden und Fans zu gewinnen. Doch auch für das Business to Business Marketing gibt es viele Wege, um Inhalte erfolgsversprechend einzusetzen.

Wie man auf diesem Wege qualitativ hochwertige Leads erreichen kann, zeigen Silja und Lydia bei Seokratie. Dafür gehen sie auf verschiedene Kampagnen-Arten wie Whitepaper und Seminare und auch das Inbound Marketing ein.

Content nicht ohne SEO

Und da wir hier ja beim SEO Portal sind, wollen wir noch einmal darauf hinweisen. Man sollte Content Marketing nicht in Isolation betreiben, sondern es mit technischen Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung kombinieren.

Das sagt auch Neil Patel in seinem Beitrag bei Quicksprout. Denn beide gehören sowieso bis zu einem gewissen Grad zusammen – und man möchte doch sichergehen, dass die schönen neuen Inhalte auch von Suchmaschinen gefunden und verstanden werden können.

Fazit

Auch wenn die Ansätze oft unterschiedlich sind, gibt es doch viele Dinge, die für alle aktiven Content Marketer wichtig sind. Auch hier gilt also: Über den eigenen Tellerrand schauen und sich von anderen inspirieren lassen kann das eigene Arbeiten deutlich voranbringen.


16.11.2015: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Content Marketing

Marketing mit einzigartigen Inhalten ist zwar vor allem in der letzten zeit in aller Munde – aber eine neue Idee ist es keinesfalls. Wir zeigen, wo das Content Marketing herkommt, wo es steht, und wo es vielleicht hingeht.

Die Geschichte

In einer tollen Grafik hat Till Steinbrenner dargestellt, wie das Content Marketing seinen Anfang nahm – nämlich bereits 1841 mit Rezepten auf den Backpulverpackungen von Dr. Oetker.

Heute ist es bereits so, dass ein Großteil der Marketingverantwortlichen Content Marketing als die Zukunft ansieht. Dies wird auch durch das Internet, in dem jeder vergleichsweise einfach Inhalte erstellen und verteilen kann, noch begünstigt.

geschichte

Was sind gute Inhalte?

Zu allen Zeiten war jedoch eine Sache immer gleich: Um gute Inhalte erstellen zu können, muss man wissen, was gute Inhalte überhaupt sind. Hier kann man sich zwar oft auf das eigene Gefühl verlassen, aber doch nicht immer.

In solchen Fällen kann eine technische Analyse helfen, wie sie René bei eisy.eu vorgenommen hat. Er hat dazu alle Bestandteile eines Beitrages, von den Überschriften über die Formatierungen bis hin zu den Bildern, einzeln auseinander genommen – mit interessanten Ergebnissen.

Content ist nicht Linkbuilding

Der Zweck von Content Maßnahmen kann vielfältig sein. Vielleicht will man seine Kunden unterhalten, vielleicht neue hinzugewinnen, vielleicht ein neues Produkt bekannt machen oder gar eine neue Firma promoten.

Doch was Content Marketing nicht sein sollte, ist eine Taktik zum Linkaufbau – so argumentiert zumindest Carsten Koller bei rankingCHECK. Natürlich soll und wird eine gute Content Kampagne auch zu starken Links führen – dies sollte aber nicht das alleinige Ziel des Ganzen sein.

Content ist langfristig angelegt

Marketer, die keinen langen Atem haben, sollten sich daher eher nicht in die Gefilde des Content Marketing begeben. Denn man wird nicht von Heute auf Morgen erfolgreich sein und muss viel Zeit und Nerven in seine Kampagnen investieren.

Diese Erfahrung hat auch Guiseppe Fratoni machen müssen. In seinem Beitrag für growbeschreibt er, wie seine sorgsam geplante Kampagne gescheitert ist, da er sich nicht langfristig motivieren konnte. Ein toller Beitrag für alle, die sich in einer ähnlichen Lage befinden.

Tante Emma Konzept für Content

Neben diesen Zustandsbeschreibungen ist auch ein kleiner Ausblick in die (mögliche) Zukunft des Content Marketing sinnvoll. Einen sehr interessanten gibt Robert Weller bei toushenne. 

Er schlägt vor, das Konzept der Tante Emma Läden auf das Content Marketing zu übertragen. Durch die richtige Sortierung könnten so die passenden Inhalte zu richtigen Zeit genau den richtigen Konsumenten angeboten werden. Ein interessanter Ansatz!

Fazit

Content Marketing gibt es seit mehr als 100 Jahren – aber sowohl die Bezeichnung als auch die Inhalte ändern sich stetig. Gleichbleibend ist nur eins: Content soll dazu führen, eine Marke bei den Endkunden bekannt zu machen. Dieses Ziel wird sich auch in Zukunft nicht ändern.


13.11.2015: Content effizienter erstellen

Bei der Erstellung von Inhalten ist wichtig, effizient zu arbeiten und sich nicht zu verzetteln. Verschiedene Tricks und Kniffe können dabei helfen.

Was ist zu beachten?

Bei rankingCHECK hat Jan Cerny zahlreiche Punkte zusammengetragen, die man vor der Erstellung von Inhalten beachten muss. Diese hat er nach Content Arten gruppiert dargestellt.

Denn um die richtigen Inhalte zu erstellen, sollte man sich schon vorher darüber im Klaren sein, was man braucht. Hierzu kann es helfen, Strategieplanungen mit Hilfe von entsprechenden Checklisten durchzuführen, um auch ja nichts zu vergessen.

Das Briefing

Denn ansonsten kann es unter Umständen passieren, dass man nicht weiß, was man erstellen soll, für wen man es erstellen soll und wie man es erstellen soll. In solchen Fällen muss man raten – und dies mündet selten in guten Ergebnissen.

Daher führt uns Petra Wilde ebenfalls bei rankingCHECK die Wichtigkeit eines gehaltvollen und ausführlichen Briefings vor Augen. Denn nur dann kann man wissen, was gewünscht ist und entsprechend hochwertige Arbeit abliefern.

Content Kalender

Doch auch wenn all diese Voraussetzungen stimmen, muss man sich immer noch selbst organisieren. Hier helfen oft Kalendertools, die jedoch nicht immer dafür sorgen, dass man auch wirklich den Überblick behält.

Wie man einen Content Kalender mit Hilfe von künstlerischen und wissenschaftlichen Methoden so organisiert, dass er eine wirkliche Hilfe darstellt, zeigt daher Quinn Whissen bei Content Marketing Institute.

Ablenkung verhindern

Allerdings folgt nach der Planung und der Selbstorganisation die Erstellung der Inhalte. Hier lauern einige Fallstricke, vor allem in Form von Ablenkungen, die den Ersteller aus den Rhythmus bringen.

Sechs hilfreiche Ideen, mit denen man es verhindern kann, abgelenkt zu werden, teilt Neil Patel bei Quickprout. Mit seinen Vorschlägen sollte es gelingen, sich ganz auf die Content Marketing Aufgaben vor einem zu konzentrieren.

Fazit

Von der ersten Planung bis zur fertigen Erstellung der Inhalte gibt es viele Möglichkeiten, falsch abzubiegen. Doch wenn man es schafft, jede Phase durch exakte Organisation zu managen, dann steht der eigenen Effizienz nichts mehr im Wege.


11.11.2015: Content Marketing Guides

Es gibt zahllose Wege, um mit eigenen Inhalten aufzufallen. Wie ein paar ausgesuchte Strategien richtig funktionieren, zeigen diese Guides.

Content Curation

Mit Content Curation wird das Sammeln und veröffentlichen fremder Inhalte bezeichnet. Ein Beispiel, wie so etwas umgesetzt werden kann, sind die beliebten regelmäßigen Wochenrückblicke und Wochenreports.

Was man mit dieser Taktik sonst noch anstellen kann, und wie man es richtig macht, zeigt Eva Wagner bei Onpage.org. Sie beschreibt die Best Practices und warnt vor möglichen Fallstricken.

Texte für bessere Konversionen

Texte sollen nicht nur für Rankings und Traffic sorgen, sondern im Bestfall auch die Conversion vom Nutzer zum Kunden untermauern. Dies ist zweifelsfrei die Königsdisziplin des Schreibens.

Zu diesem Zweck teilt Eric Kubitz bei Onpage.org drei Strategien, mit denen diese Mammutaufgabe gelingen kann. Er will unter anderem dem Nutzer Vertrauen geben und durch hypnotische Sprachmuster verkaufen. Ausprobieren lohnt sich.

Die Stimme der Marke

Wenn man eine überzeugende Marke aufbauen will, dann ist das Ziel nicht nur der Verkauf, sondern auch das Branding. Hierzu ist es unumgänglich, dass Content einer Firma auf lange Sicht immer direkt erkennbar ist.

Hierzu macht es Sinn, die Stimme der eigenen Marke zu definieren – beispielsweise als lustig, ernst oder motivierend. Daraufhin muss die Erstellung der Inhalte entsprechend angepasst werden, damit diese immer der Marke zugeordnet werden können. Wie das gelingen kann, erklärt Erika Heald bei Content Marketing Institute.

Die Hintergrundgeschichte

Helfen kann in diesem Zusammenhang auch eine glaubwürdige und spannende Hintergrundgeschichte. Diese kann aufzeigen, wo die Firma herkommt – und warum sie so ist, wie sie ist.

Eine solche Geschichte kann eine unschlagbare Waffe im Content Marketing sein. Wie man diese aufbaut und erstellt wird im lesenswerten Guide von Megan Hannay auf Content Marketing Institute aufgezeigt.

Fazit

Es gibt viele Wege, um im Content Marketing erfolgreich zu sein. Wichtig ist immer, das zu machen, was zur eigenen Firma und zu den eigenen Kunden passt. Denn nichts ist schlimmer als Inhalte, die nicht authentisch rüberkommen. Man muss sich also nicht nur überlegen, was man machen KANN, sondern auch, was man machen SOLLTE.


16.10.2015: SEO ist mehr als Content

Zwar ist die Erstellung von einzigartigen Inhalten für den großen SEO-Erfolg unerlässlich, doch es ist bei Weitem nicht alles. Dieser Meinung ist auch Graham Charlton, der diesem Thema einen Artikel bei Search Engine Watch widmet.

Er plädiert dafür, die grundsätzlichen SEO-Maßnahmen – vor allem im Hinblick auf die Seitenarchitektur – nicht zu vernachlässigen. Denn diese sorgen dafür, dass die Inhalte vernünftig angezeigt werden. Dieses Thema diskutiert er unter Zuhilfenahme einiger Zitate von Szenegrößen.


14.10.2015: Ansätze im Reputationsmanagement

Das Wichtigste für jedes Unternehmen ist es, eine gute Reputation zu besitzen – also weitläufig als seriös und fehlerfrei angesehen zu werden. Doch was kann man tun, wenn die weiße Weste Flecken erhält?

Bessere Bewertungen

red starsEs ist nicht zu vermeiden, dass jedes Unternehmen einmal eine schlechte Kundenbewertung erhält. Die Gründe können vielfältig sein – vielleicht kann die Firma auch gar nichts dafür – aber in jedem Fall ist dies kein Grund, in Panik zu verfallen.

 

Denn die Hauptsache ist, dass die überwältigende Mehrheit der Bewertungen positiv (und glaubhaft!) ist. Wie man es schafft, dass zufriedene Kunden ihre Meinung hinterlassen, zeigt Neil Patel bei Quicksprout. Wichtig ist ihm dabei, dass man nur ehrliches Feedback erhält. Denn nichts ist schlimmer, als auf diesem Gebiet beim schummeln erwischt zu werden – beispielsweise durch gekaufte Reviews.

Content wird problematisch

Eine weitere mögliche Schadensquelle ist zugleich auch die größte Waffe: Content Marketing. Zwar kann eine gute Content Kampagne für eine gute Reputation sorgen – die falsche Kampagne zum falschen Zeitpunkt kann jedoch auch ins Gegenteil umschlagen.

Entsprechend gibt Julia McCoy bei Search Engine Journal 10 Beispiele für Kampagnen, die total falsch gelaufen sind. Nicht alle haben direkt eine schlechte Reputation zur Folge, sind aber doch im besten Falle aufgrund der verschwendeten Ressourcen ärgerlich oder gar peinlich.

Google AutoSuggest

Screenshot_autocompleteEin Tool, das oft über das Wohl und Wehe einer Firma entscheiden kann, ist Google AutoSuggest. Tippt man den eigenen Firmannamen ein, sollten vorgeschlagene Begriffe wie “Betrug” oder “inkompetent” besser nicht auftauchen. Aber was, wenn doch?

Mit dieser Frage befasst sich Jean Dion bei Search Engine Journal. Aufbauend auf dem letzten Punkt kann selbstverständlich eine gute Content Kampagne helfen, mit etwas positivem in Verbindung gebracht zu werden. Doch die drei genannten Tipps gehen darüber hinaus und bieten einige Einblicke in die Funktionsweisen von AutoComplete.

Fazit

Es gibt seriöse Mittel und Wege, um das Bild vom eigenen Unternehmen Online wie Offline in die richtigen Bahnen zu lenken. Doch gerade in der heutigen Zeit sollte man es sich manchmal zwei mal überlegen, bevor man etwas postet oder eine Maßnahme in Auftrag gibt. Das ist oft das beste Reputationsmanagement.


12.10.2015: Inhalte für die Zielgruppe

Es ist eine Sache, gute Inhalte zu erstellen. Ein ganz neues Thema ist es jedoch, diese Inhalte auch zur richtigen Zielgruppe zu bringen.

Entsprechend muss man vor der Erstellung wissen, wen man ansprechen und erreichen möchte. Denn ansonsten war die Erstellung möglicherweise umsonst.

Die richtigen Rahmenbedingungen

Wie Michele Linn bei Content Marketing Institute darstellt, muss man also folgende Punkte abhaken. Man muss der richtigen Person die richtigen Inhalte am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, im richtigen Format, in der richtigen Sprache und auf dem richtigenEndgerät liefern – nur dann hat man alles wichtige bedacht.

Das Ganze zeigt die Autorin anhand einer Best Practice Fallstudie, von der sich Content Marketer einiges abschauen können. Oft ist es für den Kundenkontakt hierbei am besten, den Nutzer (also den potentiellen Kunden) in den Mittelpunkt zu stellen. Denn so kann man am besten erreichen, dass er sich mit der Kampagne – und dem dahinter stehenden Unternehmen – identifiziert.

B2B und B2C

In diesem Zusammenhang ist es von zentraler Bedeutung, zwischen zwei Gruppen zu Unterscheiden: Geschäftskunden und Privatkunden. Worauf man hier achten muss, zeigt Eric Siu bei HubSpot US.

Je nachdem, wen man erreichen möchte, muss sich also die Ansprache angleichen. Somit ändert sich nicht nur die Intention des Contens, auch die Aussage, die Kanäle und das Format müssen entsprechend angepasst werden.

Fazit

Wer sich immer zunächst Gedanken darüber macht, wen man wie ansprechen möchte, hat bei der Contenterstellung gewaltige Vorteile. Denn nichts ist schlimmer, als Inhalte mühsam zu erstellen, die dann aber niemand wahrnimmt – weil man sich nicht über die Bedürfnisse der Zielgruppe informiert hat.


09.10.2015: John Mueller’s Diplicate Content Tipps

John Mueller hat sich in einem Hangout in dieser Woche ausschließlich dem Thema Duplicate Content (DC) gewidmet. Hierzu hat er eine allumfassende Präsentation gehalten, die wir im Folgenden für euch zusammenfassen.

Grundlagen

Wenig überraschend deckte er kenntnisreich alle Grundlagen aus dem Bereich Duplicate Content ab. Wichtig ist hier, dass fast alle Webseiten Duplicate Content in irgendeiner Form aufweisen – nicht immer ist dies jedoch ein Problem. Die geläufigsten Quellen hierfür stellt folgende Folie dar:

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Was jedoch nicht als DC zählt sind Übersetzungen, Seiten mit identischen Titles und Descriptions, Inhalte in Apps sowie lokale Inhalte (letztere sind jedoch ambivalent). Auch für Affiliates gelten besondere Regeln – diese sollten wenn möglich immer zusätzliche Inhalte hinzufügen, um einen wirklichen eigenen Nutzen zu bieten.

Kein Penalty, aber Probleme

Es wird immer wieder gefragt, ob Duplicate Content zu einem Penalty führt. Dies ist nicht der Fall! Die entsprechenden Seiten werden erkannt und Google zeigt einfach nur eine von ihnen in den SERPs an. Wie der Googlebot hier vorgeht, erklärt Gary Illyes an anderer Stelle.

Es ist jedoch problematisch, wenn Google eine der Versionen aussucht – und dann die Variante anzeigt, die vom Webmaster vielleicht gar nicht gewollt ist. Hier müssen dann Aufräumarbeiten stattfinden oder die entsprechenden Wünsche Google kundgetan werden.

Ein Problem mit mit Duplicate Content ist außerdem, dass Google viele Seiten sinnlos crawlt – vielleicht werden dadurch die falschen Teile einer Seite angesehen und neue Inhalte brauchen länger, bis sie im Index landen. Auch kann dies eine Webseite überlasten.

Zu Penalties kann es jedoch führen, wenn man Content übernimmt (Scraper Sites) oder Doorway Sites einsetzt. Dies resultiert jedoch nur in Manual Actions, weil es sich um Spam handelt – nicht wegen den doppelten Inhalten.

Wie findet man DC?

Um Duplicate Content auf der eigene Seite zu finden, empfiehlt John drei Lösungsansätze. Zum einen solle man testen, ob die richtige URL für Inhalte in den SERPs gezeigt wird. Ist dies nicht der Fall, so kann man von einem DC Problem ausgehen.

Außerdem ist es möglich, via Search Console Doppelungen in den Titles und Descriptions zu finden. Zudem wird die eigene Seite vielleicht viel mehr gecrawlt, als man erwarten sollte. Beide Szenarien können auf DC hinweisen.

Was man vermeiden sollte

Wenn man DC gefunden hat, gibt es einige Maßnahmen, von denen man absehen sollte. So bringt es nichts, das URL Removal Tool zu benutzen – dieses wirkt nur vorübergehend. Auch sollte man die Artikel nicht künstlich umschreiben, da dies zu spammigen Inhalten führen würde.

Die Nutzung von robots.txt ist auch nicht sinnvoll. Denn wenn man die Inhalte auf diesem Wege blockt, kann Google nicht mehr sehen, worum es sich handelt und kann damit nichts mehr anfangen.

Was man tun kann

John rät dazu, immer gleichbleibend zu arbeiten – also immer dieselbe URL für die entsprechenden Inhalte zu nutzen. Dies gilt für die Sitemap ebenso wie für die Canonicals. Auch sollten verschiedene Varianten von URLs möglichst ausgeschlossen werden.

Wenn möglich, sollte man immer Hreflang und Geotargeting (bei länder- und sprachspezifischen Zielgruppen) sowie Canonical Tags und 301 Weiterleitungen nutzen, um auf die richtige Version zu verweisen. Zudem kann in Search Console die Preferred URL angegeben werden.


09.10.2015: Das Vertrauen in die eigene Seite erhöhen

Zahllose Unternehmen möchten Online Leads oder gar Kunden generieren. Zu diesem Zweck ist es unerlässlich, dass die eigene Firmenwebseite Vertrauen ausstrahlt und eine sichere Surferfahrung bietet.

Sicherheit geht vor

Asher Elran zeigt bei Kissmetrics einige praktische Tipps, mit denen Webmaster ihre Seite rundum sicher machen können. Hierfür stellt er einen 11-Punkte Plan auf, mit dessen Hilfe man die gängigsten Sicherheitsrisiken ausschließen kann.

Dieser beginnt mit der Implementierung von HTTPS und beinhaltet Vorschläge wie eine klare Rollenverteilung und strikte Ahndung von Verstößen. Zudem rät er eindringlich, die eigene Seite immer wieder zu überprüfen, um es Hackern und anderen Angreifern so schwer wie möglich zu machen.

Dieser Guide ist von eminenter Wichtigkeit, da Menschen verständlicherweise nur bei Seiten einkaufen – beziehungsweise mit Firmen zusammenarbeiten – werden, denen sie vertrauen. Und dieses Vertrauen wird in erster Linie durch die Sicherheit der Seite und durch professionelle Richtlinien zur Datensicherheit geschaffen.

Vertrauen durch Bilder

Ist die grundlegende Sicherheit in der Seitenarchitektur gewährleistet, so können auch weitere vertrauensbildende Maßnahmen angegangen werden. Eine wichtige Idee hierzu diskutiert Justin Rondeau bei Digital Marketer: Vernünftige Bilder, die Vertrauen erwecken.

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Er rät daher davon ab, bei Firmenpräsentationen auf Stockphotos zurückzugreifen. Eher sollte etwas Geld in freundliche Bilder des echten Teams investiert werden. Zudem diskutiert er weitere Dos und Don’ts im Hinblick auf die Nutzung von Bildern. Ein äußerst lesenswerter Artikel mit vielen statistisch untermauerten Einblicken.

Marke in den Mittelpunkt

Laut Jonathan John von Marketo ist es darüber hinaus hilfreich, die eigene Marke in den Mittelpunkt einer Webseite zu stellen. Dies gilt vor allem bei Content Marketing Kampagnen, bei denen es dem Betrachter immer möglich sein sollte, sie ohne Umschweife einem Unternehmen zuzuordnen.

Hierfür schlägt er mehrere Schritte vor, um das Corporate Design über alle Grenzen hinweg erkennbar zu machen. Dies kann insofern helfen, als dass Kunden einer Kampagne, die sie mit einer ihnen bekannten Marke in Verbindung bringen, eher vertrauen schenken als einer Kampagne einer unbekannten Firma. Entsprechend werden sie der Marke durch Empfehlungsmarketing und treue Gefolgschaft weiterhelfen.

Fazit

Wenn Nutzer einer Marke vertrauen, schafft dies ungeahnte geschäftliche Vorteile – weit über die Grenzen des Marketings hinaus. Daher sollte es jeder Firma ein zentrales Anliegen sein, sich im Internet entsprechend vertrauenswürdig zu präsentieren. Dies ist meist unter Beachtung einiger grundlegender Leitlinien problemlos möglich.


08.10.2015: Schlechte Inhalte: Nicht löschen – sondern verbessern

Bei Twitter wurde Google’s Gary Illyes in eine Diskussion über schlechte Inhalte verwickelt. Mehrere SEOs wollten gerne wissen, wie sie mit solchen Inhalten zu verfahren haben – beziehungsweise auf welchem Wege sie diese löschen sollen.

Gary vertritt im Namen von Google jedoch die Auffassung, dass auch schlechte Inhalte nicht entfernt werden sollten – selbst dann nicht, wenn sie für eine Panda-Abstrafung gesorgt haben.

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Thin Content zu Thick Content

Vielmehr rät er den Fragestellern, ihre schlechten Inhalte aufzubessern. Dies kann nur geschehen, indem die entsprechenden Seiten durch viele qualitative Inhalte aufgewertet werden.

Alternativ sollte, wenn eine Seite eher schwach ist, zumindest der Rest der Webseite starken Content bieten. Hier sollte man anstreben, die Nutzer mit einer großen Zahl an guten Inhalten zu überwältigen – das Negative fällt dann kaum noch ins Gewicht.

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Welche Inhalte müssen verbessert werden?

Oft sind sich Webmaster nicht sicher, welche Inhalte verbessert werden müssen. Dies ist in vielen Fällen auf eine Art Betriebsblindheit zurückzuführen. Doch auch hier weiß Gary Illyes Rat: Man solle mit Analytics herausfinden, welche Seiten die Nutzer nicht mögen, da sie ihre Suchintentionen nicht befriedigen. Diese sollten dann überarbeitet werden.

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Wenn gar nichts mehr hilft…

Es gibt jedoch auch Seiten, bei denen auch keine Kosmetik mehr hilft. In solchen Fällen empfiehlt Google, zuzüglich zu anderen Maßnahmen diese immer auch auf Noindex zu setzen und die Sitemap entsprechend anzupassen. So ist man als Webmaster immer auf der sicheren Seite.

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Innerhalb von ein paar Stunden hat Gary Illyes also ein schnelles Twitter-Tutorial zu schlechten Inhalten gegeben. Wenn sich in dem Gespräch weitere interessante Punkte ergeben, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.


07.10.2015: 90 Content Marketing Tools

Silja und Lydia von Seokratie haben sich zahlreiche Content Marketing Tools einmal genauer angeschaut. Auf dieser Grundlage haben sie eine Übersicht über die 90 (!) besten Tools zusammengestellt.

Es ist aus allen Kategorien des Content Marketing etwas hilfreiches dabei – von der Analyse über die Erstellung bis hin zum Seeding. Es lohnt sich also, sich das Seokratie-Ranking einmal genauer anzuschauen.

Und wem 90 Tools noch immer nicht genug sind, der kann dazu noch Inken Kuhlmanns Top 5 der Social Media Timing Tools hinzufügen. Dann sollte man für eine große Content-Offensive gerüstet sein.


06.10.2015: Scraper ranken besser als das Original

Es ist der Alptraum eines jeden Seitenbetreibers. Man hat eine Webseite mit vielen einzigartigen Inhalten, die in mühsamer Arbeit erstellt wurden, und dann werden diese von einer anderen Seite kopiert. Doch damit nicht genug – die Scraper-Seite rankt am Ende sogar besser als die eigene Seite.

Scraper rankt besser – und das Original ist schuld

Die Frage, die sich in solchen Momenten immer stellt, ist: Wie kann das passieren? Warum sollte Google eine Seite, die offensichtlich keine eigenen Inhalte bietet, besser anzeigen als das Original?

Laut Gary Illyes liegt es daran, dass das Original seine eigenen Schwächen hat – beispielsweise eine algorithmische Strafe oder ähnliche Qualitätsprobleme. In solchen Fällen kann es passieren, dass die Kopie am Original vorbeizieht.

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Nicht immer fair, oder?

Es macht Sinn, dass Seiten, die algorithmisch oder manuell abgestraft wurden, nicht mehr gut (oder gar nicht mehr) ranken. Doch es ist mehr als fragwürdig, dass die Scraper-Seiten mit denselben Inhalten dann trotzdem prominent angezeigt werden.

Dies ist vor allem komisch, da Google laut Gary Illyes sehr gut darin ist, die Originalquelle von Inhalten zu erkennen – und damit auch weiß, wer nur kopiert. Hier wäre es angebracht, den Scraper-Seiten von vornherein keine Chance in den SERPs zu geben. Dadurch würden zwar Seiten, die Qualitätsprobleme haben, nicht besser ranken – aber wenigstens würden keine Kopisten mit geklauten Inhalten vor ihnen stehen.


01.10.2015: Content-Marketing-Allerlei

Zum Thema Content Marketing gibt es zahllose Stimmen. Sie alle sind sich einig, dass gute Inhalte wichtig sind – darüber hinaus gibt es jedoch sehr unterschiedliche Ansätze. Beispielsweise, was die Strategien zur Erstellung und Verbreitung angeht.

Tools zum Verfassen von Texten

Oft weiß man, worüber man schreiben will – aber der Text geht schwer von der Hand. Hier kann es zielführend sein, sich die Arbeit durch den Einsatz von Tools zu erleichtern. Einige Beispiele für entsprechende Möglichkeiten zeigt Inken Kuhlmann bei HubSpot auf.

Die von ihr vorgeschlagenen Tools helfen beispielsweise dabei, die Lesbarkeit, Grammatik und Rechtschreibung von Texten zu überprüfen. Auch helfen sie dabei, durch kleine Tricks die Produktivität zu erhöhen und sollten definitiv einmal angetestet werden – denn die nächste Schreibblockade kommt bestimmt.

Quiz zur Leadgenerierung

Wenn man dann gute Inhalte erstellt hat, ist die Frage, wie man die Aufmerksamkeit der Zielgruppe erregt. Gerade via Social Media gelingt dies oft, indem man den Content mit zusätzlichen Dingen interessanter gestaltet.

In diesem Zusammenhang schlägt JP Misenas bei grow vor, auf thematisch passende Umfragen beziehungsweise Quizfragen zu setzen. Damit kann man erreichen, dass Nutzer sich interaktiv mit den Inhalten auseinandersetzen. Entsprechend könnten diese nicht nur zu Kunden werden, sondern werden die Inhalte auch gerne weiter teilen.

Business to Businness

Eine solche Strategie ist jedoch fast ausschließlich im B2C Marketing zu gebrauchen. Es ist zweifelhaft, ob Geschäftskunden sich mit einem Quiz dazu bringen lassen, sich mit einer Marke zu beschäftigen.

Für solche Fälle müssen also andere Wege gegangen werden. Wie dies erfolgreich geschehen kann, zeigt Joe Pulizzi bei Content Marketing Institute auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. Sein Artikel gewinnt zudem durch den Einsatz einiger ansehnlicher Grafiken.

Bedeutungsvolle Inhalte

Sämtliche Tools und Strategien bringen jedoch nur wenig, wenn die Inhalte selbst nicht stimmen. Hierzu gibt Ronell Smith bei MOZ zu bedenken, dass es im Internet unzählige Inhalte gibt – doch nur die Wenigsten sind es wert, wirklich in der organischen Suche erfolgreich zu sein.

Er stellt daher fest, dass Inhalte einen Sinn und Zweck erfüllen müssen – ihre Bedeutung spielt eine zentrale Rolle. Dies gilt sowohl für die Aussage, als auch für das, was die Nutzer aus den Inhalten für ihr eigenes Leben ziehen können. Wer es also schafft, hochwertige und bedeutungsvolle Inhalte zu erstellen, wird über kurz oder lang erfolgreich sein.

Fazit

Man kann es nicht oft genug sagen: Inhalte zu erstellen, nur um Inhalte zu haben, wird auf Dauer nicht funktionieren. Alle Inhalte sollten einen wirklichen Mehrwert bieten – dann ist es auch ein Leichtes, sie mit den genannten Strategien zu einem viralen Hit werden zu lassen. Tools können zunächst dabei helfen, solche Inhalte zu erstellen.


30.09.2015: Content: Unbezahlbar oder ersetzlich?

Es gibt Inhalte, die sind so gut, dass man sie kaum mit Gold aufwiegen kann. Auf der anderen Seite gibt es andere Inhalte, die man vielleicht besser durch alternative Kampagnen ersetzen sollte.

Million Dollar Content

Für MOZ haben sich Russ Jones, Garret French und Mark Traphagen einige der besten Inhalte des Internets angesehen. Sie haben sich gefragt, was diese Inhalte ausmacht, wie sie für Links sorgen und wie sie in den sozialen Medien performen.

Diese Million Dollar Inhalte weisen in allen drei Bereichen interessante Ergebnisse auf. Wichtig ist also, sich mit den eigenen Inhalten auf irgendeine Weise von der Konkurrenz abzuheben.

Content oder Native Advertising?

Oft reicht guter Content jedoch nicht aus. Dann kann es sinnvoll sein, auf Dinge wie Native Advertising (also Inhalte in bezahltem Umfeld) zurück zu greifen, um die Zielgruppe zu erreichen.

Was die Unterschiede zwischen beiden Arten sind, und was wann besser ist, diskutiert Tina Bauer bei Onlinemarketing.de. Spannende Einblicke in ein Feld, dass auf lange Sicht immer wichtiger werden könnte.

Fazit

Nicht jeder kann immer nur Million Dollar Content erstellen. Es gibt Zeitmangel, eingeschränkte Ressourcen und außerdem Themen, die sich einfach nicht dafür eignen. Entsprechend kann es auch zielführend sein, bezahlte Kampagnen zusätzlich zu oder anstelle von Content-Kampagnen laufen zu lassen. Man muss sich jedoch immer gut überlegen, ob sich solche Investitionen wirklich lohnen.


24.09.2015: Evergreen Content

Al Gomez diskutiert bei Content Marketing Institute 4 Tipps, durch die man mit langlebigen Inhalten punkten kann. Er zeigt, dass regelmäßige Updates sowie die zielgerichtete Werbung in den richtigen sozialen Kanälen dafür sorgen kann, dass einmal erstellte Inhalte zu Dauerbrennern werden.

Sein Artikel führt vor Augen, dass viele Inhalte nicht unbedingt neu erstellt sein müssen. Bei Themen, die nicht auf Tagesaktualität setzen, sind langlebige Formate unter Umständen zu bevorzugen, da sie den Nutzern seit langer Zeit helfen. Dies ist auch beim Ranking ein nicht zu unterschätzender Faktor.


24.09.2015: Formatierung

Neil Patel teilt auf Quicksprout seine 5 Tipps, mit denen die richtige Formatierung von Inhalten zu einer längeren Verweildauer und besseren Konversionsraten führt. Dies fängt mit einem schönen Hintergrund an, geht mit ansprechenden Bildern weiter und führt bis zur Nutzung von Rich Media.

Damit zeigt Neil Patel deutlich, was erfahrenen Webmastern wohl bekannt ist. Nicht nur die Inhalte selbst sind wichtig, sie müssen auch ansprechend aufbereitet sein. In diesem Zusammenhang sind seine Vorschläge äußerst wertvoll.

Zudem bespricht er bei Search Engine Journal, was man aus den aktuell bekannten Ranking-Faktoren schließen kann. Beispielsweise die Relevanz von HTTPS und die ungebrochene Wichtigkeit von starken Links. Diese Tipps können dabei helfen, den schön aussehenden Content zu untermauern.


23.09.2015: Das semantische Web 3.0

Olaf Kopp diskutiert im Aufgesang Blog die Entwicklung des Web 3.0 – von ihm als semantisches Web bezeichnet  auch als semantisches Web bekannt.

Hierbei wird alles im Kontext gesehen. Textliche und inhaltliche Zusammenhänge entscheiden darüber, ob eine Seite für Google im Hinblick auf eine Suchanfrage relevant ist. Olaf Kopp bringt dies mit den sozialen Medien zusammen, um ein umfassendes Bild der neuen Weblandschaft zu zeichnen.

Daraufhin zieht er die entsprechenden Rückschlüsse dieser neuen Situation für das Online Marketing. Wir möchten hier nicht zu viel vorwegnehmen, sondern eher eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diesen Beitrag aussprechen.


22.09.2015: Content: Mehrsprachig, hilfreich, epic

Bei der Content-Erstellung gibt es immer einige Fallstricke zu beachten. So gibt es für viele Nutzer Sprachbarrieren – oder Barrieren, weil eine Firma unpersönlich erscheint. Hier kann jedoch Abhilfe geschaffen werden.

Mehrsprachige Inhalte anbieten

James Brockbank stellt auf Search Engine Journal dar, dass 75% aller Nutzer nur etwas online kaufen werden, wenn die entsprechenden Seiten in einer ihnen bekannten Sprache verfasst sind. Dies bedeutet, dass international ausgerichtete Angebote nicht nur in einer Sprache daherkommen sollten.

Denn viele Nutzer sind nicht so firm in der englischen Sprache, dass sie bei einem solchen Angebot große Summen ausgeben würden. Es lohnt sich also, in hochwertige Übersetzungen zu investieren. Werden hier die wichtigsten Sprachen abgedeckt, so wird sich dies auf lange Sicht fraglos rentieren. Gleiches gilt im Übrigen auch für den Aufbau eines internationalen Brands.

Persönliche Ebene schaffen

Auch kann es eine Kaufentscheidung (oder die Entscheidung, eine Marke zu mögen) negativ beeinflussen, wenn das entsprechende Unternehmen zu unpersönlich erscheint. Margot da Cunha zeigt, wie solchen Entwicklungen mit sieben Schritten Einhalt geboten werden kann.

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Ein Ausschnitt der Mitarbeiterseite unserer Agentur.

So hilft es, die Mitarbeiter offen vorzustellen und diese als Werbeträger zu nutzen. Damit gelingt es, eine persönliche Bindung zwischen Anbieter und (potentiellem) Kunden aufzubauen. Weitere Tipps gibt die Autorin in ihrem lesenswerten Artikel.

Epische Inhalte

Und wenn sonst nichts mehr hilft, dann braucht man Inhalte, die alles andere in den Schatten stellen. Beispiele für solch “epischen” Content gibt Neil Patel in seinem ausführlichen Blogpost. Reinschauen lohnt sich, vielleicht ist ja für jemanden eine Inspiration dabei.


21.09.2015: Tools und Inhalte

Es ist nicht immer leicht, gute Inhalte zu erstellen. Und noch schwerer ist es manchmal, herauszufinden, welche Teile der Inhalte denn nun wirklich gut waren. Aber es gibt einige Tools, die hier unterstützend wirken können.

Förderung der Kreativität

Zunächst acht Tools, die eine kreative Blockade auflösen können. Diese stellt Inken Kuhlmann bei HubSpot vor. Hier geht es nicht so sehr darum, dass Ideen vorgegeben werden – sondern darum, dass die Gedankenströme angeregt werden, um Ideen zu finden.

Hierbei helfen Zitate, Fotos, Kaffeehaus-Flair und weitere Dinge, die zur Auflockerung der Situation beitragen. Denn nichts ist schlimmer, als Minute um Minute auf ein leeres Blatt Papier zu starren. Die vorgeschlagenen Tools schaffen hier Abhilfe.

Studien als Ansatzpunkt

Was zudem immer hilft, um gute Inhalte zu schaffen, ist Wissen. Hier ist auch und gerade quantitatives Wissen über die entsprechende Szene hilfreich. Dieses kann man am besten ansammeln, wenn man sich durch Leitartikel und aktuelle Studien auf dem Laufenden hält.

Hier erfährt man beispielsweise, welche Ranking-Faktoren momentan wichtig sind, wie andere Profis im eigenen Bereich arbeiten und wo sich eine Szene grad befindet. Hieraus lassen sich im Zweifelsfall immer Inspirationen für eigene Inhalte ziehen.

Scroll-Tracking

Nach der Erstellung der Inhalte ist es dann immer hilfreich, zu wissen, wie gut diese bei der Zielgruppe ankommen. Oft ist es damit jedoch nicht getan – und man möchte herausfinden, welche Teile des Inhalts am besten funktionieren.

Chris Roeb stellt bei rankingCHECK das dazu passende Tool vor. Mit dem Tag Manager ist es möglich, dass Scrollverhalten der Nutzer nachzuvollziehen. Damit kann man beispielsweise analysieren, ob Texte bis zum Ende gelesen werden. Mit diesen Tools und Hilfestellungen sollte das Erstellen und Analysieren von Inhalten leichter von der Hand gehen.


15.09.2015: Wofür man Content braucht

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über die zentrale Wichtigkeit von hochwertigen Inhalten diskutiert wird. Und das, wie wir alle wissen, zurecht. Denn die EInsatzgebiete für einzigartigen Content sind schier endlos.

Für Shops

So befasst sich Stefan Hassinger von rankingCheck mit der Frage, wie man Content nutzen kann, um im E-Commerce die Absprungrate zu verringern. Sein Argument ist hierbei einleuchtend: Der Vorteil von Ladengeschäften, dass sie ausführliche Beratung zu Produkten bieten, kann durch Content-Marketing wettgemacht werden.

Hiermit wird es Shopbetreibern auch Online möglich, den Nutzer während des Kaufprozesses an die Hand zu nehmen – und ihm bei Fragen hilfreich zur Seite zu stehen. Eine sehr lesenswerte Einlassung zu den Möglichkeiten des Content-Marketings.

Für Verkäufe

Sarah Gurbach zeigt bei Moz, dass gerade für Unternehmen Content ein Mittel zum Zweck darstellt: Nämlich zum Absatz der Produkte oder Dienstleistungen. Daher ist es wichtig, dass Content für Unternehmen immer drauf abzielt, gute Konversionen zu erreichen.

Zu diesem Zweck stellt die Autorin fest, dass vor allem das Ausmachen der richtigen Zielgruppe von zentraler Bedeutung ist. Wie das geht, zeigt sie in ihrem Artikel sehr anschaulich.

Für Links

Neil Patel hingegen diskutiert bei Quicksprout sechs Wege, um mit Inhalten hochwertige Links von Influencern zu erhalten. Als besten Weg hierfür identifiziert er das Erstellen von spannenden Fallstudien – ein schwer zu widerlegendes Argument.

Seine anderen Wege beziehen sich mehr auf die zwischenmenschliche Ebene und sind daher bei der Inhaltserstellung zu vernachlässigen. Die Zusammenstellung einer einzigartigen Fallstudie ist jedoch für Unternehmen immer eine gute Idee, um Aufmerksamkeit in ihrer entsprechenden Szene zu generieren.

Für die eigene Bildung

Auch ist es laut Kristi Hines von zentraler Bedeutung, die wichtigsten Inhalte in der eigenen Szene zu kennen. Wie man es schaffen kann, den zentralen Content zu finden und damit immer auf dem neuesten Stand zu sein, erläutert sie bei Content Marketing Institute.

Sie schlägt Tools wie Buzzmetrics, aber auch andere Wege der Recherche vor. Diese sollten bei online-affinen Unternehmern und Dienstleistern in der täglichen Routine keinesfalls fehlen.

Fazit

Es gibt fast keine Sparte in der Online-Welt, die heutzutage ohne hochwertige Inhalte auskommt – oder auskommen sollte. Auch wenn Content Marketing nicht die billigste Form der Bewerbung des eigenen Angebotes ist, so ist es doch die stärkste und nachhaltigste Variante.


09.09.2015: Negative Bewertungen können helfen

Search Engine Journal gibt Jean Dion zu bedenken, dass auch negative Bewertungen positive Auswirkungen haben können. Dafür nennt sie einige interessante Gründe, die wir im Folgenden bewerten wollen. Sie bezieht sich in ihrer Analyse nur auf Yelp, die Erkenntnisse können jedoch für alle anderen Bewertungsseiten übernommen werden.

Sie lassen das Unternehmen real wirken

Laut einer Studie wirkt es vertrauenswürdiger, wenn ein Unternehmen nicht nur durchweg positive Bewertungen hat. Zahlreiche Nutzer nehmen dies als Indiz, dass die Bewertungen unecht sind. Denn jede Firma hat einmal mit Fehlschlägen oder unzufriedenen Kunden zu kämpfen – und meist schreiben unzufriedene Menschen noch eher Bewertungen, als zufriedene.

Wichtig ist hierbei jedoch, dass diese Bewertungen die Ausnahme bleiben. Wenn von 100 Reviews ein oder zwei negativ sind, so wird dies nicht ins Gewicht fallen – anders sieht es hingegen aus, wenn es nur drei Bewertungen gibt – und davon eine oder zwei negativ sind.

Sie können SEO und Content Marketing unterstützen

Negative Bewertungen helfen dabei, die Probleme und Wünsche der Zielgruppe besser zu verstehen. Dies hilft wiederum dabei, zielgerichtete Maßnahmen einzuleiten. Auch kann man die vorhandenen Inhalte auf dieser Grundlage anpassen – und die Seitenarchitektur auf die entsprechende Zielgruppe anpassen.

Sie liefern Perspektiven für die interne Arbeit

Negative Bewertungen können Aufschluss über die Performance von Produkten und Mitarbeitern geben. Entsprechend kann man an Stellschrauben drehen, wenn etwas nicht wie gewünscht funktioniert.

Wichtig ist jedoch, sich nicht von einem schlechten Review treiben zu lassen. Nur weil eine Person mit einem Produkt oder einer Dienstleistung unzufrieden war, spricht dies noch nicht für die Masse. Es ist immer eine Frage der Einordnung und der Perspektive.

Reaktionen können negatives zu positivem formen

Ein immer wichtigerer Teil des Online Marketing ist das Reputationsmanagement. Auch zahlreiche SEOs entdecken diesen Bereich für sich. Hier kann es sich lohnen, mit dem unzufriedenen Kunden auf Augenhöhe zu diskutieren. Selbst wenn dieser eine Kunde weiterhin unglücklich ist, so hilft ein solches Vorgehen nichtsdestotrotz im Hinblick auf andere Leser.

Denn wer sieht, dass der Kunde mit seinen Problemen erst genommen wird, baut schneller ein Vertrauensverhältnis zu dem entsprechenden Unternehmen auf. Dieses Vorgehen kann also dabei helfen, potentielle Neukunden von sich zu überzeugen.

Fazit

In der Geschäftswelt gibt es immer mal negative Bewertungen und Erfahrungen. Die Frage ist daher nicht, wie man diese per se vermeidet – sondern wie man mit ihnen umgeht. Hier gibt uns das Reputationsmanagement einige lehrreiche Ideen mit auf dem Weg.

Die Regel ist also, bei negativen Reviews nicht zu verzweifeln – sondern die richtigen Schritte einzuleiten. Diese können von Content bis SEO verschiedene Maßnahmen beinhalten, um das Problem in eine Chance zu verwandeln.


27.08.2015: Warum Content Marketing?

Mael Roth diskutiert auf seinem Blog das Thema Content Marketing. Content Marketing ist weitaus mehr als nur eine Kampagne, leider weiß ich aus eigener Erfahrung, das bei vielen Kunden Content Marketing einfach nur Texte bedeutet.

Wenn Texte weinen könnten

Content Marketing ist etwas, was in das Gesamtkonzept einer Firma passen und dauerhaft durchgeführt werden sollte. Content Marketing ist nicht über die letzte Firmenfeier zu bloggen und erst recht nicht die neue Produktbeschreibung.

Content muss auch nicht immer nur Text sein. Richtig gutes Content Marketing fesselt und wird konsumiert, ist wie ein Gedicht, welches Dich zu Tränen rührt und flutscht einfach nur so deinen Gaumen runter. SEO Texte… wie ich diesen Begriff hasse… . Wieso haben so viele 2015 den Schuss noch nicht gehört? Es schreiben mehr Leute die Texte für Google als für die Besucher, welche diese ja konsumieren müssen. Was bringen Dir 1000000 Trilliarden Besucher, wenn keiner konvertiert?

Was bringt Euch eine gute Aktion?

Eine gute Aktion – nun kann man sich ja ausruhen und Content-Marketing kann vom Tisch? Google schmeißt aus der Berechnung Spikes mit Sicherheit raus. Also werden Euch die Zunahme an Backlinks in einem kurzen Zeitraum nur bedingt helfen. Glaubt Ihr wirklich Google kann nicht erkennen, ob Euch da nur eine Einmalfliege gelungen ist, oder Ihr generell einfach geilen Content produziert?

Denkt an den Leser!

Wenn Ihr dauerhaft Content Marketing betreibt, auf technisches SEO achtet, die Bedürfnisse der Besucher erkennt und befriedigt, dann werdet Ihr auch von Google geliebt werden. Wer aber versucht, all die Dinge nur für Google zu machen, wird es schwer haben. Setzt Euren Fokus richtig und dann klappt es auch mit Google und Co. Und ganz nebenbei: Google möchte gar nicht die einzige Trafficquelle sein. Je mehr andere Trafficquellen vorhanden sind, je wertvoller ist Eure Website, auch irgendwie logisch, oder? Ja, insgesamt ist vieles, was Google in der Berechnung macht, mittlerweile sehr logisch, leider haben das nur noch nicht die Anwender verstanden.

So, lieber Mael Roth, Du wolltest Meinungen, das ist meine. 😉


08.07.2015: Infografik – Was ist zu beachten?

Infografiken machen jeden guten Artikel noch ein Stück interessanter. Gerade durch Infografiken kann man in den Social Media Kanälen eine hohe Aufmerksamkeit erreichen. Doch Infografik ist nicht gleich Infografik.

Planungsphase einer Infografik

In der Regel wird eine Infografik zu einem Blogthema gefertigt. Die hier ermittelten Daten der Content-Marketing Aktion fließen also mit in die Infografik ein.

  1. Was möchte ich erstellen?
  2. Was möchte ich Aussagen?
  3. Wer soll die Zielgruppe sein?
  4. Wie soll es aussehen?
  5. Soll ein Ergebnis bei rauskommen?

Erstellung einer Infografik

In der Phase der Erstellung muss schon feststehen wo die Infografik verteilt werden soll. SO muss auch das Dateiformat angesprochen werden. Es spricht auch nichts dagegen eine Infografik verschieden zu verwenden.

So haben wir zum Beispiel die Infografik in unserem 2014 er Projekt Top 100 Badeseen als Infografik in PDF Form wie aber auch interaktiver Karte auf der Webseite realisiert.

Für Infografiken eignen ich besonders:

  • statistische Werte (Statista bietet hier gute Daten)
  • Ranglisten
  • visuelle Erklärungen

Nach der Fertigstellung einer Infografik

In der Phase der Verteilung geht es besonders darum bei der Zielgruppe die richtige Ansprache zu finden. In der Regel löst die Infografik ja ein Problem, oder zeigt etwas besonders gut auf, nutzt man dieses in der Ansprache beim Seeding, ist die Wahrscheinlichkeit des Teilens sehr hoch.

Die Kollegen von Zielbar haben das Thema ebenfalls aufgegriffen und einige gute Beispiele und weitere Anregungen. Auf jeden Fall auch dieses Beitrag zum Thema Infografiken lesen.

Wie seht Ihr das Thema Infografiken? Ist das noch ein Thema? Bringt der Kosten / Nutzenfaktor was?


01.07.2015: Inhalte sollten aktualisiert werden

Viele Experten sprechen sich immer wieder dafür aus, einmal erstellte Inhalte nicht im Datennirvana verschwinden zu lassen. Vielmehr sollten sie, wann immer es Sinn macht, durch das Hinzufügen neuer Inhalte aktualisiert werden.

Die Kollegen von rankingCHECK haben im Selbstversuch getestet, ob diese Taktik tatsächlich erfolgsversprechend ist. Dabei ist herausgekommen, dass sowohl der Traffic als auch die Sichtbarkeit nach einem Update signifikant ansteigen. Zudem gibt es einen positiven Trend bei den Rankings für verschiedenste Keywords.

Dies zeigt, dass diese Vorgehensweise vor allem Sinn macht, wenn es sich um ein dynamisches Themengebiet wie die Suchmaschinenoptimierung handelt. Denn da Google oft seine Algorithmen ändert, ändern sich gleichsam die Empfehlungen an SEOs. Alte Beiträge sind daher oft stark in den Rankings, bieten aber keine aktuellen Inhalte mehr.

Die Lösung lautet: Updates

Dem kann also dadurch abgeholfen werden, dass nicht neue Artikel zu den entsprechenden Themen geschrieben werden, sondern die Alten passend aufgearbeitet werden. Dadurch werden dem Nutzer in den alten, stark rankenden Beiträgen immer die neuesten Informationen angezeigt. Selbstverständlich sollte dies nur geschehen, wenn es sich um bereits gut rankende Seiten handelt – ansonsten kann auch eine neue erschaffen werden. Dieses Vorgehen ist also für alle Erschaffer von Inhalten zu empfehlen.


30.06.2015: Überschriften – Der wichtigste Teil des Artikels?

Sind attraktive Überschriften der wichtigste Teil des Contents? Eine Reuters-Studie hat bestätigt, dass die Überschrift fast immer das entscheidende Kriterium dafür ist, ob jemand auf einen Artikel klickt oder nicht. Was bedeutet das für SEO?

Wie sollten Überschriften aussehen?

Zunächst einmal wissen wir, dass die Überschrift ein wichtiger Rankingfaktor ist – nicht nur der Inhalt, sondern auch das Format entscheidet über den Erfolg. Daher sollten sich alle Überschriften in einem sinnvollen Rahmen bewegen, um der Suchmaschine das Leben zu vereinfachen. Wählt man eine zu kurze Überschrift, sieht es nicht schön aus, wählt man eine zu lange, wird sie unter Umständen von Google gekürzt. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Überschrift zwischen 50 bis 70 Zeichen zu halten und auf 6 Wörter zu begrenzen.

Inhaltlich ist es bei Überschriften nützlich, immer das entsprechende Hauptkeyword einzubringen. Auch ansonsten gibt es gewisse Wörter und Phrasen, die das Interesse potentieller Leser eher wecken als andere. Als Beispiele seien hier Guides genannt, die oft mit „Wie man …“ oder „Warum man…“ beginnen – die Variationsmöglichkeiten sind hierbei jedoch vielfältig. Es ist zudem immer sinnvoll, positive oder negative Superlative zu verwenden, um beim Leser eine entsprechende Emotion zu schüren.

Ein zentraler SEO-Faktor

In Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung sind Überschriften sowohl im Onpage-Bereich als auch im Offpage-Bereich wichtig. Onpage entscheiden sie mit über die Seitenarchitektur und sollten sich daher immer an oben genannte Längenrichtlinien halten. Offpage sorgen sie für zahlreiche Verlinkungen (da sie mittelbar für mehr Leser sorgen). Sie sind also als zentraler SEO-Faktor kaum wegzudenken. Daher bietet es sich an, die Güte der genutzten Überschriften mit Hilfe der entsprechenden Tools zu testen.

Zusätzlich kann es beim Seeding helfen, die Überschrift jeweils an die entsprechende Plattform anzupassen. So sollte man beispielsweise bei Facebook eine etwas kürzere Überschrift nutzen, während bei Twitter die ganze Nachricht als Überschrift fungiert.


26.06.2015: Wie baue ich einen Filialfinder

The SEM Post hat einen Guide zusammengestellt, der sich mit der Erstellung eines Filialfinders beschäftigt. Wir wollten euch eine Übersetzung dieses Beitrages nicht vorenthalten. Autorin Jennifer Slegg beschreibt es zunächst als problematisch, wenn ein Filialfinder nur auf der Basis der Postleitzahl funktioniert. Dies mag zwar für Einheimische sinnvoll sein – Touristen wissen jedoch meist nicht, in welchen Postleitzahlenbereich sie sich befinden. Diesen wird damit die sinnvolle Nutzung des Tools verbaut.

Sollte es ein Drop Down Auswahlmenü geben, so empfiehlt es sich, immer nur die Städte und Länder einzubauen, in denen auch tatsächlich Filialen existieren. Dies spart dem Suchenden viel Zeit und baut Frustrationen vor.

Einzelne Filialseiten erhöhen die Sichtbarkeit

Jede Filiale sollte zudem eine eigene Unterseite mit hilfreichen Zusatzinformationen erhalten. Hierzu gehören die Öffnungszeiten, Kontaktdaten und die vorhandenen Annehmlichkeiten. Zudem sollten Telefonnummern immer im Fließtext untergebracht und anklickbar sein – dies vereinfacht bei der Suche mit dem Smartphone die direkte Kontaktaufnahme.

Wichtig ist zudem, dass Geotargeting nicht immer Sinn macht. Das Ausschließen von Suchergebnissen außerhalb eines entsprechenden Landes kann dazu führen, dass Suchende, die eine Reise planen, eher auf andere Angebote zurückgreifen werden.

Mobil und Maps als Eckpunkte

Um Suchenden auch unterwegs die eigenen Angebote schmackhaft machen zu können, sollte die Unternehmenswebseite unbedingt mobiloptimiert sein. Ist dies noch nicht möglich, sollte dies wenigstens auf den Filialfinder zutreffen.

Die Einbindung eines Kartenprogrammes, meist Google Maps, sollte zum Standard gehören. Dies erleichtert dem Suchenden die Routenplanung. Daneben macht es immer Sinn, ein ansprechendes Foto der entsprechenden Filiale einzubauen.

Jennifer Slegg ist hier ein überaus hilfreicher Beitrag gelungen. Wir konnten uns in jedem der von ihr angesprochenen Punkte wiederfinden. Allgemein lohnt sich ein täglicher Blick auf The SEM Post eigentlich immer!


02.06.20105: Mehr als nur Keywords

Aus einer Session bei der Search Marketing Expo in London nahm Jan-Willem Bobbink vor allem eins mit: Keywords sind tot! Er ist der Meinung, dass ganzheitliche Konzepte, die weit über einzelne Keywords hinausgehen, die Zukunft der Suche darstellen. Unterstreichen tut er diese Ansicht mit dem Fakt, dass Nutzer selbst bei der Voice Search mittlerweile nicht nur einen Suchbegriff aussprechen, sondern in einen Dialog mit ihrem Endgerät treten. Damit ist für Bobbink klar, dass Nutzer immer seltener nach einzelnen Keywords suchen – und SEOs sich entsprechend umorientieren sollten.

Kategorisieren ist der Schlüssel

Bobbink liefert auch eine Lösung für die künftigen Herausforderungen in der Suche: Das sorgsame Nutzen von Kategorien und Gruppen, um Informationen besser sichtbar zu machen. Damit wird die thematische Relevanz eines Beitrags deutlich – eine absolute Notwendigkeit in Zeiten wo die Wichtigkeit von Links mehr und mehr sinkt (Informationen über den Nutzen einer solchen thematischen Relevanz gibt es auch in unserem gestrigen Beitrag: http://seo-portal.de/2015/06/01/googles-suchmetriken/).

Auf dieser Grundlage empfiehlt Jan-Willem Bobbink, nicht nur eine Keywordrecherche
vorzunehmen, sondern vielmehr aus der Sicht des Nutzers zu denken und dessen Persönlichkeit und Suchintention nachzuvollziehen. Nur damit könne man auch in der künftigen Suche erfolgreich bestehen.


02.06.2015: PDF SEO

Die Kollegen von Onlinemarketing.de haben sich dem Thema PDF SEO angenommen und die Frage beantwortet, wie man es schafft mit einem PDF besser zu ranken.

Den Beitrag findet ihr hier.

Einen sehr ausführlichen Beitrag in englischer Sprache zum Thema PDF findet Ihr bei econsultancy.com

Anzumerken an dieser Stelle von unserer Seite ist noch, dass PDF´s die gleichen Kriterien einer Webseite aufweisen. Bedeutet auch Google folgt Links aus einem PDF wenn diese denn entsprechend auch klickbar im PDF sind.


01.06.2015: R. Weller über Analysen im Content-Marketing

Robert Weller hat auf toushenne mal etwas zum Thema:

Messen, Analysieren, Interpretieren: So funktioniert Erfolgsmessung im Content- & Social Media Marketing 

veröffentlicht, was wir hier an dieser Stelle gerne aufgreifen möchten, um auch noch etwas ergänzen.

Wer analysiert wirklich seine Beiträge und profitiert von gut laufenden Posts und lernt von schlechten Beiträgen?

Zeit zur Analyse nehmen

Für eine Weiterentwicklung sollte sich die Zeit zur Analyse genommen werden. Sei es die Verteilung in den Social Media Kanälen oder aber auch die Entwicklung bei Google. Hier hilft uns auch die neue Suchanalyse weiter.

Besonders, wenn Artikel schon auf der zweiten oder dritten Seite sind, können wir diese mit einer besseren internen Verlinkung noch weiter pushen. Dazu werden entsprechende Artikel am besten aus bereits gut positionierten und verlinkten Artikeln im gleichen oder ähnlichen Umfeld erneut verlinkt.

Es macht auch Sinn, bei neuen Beiträgen auf ältere zu verweisen, um diese wieder in den Fokus zu rücken.

Auf jeden Fall ist das von Robert Weller angesprochene Thema unheimlich spannend und wir sagen an dieser Stelle Danke für die neuen Denkanstöße.


18.03.2014: Wie gehe ich mit nicht mehr verfügbaren Produkten in Online Shops um?

Matt Cutts von Google hat ein weiteres Mal eine Frage im Google Webmaster Help Channel auf YouTube beantwortet. Dieses Mal ging es darum, wie man mit Produkten umgehen soll, die nicht mehr im Online Shop erhältlich sind. Die genaue Frage lautete:

“Wie sollte man als Online Shop Produkte behandeln, die nicht mehr verfügbar sind? (Verändert sich die Herangehensweise, wenn die Anzahl der nicht mehr im Sortiment befindlichen Produkte die Zahl der erhältlichen Produkte übersteigt?)

Zwei gegensätzliche Beispiele finden Erwähnung:

Der kleine Online Shop: Individuelle 404 Seiten

  • Ein Möbelhersteller, der nur handgefertigte Möbel verkauft
  • Der Online Shop verfügt nur über 15 bis 20 Seiten
  • Es gibt nur eine kleine Anzahl von Produkten und demnach nur eine kleine Anzahl von Seiten

Hier sei die beste Lösung individuelle 404 Seiten zu erstellen. Hierbei könne zum Beispiel im Sinne von “du wolltest dieses Regal kaufen, vielleicht gefällt dir folgendes Regal” auf verfügbare Produkte verwiesen werden.

Der durchschnittliche Online Shop: Generelle 404 Seite oder “unavailable after” Meta Tag

  • Der Online Shop verfügt über Hunderte oder gar Tausende Produktseiten

Wenn das Produkt nur vorübergehend nicht verfügbar ist, sollte dies auf der Produktseite kenntlich gemacht werden (“zurzeit nicht verfügbar”).

Wenn das Produkt dauerhaft nicht mehr verfügbar ist, sollte eine allgemeine 404 Fehlerseite eingerichtet werden.

Alternativ kann auch der “unavailable after” Meta Tag genutzt werden. Dieser zeige Google an, ab wann eine Seite (also ein Produkt) nicht mehr relevant (also nicht mehr verfügbar) ist und erscheint ab diesem Zeitpunkt nicht mehr in den Google Suchergebnissen. Diese Möglichkeit besteht natürlich nur, wenn planbar ist, ab wann das Produkt nicht mehr erhältlich ist

Mehr Informationen zum Tag findet ihr unter http://www.kreativ-projekt-blog.de/2007/07/28/google-hat-meta-tag-unavailable_after-eingefuhrt/ 


27.02.2014: Matt Cutts: Einfache oder wissenschaftliche Inhalte?

Matt Cutts ein neues Video veröffentlicht, in welchem er folgende Frage beantwortet:

„Sollte ich Inhalte verfassen, die einfach zu lesen sind, oder sollte ich eher wissenschaftlich schreiben? Bekomme ich ein besseres Ranking, wenn ich für 6. Klässler schreibe?“

Matt Cutts hat dazu Folgendes zu sagen: Klare Formulierungen sind sehr wichtig. Wenn es nicht möglich ist, diese Inhalte auf einfache Art und Weise darzustellen, habe man sie nicht richtig verstanden. Ein Beispiel für sehr wissenschaftliche Inhalte seien einige Artikel von Wikipedia, die für den normalen Besucher nur schwer zu verstehen seien, da sie sehr technisch formuliert sind und viele Fachtermini beinhalten. (Leider nennt er kein konkretes Beispiel.)

Es sei nicht nötig, Inhalte so zu formulieren, dass sie für 6. Klässler verständlich sind. Trotzdem sollten sie klar und deutlich geschrieben sein. Am besten sei es, wenn Artikel gut verständlich seien. Je nach Publikum könnten auch wissenschaftliche Begriffe, Fachtermini und Industriejargon verwendet werden. Es sei ratsam, wissenschaftliche Inhalte so aufzubereiten, dass die Leser Interesse daran bekommen, die Inhalte zu verstehen. Wenn dies berücksichtigt wird, könnte selbstverständlich wissenschaftliche Sprache verwendet werden.

Je klarer die Inhalte formuliert und erklärt werden ist genauso wichtig, wie das Thema, über das gesprochen wird. Denn wer seine Inhalte nicht gut erklären kann, stößt auf taube Ohren. Generell sollte man so natürlich wie möglich formulieren.

Die Art der Formulierung (alltagssprachlich vs. wissenschaftlich) hat laut Matt Cutts keinen Einfluss auf das Google Ranking. Allerdings weißt er darauf hin, dass Nutzer Ihre Suchanfrage vermutlich eher alltagssprachlich und nicht wissenschaftlich formulieren.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Art der Formulierung keine Relevanz für Google hat, für die Usability einer Website jedoch umso mehr. Um zu verhindern, dass Besucher die Webseite schnell wieder verlassen, sollten Texte verständlich formuliert werden. Auch die Suchanfragen sollte man im Hinterkopf behalten, diese werden alltagssprachlich formuliert. Verfügt man über passende Inhalte, wird man schneller gefunden.


05.12.2013: Schaden zusammengesetzte Artikel dem Ranking einer Website?

Auf YouTube wurde ein neues Google WebmasterHelp Video hochgeladen, in welchem Matt Cutts wieder eine Frage zum Thema SEO beantwortet hat:

„Hallo Matt, kann eine Website sich noch gut bei Google schlagen, wenn ich nur einen sehr kleinen Teil vom Inhalt einer anderen Website kopiere und darum herum einen eigenen Artikel erstelle und dabei die Quelle des kopierten Contents in Form der URL im Artikel gebe?“

Wie immer ist die Antwort etwas schwammig. Er sagt, dass man diese Art von Artikelerstellung vermeiden sollte, lässt aber eine Möglichkeit offen, die dem Ranking nicht schade.

Flickenteppich als Artikel? Nein, danke!

Im Zuge dessen stellt er explizit fest, dass zusammengesetzte Artikel oder wie er es nennt „zusammengeflickte“ Artikel, die aus verschiedenen Artikeln zusammengesetzt wurden, eigentlich kein neuer Content sind und auch nicht das sei, wonach User suchen. Besonders wenn nur verschiedene Artikelabschnitte kopiert und ohne einen weiteren Kommentar (oder nur ein Satz je kopierten Artikel) zu einem neuen Artikel zusammengefügt werden, sei das kein neuer Content, der für Leser relevant sei.

Artikelerstellung mit Hilfe von Quellen? Ja, bitte!

Anders sieht es aus, wenn man viele verschiedene Quellen zurate zieht und daraus einen Artikel formuliert. Als Beispiel nennt er hierbei Wikipedia. Die Seiten von Wikipedia ranken so gut, da die Beiträge mit einer Quelle versehen sind und der Content für Wikipedia oft umformuliert und umstrukturiert wird und somit kein wirklicher Duplicate Content entsteht.


24.09.2013: Wirken sich gleiche Produktbeschreibungen negativ auf das Ranking aus?

Matt Cutts hat im neuesten WebmasterHelp-Video auf YouTube sich der folgenden Frage gestellt:

WHAT CAN E-COMMERCE SITES DO THAT SELL PRODUCTS WHICH HAVE AN INGREDIENTS LIST EXACTLY LIKE OTHER E-COMMERCE SITES SELLING THE SAME PRODUCT TO AVOID GOOGLE AS SEEING IT AS DUPLICATE CONTENT?
DAISY, MINNEAPOLIS, MN

Sinngemäß fragt Daisy hier, was Shopbetreiber machen können, wenn Sie Produkte mit exakt gleicher Produktbeschreibung (wie diese auch auf zahlreichen anderen Seiten zu finden sind) verkaufen. Ist dies dann Duplicate Content?

Es kommt auf die Größe an

Und zwar auf die Größe des duplizierten Inhaltes. Matt sagt im Video, dass es kein Problem ist, wenn die Seite an sich einzigartigen Inhalt zur Verfügung stellt und nur zu einem kleineren Teil Hersteller oder Inhaltsangaben, welche kopiert sind. Ist der eigentliche Inhalt aber ein kopierter, wie bei Affiliate-Seiten, die den Inhalt zur Verfügung stellen, oder Produktseiten, die nur die Herstellerangaben online haben, ist dies natürlich ein Problem.  Wieso sollte Google gerade die eine Seite den anderen tausend Seiten mit dem gleichen Inhalt vorziehen?

Auf den Inhalt kommt es an

Shopbetreiber tun gut daran, keine einheitlichen Beschreibungen oder Datenfeeds als Hauptbestandteil der Seite zu nutzen. Die Frage, was zu viel ist, bleibt natürlich unbeantwortet.  Im übrigen bedeutet Inhalt nicht gleich Text. Bedeutet also, dass einzigartiger Inhalt auch anders erzeugt werden kann, zum Beispiel mit Grafiken, Videos und Co. Hier steht die Äußerung von Matt wieder im Fokus, wieso sollte Google gerade deine Seite den anderen vorziehen, was machst du anders. Shopbetreiber könnten hier also versuchen, gerade auf den Produktseiten mehr Content einzubauen, auch wenn sich dieser innerhalb der Seite wiederholt. Noch besser ist natürlich eine individuelle Beschreibung pro Produkt, dass dies aber nicht bei jedem Shop umsetzbar sein kann, ist klar.

Auf jeden Fall sollten gerade Shopbetreiber sich das Video ganz genau ansehen.


07.08.2013: In-Depth Artikel – Neues Feature von Google

Google hat die Einführung der In-Depth Artikel bekanntgegeben. Diese Artikel erscheinen in der organischen Suche und sind irgendwie ein bisschen vergleichbar mit dem Knowledge Graph, nur dass der Suchende schon die Möglichkeit hat zur Quell-Seite zu gelangen. Die Auflistung der Pro und Contra haben die netten Jungs und Mädels von Seorkratie übernommen.

Die In-Depth Artikel ziehen die Informationen aus den Schema.org Daten. Die Webmaster können sich wohl also noch selbst überlegen, ob Sie Ihren Artikel pregnant Präsentiert haben wollen, so den kleinere Seiten überhaupt eine Chance dafür haben. Auch wird es interessant zu sehen sein, auf welche Bereiche die In-Depth Artikel wirklich angewandt werden.


22.07.2013: Matt Cutts: Duplicate Content …Mach dir keinen Stress deswegen!

Matt Cutts hat sich heute der Frage gestellt, wie Duplicate Content (der beispielsweise durch gesetzliche Anforderungen an Websites notwendig ist) von Google gewertet wird. Interessant dabei ist, dass Google bisher hier mehr die Hardliner-Rolle spielte und Webmaster eher davor warnte, Duplicate Content zu produzieren. In der Webmaster Hilfe, widmet man sich eine ganze Seite lang diesem Thema: https://support.google.com/webmasters/answer/66359?hl=de

Auch die Kollegen  von searchengineland.com schreiben:

GOOGLE HAS SAID TIME AND TIME AGAIN, DUPLICATE CONTENT ISSUES ARE RARELY A PENALTY.

Macht euch wegen Duplicate Content keinen Stress

Heute hat der liebe Matt dann aber gesagt, solange die Texte nicht spammy sind oder zum Keyword-Stuffing missbraucht werden, sollen sich die Webmaster deswegen nicht stressen. Google sei sehr wohl in der Lage, hier die Duplicate-Content-Seiten raus zu filtern.

Matt Cutts, GoogleGoogle selbst möchte seinen Nutzern aber ein tolles Ergebnis und Nutzer-Erlebnis präsentieren. Viele Webmaster werden bei der Duplicate-Content-Problematik auch schon bemerkt haben, dass gerade beim sogenannten Content-Klau, der gestohlene Text ggf. besser rankt als der eigene Text. Das Google hier also absolut sicher Texte zuordnen kann, ist derzeit noch nicht gegeben. Aus dieser Sicht ist der lockere Umgang mit diesem Thema verwunderlich.

Durch die Verwendung des Author-Tags möchte Google die Zuordnung der Texte ja einwandfrei gestalten. Da der größte Teil der Webmaster den Author-Tag aber nicht nutzen, bleibt die Frage: Wie will Google die Duplicate-Content-Problematik angehen? Wie möchte man unterscheiden, welcher Text jetzt selbst entstanden ist und welcher gestohlen wurde. Auch sieht man es immer wieder, dass bei Webseiten mit gleichem Inhalt und unterschiedlicher Länderdomain (ohne genaue Zuordnung) Duplicate Content noch immer ein großes Problem darstellt.

Ich meine, die Aussage von Matt ist toll, aber die Realität sieht doch ganz anders aus. Was ist Eure Meinung dazu?

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