SEO Einfluss User Daten

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Dan Petrovic hat sich auf moz.com ausführlich mit diesem Thema beschäftigt.

UserdatenIch werde oft gefragt, inwieweit denn nun die Userdaten als Rankingfaktor zählen und die Antwort ist nicht immer ganz so einfach.

Googles offizielle Antwort zu diesem Thema ist, dass alle Daten die via Google Analytics, Android, Chrome usw. gesammelt werden nicht zu einer Berechnung des Rankings mit einbezogen werden. Irgendwie schwer vorstellbar. Google möchte ein Rankingsystem, welches auf eine gute Nutzerfahrung abzielt und die Nutzerdaten sollen nicht verwertet werden?

Nun was mit Sicherheit eine Rolle spielt, ist die Bounce Rate. Nicht zu verwechseln mit der Absprungrate aus GA. Was ich meine, ist die Rate von Usern, die von der Google Suche kommen und danach wieder sofort zurück zur Suche gehen. Wir berichteten über den Test von Rand Fishkin zu diesem Thema.

Manipulation von Userdaten

Nehmen wir einmal an, dass die Userdaten schon weitaus mehr zählen, als bisher angenommen. Da stellt sich die Frage, wieso Google daraus so ein Geheimnis macht. Auf der einen Seite steht natürlich der Datenschutz. Sicherlich möchte Google so wenig wie möglich Angriffsfläche bieten und wird daher eine Verwendung dieser Daten (was ja eine Speicherung bedeuten würde) immer ablehnen (müssen).

Aber auch die Angst vor Manipulation von Userdaten wird eine Rolle spielen. Bleibt die Frage: Sind Userdaten im großen Stil wirklich manipulierbar? Ich meine ja. Es wird technisch möglich sein, einen User per Robot zu simulieren und diesen mit den Werten auszustatten, die ich haben möchte, um einen interessierten User vorzutäuschen. Man schaue sich schon heute die Referrer-Spam-Bots an.

Nutzererfahrung schon jetzt messbar als Rankingfaktor

Searchmetrix RankingIn der Searchmetrics Studie über die Rankingfaktoren 2015 sind positive Nutzererfahrungen schon jetzt als Einfluss nachweisbar.

Stellt man sich einmal vor, welche Daten von den Usern vorliegen, so kann man sich ausmalen, wie einfach es doch sein müsste, diese Daten auch zur Berechnung von Websites zu benutzen. Jeder Mausklick, jede Bewegung lässt sich aufzeichnen und ist teilweise ja für Webmaster in Analytics auch jederzeit einsehbar.

Nur diese Nutzerdaten sind es doch, die eigentlich Google sagen können, ob die Intention einer Frage auf einer Website auch befriedigt werden konnte.

Zukunft der SEO-Arbeit liegt im Verbessern der Nutzererfahrung

Nutzerverhalten Einfluss auf SEOGoogle wird weiterhin bestrebt sein, die Nutzererfahrung zu verbessern, einfache Antworten selbst zu geben und die passende Website zur Suchabfrage zu finden.

Die Nutzererfahrung wird ein elementarer Bestandteil in der Berechnung des Rankings werden und der Einfluss in den kommenden Jahren zunehmen.

Alle getroffenen Maßnahmen zielen genau darauf ab. Sei es die Einführung des Mobilegeddon oder die Bewertung von Schriftgrößen. Google lässt immer mehr Faktoren einfließen, die nichts mit der eigentlichen Berechnung eines Algorithmus zu tun haben, sondern Faktoren, die eine Nutzererfahrung verbessern.

Wir als SEOs müssen also neben den technischen Faktoren in Zukunft viel mehr Wert auf die Nutzererfahrung legen. Dies bedeutet mit dem Analyseteam eine Hand-in-Hand Arbeit, um den größtmöglichen Nutzen herauszuziehen. Zu glauben das im Jahre 2015+ das Setzen von Backlinks noch ausreicht, um sich in den Rankings oben zu positionieren, wird mehr und mehr an Boden verlieren. Google zeigt uns schon lange die Richtung und sagt, wenn wir bei einer Optimierung uns entscheiden müssen, ob wir das für die Suchmaschine machen oder für den Nutzer, dann sollen wir stets den Nutzer wählen.

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Die Suchmaschinenoptimierung und das Online-Marketing sind meine Leidenschaft. Als akkreditierter Journalist und Chefredakteur des SEO Portal schreibe ich darüber und als Geschäftsführer der imwebsein GmbH (Online Marketing Agentur) kann ich diese Leidenschaft in der Praxis umsetzen.

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