Keywordrecherche mit Autocomplete und verwandten Suchanfragen

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Die Keywordrecherche gehört zu den vorbereitenden Arbeiten, die lange vor der Umsetzung einer Website durchgeführt werden müssen. Wer zu einem Thema etwas zu sagen hat, kommt um die Zusammenstellung eines Keyword-Sets nicht herum.

Natürlich gibt es zahlreiche Tools, die Euch wichtige Keywords anzeigen und gleichzeitig auch Daten zum Wettbewerb, zum Traffic und zum Suchvolumen geben – doch manchmal muss es gar nicht die kostenpflichtige Variante sein. Google selbst bietet einen schnell zugänglichen Weg, um ein paar “Keywords to go” abzugreifen.

Autocomplete verrät Euch, was andere suchen

Die Autocomplete, auch Google Suggest genannt, eignet sich in vielen Bereichen sehr gut, um wichtige Keywordkombinationen zu entdecken. Seien wir doch ehrlich: Wir wollen mit unseren Seiten gefunden werden und so scheint es nicht ganz unvernünftig zu sein, zunächst zu recherchieren, wonach andere Menschen suchen. Und wer sollte das besser wissen, als Google selbst?

Wir geben also einfach einen Suchbegriff bei Google ein und schauen uns an, was der Suchmaschinengigant uns vorschlägt. Bei einem einzelnen Keyword werden Euch und mir in den meisten Fällen nur die wirklich harten Moneykeys angezeigt. Ihr alle kennt Branchen, in denen auch nur der Versuch eines halbwegs gescheiten Rankings zum Scheitern verurteilt ist. Konzentrieren wir uns also lieber auf den Longtail.

Google Suggest ist im Longtailbereich höchst mitteilsam

autocompleteGeben wir beispielsweise “welcher Staubsauger” bei Google ein, erscheinen sofort weitere Suchvorschläge, die sehr häufig genau den Suchbegriff enthalten, nach dem wir gesucht haben. Erweitern wir “welcher Staubsauger” zu “welcher Staubsauger ist”, geht Google noch einen Schritt weiter in die Tiefe und liefert uns innerhalb von Sekunden neue Vorschläge. Und wie macht Google das?

Machine Learning ist auch wieder so ein Begriff, der zwar noch nicht ganz so lange im Zusammenhang mit Online Marketing verwendet wird, aber dennoch die Basis der Google-Suche darstellt. Das Ziel der Suchmaschine ist es, dem User genau das Ergebnis zu präsentieren, nach dem er gesucht hat. Aus diesem Grund sammelt Google Suchanfragen, Keywords, ortsbezogene Daten und vieles mehr, um bereits im Vorfeld zu wissen, welche Intention hinter einer Suche steckt.

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, eine Website schon bei der Erstellung aus allen Blickwinkeln zu betrachten. Der Content muss genau diese Fragen beantworten, um von Google als relevant eingestuft zu werden. Beantwortet der Inhalt einer Seite die häufigsten Suchanfragen vollständig, stehen die Chancen auf sehr gute Rankings deutlich besser, als wenn Ihr einfach nur einen austauschbaren Low-Budget-SEO Text auf Eure Seiten stellt und auf Einnahmen wartet.

Verwandte Suchanfragen vervollständigen Autocomplete

Leider werden uns bei Google Suggest nur einige wenige Keywords angezeigt. Um das Keywordset weiter auszubauen, brauchen wir allerdings nur ein Stück weit nach unten zu scrollen, denn dort befinden sich die verwandten Suchanfragen. Hier bekommen wir von Google völlig kostenlos weitere Hinweise, denn die Suchmaschine geht davon aus, dass die Keywordvorschläge ebenfalls zu unserer Suche passen.

autocomplete2Führen wir diese Form der Keywordrecherche einige Male nacheinander durch, haben wir schon nach wenigen Minuten eine recht hohe Anzahl unterschiedlicher Keywordkombinationen, nach denen bei Google ganz bestimmt oft gesucht wird. Meiner Erfahrung nach stellen sich die ersten Rankings bei dieser Herangehensweise schon nach relativ kurzer Zeit ein. Einfach mal ausprobieren. Viel Spaß dabei.

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Oliver Wrase hilft für einige Tage beim SEO-Portal aus. Er ist der Inhaber von Textranking. Dort schmiedet er mit seinem Team heiße Contentpläne und arbeitet an Kundenprojekten, sowie eigenen Webseiten.

2 KOMMENTARE

  1. Hi Oliver,

    ich muss sagen – Topartikel -> ich zum Beispiel erweitere immer meine Title bzw. auch Descriptions mit “AutoComplete”-Ergebnissen 🙂

    Grüße
    Nicolas

  2. Eine sehr gute “quick” und gar nicht mal so “dirty” Methode. Wenn man dazu noch per W-Fragentool die Themen recherchiert, die den Nutzer interessieren, kann man – zumindest bei reinen Content-Seiten – sogar bessere Ergebnisse erzielen, als der akribische Keywordrecherchierer, der auch noch die letzte, eigentlich unsinnige Kombi im Text unterbringen muss.

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