SEO Wochenrückblick KW 28/2018

Protokollneutrale Links sind für die Google-Suche nicht relevant…

…aber trotzdem keine gute Lösung.

Unter einem protokollneutralen Link versteht man eine Verlinkung, die das jeweils verwendete Protokoll nicht nennt. Ein solcher Link sieht beispielsweise so aus:

//www.example.com/produkte/

Wenn ein Besucher sich auf der HTTP-Variante der Website befindet, gelangt er durch diesen Link auf http://www.example.com/produkte/. Befindet er sich auf der HTTPS-Variante, landet er auf https://www.example.com/produkte/.

John Müller wurde via Twitter gefragt, ob sich diese Vorgehensweise nachteilhaft auf die Rankings auswirken können. Das ist nicht der Fall, aber trotzdem ist die Nutzung von protokollneutralen Links heutzutage nicht mehr empfehlenswert.

Daraus folgt, dass es besser ist, sich für ein Protokoll zu entscheiden, und zwar für HTTPS.

 

Das Google Webspam-Team hat seinen Bericht für 2017 veröffentlicht

Bei Google kämpft man unermüdlich gegen Spam im eigenen Suchindex. Das ist eine Sache, die wahrscheinlich niemals enden wird. Unter „Webspam“ vesteht man missbräuchliche Vorgehensweisen, die gegen Googles Richtlinien für Webmaster verstoßen. Darunter können gehackte, mit Malware verseuchte Websites fallen, aber auch unnatürlicher Linkaufbau, der von Google im vergangenen Jahr noch stärker bekämpft wurde.

Den Bericht mit allen Details findet Ihr hier.

 

Google gibt Einführung des Speed Updates bekannt

Das lang angekündigte „Speed Update“ wird seit dem 09. Juli nach und nach für alle Nutzer verfügbar gemacht. Das hat Google im Webmasters-Blog bekanntgegeben. Das Update betrifft in erster Linie besonders langsame Seiten. Zwischenzeitlich herrschte Verwirrung, wonach auch schnelle Seiten betroffen wären und bereits kleine Geschwindigkeitsveränderungen an einer Webseite deren Ranking beeinflussen würden – das soll jedoch nicht der Fall sein, wie später klargestellt wurde.

 

Werbetreibende, die über Google Ads (derzeit noch „Google AdWords“) Anzeigen schalten, werden bald von praktischen Neuerungen profitieren. So können für eine Werbeanzeige bis zu 15 Überschriften und 4 Texte hinterlegt werden. Google spielt dann mithilfe von KI dem Nutzer die beste Kombination aus, die am besten zur Suchanfrage und zur Intention des Nutzers passt. Auch soll eine tagesaktuelle PageSpeed-Anzeige Einzug ins Backend erhalten, mit deren Hilfe der Werbetreibende sehen kann, wie schnell seine Landingpages geladen werden. Das ist sinnvoll, denn wenn Interessenten nach dem Klick auf die Werbeanzeige abspringen, weil die Landingpage zu langsam geladen wird, wird zwar das Konto des Werbetreibenden belastet, jedoch ohne dass dieser Klick einen Nutzen gehabt hätte.

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