SEO Wochenrückblick KW 37 2019

Strukturierte Daten über Google Tag Manager möglich

John Müller beantwortete letzte Woche die Frage eines Twitterusers, ob strukturierte Daten, welche über den Google Tag Manager eingestellt werden, von Google auch erkannt werden. Er bestätigte, dass Google diese Daten auch verwenden kann, verwies jedoch darauf, dass es immer noch die beste Lösung ist, die strukturierten Daten direkt in die Website einzupflegen, da diese im Gegensatz zu den Daten aus dem Google Tag Manager schneller geladen werden.

https://twitter.com/JohnMu/status/1171092479644512258

Nicht alle Daten in der Search Console

Diesmal stellte das Portal SEO Südwest eine Frage an John Müller, warum nicht alle Daten, selbst bei Top-Rankings, in der Google Search Console gezeigt werden. Die Antwort darauf war, dass die Search Console bei geringer Anfragerate keine Angaben ausgibt oder aber bei Anfragen persönlicher Natur, die die Persönlichkeitsrechte beinträchtigen könnten. Zusätzlich verwies er auf ein Hilfedokument von Google, welches auf die beschriebene Thematik eingeht.

https://www.seo-suedwest.de/5203-warum-google-nicht-immer-daten-aus-der-search-console-auf-den-serps-anzeigt.html

Google erkennt nicht die Richtigkeit von Inhalten

Wieder kamen letzte Woche viele Fragen aus Twitter zusammen, zu denen sich diesmal Danny Sullivan, ebenfalls Google-Mitarbeiter geäußert hat. Mehrere User stellten die Frage, inwieweit denn Google erkennen könne, ob und welche Inhalte im Netz inhaltlich korrekt seien. Natürlich in Bezug darauf, inwieweit das Ranking einer Seite dadurch beeinflussbar wäre. Sullivan verwies darauf, dass Google die Popularität einer Website nicht mit der Richtigkeit derer Inhalte gleichsetzt. Auch nicht die Anzahl an Backlinks auf eine bestimmte Seite mit dem Ziel könne nicht auf die Richtigkeit der Inhalte bezogen werden.

Zwar kann Google selbst nicht erkennen, welche Inhalte auf Websites richtig sind und welche nicht, jedoch verweist Sullivan auf die Guidelines, welche auch das Thema „EAT-Signale“ (Expertise / Authority / Trust) einer Website thematisieren.

https://www.seroundtable.com/google-cannot-determine-accuracy-of-content-28190.html

Länderverweis bei hreflang nur wenn’s wichtig ist

Auf eine Frage auf Twitter verwies John Müller darauf, dass Hreflang-Tags nicht für jede Sprachregion verwendet werden sollte, sondern idealerweise dann, wenn es unbedingt wichtig ist. Bei verschiedenen Ländern, die beispielsweise allesamt Englisch als Landessprache führen, sei es nicht notwendig, für jedes einzelne Land einen Hreflang-Tag zu erstellen. Es macht eher Sinn solche Sprachversionen zu verwenden, wenn sich das Angebot entsprechend auch anpasst und eine andere Sprachversion beispielsweise auch andere Produkte und Preise aufweist.

https://www.seo-suedwest.de/5218-google-besser-nur-unterschiedliche-sprachversionen-in-hreflang-angeben.html

TEILEN
Sara Grzybek
Sara Grzybek ist seit 2018 bei der FAIRRANK GmbH als SEO-Managerin tätig und betreut Kunden im operativen und strategischen Bereich.

Hinterlasse eine Antwort