SEO Wochenrückblick KW 11/2018

Eine großartige und aufregende Woche liegt hinter uns. Vor allem das Core-Update, welches entgegen der sonstigen Politik des Suchmaschinenriesen Google zur Abwechslung mal bestätigt wurde, sorgte für allerlei Diskussionen in den sozialen Kanälen. Und wie immer in einem solchen Fall überschlagen sich die Publisher und SEOs auf dem Globus mit Neuigkeiten, Artikeln und Analysen. Selbstverständlich dürfen auch die großen wie Sistrix und Searchmetrics nicht fehlen, wenn es darum geht, der neugierigen Community eigene Analysen und Beobachtungen zu präsentieren. Es bleibt nur zu hoffen, dass man über all die Auswertungen und Hypothesen nicht vergisst, dass es für die SEOs nur eine direkte Reaktion auf das nebulöse Update geben kann: keine. Wir wissen nicht, was genau angepasst wurde und wie sich dadurch die Wahrnehmung von Signalen durch die Suchmaschine verändert hat. Hier selbst nachzuforschen und eigene Beobachtungen in möglicherweise wertvolle Erkenntnisse zu transformieren kann ohne Frage durchaus reizvoll sein. Aber im Grunde sind wir alle so schlau wie vorher. Wir wissen nur dank Danny Sullivan, dass es überhaupt ein Update gab. Und möglicherweise ist es für uns alle viel sinnvoller, wenn wir uns auf unsere eigentliche Arbeit konzentrieren, anstatt Kraft und Energie in die Analyse eines im Grunde nicht analysierbaren Updates zu stecken.

Viel interessanter war eine Aussage von Johannes Müller in einem Tweet am 14. März. Auch wenn dies bereits bekannt sein sollte, kann es eigentlich nicht oft genug wiederholt werden:

Was sonst noch spannend und interessant in der letzten Woche war, lest ihr jetzt im Wochenrückblick für die KW 11.

Wie erkenne ich einen schlechten Text?

Wir kennen das alle. Da flattert eine neue Website nebst eines neuen Kunden auf unsere Bildschirme und wir untersuchen erst einmal gewissenhaft, welche Probleme sich da vor uns auftun. Selbstverständlich gehört zur Analyse einer Website auch immer eine Betrachtung der eingebauten Texte. Doch die wenigsten SEOs sind Texter und nur ein Bruchteil sollte sich wirklich daran versuchen, einen Webtext zu schreiben. Für diese Aufgabe gibt es Spezialisten. Trotzdem können sich alle einen Eindruck von einem Webtext machen und rudimentär beurteilen, ob man einen professionellen Text vor sich hat oder doch nur Schrott von der Stange.

So erkennst Du (un)professionelle Texte

 

Wie finde ich die beste Shop-Software?

Jeder, der sich am E-Commerce-Boom beteiligen möchte, wagt sich auf ziemlich wackliges Terrain. Denn die Probleme beim Eröffnen eines virtuellen Ladengeschäftes im Internet fangen nicht erst an, wenn es um juristische Lösungen und Formulierungen geht, die einem den Brief des Abmahnanwalts ersparen. Schon die Auswahl der richtigen Shop-Software kann zu einer echten Odyssee werden. Gut also, wenn man jemanden hat, der sich damit auskennt. Fabian Auler hat in seinem Artikel gleich 15 der beliebtesten und besten Open-Source-Shopsysteme zusammengestellt. Hier sollte eigentlich jeder eine Inspiration finden.

Open-Source-Shopsysteme – Wer kann was?

 

Keywordrecherche – Nervig und unentbehrlich

Die Suche nach neuen und ergiebigen Begriffen ist mit Sicherheit nicht für jeden SEO gleich aufregend. Im Gegenteil, gefühlt ist es das Nervigste überhaupt. Aber wir kommen nicht darum herum und sind darauf angewiesen, für die Produktion von ansprechenden und nutzbringenden Inhalten die richtigen Begriffe zu finden. Neben unseren Augen und unserem Hirn benötigen wir meist noch einige andere effiziente Werkzeuge, die uns T3N hier in einen schönen Überblick über kostenfreie und auch kostenpflichtige Werkzeuge an die Hand gibt.

Die besten Keyword-Tools zur Recherche von Suchbegriffen

 

Das Google Data Studio

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Diese Binsenweisheit gilt im Grunde für alle Lebenslagen und selbstverständlich auch für die Kommunikation des SEOs mit seinen Kunden. Natürlich könnten wir unseren Kunden kilometerlange Tabellen zusenden, die angefüllt sind mit tausenden von Zahlenwerten. Dies würde jedoch am Ende des Tages lediglich dazu führen, dass es einen ernsthaften Kommunikationsknoten gibt. Eine nette Kurve, die sich eingerahmt von einer Skala inmitten eines Diagramms anmutig nach oben und unten bewegt, ist viel eindeutiger und aussagekräftiger. Für solche Zwecke gibt es das Google Data Studio, mit dem sich recht einfach Berichte auf visueller Basis erstellen lassen, die auch dem Zahlenresistenten ein Lächeln aufs Gesicht zaubern werden. In drei Teilen zeigen die Trustagents serh schön, was sich mit dem Tool alles anstellen lässt.

Google Data Studio: #1 Daten visualisieren und besser verstehen
Google Data Studio: #2 Berichte Schritt für Schritt erstellen
Google Data Studio: #3 Sechs Tipps, um Reports schneller & professioneller zu erstellen

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Klaus Wockenfoth
Klaus Wockenfoth ist gelernter Softwareentwickler und seit etwa 4 Jahren im Bereich Suchmaschinenoptimierung tätig. Seit 2016 arbeitet er als SEO Projektleiter in der Exklusiv-Abteilung bei FAIRRANK und betreut dort in erster Linie größere Kundenprojekte.

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