Denkt Ihr manchmal an Eure Website und habt dabei ständig die Frage im Hinterkopf, ob sie auch gut für Suchmaschinen optimiert ist? Stellt Ihr Euch ständig die quälende Frage, ob nicht irgendwo ein kleiner Fehler vorhanden ist, der Euch Besucher und Umsatz kostet?

Dann unterzieht Eure Website jetzt einem SEO-Check! Mit dem SEO-Check wird Eure Website in Bezug auf SEO geprüft und Ihr erhaltet Antworten auf die zu Beginn erwähnten Fragen. In diesem Beitrag zeigen wir Euch, wie Ihr dabei vorgehen könnt.

 

1. Führt eine Site-Abfrage durch

Mit einer Site-Abfrage könnt Ihr prüfen, welche Eurer Seiten im Suchindex vorhanden sind und auf welche Weise sie als Suchtreffer ausgespielt werden. Natürlich kann die Anzeige in den Suchergebnissen stets variieren, dennoch handelt es sich um einen wichtigen Anhaltspunkt.

Alle großen Suchmaschinen, wie Google, Bing, Yahoo und DuckDuckGo unterstützen die Durchführung einer Site-Abfrage. Gebt dazu in das Suchfeld Folgendes ein:

site:[Euer Domainname]

Also beispielsweise „site:example.com“. Verzichtet idealerweise auf die Angabe von www. und des Protokolls (z. B. https://), denn so erhaltet Ihr einen größeren Überblick.

 

2. Prüft die HTTP-Statuscodes

Falsche HTTP-Statuscodes können einen Unterschied zwischen einer erfolgreichen und einer nicht erfolgreichen Indexierung ausmachen. Prüft deshalb stichprobenartig, ob Euer Server für verschiedene Seiten den richtigen Code zurückgibt.

Es gibt eine Vielzahl an Online-Tools, mit denen Ihr Eure Statuscodes prüfen könnt (z. B. https://httpstatus.io/).

Je nach eingegebener URL sollten die folgenden Codes zurückgegeben werden:

SzenarioRichtiger Statuscode
Startseite und jede Unterseite200
Nicht vorhandene Seite404
Weiterleitungen301

 

Wenn Ihr einen Code 500 erhaltet, steht dieser für einen internen Serverfehler. Dieser kann dazu führen, dass die eingegebene URL nicht indexiert werden kann. Das solltet Ihr unbedingt prüfen bzw. prüfen lassen.

 

3. Rendert Seiten in der Search Console

Stellt sicher, dass der Googlebot Eure Seiten richtig rendern kann, also dass Eure Seiteninhalte auch so erkannt werden, wie Eure Besucher sie sehen und wie es von Euch gewünscht ist. Verwendet dazu die Google Search Console. Gebt eine URL Eurer Website zum Testen an, klickt danach auf „Live-URL testen“ und dann auf „Getestete Seite anzeigen“. Im Reiter „Screenshot“ seht Ihr dann, wie der Googlebot diese Seite „sieht“.

 

4. Testet den PageSpeed

Je länger eine Seite benötigt, um geladen zu werden, umso mehr Nutzer springen in der Regel ab. Deshalb solltet Ihr prüfen, wie schnell Eure wichtigsten Seiten geladen werden. Auch für diesen Zweck gibt es viele Online-Tools. Das wohl bekannteste dieser Art ist PageSpeed Insights von Google: https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/?hl=de

 

5. Schaut in die Google Search Console

Sie gibt Euch Aufschluss darüber, mit welchen Begriffen Eure Website rankt und wie viele Klicks auf wie viele Impressionen kommen. Wenn manche Seiten zwar viele Impressionen, aber kaum Klicks aufweisen, solltet Ihr die Meta-Description dieser Seiten überprüfen und sie ansprechender formulieren. Google nutzt die Meta-Description nämlich häufig als angerissenen Text in den Suchergebnissen. Je besser er formuliert ist und je besser er zur Suchintention der Nutzer passt, umso mehr Klicks werdet Ihr erhalten.

 

Wenn Ihr diese fünf Schritte des SEO-Checkups befolgt, solltet Ihr eine Vielzahl an Informationen gewonnen haben, die Euch bei der SEO-Optimierung Eurer Website helfen.

 

Foto: Glenn Carstens-Peters / unsplash.com

2 KOMMENTARE

  1. Danke für die Tipps. Zum Thema Pagespeed: Wie wichtig ist denn der mobile Geschwindigkeitsindex? Wenn ich Google-Adsense Werbung schalte, dann ändert sich durch das Google-Javascript der Index bei Pagespeed-insights von über 90 auf unter 40. Das würde doch bedeuten, dass Google seine Werbeeinnahmen reduziert, wenn monetarierende Webseiten nach hinten rutschen?

  2. Von 90 auf 40 ist schon ein immenser Unterschied, den man aber mit etwas Glück schnell abschwächen kann. Versuche mal, die AdSense-Werbung asynchron zu laden. Falls Deine mobilen Seiten direkt mit Werbung im Header beginnen, solltest Du die Werbung hier generell etwas nach unten verschieben – aus SEO-Gründen.

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