Bing: Interessante Neuerungen

Bei Microsoft hat man der hauseigenen Suchmaschine Bing einige nützliche Verbesserungen spendiert.

Wie man beim Search Engine Roundtable berichtet, betreffen diese Verbesserungen insbesondere die Bereiche intelligente Antworten, die Sprachsuche sowie die Bildersuche.

Suchergebnisse bestehen schon lange nicht mehr nur aus einer Liste von passenden Webseiten – vielmehr „denken“ Suchmaschinen mit und versuchen, die Suchintention des Nutzers zu erkennen und reichern die Suchergebnisse zusätzlich mit Informationen an, die nicht selten aus mehreren unterschiedlichen Quellen stammen, die vom Suchmaschinenbetreiber ausgewählt wurden. Ein Beispiel hierfür ist die Suche nach dem aktuellen Wetter (z. B. „Wetter Köln übermorgen“) oder bei der Suche nach einer Stadt, wobei häufig Informationen aus Wikipedia herangezogen werden.

Nun soll man bei Bing den Umfang der Quellen weiter ausgebaut haben, um den Nutzern noch bessere Informationen auf ihre Suchanfragen liefern zu können.

Wer die Bing-App nutzt, kann mit der Suchmaschine nun auch in natürlicher Sprache sprechen und erhält die Antwort auf seine Suchanfrage auch als gesprochener Text. Google hatte erst kürzlich eine sehr ähnliche Funktion eingeführt.

Auch wurde die Bing-Bildersuche um interessante Funktionen erweitert: Wenn man ein Bild anklickt, kann man nun unter anderem gezielt nach ähnlichen Bildern suchen („Thematische Suche“). Das hat in einem internen Test bei uns erstaunlich gut funktioniert. Die hier zum Einsatz kommende künstliche Intelligenz ist offenbar bereits sehr ausgereift.

Bing dient nicht nur unter Windows 8 und 10 als Standardsuchmaschine und als Unterbau anderer Suchanbieter (wie z. B. bei Ecosia), einige Sprachassistenten wie Siri oder Alexa nutzen ebenfalls ihre Dienste. Da Google auf dem Gebiet der Sprachsuche derzeit viele Innovationen einführt, tut man bei Microsoft gut daran, dem etwas entgegenzusetzen.

1 KOMMENTAR

  1. Ich weiß nicht was daran so toll sein soll.
    Es führt dazu das immer mehr Content umsonst an die Suchmaschinen abgegeben wird.
    Es nutzt dem User nur kurzfristig wenn die Quelle der Nachrichten eingestellt wird gibt es auch keine geklauten Daten mehr, denn mit Intelligenz hat die Daten Vorschau (anderer Seiten) nun wirklich nichts zu tun.

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