SEO Wochenrückblick KW 49 2019

November 2019 Local Search Update

Über das soziale Netzwerk Twitter hat Google ein Update bestätigt, welches sich speziell an die lokale Suche richtet. Nun hat Google auch das sog. „Neural Matching“ in die lokale Suche implementiert, um auch in eben der Suche die Anfragen von Nutzern und deren Suchverhalten besser verstehen zu können.

Dabei wird Neural Matching bereits seit 2018 von Google genutzt. Ein Schwerpunkt liegt hierbei vor allem auf dem Verstehen von Synonymen.

https://twitter.com/searchliaison/status/1201549327144898567

Eigentlich ist es egal, wie viel JavaScript-Code auf einer Website ist

In einer Onlinediskussion ging es um die allgemein für gültig gehaltene Aussage, dass es ein Limit beim Rendering von JavaScript-Code auf einer Website gäbe. Ist dieses überschritten, wird die Website nicht weiter gecrawlt und sorge allgemein auch für eine schlechte Performance. Dem widersprach Google-Mitarbeiter Martin Splitt. Solange es keine unnatürlich lange Zeit in Anspruch nehme eine Website zu crawlen, würde es im Endeffekt auf das Nutzerverhalten zurückfallen, ob es bei einer Website zu lange dauert, bis diese vollständig geladen ist.

https://twitter.com/g33konaut/status/1202306772398202880

Neue Google Quality Rater Guidelines sind online

Zum 05. Dezember wurden die Google Quality Raters Guidelines aktualisiert.

Liest man sich diese durch, fallen schnell Punkte auf, die mit den letzten Google Updates eng zusammenhängen können. Zum einen wird bereits im 0. Kapitel der neue Passus ersichtlich, in dem die Komplexität verschiedener Suchanfragen stärker in den Fokus geraten sollen.

Wie bereits im Artikel von Search Engine Land erwähnt, geht es bei den Guidelines nicht in erster Linie um die Beeinflussung der Rankings, sondern darum, nachvollziehen zu können, in welche Richtung Google seinen Algorithmus angepasst hat.

https://searchengineland.com/google-quality-raters-guidelines-update-december-2019-326048

Es ist egal, ob es 404 oder 410 -Fehler sind

Wenn eine bisher unbekannte URL auf einer Website aufgerufen wird oder eine URL nicht mehr live ist, kommt es in der Regel zu einem 404- oder 410-Fehler. Bei einer bisher für Google bekannten URL sorgt die 4XX-Meldung zu einer Deindexierung. Während der 404 Fehler auf „Nicht gefunden“ hinweist, weist der 410 Fehler darauf hin, dass die gesuchte URL generell nicht mehr existiert.

Ob jetzt bei einer URL ein 404- oder ein 410-Fehler ausgespielt wird, ist laut John Müller irrelevant. Wichtiger wäre eine so ansprechende 404-Fehlerseite zu kreieren, sodass der User sich immer noch auf der Website zurechtfinden kann. Es gibt immer wieder Websites, welche keine 404-Fehlerseite besitzen oder die standarisierte Fehlerseite des Content-Management-Systems noch läuft.

https://www.seo-suedwest.de/5427-google-diskussion-um-status-404-oder-410-ist-ueberbewertet.html

TEILEN
Sara Grzybek
Sara Grzybek ist seit 2018 bei der FAIRRANK GmbH als SEO-Managerin tätig und betreut Kunden im operativen und strategischen Bereich.

Hinterlasse eine Antwort