Textlänge immer noch kein Ranking-Faktor

Dieses Thema spaltet viele Meinungsträger: die Textlänge. Während manche behaupten, dass es essentiell ist, mehr Text auf der Seite zu haben als die Konkurrenten, gibt es immer wieder Seiten, die es mit wenigen Sätzen auf die ersten Plätze schaffen. Googles eigene Aussage ist, dass die Textlänge kein Ranking-Faktor ist, denn die Relevanz zum Thema sei wichtiger. Dies bestätigte auch John Müller vergangene Woche auf Twitter, als er gefragt wurde, ob die Wortanzahl relevant für die Suchmaschinenoptimierung wäre.

Für die eigene Contentverwaltung kann die Wortanzahl ruhig verwendet werden, aber auch hier wiederholt John Müller Googles offizielle Aussage, dass die Wortanzahl kein Rankingkriterium für Google ist.

Ob ein Text auf einer Unterseite für ein bestimmtes Keyword rankt oder nicht, hängt von wichtigeren Faktoren ab, wie die Relevanz, das Vorhandensein einer semantischen Entität und einem Mehrwert für den Nutzer.

https://twitter.com/JohnMu/status/1300828326697807874

Weniger auf Ranking-Faktoren und stärker auf Mehrwert für Nutzer achten

Ein weiteres Thema auf Twitter vergangene Woche war, inwieweit bestimmte Faktoren das Ranking beeinflussen könnten. Auch darauf antwortete John Müller, dass die Relevanz und der Mehrwert für den Nutzer an erster Stelle stehen sollte und somit sehr viele Aspekte das Ranking einer Website beeinflussen. Dabei erklärte Müller, dass weniger darauf geschaut werden sollte, welche Rankingfaktoren erfüllt werden, als darauf, welche Punkte den jeweiligen Nutzern einen Mehrwert bringen könnten. Das Ranking würde davon positiv beeinflusst werden.

https://twitter.com/JohnMu/status/1301415814495641600

„Toxische Link“ gibt es laut Google nicht

Dass Links von einer fremden Website, aber auch innerhalb der eigenen Website, eine bestimmte Gewichtung haben und positive oder negative Effekte haben können, ist mittlerweile bekannt. Gerade einige große SEO-Tools erlauben ihren Nutzern, nach „toxischen Links“ zu schauen um daraufhin handeln zu können.

John Müller widersprach aber dieser Aussage eines Twitter-Nutzers, direkt darauf handeln zu müssen. Denn laut seiner Aussage gibt es toxische Links nicht, da es nur eine Tool-Aussage sei, welcher man nicht direkt blindlings folgen, sondern diese erst einmal interpretieren sollte. Denn wie Barry Schwartz in seinem Artikel hinweist, gibt es innerhalb von Google den Begriff „toxische Links“ nicht, somit auch nicht per se Links, die einen negativen Einfluss haben.

https://www.seroundtable.com/google-toxic-domains-30056.html

Bild: Mark Olsen/unsplash.com

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