Ausblick auf 2018: Neuerungen in der Google Search Console

Die „Google Search Console“ ist für Webmaster ein fast unverzichtbares Werkzeug. Wer seine eigene Website bzw. eigenen Websites in die Search Console aufnimmt, erhält viele nützliche Informationen direkt von Google. So kann man als Nutzer beispielsweise erkennen, wenn Probleme bei der Indexierung von Seiten auftreten, wenn die Anzahl von 404-Seiten zunimmt oder wie der Googlebot einzelne Seiten des eigenen Webauftritts sieht. Auch wird man von Google informiert, wenn die eigene Website von einer manuellen Maßnahme betroffen ist.

Schon seit längerem arbeitet man bei Google an einer neuen Version der Search Console. Ein Betatest läuft bereits, allerdings hat man bislang keine Möglichkeit, als Nutzer gezielt an diesem teilzunehmen – ebenso wenig existiert ein Termin, an welchem die neue Version veröffentlicht werden soll, wie John Müller am Samstag auf Twitter bestätigte.

Welche Neuerungen sind zu erwarten?

Was die Neuerungen angeht wird in Fachkreisen darüber berichtet, dass man als Nutzer der Search Console zukünftig auf die historischen Daten der letzten 12 Monate zugreifen können soll – im Augenblick enden diese bereits nach 90 Tagen. Daneben sollen erweiterte Berichte und Statistiken zur Verfügung stehen. Neben einer Auflistung von Noindex-Seiten soll es auch eine Liste für Duplicate Content auf den eigenen Seiten geben. Letzterer kann entstehen, wenn eine Seite unter mehreren URLs aufrufbar ist und kein Canonical-Tag eingebaut wurde.

Sehr interessant für Webmaster wird in diesem Zusammenhang der neue „Index Coverage Report“ sein, der nicht mehr nur die Anzahl indexierter Seiten enthalten soll, sondern auch Informationen darüber, warum bestimmte Seiten nicht indexiert werden konnten und welche Möglichkeiten es gibt, diese Probleme zu beheben.

Wir sind auf die neue Version der Search Console gespannt und gehen davon aus, dass die Veröffentlichung im kommenden Jahr stattfinden wird.

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