Mobil: Optimierung, Indexierung und Apps

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Inhaltsverzeichnis

25.05.2016: Google Test: Aussehen vom Desktop und Mobile angleichen

Wie immer testet Google auch aktuell wieder einmal neue Designs der organischen Suchergebnisse. Nach den schwarzen Links ist dieser aktuelle Test ein weiterer Versuch der großen Umwälzung. Denn nun scheint es, als sollten die Suchergebnisse auf dem Desktop denen auf mobilen Endgeräten angeglichen werden.

Knowledge Graph auf der linken Seite

Erst vor wenigen Monaten hat Google seine Werbeanzeigen auf dem Desktop aus der rechten Spalte in die Links Spalte der Suchergebnisse verschoben. Und nun experimentiert der Marktführer mit einem weiteren Element aus der rechten Spalte, nämlich dem Knowledge Graph.

In einer aktuellen Testreihe wird dieses ebenfalls in der linken Spalte dargestellt und dabei über den organischen Suchergebnissen eingeordnet. Diese rücken damit deutlich nach unten, während die Ergebnisseite insgesamt fast doppelt so lang wird wie bisher. Die rechte Seite ist dagegen komplett leer, was zu einer großen, ungenutzten weißen Fläche führt.

graph links

Auch, wenn es für Google Sinn ergibt, die Ergebnisse auf Desktop und Mobil anzupassen, so gibt es bei beiden Varianten doch deutliche Unterschiede in der Darstellung. Denn niemandem ist geholfen, wenn man einen zur Hälfte weißen Bildschirm hat, während man die organischen Ergebnisse erst nach langem Scrollen finden kann.

Es ist daher fraglich, ob sich dieser Test als erfolgreich herausstellen wird. Auf anderen Gebieten kann eine Angleichung von Desktop und Mobil jedoch ungleich sinnvoller und erfolgreicher sein. Das dies geht, zeigt Google in einem zweiten, parallel laufenden Experiment.

Links in Cards

Denn darüber hinaus wird getestet, wie es auf dem Desktop wirkt, wenn die Links in einzelnen Cards dargestellt werden. Gegen dieses Aussehen ist nichts einzuwenden, im Gegenteil macht es die Suchergebnisse noch einmal deutlich übersichtlicher. Es könnte also gut sein, dass dieser Test erfolgreich verläuft.

cards

Beide Tests sind bisher nur bei einer sehr begrenzten Anzahl an Nutzern zu sehen – und auch nur im ausgeloggten Zustand. Es scheint also noch kein groß angelegter Test zu sein, sondern erst einmal ein kleiner A/B Test. Wir sind gespannt, wo die Reise bei diesem Thema hingehen wird.


12.05.2016: Das neue Mobilupdate ist draußen!

Gestern sprachen wir noch darüber, dass aktuell “keine verrückten Dinge” bei Google passieren würden. Doch schon heute ist diese Aussage komplett hinfällig. Denn wie John Mueller gerade bestätigt hat wurde das angekündigte neue Mobilupdate nun vollständig ausgerollt und ist live.

mobile update

Mit diesem Update sollten sich die Auswirkungen von mobilen Seiten verstärken – diese sollten nun also etwas besser ranken als bisher. Denn wir erinnern uns, dass nach dem “Mobilgeddon” im April 2015 eher spärliche Veränderungen stattgefunden haben. Wir sind gespannt, ob das diesmal anders sein wird.

Zwar können nicht mobiloptimierte Seiten weiterhin ranken, wenn du Suchanfrage dies gestattet – aber eine nicht mobiloptimierte Seite dürfte künftig einen deutlich größeren negativen Einfluss auf das Ranking haben. Habt ihr schon Auswirkungen des Ganzen bemerkt? Erzählt es uns in den Kommentaren oder im Forum!


08.04.2016: Google erinnert daran, Websites mobilfreundlich zu machen

Es gibt noch immer zahlreiche Websites, die bislang noch nicht für die Anzeige auf mobilen Endgeräten optimiert sind. In Zeiten, in denen immer mehr Traffic auf Smartphones, Tablets und Co. von Statten geht, sieht Google so etwas nicht so gerne und versucht, Webmaster mit zusätzlichen Hinweisen zum Umdenken bei diesem Thema zu bewegen.

Nicht nur, dass für den nächsten Monat ein weiteres Mobil-Update angekündigt wurde und Seiten, die nicht optimiert sind, schon jetzt den kleinen Boost nicht erhalten. Nun werden Webmaster, die ihre eigene Seite im eingeloggten Zustand googlen, direkt im Suchergebnis auf diesen laut Google negativen Umstand hingewiesen.

Warnhinweis für Webmaster

Dies ist Jennifer Slegg von The SEM Post aufgefallen, die ihre alte persönliche Seite noch nicht umgerüstet hat. Sie hat nun in der mobilen Suche die Warnung erhalten, dass ihre Seite nicht für die Ansicht auf mobilen Geräten optimiert ist. Eine Suche auf dem Desktop triggert diesen Hinweis hingegen nicht.

nicht_mobilfreundlich

Bei Twitter bestätigte John Mueller indes, das es sich um einen Test handelt, der sich bislang nur auf die Mobilfreundlichkeit bezieht. Er deutet jedoch an, dass Google solche Hinweise in Zukunft auch bei anderen Themen ausspielen könnte und bittet die Community um Themenvorschläge, bei denen ein solches Vorgehen passen würde.

alerts


16.03.2016: Mobil Update im Mai – Rankingfaktor

Google hat 2015 die Weichen für einen eigenen mobilen Algorithmus gelegt. Nun verdichten sich die Zeichen, dass es gravierende Unterschiede in der Anzeige der Suchergebnisse, sortiert nach dem jeweiligen Endgerät, geben wird.

Google kündigt heute an, dass es im Mai einen Rollout geben wird, der die mobilen Rankingfaktoren in der mobilen Suche verstärken wird. Wir erinnern uns an den 21 April 2015 als Google das erste Mobil Update ausrollte.  Damals waren die Auswirkungen viel schwächer als erwartet.

Today we’re announcing that beginning in May, we’ll start rolling out an update to mobile search results that increases the effect of the ranking signal to help our users find even more pages that are relevant and mobile-friendly.

Inwiefern sich dieses Mal die Auswirkungen niederschlagen werden, bleibt abzuwarten. Sicher ist, dass Google ein großes Interesse daran hat, Webmaster zu drängen, Webseiten mobilfreundlich zu gestalten. Da mittlerweile über 50 % der Suchanfragen mobil ausgespielt werden, ist dieser Schritt für Google zwingend notwendig.

Wie Google eure Webseite mobil wertet könnt ihr mit dem Mobile Friendly Testing Tool herausfinden. Wichtig ist dabei: Die Kriterien für die Mobilfreundlichkeit haben sich nicht geändert. Google testet weiterhin einfach nur in Ja oder Nein und verteilt den Boost entsprechend. Allerdings dürfen keine App Interstitials vorgeschaltet sein.

Google selber stellt auch noch einen Mobile Ratgeber bereit.

Zudem bleibt es dabei, dass die Mobilfreundlichkeit nur einer von vielen Rankingfaktoren ist. Bei Markensuchen kann also die Website des Brands auch dann an erster Stelle ranken, wenn sie nicht mobiloptimiert ist. Denn die Suchintention spielt weiterhin eine absolut zentrale Rolle.

Wann genau im Mai das Update kommen soll, hat Google im Übrigen noch nicht verraten. Wir halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden!


09.03.2016: Urlaub mit Google

Immer mehr Suchanfragen zu urlaubsrelevanten Themen kommen von mobilen Endgeräten. Daher hat Google sein Flights-Angebot einem Update unterzogen und ein schönes Feature hinzugefügt.

Mit Google Destinations können Nutzer den Ort, den sie besuchen möchten, eingeben. Fügen sie dann das Wort destinations hinzu, werden zahlreiche Reiseoptionen angezeigt, aus denen man die beste aussuchen kann.

Hier wird direkt angezeigt, wie teuer Flüge und Hotelzimmer am entsprechenden Zielort sein werden. Außerdem machen ein Foto und ein kurzer Beschreibungstext Lust darauf, neue Plätze zu erkunden.

Außerdem kann man ein Land und seine gewünschten Aktivitäten eingeben, um genau darauf zugeschnittene Vorschläge zu erhalten. Unter dem Explore Tab kann man zudem das Wetter an einem Ort nachprüfen – für das ganze Jahr.

Mit dieser Suche, die man genau auf die eigenen Interessen zuschneiden kann, erleichtert Google die Urlaubsplanung. Egal, ob man schon einen ungefähren Plan hat, oder ob man sich ganz neu inspirieren lassen möchte. Ein schönes Feature.


17.02.2016: App Indexing für News

Auch für ganz aktuelle Artikel ist mittlerweile das App Indexing möglich. Selbst Neuigkeiten, die weniger als eine Stunde alt sind, werden bereits indexiert und in den SERPs angezeigt.

Nutzer können sich dann aussuchen, ob sie die Inhalte in der App oder auf der normalen Website öffnen möchten. Bislang scheint es sich um ein Feature zu handeln, das ausschließlich für Android funktioniert.

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16.02.2016: Google App Install, Web Transcoder

Wie so oft haben wir einige spannende Neuigkeiten aus dem Hause Google für euch zusammengefasst. Heute dreht es sich unter anderem um ein Feature in den SERPs, dass sehr beliebt sein sollte – es aber nicht ist.

App Install Button

Der App Install Button ist eigentlich ein tolles Feature. Mit ihm können Nutzer die gewünschte App direkt aus den organischen Suchergebnissen heraus auf ihrem Endgerät installieren.

Doch es scheint, als würde diese Möglichkeit nicht oft genutzt werden. Denn in einem Hangout gab Gary Illyes bekannt, dass für die Apps, die App Indexing eingebaut haben, die Nutzung des Install Buttons sehr eingeschränkt ist.

Entsprechend werden die an diesem Feature beteiligten Entwickler künftig auf anderen Gebieten arbeiten. Laut Mariya Moeva werde der Button aber nicht verschwinden, sondern lediglich bei weniger – und besser passenden – Anfragen ausgespielt.

Dies macht fraglos Sinn, da der App Install Button für den Nutzer eigentlich eine hilfreiche Sache ist. Es könnte jedoch etwas dauern, bis er flächendeckend angenommen und genutzt wird – wie es bei neuen Dingen nun mal oft der Fall ist.

button

Web Transcoder

Seit 10 Jahren bot Google den Web Transcoder an – ein Feature, mit dem Websites auf mobilen Geräten schneller geladen werden konnten. Dies bezog sich auf Geräte der prä-Smartphone Ära.

Nun wurde der Transcoder allem Anschein nach jedoch abgeschaltet. John Mueller gibt jedochim selben Atemzug Tipps, wie man die Funktion mit ein wenig Tüfteln weiterhin nutzen kann.

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22.01.2016: Wetterbericht

Regen- oder Schneestürme können vor allem dann, wenn sie überraschend kommen, zu großen Problem führen. Google hat nun den mobilen Wetterbericht geupdated, um Nutzer rechtzeitig vorzuwarnen.

Dazu gehört, dass die Google-App nun stundengenaue Voraussagen anbietet. Zudem kann das Wetter an den liebsten Orten des Nutzers ohne Umschweife aufgerufen werden. Auch hat Google das komplette Design geändert.

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19.01.2016: Apps direkt in den SERPs installieren

Dies könnte eine große und nachhaltige Änderung werden – wenn die aktuellen Tests positiv verlaufen. Denn Google bietet aktuell die Möglichkeit, Apps direkt in den Suchergebnissen zu installieren.

Zurzeit funktioniert dies nur, wenn man die Google App nutzt. Gibt man hier den Namen einer App ein (und hat Glück, in dem Test zu landen), so erscheint beim Klicken auf den Installieren Button eine Einverständniserklärung.

Nimmt man diese an, so öffnet sich direkt ein Fenster, in dem man die App herunterladen kann. Damit spart sich der Nutzer den Weg zum PlayStore. Wir sind gespannt, ob und wann dieses Feature zum Standard werden wird.

app install


18.01.2016: Mehr Details dank Mobile

In der mobilen Suche sind viele spannende Informationen jetzt ganz nah. Google bietet mittlerweile Konzertdaten, Musik-Empfehlungen CD-Cover und mehr, um Nutzern alles wissenswerte über ihre Lieblingskünstler zur Verfügung zu stellen.

Darüber hinaus gibt es Empfehlungen für Fersehserien, Infos über die Schauspieler sowie übersichtliche Episodenguides. Damit handelt Google ein wichtiges Feld der Suchanfragen nun auf übersichtlichere Weise ab.

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08.01.2016: Yelp umgeht Interstitial-Regel

Wie wir wissen, bestraft Google mittlerweile die sogenannten App Intertestials. Wird also ein mobiles Ergebnis verdeckt, verliert die entsprechende Seite den Mobile Friendly Ranking Boost.

Doch Yelp scheint einen Weg gefunden zu haben, um Google auf diesem Gebiet auszutricksen. Denn wenn mobile Nutzer die Seite aufrufen, dann werden sie von folgendem Bildschirm begrüßt:

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Dies stellt fraglos ein von Google geächtetes App Intertestial dar. Nichtsdestotrotz hat Yelp weiterhin das Mobile Friendly Label. Dies liegt daran, dass sich der Anbieter eines Tricks bedient, der hoffentlich nicht zum Standard werden wird.

Klickt der Nutzer nicht auf die Links zur App oder mobilen Seite, sondern scrollt herunter, dann finden sich dort zumindest einige der gesuchten Informationen. Diese sind jedoch so weit below the fold, dass ein Großteil der Nutzer sie niemals sehen wird:

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Es handelt sich also nicht um ein Intertestial im eigentlichen SInne – für Yelp hat es aber trotzdem den Effekt eines solchen. Denn auch die Kundenbewertungen sind nur sehr eingeschränkt zu sehen:

yelp3

Wir können also gespannt sein, wie Google auf dieses Verhalten regieren wird. Im Sinne der Nutzer wäre es schön, eine Möglichkeit zu finden, mit der solche Grenzfälle der Vergangenheit angehören würden.

Aber wie fast immer kann man festhalten: Eine neue Regel von Google ist oft nur der Ansporn für Seitenbetreiber, um sich Wege einfallen zu lassen, wie man diese bestmöglich umgehen kann.


17.12.2015: Google App und App Indexing

Wenig überraschend gibt es auch auf dem mobilen Markt wieder einige Neuigkeiten aus dem Hause Google. Hier findet ihr alles, was ihr dazu wissen müsst.

Neue Dokumentation für App Indexing

Eine der zentralen Fragen für Entwickler und Verleger ist: Wie bekomme ich meine App in den Google Index? Dazu gibt es vom Suchmaschinenriesen eine ausführliche Dokumentation, die nun ein Update erfahren hat.

appindexingDiese Änderungen sind allerdings rein kosmetischer Natur – viele Punkte wurden zum besseren Verständnis überarbeitet. Das Vorgehen beim Indexieren von App bleibt hingegen gleich, weshalb Entwickler nun keine eiligen Schritte einleiten müssen.

Google App für iOS

Die Google App für iOS hat ein weiteres Update bekommen. Nun können auch Besitzer von iPhones und iPads das sehen, was Andoid-Nutzer schon eine Weile bekommen: Die Zeiten, in denen ein Geschäft am vollsten ist sowie die speziellen Öffnungszeiten an Feuertagen.

Für das neueste iPhone gibt es zudem eine Unterstützung für das Multitasking (sodass man mehrere zeitgleich Apps im Split-Screen nutzen kann) sowie eine 3D Touch Integration. Und wer neue Funktionen für iOS Apps in der Beta-Version testen möchte, kann sich hier anmelden.

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11.12.2015: John Mueller’s Mobile-Präsentation

Im gestrigen Hangout hat John Mueller eine tolle Präsentation zum Thema mobile Suche, Accelerated Mobile Pages und Apps gehalten. Hier findet ihr seine Kernaussagen übersichtlich zum Nachlesen.

John Mueller Präsentation


Im Moment haben wir mehr Abfragen von mobilen Geräten als von Desktop Geräten. Und das hat natürlich Auswirkungen auf das, was Webmaster machen. Denn Nutzer wollen Seiten auch auf mobilen Geräten sehen können.

John Mueller Präsentation

Daher haben wir vor einiger Zeit das Mobile Friendly Label eingeführt. Grundsätzlich geht es darum, dass die angezeigten Inhalte auch auf Mobilgeräten sichtbar und brauchbar sein sollten. Texte sollen eine gewisse Größe haben und es sollte nicht zu viele Flash Inhalte geben. Aus unserer Sicht gibt es mehrere Wege, um das zu implementieren.

John Mueller Präsentation

Ich gehe jetzt nicht genauer auf diese Möglichkeiten ein. Diese sind bei uns an vielen Stellen dokumentiert und gehören bei vielen CMS mittlerweile zu den Standardeinstellungen.

John Mueller Präsentation

Wir empfehlen grundsätzlich das Responsive Design, da es am einfachsten ist und man am wenigsten Fehler machen kann.

John Mueller Präsentation

Wichtig bei Mobile Friendly ist auch, dass wir die Inhalte überhaupt sehen können – dass wir also die JavaScript und CSS Dateien ausführen können. Sonst sehen wir nur die rohe HTML Seite, bei der wir nicht wissen, was da effektiv gezeigt wird. Diese Datein müssen also zugänglich sein und sollten nicht per robots.txt blockiert werden.

John Mueller Präsentation

Relativ neu ist auch, dass wir App Install Banner in das Mobile Friendly Label mit einberechnen. Wenn ihr also eine App habt, dann macht es vielleicht Sinn, dass ihr einen kleinen Banner zeigt – aber nicht, dass ihr die ganzen Inhalte damit blockiert. Denn Apps mit Intertestials, die den Bildschirm einnehmen, gelten nicht mehr als Mobile Friendly.

John Mueller Präsentation

Manche Geräte oder Gegenden werden manchmal weitergeleitet – der Traffic wird also verkauft. In manchen Fällen wird uns etwas anderes gezeigt als dem Benutzer. Das ist nicht immer gewollt, kann aber auch zu (manuellen) Abstrafungen führen. Dann wird vielleicht das Mobile Friendly Label entfernt – oder anderes.

John Mueller Präsentation

Accelerated Mobile Pages sollen helfen, das zu vermeiden.

John Mueller Präsentation

Damit sollen die Seiten schnell laden, um die Nutzererfahrung zu verbessern. Das wird im nächsten Jahr denke ich ein sehr großes Thema werden, da es Webmastern viele neue Möglichkeiten gibt.

John Mueller Präsentation

Der Aufbau ist nicht kompliziert, ähnlich dem mit eigenständigen Mobilseiten. Ein Alternate Link zeigt zur AMP Seite, und diese zeigt per Canonical auf die Website. Die AMP ist eine vereinfachte Version der Website, die Elemente sind dabei aber der Rahmen rund um die Inhalte (wie Header, Footer und Sidebar) sind nicht vorhanden. Damit laden sie schnell und können auch woanders angebunden werden (zum Beispiel bei Twitter).

John Mueller Präsentation

Die Haupt CMS sollen bald die AMP Version automatisch erstellen – WordPress testet das schon. Dabei ist das ganze System Open Source.

John Mueller Präsentation

Es ist nur für Seiten geeignet, die Inhalte zur Verfügung stellen. Bei dynamischen Seiten wie einem Shop macht es wenig Sinn – aber auch hier können zusätzliche Informationsseiten per AMP dargestellt werden (zum Beispiel ein Blog). Bei der Verification wird festgestellt, dass alles richtig und sauber eingebunden ist.

John Mueller Präsentation

Man sollte schon jetzt planen und überlegen, da es ab Ende Februar angezeigt werden soll. Und bei eigenen CMS oder Analytics kann man Codes und Erklärungen bei GitHub finden.

John Mueller Präsentation

Meistens sind die Inhalte in Apps auch öffentlich, daher möchten wir, dass Leute, die diese Apps installiert haben, sie auch in der Suche finden können. App Deep Links sind die Entsprechung der URLs, man kann sie also crawlen und indexieren. Inhalte müssen dabei nicht 1:1 gleich sein, aber die Hauptinhalte die man verknüpfen will sollten äquivalent sein.

John Mueller Präsentation

Praktisch sieht es so aus, dass ich auf meinem Smartphone nach etwas suche – und in den Suchergebnissen wird dann ein Link gezeigt, der darauf hinweist, dass es sich um eine App handelt. Ich klicke darauf und komme direkt zu den Inhalten in der App.

John Mueller Präsentation

Technisch läuft es dann ähnlich wie bei AMP. Von der Website kommt ein Alternate Link zu den App Inhalten. Und diese haben dann eine App Indexing API eingebunden und aufgerufen, die uns Infos zu den vorhandenen Inhalten gibt.

folie17Wenn man eine App hat kann man beim neuen Android auch mit Now on Tap arbeiten. Damit kann man Apps in den Vordergrund bringen. Man drückt einfach während eines Gesprächs auf den Home Button, dann kommen die installierten Apps zum Vorschein.

folie18Wenn jemand eine App installiert hat, zeigen wir die Inhalte dieser App für ihn vielleicht etwas höher in den SERPs, damit derjenige damit arbeiten kann. Apps sind aber nur sinnvoll, wenn man etwas anbietet, was den Nutzer zu einer langfristigen Bindung führen soll. Testen kann man die Deep Links z.B. mit Fetch as Google.

folie19Jede moderne Seite muss Mobile Friendly sein – vor allem, wenn man etwas neues erstellt. Für längerfristige, nicht so interaktive Inhalte sollte man AMP nutzen. Man muss nicht immer unbedingt eine App erstellen, aber wenn es Sinn macht ist es eine gute Investition. Immer prüfen, ob es für eure Nutzer passt und auch funktioniert.folie20Und hier kann man sich weitere Infos holen.


25.11.2015: App-Inhalte

Search Engine Land hatte die Möglichkeit mit Rajan Patel (Google – Direktor Mobile Search) über das App Indexing im Jahr 2016 zu reden.

Dabei verriet Herr Patel, dass beim Google App Indexing keine einfachen Rankingsignale verwendet werden, sondern u. a. auf die Google App Indexing API zurückgegriffen wird.


20.11.2015: Google App News

Google hat einige wichtige Schritte unternommen, um auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der Websuche zu spielen. Dazu zählt, tiefer in das Geschäft mit Apps einzusteigen, da diese fraglos eine Wachstumsbranche darstellen.

Apps ohne Web Content

Bisher wurden lediglich Apps in der Suche angezeigt, die eine exakte Entsprechung in den Webinhalten hatten. Da es jedoch immer mehr Inhalte gibt, die nur in Apps zu finden sind, wurde dieser Ansatz nun überarbeitet.

Von jetzt an werden auch Ergebnisse angezeigt, die es nur in Apps gibt. Solange man die App Indexing API für Android nutzt, wird Google nun versuchen, alle Inhalte einer App anzuzeigen – auch jene, für die kein Canonical in der Websuche besteht. Sobald die ersten lokalen Tests damit funktionieren, wird dies hoffentlich auch international eingesetzt.

Apps werden gestreamt

Wer eine gute Internetverbindung hat, wird künftig auch an Inhalte von Apps herankommen, die er gar nicht installiert hat. Auf diesem Wege werden sämtliche Funktionen der App direkt aus der Suche heraus zur Verfügung stehen.

Zu diesem Zweck wird die App gestreamt. Somit wird der Nutzer schnell und einfach genau die Informationen finden, die er benötigt – und kann dann die entsprechenden Schritte in die Wege leiten.

Dies wird mit einer neuen Cloud Technologie möglich gemacht. Der Nutzer kann also, bevor er eine App installiert, diese im Selbstversuch testen. Eine schöne Neuerung, die hoffentlich bald überall funktionieren wird.

apps

Werbefinanzierte Apps

Werbung in Apps ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen sorgt sie dafür, dass tolle Angebote konstengünstig oder sogar umsonst zur Verfügung gestellt werden können. Zum anderen verschlechtert sie die Nutzererfahrung, da der Nutzer oft versehentlich auf die Werbelinks klickt.

Um Nutzer über die Hintergründe einer App zu informieren, wird im Google Play Store künftig angegeben, wenn sich eine App durch Werbung finanziert. Dadurch kann jeder selbst entscheiden, ob er ein solches Angebot nutzen möchte.

werbeapps


17.11.2015: Google App versteht immer mehr

Google kann immer komplexere Fragen beantworten. Die Entwicklung der Knowledge Graphs von der Erklärung einzelner Wörter hin zu der Beantwortung ganzer Fragen ist ein gutes Beispiel auf diesem Gebiet.

Laut Google’s Satyajeet Salgar versteht die Google App nun sogar, was man meint – die Suchintention wird also auf semantischem Wege erkannt und befriedigt. Damit können nun weitaus komplexere Fragen beantwortet werden.

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Er nennt Beispiele wie Superlative, Anordnungen, Zeiteinteilungen und komplexe Zusammenhänge. Damit geht Google einen weiteren Schritt auf dem Weg, wirklich alles zu jeder Zeit erklären und beantworten zu können.


15.11.2015: Google startet die Indexierung von Apps

Google hat seinen Bot so umprogrammiert, dass er nicht mehr „nur“ Websites indexiert, sondern auch Android-Apps. Dies ermöglicht es Nutzern, direkt aus der Google Suche auf die App zu gelangen, ohne dass es ein zwischengeschaltetes Pop-up gibt oder ein weiterführender Link ausgewählt werden muss.

Testbetrieb zur Indexierung von Apps

Für die Indexierung von Apps gilt das Gleiche wie für die Indexierung von Websites: Webmaster können festlegen, welche Seiten der Bot crawlen darf und welche nicht. Ist die App erst mal von Google indexiert worden, so erscheint sie in den Google SERPs und Suchende können sie ohne Umwege direkt auswählen.

Die Indexierung wurde von Google gestartet und befindet sich noch im Testbetrieb. In einigen Wochen soll die neue Funktion verfügbar sein und Apps tatsächlich in den SERPs auftauchen.

Was muss getan werden, damit eine App indexiert wird?

  • Google muss informiert werden. Das geht hier.
  • Der Deep Link muss aktiviert werden.
  • In der Sitemap-Datei sollte ein Hinweis über die alternative App-URL eingefügt werden. Alternativ kann sie auch auf der normalen Website verlinkt werden.

Fragen zur Indexierung von Apps kann man im Webmaster Forum stellen.

Diese neue Google Funktion scheint sich zunächst nur auf Nutzer in den USA zu beziehen, vermutlich wird sie aber bald auch in Deutschland verfügbar sein.


09.11.2015: Neues Google Interface für Tablets

Google arbeitet ständig daran, das Aussehen seiner Suchergebnisseiten anzupassen. Dies für alle Versionen – während Updates für Desktops und mobile Endgeräte vergleichsweise häufig sind, gab es nun eine der selteneren Anpassungen für Tablets.

Hier wurde die Ansicht einmal komplett überarbeitet. Während es bisher eine Mischung aus den Varianten für Desktop und mobil war, stellt die neue Version einen Wechsel hin zur mobilen Ansicht dar.

Entsprechend werden auch Dinge wie die Mobilfreundlichkeit einer Seite angezeigt, obwohl dies für Tablets weniger relevant ist als für Smartphones. Wir sind gespannt, wie sich die Anzeige auf Tablets in den nächsten Wochen einspielen wird.

Tablet


03.11.2015: Zweisprachiger Split-Screen

Eine wirklich tolle Neuerung wurde in Indien gesehen: Die mobilen SERPs werden hier mit der Möglichkeit angezeigt, zwischen Englisch und Hauptsprache des Landes hin und her zu wechseln.

zweisprachig

In diesem Fall kann man also wählen, ob man die Ergebnisse auf Englisch oder auf Hindu ansehen möchte. Gerade in Ländern, wo mehrere Sprachen (nahezu) gleichberechtigt gesprochen werden, ist dies eine sinnvolle Lösung, die hoffentlich künftig weiter verbreitet genutzt werden wird.


02.11.2015: App Indexing Hangout

John Mueller hat vergangene Woche einen speziellen Google Webmaster Sprechstunden Hangout veranstaltet: Gemeinsam mit Mariya Moeva und Krzysztof Muzyka beantwortete er alle Fragen zum Thema Indexierung von Apps. Die Aussagen der Verantwortlichen zeigen dabei deutlich, dass das Thema Apps für Google immer wichtiger wird.

Der Hangout startete mit einer Präsentation. Hier wurde erklärt, wie man eine App in den Google-Index bekommt – dies gilt mittlerweile sowohl für Android als auch für iOS Apps. Die danach folgenden Fragen haben wir diesmal nicht trabskribiert, da die Präsentation so einen umfangreichen Einblick bietet.

App-Suche wird immer wichtiger

Zunächst erläuterte Krzysztof, dass Google in den letzten Monaten hart am Indexierungsvorgang für Apps gearbeitet habe. Mittlerweile sind nun mehr als eine Milliarde Deep Links im Index – und es werden täglich mehr.

Von allen Android-Suchen geben bereits etwa 40% Suchergebnisse zurück, in denen sich Ergebnisse mit Deep Links befinden. Auch hier ist zu erwarten, dass diese Zahl stetig ansteigen wird.

Neue Updates: iOS und Android

Seit Neuestem ist das Indexieren nun auch für iOS Apps möglich. Dies gilt für alle Apps, die mindestens auf iOS 9 laufen. Damit hat Google einen großen Schritt getan, um auch betriebsfremde Apps sinnvoll in den SERPs anzeigen zu können.

Im Zuge dessen ist Google auch dabei, die Implementierung für Android zu vereinfachen. Mit Hilfe von Android App Linking soll erreicht werden, dass Apps durch Hochladen eines JSON-Files leichter integriert werden können. Aktivitäten können dann per App Indexing API reportet werden.

Vorteile des App Indexing

Einer der größten Vorteile ist, dass die Indexierung von Apps das Ranking in den organischen Suchergebnissen bei Google positiv beeinflusst. Es führt also zu einem von SEOs so geliebten Ranking Boost.

Zudem kann man, wenn die eigene App im Index gefunden wird, leichter neue Nutzer gewinnen. Hierzu schlägt Google den Suchenden passende Apps vor. Damit kann auch der Traffic gesteigert werden.

Durch Nutzung der API kann man zudem das Nutzerverhalten positiv beeinflussen. Mit Autocomplete und anderen Möglichkeiten kann man die Nutzer in der eigenen App halten und sie mit weiteren Angeboten vertraut machen.

Zudem sollte jede App für Google Now on Tap ausgerüstet sein. Dies kann die Nutzererfahrung in vielen Fällen deutlich verbessern, da weniger Aufwand nötig ist, um eine Handlung durchzuführen.

Best Practices: Implementierung

Nach dieser Einleitung zeigte Mariya auf, wie man eine App richtig in den Index bekommt. Sie empfiehlt, zunächst immer sicher zu gehen, dass die eigene App und die eigene Webseite bereit sind, um die App richtig indexieren zu lassen.

Zu diesem Zweck sollte immer das http Scheme genutzt werden. Denn dies macht es Google am einfachsten und ist der nachhaltigste Weg. Dies ist auch das Schema, dass von Google langfristig unterstützt werden wird.

Auch muss die Assoziation zwischen der Seite und der App richtig eingestellt werden – man muss also angeben, dass man beide Einheiten besitzt oder dass diese anderweitig zusammengehören. Dies gilt sowohl für Android als auch für iOS.

Auch sie weist darauf hin, dass man die neue API benutzen sollte. Denn durch diese erkennt Google, wenn Nutzer viel mit einer App interagieren – diese also beliebt ist. Dies führt dann zu dem oben genannten Ranking Boost.

Analyse: Wie performt die App?

Dazu sollte die App zuallererst in Google Search Console eingetragen werden. Das Tool wurde entsprechend erweitert, um künftig nicht nur zu Webseiten, sondern auch zu Apps relevante Daten zu liefern. So erhält man einen hilfreichen Search Analytics Report.

Bald will Google auch anzeigen, wie viele Installationen eine App erhalten hat. Dabei soll aufgezeigt werden, wie oft der Installieren Button angezeigt wurde – und wie oft er geklickt wurde. Für dieses Feature kann man sich auch als Tester bewerben.

Fehler beheben

Bei vielen Fehlern wird man einen Report von Google erhalten. Diese können dann durch das Fetch as Google Tool geprüft und behoben werden. Denn auch dieses Tool funktioniert nun für Apps.

Hier könnt ihr euch den ganzen Hangout ansehen:


27.10.2015: Indexierte Apps werden immer wichtiger

Google macht es Webmastern immer einfacher, Apps in den Index zu bringen – und wie sich nun zeigt, geschieht dies aus gutem Grund. Denn etwa 40% aller Suchanfragen spielen bereits Ergebnisse aus, in denen mindestens ein App-indexiertes Ergebnis in den Top 5 zu finden ist.

Google verdeutlicht damit, dass die Zukunft nicht nur in der mobilen Suche allgemein, sondern in der App Suche im Speziellen liegt.


20.10.2015: App Indexierung und Marktanteile

Einer der wichtigsten Online-Märkte, jetzt und in Zukunft, sind sicherlich Apps. Daher gibt es hier einige Neuigkeiten auf diesem Feld.

Fetch as Google für die App Indexierung

John Mueller hat bei Google+ angekündigt, dass das Fetch as Google Tool in Search Console nun auch für Apps funktioniert. Hierzu muss lediglich die entsprechende APK hochgeladen werden.

Dies macht es deutlich einfacher, die eigenen Apps zu überprüfen. Denn mit dem Fetch as Google Tool kann man genau sehen, was man dem Googlebot und dem Nutzer zur Verfügung stellt. Damit ist die Fehlerkontrolle und -Behebung leichter möglich.

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Wie sieht der Markt aus?

Die Mitarbeiter von App Annie haben sich einmal die aktuellen Marktanteile bei Apps angeschaut. Die Ergebnisse sind auf diesem Gebiet in den letzten Monaten vergleichsweise stabil, aber deswegen nicht minder interessant.

Denn während Google fast doppelt so viele Downloads verzeichnet wie die Konkurrenz von Apple, sieht es bei dem Umsätzen umgekehrt aus. So machte Apple im letzen Quartal fast 80% mehr Umsatz mit Apps als Google. Dies zeigt, dass Google zwar bei der Reichweite unschlagbar ist, Apple hingegen die Monetarisierung perfektioniert hat.

markt


16.10.2015: Google App Indexierung

Sowohl das Indexieren von Apps als auch Auftauchen in Google News können zentrale Erfolgsfaktoren für eine Webseite sein. Beides ist jedoch nicht immer einfach zu erreichen.

iOS App-Inhalte bald im Index

Wenn man eine App hat, dann sollen die entsprechenden Inhalte natürlich auch im Google Index auftauchen – egal, ob sie für Android oder iOS konzipiert wurde. Beides ist nun vereinfacht möglich.

Die App-Indexierung funktioniert nun nämlich auch mit den http-Standards aus iOS 9. Damit sollten die entsprechenden Inhalte ab Ende des Monats im Index auftauchen – sofern mandie API benutzt.

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Tutorial zur App-Indexierung

Wer, bevor es an das Indexieren der Apps geht, noch einmal eine Best Practice nachlesen möchte, dem sei der Artikel von Eva Wagner bei Onpage.org empfohlen. Sie zeigt nicht nur, wie man in den Index gelangt, sondern auch, wie man aus der Masse herausstechen kann.


09.10.2015: Mobil überholt Desktop – weltweit

Was noch vor wenigen Monaten nur für ausgesuchte Länder galt, ist nun weltweit bestätigt: Erstmals verzeichnet Google mehr Abfragen von mobilen Endgeräten als von Desktop PCs. Zwar kann es immer noch einzelne Länder geben, in denen das Verhältnis umgekehrt ist – der weltweite Gesamtwert hat sich jedoch (endgültig?) in Richtung Mobil verschoben.

Damit bestätigt sich der aktuelle Trend hin zu mobilen Online-Erfahrungen auf eindrucksvolle Weise. Es wird entsprechend immer wichtiger, sich mit eingehend mit den Möglichkeiten der mobilen Suche zu befassen.

Herausforderungen des mobilen Zeitalters

Sei es die responsive Gestaltung von Webseiten, das Erstellen von Apps (ohne Intertestials!) oder allgemein die Beschäftigung mit dem Surfverhalten von mobilen Nutzern – diese und ähnliche Themen werden künftig noch weiter als bisher in den Fokus rücken.

Doch nicht nur für die Betreiber von Webseiten sind neue Zeiten angebrochen. Auch Marktführer wie Google müssen sich an die neuen Gegebenheiten anpassen. Denn nichts ist schlimmer, als einen solch allumfassenden Trend zu verpassen.

Dies kann dazu führen, dass die Giganten von heute die Abgehängten von Morgen wären, und ihre Plätze von neuen Playern eingenommen werden. Bisher zeigt Google jedoch keine Abnutzungserscheinungen auf diesem Gebiet.


09.10.2015: App Interstitials vs. Smart App Banner in Echtzeit

Wir berichteten bereits darüber, dass Google die Regeln bei der Vergabe des Mobile Friendy Zertifikats zum nächsten Ersten ändern wird. Die so genannten App Intertestials, die (fast) die ganze Seite mit Werbung verdecken, führen dann zum Verlust dieses Status.

In der Zwischenzeit hat Google bereits einige Schritte unternommen, um Webmaster zum Entfernen der Intertestials zu bewegen. Es gibt nämlich auch andere Möglichkeiten, in Apps zu werben.

John Mueller hatte bereits vor einiger Zeit im Hinblick auf Cookie-Popups und normale Banner für Entwarnung gesorgt. Solange diese nicht einen Großteil des Bildschirms einnehmen, führen sie zu keinen Problemen bei der Mobilfreundlichkeit.

Nun wurde Gary Illyes auf Twitter gefragt, wie es mit den neuen Smart App Bannern für iOS von Apple aussieht. Er gibt an, dass auch Seiten, die diese nutzen,  ihre Mobilfreundlichkeit behalten werden, wenn die neuen Kriterien ab November gelten.

Mobile Friendly Classifier läuft in Echtzeit

Zudem bestätigt er, dass die Klassifizierung von mobilfreundlichen Seiten in Echtzeit abläuft. Wenn man also heute etwas an der eigenen Seite ändert, wird es schon beim nächsten Crawl berücksichtigt. das ist für Webmaster, die neu auf responsive Seiten umstellen, sicher gut zu wissen.

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01.10.2015: App Indexierung wird immer wichtiger

Als Google im Februar bekannt gab, dass es ab dem 21. April einen Ranking Boost für mobilfähige Seiten geben würde, versetzte dies die SEO-Szene in helle Aufregung. Um der Tragweite dieser Ankündigung gerecht zu werden, wurde bald darauf der Begriff Mobilgeddon geprägt.

Die Auswirkungen dieser Änderung am Suchalgorithmus waren im Endeffekt jedoch schwächer als erwartet. Sind zwei Seiten sich nun im Hinblick auf ihre Stärke sehr ähnlich, so kann die Mobilfähigkeit den Ausschlag in eine Richtung geben.

Nutzung der API sorgt bald für Boost

Nun hat Google bei der SMX East verkündet, dass es ab sofort einen weiteren Ranking Boost im Hinblick auf die mobile Nutzung gibt. Diesen erhält, wer die App Indexing API für seine Seite nutzt.

Google begründet diesen Schritt damit, dass diese API der Suchmaschine zusätzliche Daten (vor allem im Hinblick auf die Nutzerinteraktion) zur Verfügung stellt. Daher können die Algorithmen mithilfe der API besser bestimmen, ob eine App tatsächlich nützlich ist.

Weitere App-relevante Neuerungen

Zudem rollt Google eine neue Dokumentation der Indexierung für iOS aus, welche für die neuen Versionen gut laufen sollte. Des weiteren haben es einige Search Console Features für das Indexieren von Apps in die Beta-Phase geschafft – diese können gerne von interessierten SEOs getestet werden.


30.09.2015: Google hat noch keinen Mobilindex – arbeitet aber daran

Google hat wiederholt angekündigt, dass es auf Sicht zwei separate Versionen des Suchindex geben soll: Eine Desktopversion und eine Mobilversion. Doch es ist noch nicht so weit.

Auf die Frage, ob es bald zwei Anzeigenvarianten in der Search Console geben wird, die zwischen Desktop und Mobil unterscheiden, antwortete Gary Illyes folgendes:

“Nein, das würde nicht viel Sinn machen, da wir momentan nur einen “Desktop Index” haben.”

indexDas zentrale Wort in diesem Zusammenhang ist sicher “momentan”. Dies lässt klar darauf schließen, dass ein eigenständiger Mobilindex in Zukunft geplant ist. Doch es dürfte sicher noch einige Zeit dauern, bis dieser voll funktionsfähig ist. Es ist daher nicht realistisch, von Google genaue Wasserstandsmeldungen zu diesem Thema zu erwarten.

UPDATE: “Wir arbeiten daran”

Auf Nachfrage sagt Gary Illyes noch einmal, dass Google mit einem separaten Mobilindex experimentiert. Die Aussage, dass es “passieren könnte” lässt im Google-Jargon darauf schließen, dass es passieren wird. Fraglich ist also weiterhin, WANN es soweit sein wird.

index


03.09.2015: Mobile User interface

Gibt man nun bei Google einen Suchbegriff ein, wie zum Beispiel “Nachtigall”, bietet die Suchmaschine nun noch mehr Vorschläge, welche Aspekte den User ebenfalls interessieren könnten. Bei dem Beispiel “Nachtigall” wird dem Nutzer neben den gängigen Suchvorschlägen, wie Bilder oder Informationen, ebenfalls die Auswahl gestellt, mehr über den Vogelgesang zu erfahren.

Suchbegriffe

Google gibt den User die Möglichkeit, ohne speziell danach gesucht zu haben, sich weiter zu bilden.


02.09.2015: UPDATE: Google bestraft App-Interstitials

Google hat angekündigt, die Nutzererfahrung in der mobilen Suche weiter zu verbessern. Das Ziel ist es, Nutzern immer die beste Antwort zu bieten – egal, ob diese auf einer Webseite oder in einer App zu finden ist.

Oft herrscht bei Apps jedoch das Problem vor, dass die entsprechenden Inhalte hinter einem vorgeschalteten Bildschirm versteckt sind. Diese sogenannten Interstitials fordern den Suchenden dazu auf, die App umgehend zu installieren. Dem Nutzer wird damit ein anderer Inhalt gezeigt als der Suchmaschine – die Suchintention wird also nicht – oder nur auf Umwegen – befriedigt.

Neue Kriterien bei der Mobilfreundlichkeit

Um diesem Trend entgegen zu wirken, ist Google nun dabei, den Test zur Mobilfreundlichkeit zu erneuern. Dieser wird darauf anspringen, wenn ein Großteil des Inhaltes durch ein Interstitial verdeckt wird. Ab dem 01. November werden solche Seiten von Google dann nicht mehr als mobilfreundlich eingestuft.

interstitials

Dies gilt jedoch nicht für Banner, die nur einen kleinen Teil des sichtbaren Feldes beanspruchen. Denn hier hat der Nutzer laut Google die Möglichkeit, den Surfvorgang selbst zu gestalten, indem er auf das Banner klickt oder eben nicht.

Mit dieser Änderung sollte es Google gelingen, zahlreiche Anbieter zu einer Abkehr der frustrierenden Interstitials zu bewegen. Eine Verbesserung der Nutzererfahrung in der mobilen Suche sollte daher wie gewünscht eintreten.

UPDATE: Cookie-Popups sind nicht betroffen

John Mueller reagierte auf Nachfragen, ob diese neue Regelung auch für Dinge wie Banner oder Cookie-Popups gelten würde. Seine Antwort ist eindeutig, dass diese nicht betroffen sind:

“Hier geht es speziell um Interstitials zur Installation von Apps, die beim Übergang von der Suchergebnisseite einen Großteil des Inhalts verdecken. Solche Cookie-Banner habe ich noch nicht gesehen.”

Zu weiteren Nachfragen gab John zudem zu Protokoll, dass “wir zurzeit in Bezug auf andere Arten von Interstitials nichts zu vermelden haben. Wir hören eure Beschwerden in diese Richtung (und viele nerven mich ebenfalls), ich bin mir sicher das Seitenbetreiber euer Feedback dazu auch gerne hören werden – also lasst es sie wissen.”

Es kann also unter Umständen sein, dass künftig auch andere Arten von übergroßen Interstitials abgestraft werden – im Sinne der Nutzererfahrung wäre dies in vielen Fällen zu empfehlen. Es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass dies auch die Cookie-Popups betreffen wird, da diese eine gesetzliche Notwendigkeit darstellen.

mueller interstitials

UPDATE II: Pagespeed Insights zeigt nun eine Warnung

Google geht nun auf weiteren Wegen gegen Interstitials vor. So zeigt das Pagespeed Insights Tool seit neuestem eine Warnung an, wenn ein Interstitial einen Großteil des Bildschirms verdeckt.

interstitial

Google rät den entsprechenden Seitenbetreibern, andere Interstitials zu verwenden – um die Nutzererfahrung zu verbessern. Man darf gespannt sein, um dies die meisten Webmaster beeindrucken wird.


01.09.2015: Design der App-Suche

In der organischen Suche hat zudem Pedro Dias ein neues Design der mobilen App-Suche gesichtet – und einen Screenshot bei Google+ geteilt. Die neue Version ist sowohl bunter als auch übersichtlicher als bisher und dürfte daher großen Anklang finden.

app-suche


19.08.2015: Änderung in der mobilen Ansicht

Zudem testet Google ein leicht verändertes Design in den mobilen SERPs. Hier wird unter dem Link eine Linie eingefügt, welche die Überschrift von der Beschreibung trennt. Solche neuen Linien werden immer mal wieder eingefügt und getestet, wir können daher gespannt sein, ob es sich diesmal um eine langfristige Neuerung handelt.

linien


19.08.2015: Nur eine mobile Seite reicht

Im Webmaster Hangout am letzten Freitag sprach John Mueller davon, dass es unter Umständen reichen kann, nur eine mobile Seite zu haben.

Seine Aussage, dass man nicht für jede Seite eine Desktop Version brauche, schlug hohe Wellen. Schon im Hangout schränkte er insofern ein, als dass die Seite auf dem Desktop zumindest ohne Fehlermeldungen sichtbar sein muss.

Da John selbst von der Wirkung seiner Aussage überrascht scheint, hat er sich nun bei Google+ noch einmal mit dem Thema befasst. Hier seine neue Aussage in der deutschen Übersetzung, die das Ganze etwas relativiert. Denn klar ist: Auch die Desktopnutzer sollten eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Seite sehen können.

Nur weil es geht, muss man es nicht machen

„Ich möchte nur klar stellen, dass nur, weil man etwas tun kann, es nicht heißt, dass man es auch tun soll, oder das es Best Practice ist. Wenn wir von einem Unternehmen nur eine mobile Seite haben, dann indexieren wir lieber diese als gar keine. Das macht es aber offensichtlich nicht zu einem tollen Vorgehen. Ein guter Weg, um es in beiden Welten zum Laufen zu bringen, ist eine Seite mit responsiven Webdesign-Techniken zu verwenden, damit sie sich der Größe des Endgerätes und den Einstellungen anpasst.

Ich kann verstehen, dass manche Seiten nur mit einer mobilfreundlichen Webseite anfangen (das ist ungefähr wie Unternehmen, die eine mobile App statt einer Webseite benutzen), aber ich bin mir sicher, dass es den meisten gut tun würde, eine tolle Erfahrung für Nutzer mit größeren Bildschirmen anzubieten (sei es Desktop, Laptop Mobil, TV, etc.).“

mueller+


30.07.2015: Google prüft, ob die Desktop- und Mobilversionen unterschiedlich sind

Trotz des Mobilupdates im April rankt Google noch immer zahlreiche Desktopseiten in der mobilen Suche. Laut Gary Illyes hat die Suchmaschine jedoch Methoden, um dies zielgerichtet zu tun.

Auf Twitter antwortete er, dass Google nachprüft, ob zwischen Desktop- und Mobilversion große Unterschiede vorherrschen. Hiermit will Google in erster Linie Spamversuche verhindern. Denn wer auf der Desktopversion einer Seite hervorragende Inhalte bietet und daher gut (in der Desktopsuche und der mobilen Suche) rankt, sollte die entsprechenden Inhalte auch auf der mobilen Seite anbieten.

Handy und Desktop

Qualitätskontrolle zur Spamvermeidung

Ist die mobile Seite nun eine andere – im Normalfall schlechtere – Version der Desktopseite, würde die Suchintention von mobilen Nutzern nicht befriedigt werden. Daher macht es Sinn, dass Google sich durch entsprechende Tests rückversichert, bevor eine solche Seite in den Rankings weit oben auftaucht.

Was Gary Illyes nicht verrät, ist, wie Google bei diesem Thema vorgeht. Wie wird getestet und was passiert, wenn ein Regelverstoß gefunden wird? Eine Manual Action, oder vielleicht sogar die dauerhafte Löschung aus dem Index? Wie auch immer das Vorgehen aussieht, bisher scheint es zu funktionieren. Die Berichte über solche Spamseiten in den mobilen Suchergebnissen halten sich in Grenzen – oder sind euch Fälle bekannt?


30.06.2015: Das versehentliche Klicken auf mobile Werbung

Wir haben gestern darüber nachgedacht, was Google machen muss, um seine Marktführerschaft auch in den kommenden Jahren zu behaupten. Ein wichtiger Punkt war hierbei, dass die mobile Werbung zukunftsfähig gemacht werden muss. Auf diesem Gebiet kommt Google nun einen weiteren Schritt voran.

Jeder, der mobil im Internet surft, hat sicher schon einmal versehentlich auf eine Werbeanzeige geklickt. Laut Google geschehen fast 5% der Klicks auf mobile Werbeanzeigen aus Versehen – ein Ärgernis sowohl für die Nutzer als auch für die Werbenden. Daher hat Google nun einige Schritte unternommen, um diesem Trend Einhalt zu gebieten.

3 Wege zur Verhinderung der versehentlichen Klicks

Nun werden Klicks, die zu nah am Rand der Anzeige getätigt werden, standardmäßig geblockt. Nur das Klicken in den mittleren Bereich der Anzeige wird diese künftig auslösen, ansonsten nimmt Google an dass der Klick versehentlich geschah.

Bei Apps wird es nicht mehr möglich sein, durch den Button zum Installieren zu gelangen. Der Grund ist, dass dieser zu nahe am Schließen-Button gelegen ist. Daher muss künftig der entsprechende Call to Action Button genutzt werden, um zum App Store zu gelangen.

Allgemein wird von nun an ein Moment vergehen, bevor man auf eine Anzeige klicken kann. Damit soll dem Nutzer ermöglicht werden, sich den Inhalt zunächst anzusehen – und au0ßerdem soll verhindert werden, dass er von der Einblendung während des Klickens überrascht wird.

Fazit: Ein sinnvolles Update

Diese Neuerungen machen absolut Sinn. Sie erhöhen die Nutzererfahrung um ein vielfaches. Zudem, und das dürfte für Google noch wichtiger sein, werden die Werbetreibenden dadurch zufriedener – denn der hohe Anteil an versehentlichem Traffic dürfte einige davon abgehalten haben, im mobilen Bereich mehr zu werben. Ergo schafft Google mit diesem Update eine win-win-win Situation.


12.06.2015: Google’s Mobilindex

Auf der Search Marketing Expo Advanced hat Gary Illyes neue Details zum geplanten Mobilindex verraten. Dieser soll künftig komplett unabhängig vom Desktopindex operieren. Die interessantesten Aussagen haben wir zusammengefasst.

Künftig soll es möglich sein, pro URL zwei Inhalte (statt wie bisher einen) zu indexieren – einen für Mobilgeräte und einen für Desktops. Zudem arbeitet Google an einer Lösung, um den Page Rank einer Desktopseite auch der mobilen Version zuzuweisen, selbst wenn die Seiten nicht verlinkt sind. Beide Neuerungen würden das Webmaster-Leben fraglos vereinfachen.

Wird es funktionieren?

Insgesamt ist Illyes vorsichtig optimistisch, dass ein separater Mobilindex in Zukunft tragfähig sein wird. Bis es soweit ist, müsse Google jedoch noch zahlreiche Probleme aus dem Weg räumen. SEOs haben also noch reichlich Zeit, um sich Gedanken über mögliche Wege des MobilSEO zu machen, die künftig vielleicht noch prominenter genutzt werden könnten.


08.06.2015: Google Wettervorhersage wird ausgebaut

Google baut seine Wettervorhersage, zunächst in der mobilen Suche, weiter aus. Zukünftig werden die nächsten 10 Tage angezeigt – bisher waren es lediglich die nächsten 6. Damit überholt die mobile Suche die Desktopsuche, wo weiterhin die kommenden 8 Tage angezeigt werden.

Es ist jedoch fraglich, ob dies eine sinnvolle Neuerung darstellt. Wetterberichte sind oft äußerst ungenau, und eine Voraussage über 10 Tage kann sich als problematisch erweisen. Dies scheint daher ein typischer Fall zu sein, wo eine Neuerung eingebaut wird, nur weil es technisch möglich ist.

Fazit: Eine nette Spielerei, gerade bevor man in den Urlaub fährt, aber nicht von zentraler Wichtigkeit. Wenn Wetterberichte allgemein in Zukunft zuverlässiger werden, kann sich diese Neuheit jedoch noch auszahlen.


03.06.2015: Jetzt Webseiten für mobil optimieren

Die Frage ist nicht ob, sondern wann. Zwar ist das letzte mobil Update nicht so heftig ausgefallen wie angekündigt, dennoch sollten Webmaster nicht warten Ihre Webseite mobil tauglich zu machen.

Wie auf der I/O letzte Woche wieder zu sehen war ist für Google mobil der Wachstumsmarkt Nr.1.

Passend dazu hat am gestrigen Tag die Internet World Business einen Artikel zum Thema mobil rausgebracht, welchen wir Euch hier vorstellen möchten.

Hier geht’s zum Beitrag

Webmaster sollten sich die einzelnen Punkte gut durchlesen und zeitnah umsetzen, denn irgendwann werden Webseiten, die nicht optimiert sind aus den Rankings verschwinden, dann nämlich, wenn die normale Suche die jetzige mobil Suche darstellt.


02.06.2015: Die neue ‘Now on Tap’ Funktion

Die neue ‚Now on Tap‘ Funktion Die von Google neu entwickelte ‚Now on Tap‘ Funktion wird unter Umständen die Online-Suche revolutionieren. Neu ist nämlich, dass alles – von Nachrichten bis Instagramfotos – durchsucht werden kann. Dies eröffnet neue Potentiale für die Verbreitung und Nutzung von Apps. Denn Apps können damit nicht nur leichter gesucht und gefunden werden; da Google das Nutzerverhalten sehr genau kennt kann die Suchmaschine passgenaue Empfehlungen aussprechen.

Die Zukunft heißt App Search Optimization

Mit ‚Now on Tap‘ ist die sofortige Information über und Nutzung von App-Angeboten mit einem Klick möglich – beispielsweise die Suche nach einem Restaurant, das Lesen von Kundenmeinungen und das reservieren eines Tisches. Daher steht es zu erwarten, dass die Optimierung von Apps in Zukunft ein zentraler Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung werden wird. Dies wird so wichtig, damit die Anbieter von Apps auch außerhalb der App-Stores gefunden werden können. Ein neuer SEO-Kernbereich ist also zweifelsohne auf dem Vormarsch.

Datenschutzbedenken sind nicht zutreffend

Wie bei allen seinen Diensten wird Google sicher auch hier auf seine weitreichenden Nutzerdaten zurückgreifen, um das Angebot jeweils auf den Einzelnen zuzuschneiden. Meist ruft dieses Vorgehen umgehend Datenschützer auf den Plan. Entsprechende Einwände sind hier jedoch fehl am Platze, da Google, wie jedes andere Unternehmen, Nutzerdaten zur Verbesserung der Nutzererfahrung heranzieht – nur auf einem höheren Level. Das dies auch der (Werbe-) Industrie zugutekommt ist verst
ändlich, da auch Google seine für den Nutzer kostenfreien Dienste refinanzieren muss. Stimmt ihr dem zu, oder habt ihr weitere Bedenken?


29.05.2015: Es kommt die mobile Revolution

6000 Entwickler kamen nach Google I/O im Moscone Center von San Francisco, um sich dort mit den neuesten Informationen rund um das Thema mobil zu versorgen.

Da 2015 erstmalig mehr Suchabfragen mobil getätigt wurden als per Desktop wundert es nicht, dass Google den mobilen Markt weiter fokussiert und forciert.

Auf der I/O geht es natürlich um Android und wie man Android verbessern und in noch mehr Geräten verwenden kann. So räumt Google auch ein, dass bisher versucht wird, bei jedem Gerät immer alles neu zu erfinden. Die Kommunikation der Geräte untereinander funktioniert noch nicht so, wie man sich das wünsche.

Android M

Als neue Wunderwaffe mit längerer Akkulaufzeit und Hunderten von Verbesserungen wird geworben. So soll der Kühlschrank automatisch unsere Einkauflisten App zusammenstellen, da anhand der Barcodes erkannt wird, was fehlt. Das Leben soll einfacher und komfortabler werden, die Dinge besser organisiert und strukturiert werden.

Mobil und die Suche

Uns hat natürlich besonders interessiert, welche weiteren Veränderungen der Googlesuche auf uns zukommen. Hier wurde ganz klar geäußert, dass die Anzahl der mobilen Abfragen weiter wachsen wird und die der Desktopanfragen zurückgehe. Demnach würde auch die Suche auf diese Wandlung dauerhaft reagieren.

So wurde 2015 schon sichergestellt, dass bei schwächeren Verbindungen in 13 Ländern eine komprimierte Suche angezeigt wird. Auch das Thema Ladegeschwindigkeit und Datengröße werde in den kommenden Jahren weitaus wichtiger werden, da die angebotenen Webseiten und Apps immer umfangreicher und Datenintensiver werden. Um so wichtiger sei es, die Möglichkeiten der Komprimierung schon jetzt zu nutzen.

Zusammen mit den Entwicklern möchte man die mobile Revolution vollends einleiten, wir sind gespannt.


17.04.2015: Gerüchte über mobile-friendly Websites

Löschung von non mobile-friendly Websites?

In den letzten Tagen hielt die Welt der Webmaster schockiert die Luft an. Ashley Berman Hale, ein sehr aktives Mitglied von Google Webmaster Helpchannels, veröffentlichte bei Google+ einen Beitrag, in dem sie bekannt gab, dass Websites, die nicht moblie-friendly sind, aus den Suchergebnissen gelöscht werden würden. Sofort brach Panik in der Internetbranche aus. Denn mobile nicht auf den ersten Plätzen zu stehen, ist die eine Sache, doch gar nicht mehr vorhanden zu sein, noch einmal etwas ganz anderes.

Google äußerte sich schließlich dazu, dass dieser Beitrag nicht stimme. Es werden keine Seiten gelöscht, sondern nur, wie schon bekannt, das Ranking angepasst. Für viele wahr die Nachricht trotzdem ein Schock. In den letzten Tagen wurde daher sehr wahrscheinlich viel Zeit in die Umstellung auf eine mobile-friendly Website investiert.


20.01.2015: News: Google und non-mobile friendly Websites

Google versendet Warnungen an Webmaster von non-mobile friendly Websites

Wie u. a. Search Engine Roundtable berichtet, versendet Google seit vergangener Woche Warnungen an Webmaster (via E-Mail und Webmaster-Tools), deren Websites nicht mobile friendly sind. Dies gilt auch für deutsche Websites bzw.  Webmaster:

Nachricht in den Google Webmaster-Tools

Search Engine Roundtable vermutet, dass ein neuer Algorithmus getestet wird, der sich direkt auf das mobile Ranking von Websites auswirken dürfte. In der Vergangenheit wurden nur Webmaster von vermeidlich mobil-optimierten Websites benachrichtigt, nun scheint Google alle Webmaster von nicht mobil-fähigen Websites zu informieren.

Die Hinweise sehen im Detail wie folgt aus:

Google Webmaster-Tools: Hinweis an Webmaster bezüglich der mobilen Nutzerfreundlichkeit

Bekanntmachung von Google zum Thema mobile-friendly Websites

Google äußerte sich am vergangenen Sonntag zum Thema mobile-friendly in einem Blogbeitrag im deutschen Google Webmaster-Zentrale Blog.

So führt Google nun das Label „Für Mobilgeräte“ in der mobilen Suche hinzu. Die Änderungen werden „in den nächsten Wochen global umgesetzt“. Ein kleiner Test unsererseits hat ergeben, dass das neue Label bei mobilen Suchanfragen teilweise schon angezeigt wird.

Die neue Markierung sieht in den Suchergebnissen wie folgt aus:

Google gibt auch Tipps, wie die Suchmaschine eine Website als mobile-friendly erkennt und mit dem neuen Label versieht:

Diese Änderung wird in den nächsten Wochen global umgesetzt. Damit eine Seite das Label “Für Mobilgeräte” erhält, muss der Googlebot folgende Kriterien erkennen können: 

– Für Mobilgeräte unübliche Software wie Flash wird vermieden.
– Der Text kann ohne Zoomen gelesen werden.
– Die Größe des Inhalts wird an den jeweiligen Bildschirm angepasst, sodass Nutzer nicht horizontal scrollen oder zoomen müssen.
– Der Abstand zwischen Links ist groß genug, damit Nutzer problemlos auf den gewünschten Link tippen können.

Dort werden auch verschiedene Ressourcen für die Überprüfung der eigenen mobilen Website genannt:

– Test auf Mobiltauglichkeit
– Leitfaden zu mobilen Websites für Webmaster
– Bericht zur Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten
– Anleitung für Drittanbietersoftware

Diese Entwicklungen zeigen deutlich auf, dass die mobile Erreichbarkeit und vor allem die Usability für den mobilen Nutzer für Google immer wichtiger werden. Man darf auf zukünftige Änderungen gespannt sein.

Diese Entwicklungen zeigen deutlich auf, dass die mobile Erreichbarkeit und vor allem die Usability für den mobilen Nutzer für Google immer wichtiger werden. Man darf auf zukünftige Änderungen gespannt sein.


26.05.2014: Google liest JavaScript aus und rückt bei der Betrachtung mobiler Webseiten den Besucher in den Fokus

In der letzten Wochen beherrschte das Panda und Loan Update die SEO-Szene. Dennoch gab es zwei durchaus gute Beiträge von Google auf dem Webmaster-Zentrale Blog.  Wichtig sind hier wieder die Grundinformationen, die weitergeben werden, aber dazu gleich mehr.

Pagespeed for Mobile

Als erstes berichtete Google im Eintrag vom 20. Mai, dass über Pagespeed Insights zusätzliche Empfehlungen für eine bessere Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgerätenhinzugefügt wurde.

Dies liest sich erstmal unspektakulär, wenn man dies aber aus dem Blickwinkel des Google Ranking Aufbaues betrachtet, ist es schon viel wichtiger. Auch wenn hier von mobilen Geräten gesprochen wird, so ist die Intensität, mit welcher Google in der letzten Zeit den Besucher in den Fokus rückt, enorm.

Liest man zwischen den Zeilen, so besteht Grund zur Annahme, dass ein Nichteinhalten der „Vorschläge“ zu Rankingnachteilen führen könnte. Ganz konkret weisen die genauen Handlungsanweisungen darauf hin, dass Google für die Qualitätseinstufung die Usability deutlich mehr Bedeutung zukommen lässt.  Diese Maßnahme macht Sinn und ist logisch, denn gerade auf mobilen Geräten ist es enorm wichtig, gut mit der Seite umgehen zu können.

Es scheint, als würden diese Einstufungen nur bei den mobilen Seiten bestehen. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass Google in der nächsten Zeit auch auf anderen Endgeräten den User stärker in den Fokus rücken wird.

Google liest JavaScript aus

Google versucht immer mehr eine Webseite aus der Sicht eines Nutzers zu sehen und simuliert den Browseraufruf. Bisher haben sie nur reine Textinhalte ausgelesen und JavaScript wurde nicht beachtet.

Nun ist Google jedoch in der Lage, JavaScript auszulesen – mal mehr und mal weniger nach eigenen Angaben.

Google selbst gibt an, dass es enorm wichtig ist, dem Google Bot in der robots.txt Datei den Zugriff auf das JavaScript oder CSS zu erlauben. Sonst kann es passieren, dass er sonst z.B. wichtige Informationen wie eine optimierte Webseite für Mobilgeräte nicht auslesen kann.

Google möchte also auch in diesem Bereich immer mehr verstehen, was eine Webseite seinem Besucher alles anbietet. Hier soll es in den kommenden Tagen/Wochen dann auch ein Tool in den Webmaster-Tools geben.

Edit: 28.05. – Das Tool ist bereits erschienen und befindet sich in den Webmaster-Tools.

Google geht weg von leicht auslesbaren Signalen

Schaut man sich alle Änderungen der letzten Jahre mal an, dann fällt auf, dass Google immer weniger Wert auf einfache Signale legt.  Google rückt die einzelne Person zunehmend in den Fokus und sammelt alle Informationen, die möglich sind. Ruft man sich Matts Aussage von vor ein paar Wochen in den Kopf, dass Links immer unwichtiger werden, kann man leicht erahnen, wohin die Reise gehen soll.

Insgesamt sind die Änderungen nur zu begrüßen. Sie machen es dem Webmaster vielleicht nicht unbedingt einfacher, aber der Besucher profitiert doch stark von den zunehmend professionalisierten Webseiten.


13.03.2014: Matt Cutts: So informiert ihr Google über eure mobile Webseite!

Matt Cutts von Google hat via YouTube wieder eine Frage beantwortet. Dieses Mal ging es darum, wie man Google am besten klar macht, welche Webseitenversion für Desktop-Nutzer und welche Version für Smartphone-Nutzer angezeigt werden sollte. Die Frage lautete im Detail wie folgt:

„Gibt es einen Weg Google mitzuteilen, dass es eine mobile Version einer Webseite gibt, so dass die alternative Seite in den Suchergebnissen angezeigt wird? Wie kann ich Google mitteilen, dass eine Webseite über ein responsives Design verfügt und die gleiche URL für Smartphones funktioniert?“

Matt’s Antwort:

Grundsätzlich sollte man als Webseitenbetreiber immer bestrebt sein, mobile Nutzer auf die mobile Version zu lenken, während Desktop Nutzer immer auf die Desktop Version gelenkt werden sollten.

Dies kann auf verschiedene Art und Weise erreicht werden:

Responsive Design

Man kann auf ein responsives Design setzen: Dabei wird mobilen wie Desktop-Nutzern exakt die gleiche Seite angezeigt, diese passt sich dem jeweiligen Browser und Endgerät (Desktop, Handy, Tablet) an. Wichtig hierbei: Blockt nicht Javascript und CSS für Google! Das macht es für Google einfacher, festzustellen, ob es sich um responsives Design handelt oder nicht!

Desktop Version und Smartphone Version

Es werden verschiedene URLs verwendet. (Zum Beispiel “m.beispiel.de” und “beispiel.de”)

Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass von der Version für Desktop-Computer ein rel=“alternate“ auf die mobile Version verweist: Dies macht Google klar, dass die beiden  beiden Versionen zusammengehören!
Von der mobilen Webseite muss ein rel=“canoncial“ auf die Desktop-Version der Webseite verweisen. Dies zeigt dem Googlebot an, dass, obwohl dies eine eigene URL ist, der Inhalt der gleiche ist und die beiden URLs (bzw. Versionen) zusammengehören. Dies macht es Google möglich, die User auf die richtige Version zu lenken (Smartphone-Nutzer auf die mobile Version, Desktop Nutzer auf die Desktop Version).

Abschließend bittet Matt Cutts: Blockiert nicht den regulären Googlebot oder den Googlebot mobile!


07.11.2013: Matt Cutts: Responsive Design führt nicht zum “Verlust” von SEO

Gestern beantwortete Matt Cutts wieder eine Frage zum Thema Google SEO. Die Frage lautete:

Die kurze Antwort ist: „Nein.“„Führt das Responsive Design einer Website zum ‚Verlust‘ von SEO im Vergleich zu einer traditionelleren mobilen Website?“

Die etwas längere Antwort lautet, dass die Verwendung eines Responsive Design kein Problem darstellt. Allerdings muss man es natürlich richtig machen. Denn die Website hat ja die gleiche URL und der PageRank wird nicht aufgeteilt. Es sei sogar einfacher, als wenn man eine separate mobile Seite macht, denn wenn man dort einen Fehler macht (Stichwort: canonical), könnte man aus Versehen den PageRank der beiden Seiten voneinander trennen.

Er verweist im Zuge dessen auf die Google Guidelines für die Erstellung und Optimierung von mobilen Websiten. Mehr dazu findet ihr auf den Google Hilfeseiten für Webmaster: https://developers.google.com/webmasters/smartphone-sites/

Auch wir haben schon einen Beitrag zur Optimierung von mobilen Websites verfasst. Dort lernt ihr mehr darüber, wie man mobile Seiten optimieren kann. Klickt einfach hier, um mehr darüber zu erfahren.

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Die Suchmaschinenoptimierung und das Online-Marketing sind meine Leidenschaft. Als akkreditierter Journalist und Chefredakteur des SEO Portal schreibe ich darüber und als Geschäftsführer der imwebsein GmbH (Online Marketing Agentur) kann ich diese Leidenschaft in der Praxis umsetzen.

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