SEO Wochenrückblick KW 16/2018

The Entity & Language Series, Teil 2

Bereits im letzten Recap habe ich einen hochinteressanten Artikel von Cindy Krum erwähnt, der sich mit einer weitaus größeren Veränderung in Bezug auf die mobile Indexierung von Websites beschäftigt als “nur” der Switch auf MFI. Dieser Artikel war der erste einer Serie von sechs Beiträgen, deren zweiter nun hier folgt. Diesmal geht die Reise durch die Welt der Entitäten weiter mit einem Halt bei der Sprache, wie Google sie behandelt und warum die Suchmaschine in der letzten Zeit auffällig viele sprachorientierte Veränderungen vorgenommen hat.
The Entity & Language Series: Frameworks, Translation, Natural Language & APIs (2 of 6)

Die DSGVO geht auch private Blogger an

Unternehmen kämpfen – hoffentlich – schon seit längerer Zeit mit den Vorschriften, die durch die EU-Datenschutzgrundverordnung festgeschrieben sind. Man mag von diesem Machwerk halten, was man will. Aufhalten kann sie nun eh niemand mehr. Doch nicht nur Unternehmen sind von ihr betroffen, auch über der Blogosphäre kreist das Abmahnungsschwert. Das Ganze geht so weit, dass WordPress out-of-the-box nicht mehr mit der DSGVO vereinbar ist. Darum wird es auch für private Blogs höchste Zeit, sich mit den neuen Datenschutzregeln zu befassen. In diesem großartigen Artikel gibt es (fast) alle wichtigen Informationen und Hilfestellungen, die ihr braucht.
DSGVO Checkliste für Blogger

Die robots.txt – die wichtigste Datei von allen

Es ist nur eine kleine Textdatei, die im Root-Verzeichnis des Server liegt. Doch sie hat das Potential, eine ganze Website dem Erdboden gleich zu machen – zumindest aus Sicht der Suchmaschinen. Dabei sind Suchmaschinen nicht einmal darauf angewiesen, die Einträge dieser Datei zu interpretieren. Sie könnten sie ebenso gut ignorieren. SEOs kennen diese Datei ebenfalls, doch einige wissen nicht um die Kraft, die von dieser Datei ausgeht. Contentking hat einen wunderbaren Guide zum Thema robots.txt geschrieben, der kaum Fragen offen lassen dürfte.
Robots.txt file

Wollen wir seriös schreiben oder menschlich?

Jeder kennt diese Standardtexte auf den Websites unzähliger Unternehmen. Da wollen manche seriös sein, andere zuverlässig und wieder andere kompetent. Das sollen und dürfen sie ja auch gerne, aber muss man denn gleich so übertreiben (=langweilen)? Die von mir sehr gerne gelesene Daniela Rorig hat sich diesem Thema angenommen und zeigt in ihrem neuen Artikel auf unterhaltsame Weise, wie sich Texte mit einer Prise Humor würzen lassen. So schmecken sie dem Leser viel besser als die immer gleichen geschmacksfreien Werbetexte.
5 seriöse Tipps für einen witzigen Schreibstil

HREFlang sollte nicht auf Weiterleitungen zeigen

Im Grunde sollte es selbstverständlich sein, dass ein Verweis auf eine existierende Zielseite zeigt und nicht auf eine weitergeleitete. Ein solche Problem wurde an Johannes Müller von Google herangetragen, der noch einmal deutlich darauf hinwies, dass auch HREFlang-Verweise immer auf eine finale URL zeigen müssen. Andernfalls funktionieren sie nicht.
Google: Do Not Link Hreflang to Redirecting URLs

Saubere Überschriftenstruktur: nicht zuviel Zeit investieren

Mittlerweile sollte es überall angekommen sein, dass im Windschatten von HTML5 durchaus auch mehrere H1-Überschriften in einem Dokument erlaubt sind. Allerdings machen sich überall auf diesem Planeten SEOs daran, auch das letzte Codefragment von zusätzlichen H1 zu befreien und verbrennen dabei unfassbar viel Zeit. Denn zusätzlich muss natürlich auch noch die Reihenfolgen eingehalten werden: H1, dann bitte eine H2 und erst dann eine H3. Der Effekt des ganzen Aufwands: Null. Zumindest aus Sicht der Suchmaschine Google
Google: Order of H Tags & Search Rankings in Google

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Klaus Wockenfoth
Klaus Wockenfoth ist gelernter Softwareentwickler und seit etwa 4 Jahren im Bereich Suchmaschinenoptimierung tätig. Seit 2016 arbeitet er als SEO Projektleiter in der Exklusiv-Abteilung bei FAIRRANK und betreut dort in erster Linie größere Kundenprojekte.

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