Nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz funktioniert Content Outreach. Unter diesem Begriff versteht man die gezielte Verbreitung von Inhalten im Netz, um eine Website, Marke oder Kampagne noch bekannter zu machen. Dazu werden passende Redakteure, Influencer, Blogger und Multiplikatoren gezielt angesprochen, um die Inhalte in Fremdmedien zu platzieren. Diese Art Reichweite zu schaffen findet auch im europäischen und internationalen Ausland Anklang. Dort herrscht ein ganz anderes Verständnis für Suchmaschinenoptimierung und Backlinkaufbau. Teilweise ist es offener, aber teils stehen Webmaster dem auch kritisch gegenüber.

Nun hat die eology Gmbh aus Volkach ein neues Whitepaper über dieses Thema herausgegeben. Es beantwortet unter anderem die folgenden Fragen:

  • Welche Tools könnt Ihr für nicht-deutschsprachige Projekte einsetzen?
  • Welche Recherchetechniken sind seit Jahren bewährt?
  • Auf welche kulturellen Besonderheiten werdet Ihr eventuell stoßen?

Einen ersten kurzen Einblick in das Whitepaper bekommt Ihr hier.

Internationale Besonderheiten

Auch im internationalen „Content Outreach“ gilt die Devise: Greift zum Telefon, um einen ersten Kontakt zu einem potenziellen Linkgeber aufzunehmen. Dort drohen aber schon die ersten Fallstricke: Manche Kulturen kommen gleich zur Sache, wie beispielsweise die Spanier. Mit anderen Webmastern kann ein Telefonat gerne eine halbe Stunde dauern, weil sie sich gerne mitteilen und dem Gegenüber gerne zuhören (z. B. Niederländer und Schweden). Pauschalisieren kann man das natürlich nicht. Deswegen ist die Frage nach dem Wetter ein beliebter Einstieg, um hier ein wenig vorzufühlen.

Aber nicht nur verschiedene Sprachen und kulturelle Gepflogenheiten unterscheiden sich international. Auch im Erscheinungsbild und der Thematik der Websites gibt es Besonderheiten. Beispielsweise geht der tschechische Webauftritt eines Frauenmagazins mit den Themen Partnerschaft und Sexualität viel offener um als ein Deutscher. Folglich hat die Seite auch explizite Rankings zu den entsprechenden Keywords. Außerdem begegnen Euch im internationalen Outreach immer wieder Seiten, die vom Layout eher an die Jahrtausendwende erinnern. Lasst Euch davon nicht täuschen und untersucht sie mit den passenden Tools genauer. Denn nur weil das Layout nicht dem gewohnten Aufbau entspricht, heißt das nicht, dass diese Seite nicht für eine Artikelveröffentlichung infrage kommt.

Internationale Tools zur Websiterecherche

Bei der Suche nach passenden Linkgebern könnt Ihr natürlich direkt Begriffe und Keywords in die Suchmaschine eingeben (Achtung: Nicht jedes Land nutzt Google als bevorzugte Suchmaschine). Aber auf Dauer ist das nicht zielführend. Deshalb gibt es Tools, die Euch bei der Recherche helfen. SimilarWeb bietet die kostenlose Browsererweiterung SimilarSites an. Diese zeigt Euch beim Klick auf den Button Seiten, die der Aufgerufenen ähneln. Eine hundertprozentige Übereinstimmung gibt es nicht immer, aber zumindest die thematische Relevanz oder eine ähnliche Funktion ist meistens gegeben. 

Mit ahrefs könnt Ihr die Links einer Domain analysieren und anschließend einzeln überprüfen. Mit dieser Banklinkanalyse könnt Ihr eine bekannte Website mit entsprechender Thematik näher betrachten. Oder Ihr analysiert das Banklinkprofil eines Mitbewerbers und kommt so an neue Kooperationspartner.

Für die Suche nach passenden Websites eignen sich zusätzlich soziale Medien wie Instagram, Twitter oder Facebook. Hier bieten sich vor allem Hashtags als Suchbegriffe an. Damit findet Ihr Journalisten, Influencer und Blogger, die sich mit einem bestimmten Thema beschäftigen.

Ihr möchtet mehr Informationen zum Thema internationaler Content Outreach? Im Whitepaper „Internationales Linkmarketing – Der Joker für Deinen globalen SEO-Erfolg“ der eology GmbH bekommt Ihr einen tieferen Einblick.

Bild: Romain V / Unsplash.com

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