Die abschließende Umstellung auf “Mobile-first” bis März 2021 beschäftigt weiterhin die Gemüter. Kürzlich fragte ein Twitter-Nutzer bei John Müller von Google an, ob man im Zuge der Umstellung auch die eigenen Canonical-Tags anpassen müsse. (https://twitter.com/JohnMu/status/1339225328594587649)

Wenn eine Website aus einer separaten mobilen und einer Desktop-Variante besteht, ist es ratsam, Canonical-Tags zu setzen, damit nicht beide Varianten nebeneinander indexiert werden. Canonical-Tags zeigen meistens auf die Desktop-Variante, weil dies in der Vergangenheit häufig die Hauptversion einer Website war.

Müller beruhigte den Anfragenden und antwortete, dass es nicht notwendig sei, die Canonical-Tags umzustellen, so dass diese auf die mobile Variante zeigen.

Was ist wichtig, wenn man Canonical-Tags setzt?

Wessen Website in zwei Versionen unterteilt ist – eine für mobile Nutzer und eine für den Desktop – sollte Canonical-Tags einsetzen, um eine Indexierung beider Varianten zu vermeiden. Sonst würde Duplicate Content entstehen.

Wichtig hierbei ist, dass beide Seiten weitgehend über denselben Inhalt verfügen. Eine “abgespeckte” mobile Seite, die nur einen Bruchteil des Contents der Desktop-Variante enthält, ist für einen Canonical-Tag nicht geeignet. Vereinfacht gesagt ist es wichtig, dass der Content identisch oder nahezu identisch ist.

Der ideale Weg, eine Website anzubieten, besteht in responsivem Design. Hierbei existiert nur eine Variante der Website, die sich automatisch an die Bildschirmbreite des verwendeten Endgeräts bzw. des Browserfensters anpasst.

 

Bild: Claudio Schwarz / unsplash.com

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