Search Console versendet Warnungen an unsichere Seiten

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Google warnt Webmaster

Wir wissen mittlerweile, dass Google gerne sehen würde, dass alle Websites Https nutzen. Doch wie es immer so ist: Auch bei Themen, die eigentlich für alle Webmaster Sinn machen, muss Google dann doch “sanften” Druck ausüben. Das beginnt mit einem Ranklingboost für Https und geht nun in die nächste Runde.

Denn seit diesem Monat werden Seiten, die Passwörter oder Kreditkarteninformationen anfordern, vom Google Chrome Browser als unsicher markiert – wenn sie kein Https verwenden. Damit sollen Nutzer abgeschreckt werden, wodurch die Seitenbetreiber zum Handeln gezwungen werden.

Und um das Anliegen noch deutlicher in den Köpfen der Webmaster zu verankern, hat Google nun damit begonnen, entsprechende Warnungen via Search Console zu verschicken. Hier ein Screenshot eines solchen Hinweises, den Nicolas Sacotte auf Facebook geteilt hat:

es ist soweit, google verschickt jetzt via SC Warnings an Seitenbetreiber, die Logins ohne https: anbieten…

Posted by Nicolas Sacotte on Dienstag, 24. Januar 2017

Weitere Implementationen zu erwarten

Wir können sicher davon ausgehen, dass eine solche Warnung viele Webmaster dazu bringen wird, über eine Https Implementation nachzudenken. Auf der anderen Seite gibt es auch noch immer zahlreiche Seitenbetreiber, die Search Console nicht nutzen und vielleicht auch noch nie von Https gehört haben.

Diese zu erreichen dürfte für Google ungleich schwieriger werden. Aber das Versenden von Warnungen ist immerhin ein weiterer Schritt, um das Netz ein wenig sicherer zu machen. Oder fällt jemandem von euch ein Grund ein, warum man nicht auf Https umsteigen sollte? Uns nicht.

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Nach meinem Studium der Politikwissenschaften (Schwerpunkt Diplomatie) habe ich im Juni 2015 das SEO Portal bei der imwebsein GmbH mitgegründet. Seit Januar 2017 bin ich nun als Chefredakteur für den redaktionellen Teil zuständig. Daneben kümmere ich mich als ehrenamtlicher Pressewart um die Öffentlichkeitsarbeit des Badminton-Club Tempelhof.

1 KOMMENTAR

  1. Es gibt keine Gründe, auf HTTPS umzusteigen? Leider doch! Die meisten Portale finanzieren sich über Werbung, und viele Vermarkter haben Werbenetzwerke im Programm, die eben nur HTTP unterstützen. Noch besser: Weil in der Online-Werbung sehr viel über Mittelsmänner geht, weiß der eigene Vermarkter meist nicht mal, ob die Banner, die er gerade ausspielt, auch in HTTPS zu bekommen sind, oder nicht. Hier Druck aufzubauen, ist vielleicht einen Versuch wert, doch man ist vom Vermarkter ja wirtschaftlich abhängig und der wiederum von den Netzwerken, die er anzapft.

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