Neuer Input von Google für strukturierte Daten per Javascript

Google hat in der letzten Woche einen neuen Leitfaden für die Implementierung strukturierter Daten mithilfe von JavaScript veröffentlicht.

Dabei stellt Google die zwei häufigsten Varianten vor, mit denen man mit JavaScript strukturierte Daten erstellen kann: 

  • über den Google Tag Manager
  • über selbst erstellten JavaScript-Code

Es werden Anleitungen zur Verfügung gestellt, wie bestimmte Informationen als JavaScript beim Google Tag-Manager und somit auf der Webseite hinterlegt werden können. Zum Ende des Artikels gibt es noch Hinweise auf Testing-Tools, um die Funktionalität der erstellten Code-Schnipsel überprüfen zu können. 

https://developers.google.com/search/docs/guides/generate-structured-data-with-javascript

Corona-Krise kann Rankings beeinflussen

Aufgrund der aktuellen Lage kann es sehr gut möglich sein, dass die Rankings der eigenen Webseite beeinflusst werden, so John Müller im Webmaster Hangout von letzter Woche. Durch das veränderte Suchverhalten eines großen Teils der Nutzer ist es möglich, dass der Algorithmus der Suchmaschine entsprechende Anpassungen vornimmt, um sich dem neuen Suchverhalten anzugleichen. Dies könnte dazu führen, dass die Rankings bestimmter Webseiten beeinflusst werden. Je nach Branche könnte dies zu Verbesserungen aber auch Verschlechterungen des Rankings führen. Bestimmte Suchanfragen, so Müller, würden jedoch kaum eine größere Veränderung erwarten. Dabei nannte er als Beispiel das Suchverhalten an Waschmaschinen. Jedoch stellt sich die Frage, inwieweit das Interesse im Ländervergleich bleibt, zumal beispielsweise in Deutschland aufgrund von Kurzarbeit in vielen Branchen das Kaufverhalten durch weniger Einkommen beeinflusst werden könnte. Somit wäre auch weniger Interesse am Kauf teurer Investitionen geringer und würde nachhaltig das Suchverhalten beeinflussen. Es bleibt abzuwarten, wie lange die Pandemie andauern und ob das Suchverhalten global beeinflusst wird.

https://www.youtube.com/watch?v=L9GN4VX6xww&time_continue=53

URL-Änderungen so gut es geht vermeiden

Es kann verschiedene Gründe haben, weshalb man die URL-Struktur der eigenen Unterseiten anpassen möchte. Ob es die Schreibweise ist, bei der die Wörter mit “_” statt mit “-” getrennt werden sollen, oder aber URL-Endungen wie “.php” und “.html”. Solche Änderungen, aber auch Keywords in der URL, spielen für das Ranking einer Seite schon lange keine wirkliche Rolle mehr für Google. Gefährlich kann es nur werden, wenn solche URL-Änderungen leichtherzig und ohne weiteres Hinterfragen durchzuführen. Denn URL-Änderungen können im schlimmsten Fall zu Ranking-Fluktuationen führen. Denn wenn eine URL sich verändert, ist es für Google auf den ersten Blick eine neue URL, die mit der alten wenig bis gar nichts zu tun hat. Somit kann es zu Rankingschwankungen kommen, wenn dieser Problematik nicht entgegengetreten wird. Zum einen empfiehlt John Müller auf Twitter, dass eine XML-Sitemap helfen könnte, mit welcher Google die alten und neuen URLs präsentiert werden. Zusätzlich sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass die Weiterleitungen korrekt funktionieren und an den wichtigsten Stellen angepasst worden sind.

https://twitter.com/JohnMu/status/1246736376160235520

Bild: Nick Morrison / Unsplash.com

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