Dein Inhalt wird nicht automatisch von Google indexiert, wenn…

Google predigt in regelmäßigen Abständen, dass qualitativ hochwertige Inhalte ein wichtiger Faktor für Googles Rankingkriterien ist. Unter anderem wird auch immer wieder der Begriff EAT (Expertise / Authority / Trustworthiness) im gleichen Zusammenhang genannt. Bringt man nun frische Inhalte auf die eigene Website, ist es laut John Müller ein Warnsignal, wenn dieser Inhalt nicht eigenständig von Google indexiert wird und man selbst eine eigene Indexierung über die Google Search Console anlegen muss. In einem Twitterposting teilte der Google-Mitarbeiter mit, dass es ein Zeichen für qualitativ minderwertige Inhalte sein könnte, wenn diese nicht eigenständig von Google indexiert werden.

https://twitter.com/JohnMu/status/1224373191310704640

Die gleiche Wortanzahl wie Platz 1 hilft noch lange nicht

In einer weiteren Twitternachricht. meldete sich John Müller zu einem weiteren vermeintlichen Mythos zur Verbesserung des Google-Rankings zu Wort. Bei der Wortlänge orientieren sich viele Nutzer bisher an der Wortanzahl des Erstplatzierten für das jeweilige Keyword. Dies sei aber bei weitem nicht als ausreichendes Kriterium zu werten, so die Aussage von Müller. Denn wenn man sich nur auf die Textlänge allein stützt, werden viele andere wichtigen Faktoren bei der Texterstellung ausgeschlossen, welche jedoch essenziell sind um das eigene Ranking zu verbessern. Der Text sollte auf jeden Fall einen Mehrwert für den Nutzer bieten. Er/sie sollte erkennen, dass der vorgefundene Text bei seiner Google-Suche weiterhilft und ihn/sie mit allen notwendigen Informationen füttert, welche notwendig sind um an das jeweilige Nutzerziel zu kommen. Dazu spielen auch andere Punkte eine wichtige Rolle: Gibt es noch andere Unterthemen, zu denen verlinkt werden kann um dem Nutzer weiterzuhelfen? Wie ist der Text aufgebaut? Gibt es noch andere Medien (Bilder, Grafiken, Videos, Audiodateien etc.), die dem Nutzer einen Mehrwert bieten könnten? Was ist der Sinn der Texterstellung? Was soll der Nutzer am Ende tun? Dies sollte man sich immer vor Augen führen.

https://www.seo-suedwest.de/5576-google-gleiche-wortanzahl-wie-top-artikel-fuehrt-nicht-zu-top-ranking.html

Google wird (noch nicht) nofollow-Links in seiner Bewertung miteinbeziehen

In einem auf den ersten Blick etwas verwirrenden Hin und Her zwischen verschiedenen Aussagen aus der Vergangenheit wird Google aktuell noch nicht alle weiteren Linkattribute außer „follow“ berücksichtigen. Dies gilt für die Bereiche Crawling, Indexing und als Rankingfaktor. Zwar ist die Aussage bisher in der Vergangenheit gefallen, dass alle weiteren Linkattribute (nofollow, gsc, sponsored) hinzugezogen werden könnten, jedoch scheint dies wie im September 2019 angekündigt doch nicht der Fall zu werden.

Zum einen scheint das vor allem damit zusammen zu hängen, den Algorithmus erst einmal darauf zu trainieren, welche Links, egal welches Attribut sie vorgesetzt haben, es zu beachten gilt. Komplett abgelehnt scheint diese Thematik aktuell nicht zu sein, weswegen abzuwarten bleibt, wann Google eine offizielle Aussage zu diesem Thema herausgibt.

https://www.seroundtable.com/google-nofollow-hint-ranking-delay-28965.html

Vorsicht bei mehreren Meta-Tag Robots Befehlen

Der Meta-Tag „robots“ gibt dem Crawler auf der jeweiligen Unterseite den Befehl, was er mit der Seite und den dort befindlichen Links zu tun hat. Entweder darf er die ganze Seite crawlen und allen Links folgen, oder er darf weder das eine noch das andere tun. Wenn aber der Fall eintritt, dass mehrere Robots-Tags auf der Unterseite gesetzt sind, wird sich der Googlebot in der Regel für das restriktivere entscheiden.

Dies hatte SEO Glen Gabe auf Twitter dargelegt und wurde bei SEO Südwest noch einmal genauer analysiert und dargestellt.

https://www.seo-suedwest.de/5569-google-bei-einander-widersprechenden-meta-robots-tags-zaehlt-das-restriktivere.html

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