So bereitet Ihr Euren Shop auf die kalte Jahreszeit vor

Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt, denken viele Shopbetreiber bereits an das Weihnachtsgeschäft – zu Recht. Denn es ist tatsächlich sinnvoll, sich frühzeitig Gedanken darüber zu machen und sich mit der Planung zu beschäftigen. Insbesondere SEO-Maßnahmen benötigen ihre Zeit, bis sie ihre volle Wirkung entfalten. Weil SEO ein fortlaufender Prozess ist, sollte man genügend Zeit zum Nachjustieren einplanen. Grundsätzlich ist eine rechtzeitige Planung ein wichtiger Schritt, um den eigenen Shop auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten.

Macht Euch deshalb frühzeitig Gedanken darüber, welche Produkte Ihr bewerben möchtet. Stellt eine Liste mit potentiellen Keywords zusammen und ermittelt ihr Suchvolumen. Konzentriert Euch bei der Suchmaschinenoptimierung auf die Begriffe, die ein hohes Suchvolumen haben und bei denen Ihr gute Aussichten auf gute Rankings habt. Das können Begriffe sein, bei denen die Konkurrenzdichte nicht so hoch ist oder unter denen Eure Website schon in den Top 100 zu finden ist.

Mit verschiedenen Tools, wie der SISTRIX-Toolbox lassen sich solche Begriffe gut auffinden (Menüpunkt „Chancen“).

Die kalte Jahreszeit bietet mehr als „nur“ Weihnachten. Während der Sommermonate klagen viele Unternehmer über schleppende Umsätze. Kein Wunder, da viele Menschen das gute Wetter nutzen und ihre Zeit weniger online verbringen. Das ändert sich erfahrungsgemäß, sobald es kühler wird.

Insbesondere die Zeit vor Weihnachten wartet mit einigen Tagen auf, an denen sich Verkaufsaktionen besonders lohnen. Erwähnt seien Halloween, der „Black Friday“ und der Nikolaustag. Wer auch Amazon als Verkaufsplattform nutzt, kann insbesondere von den Tagen „Black Friday“ und „Cyber Monday“ profitieren. All diese Tage solltet Ihr für besondere Aktionen nutzen.

Habt Ihr ein Produkt in Eurem Sortiment, das Euren Kunden gefallen könnte und bei welchem Ihr gleichzeitig eine gute Gewinnmarge habt? Dann startet eine zeitlich begrenzte Rabattaktion. Sendet einen Newsletter an Eure Bestandskunden und weist in Preisvergleichsportalen auf Eure Aktion hin. Daneben kommen zeitlich begrenzte Gutscheine immer gut an. Ihr könnt sie auf die gleiche Weise verteilen, wie eben erwähnt. Der Vorteil bei einem Gutschein liegt darin, dass ein Interessent ihn für ein Produkt seiner Wahl einlösen kann und nicht nur für das von Euch beworbene Top-Produkt.

Stellt vorher sicher, dass Ihr das beworbene Produkt auch in den entsprechenden Mengen ausliefern könnt. Nichts ist ärgerlicher und peinlicher, wenn Interessenten bei Euch bestellen und Ihr nicht liefern könnt. Und wenn Ihr mit einem schnellen Versand werbt (z. B. Lieferung bis an Heiligabend), dann müsst Ihr das auch einhalten. Bedenkt, dass die Post und viele Paketdienste in der Weihnachtszeit besonders viel zu tun haben und plant vorsichtshalber 1, 2 Tage Puffer ein.

Wenn Ihr die Produktseite an das Rabattangebot angepasst habt, könnt Ihr ihre Neuindexierung beschleunigen, indem Ihr sie in der Google Search Console zum Crawlen anstoßt. Das macht allerdings nur bei Aktionen Sinn, die mindestens ein paar Tage laufen.

Als weiterer Werbekanal kann sich Suchmaschinenwerbung lohnen (z. B. Google Ads oder Bing Ads), allerdings hängt das stark vom Klickpreis ab. Auch kann Euch eine böse Überraschung drohen: Wenn Ihr eine SEA-Kampagne in den Sommermonaten vorbereitet, können die Klickpreise vor Weihnachten deutlich höher liegen. Daher ist diese Art der Werbung risikobehaftet und sollte nicht als einziges Standbein gewählt werden. Wenn Ihr Suchmaschinenwerbung schaltet, solltet Ihr Eure Kampagnen engmaschig und regelmäßig kontrollieren. Setzt unbedingt ein Kostenlimit fest, damit Ihr im Falle von Änderungen am Klickpreis kein Geld verbrennt.

Wichtig ist auch, dass Ihr ein Produkt wählt, mit dem Ihr eine gute Gewinnmarge habt. Denn an einem Produkt, dass Ihr zum Einkaufspreis weiterverkauft, verdient Ihr schließlich nichts.

Fazit

Es ist ausdrücklich sinnvoll, die Vorgehensweise für die umsatzstärkste Zeit des Jahres im Voraus zu planen. So hat man einen Großteil der Arbeit schon getan, wenn die Zeit kommt. Der Plan muss nicht alle Details enthalten. Wenn es soweit ist, kommt manches sowieso anders, als man es geplant hat, deshalb sollte er auch flexible Abweichungen ermöglichen. Wichtig ist auch, nicht nur einen Vertriebskanal zu nutzen, sondern auf einen „gesunden“ Mix aus mehreren Kanälen zu bauen.

Schaut auch gerne mal bei unserem Fairrank TV-Video auf YouTube vorbei, wenn Ihr mehr dazu erfahren wollt, wie Ihr Euren Shop auf Weihnachten vorbereitet!

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