So erhöht Ihr Eure Klickraten in verschiedenen Kanälen

Wir wissen es alle: Klickraten in allen möglichen Marketingkanälen zu erhöhen, ist Schwerstarbeit. Deshalb kommen hier einige der besten Tipps unserer Experten, die Euch dabei helfen, Eure Klickraten in kürzester Zeit zu verbessern.

Laut Marketingterms.com ist die Klickrate eine digitale Kennzahl, die den Anteil der KIicks in der bezahlten und organischen Suche, in der Werbung, in E-Mails und anderen Medien misst.

2017 lag die durchschnittliche Klickrate für Display-Anzeigen bei nur 0,05 %.

Auch wenn die Klickrate nicht unbedingt ein Gradmesser für den letztendlichen Erfolg ist, hilft eine höhere Klickrate Unternehmen dabei, ihre Kosten-per-Klick zu senken, ihre organischen Rankings zu verbessern und sowohl den Traffic also auch ihre Conversions zu erhöhen.

Hier haben wir die besten Tipps für die Verbesserung Eurer Klickraten in verschiedenen Kanälen zusammengetragen.

Pay-per-Click-Anzeigen

Ihr glaubt vielleicht, mehr Klicks für Eure AdWords-Anzeigen zu generieren, sei leicht, aber in Wahrheit wird es mit jedem Tag schwerer, sich von der Konkurrenz abzuheben. Täglich schießen neue Marken und neue Websites wie Pilze aus dem Boden und versuchen, sich auf Eurem Territorium mit Euch zu messen.

Wie also erzielt Ihr mehr Klicks und senkt die Kosten-pro-Klick Eurer Anzeigen?

  1. Verfasst großartige Überschriften!

Nach Auskunft von Copy Blogger hören 80 % der Leser nach der Überschrift auf zu lesen. Titel sind das Erste, das Verbraucher lesen, wenn sie online nach etwas suchen. Sorgt dafür, dass Eure Überschriften ansprechend und prägnant genug sind, um sich deutlich auf die Klickrate auszuwirken.

Bezieht ein Sonderangebot oder eine Verkaufsaktion ein, oder erweitert Eure Überschriften, indem Ihr am Ende der ersten beschreibenden Zeile einen Punkt setzt. Dadurch wird die erste Zeile automatisch zu Eurer Überschrift hinzugefügt, was sie für die Nutzer attraktiver macht.

Um Eure Anzeige vollständig zu optimieren, muss deren Überschrift außerdem zu der Seite passen, auf die sie verlinkt. Wahrscheinlich klicken die meisten Nutzer Eure Anzeige aufgrund der Überschrift an. Doch wenn das darin gegebene Versprechen nicht auf der Zielseite eingelöst wird, sind sie vermutlich enttäuscht. Wenn Ihr einen 40%igen Rabatt anbietet, solltet Ihr diese Aktion auch auf der Zielseite erwähnen. Sonst werden die Nutzer Eure Seite wieder verlassen.

Saisonale Überschriften empfehlen sich ebenfalls, weil sie Eure Anzeige relevant und aktuell erscheinen lassen. Je relevanter Euer Suchbegriff ist, desto mehr Nutzer werden Euren Link wahrscheinlich anklicken. 54 % der Verbraucher klicken relevante Anzeigen an.

Beispiel: erweiterte Überschrift mit Sonderangebot

Beispiel: erweiterte, saisonale Überschrift mit Sonderangebot

  1. Ersetzt Preise durch Rabatte

Die Angabe von Preisen in Eurer Überschrift oder Beschreibung kann eine gefährliche Taktik sein, da der Preis in Eurer Anzeige womöglich nicht immer der günstigste auf der gesamten Seite ist.

Ein gutes Angebot anstelle des Preises einzufügen, wird Eurer neuen Anzeige helfen, die alten zu übertrumpfen. 74 % der jüngeren Generationen lassen sich von Rabattangeboten beeinflussen.

Beispiel: Überschrift mit Rabatt im Vergleich zu Überschrift mit Preisangabe

  1. Nutzt Anzeigenerweiterungen

Anzeigenerweiterungen sind leicht einzurichten und helfen Euch, längere und ansprechendere Werbeanzeigen zu gestalten. Dadurch könnt Ihr zusätzliche Inhalte einbinden und Käufern mehr Informationen vermitteln.

Beispiel: Anzeigenerweiterung mit Hinweis auf ein Sonderangebot

  1. Überarbeitet Eure URL

Die URL, die in Eurer Anzeige angezeigt wird, ist nicht identisch mit Eurer tatsächlichen URL. Deshalb empfiehlt es sich, die angezeigte URL als weitere Gelegenheit zur Ergänzung relevanter Informationen zu betrachten.

Bei einem maximalen Umfang von 35 Zeichen bleibt kein Platz für überflüssigen Text. Kommt direkt zum Punkt, fügt eine Produkt- oder Kategorienbezeichnung oder etwas anderes hinzu, das die Menschen zum Klicken veranlassen könnte.

Einfachheit lautet das Stichwort.

Beispiel: kurze, relevante Anzeigen-URL

  1. Geschenke, Geschenke, Geschenke!

Jeder mag Geschenke!

Das Journal of Marketing Research hat festgestellt, dass die Mundpropaganda besser funktioniert, wenn die Menschen Geschenke erhalten. Tatsächlich sprachen Leute, die ein Gratisprodukt erhielten, 20 % häufiger darüber als Menschen, die einen Rabatt oder Gutschein bekamen.

Erwähnt ein Geschenk in Eurer Anzeige und Ihr erhaltet mit großer Wahrscheinlichkeit mehr Klicks! Dabei kann es sich um alles Mögliche handeln, von einer kostenlosen Anleitung über Gratisunterricht bis hin zu einem Geschenk …

Beispiel: Anzeige mit Erwähnung einer kostenlosen Tageskarte

  1. Verkäuferbewertungen von Google

Verkäuferbewertungen von Google sind automatische Erweiterungen in Ads-Anzeigen auf Google, die Verbrauchern demonstrieren, dass Kunden Eurem Unternehmen vertrauen und positive Erfahrungen mit Euch gemacht haben. Es handelt sich um ein Sternebewertungssystem, das unter der URL Eurer Anzeige erscheint. Verkäuferbewertungen von Google erhöhen die Klickrate um durchschnittlich 10 %.

Beispiel: Anzeige mit Google-Verkäuferbewertung

Und wie könnt Ihr sie erhalten?

Laut Google werden Google-Verkäuferbewertungen angezeigt, sobald ein Unternehmen innerhalb der letzten 12 Monate 100 verifizierte Bewertungen aus dem jeweiligen Land gesammelt und dabei eine Gesamtbewertung erreicht hat, die mindestens 3,5 von 5 Sternen beträgt.

Möchtet Ihr mehr darüber erfahren? Lest unseren Guide!

Organische Suchplatzierungen

  1. Versucht, Euch auf Seite 1 zu positionieren

SEO-Experten wissen, welchen Unterschied das Ranking machen kann! Eine Platzierung auf Position 11 oder 12 wird nicht den gleichen Traffic generieren wie Position 1 oder 2.

Laut Protofuse erhalten organische Suchplatzierungen auf der ersten Seite der Suchergebnisse 90 % aller Klicks, und weniger als 10 % der Nutzer rufen Seite 2 überhaupt noch auf.

Angesichts dieser Erkenntnisse ist es für Euer Unternehmen unerlässlich, in die Suchmaschinenoptimierung zu investieren und zu versuchen, sich auf Seite 1 der Suchmaschinenergebnisse zu positionieren.

  1. Großartige Überschriften-Tags und Meta-Beschreibungen

Überschriften sind auch für organische Suchplatzierungen von Bedeutung.

Da sie das Erste sind, das Euer Publikum liest, solltet Ihr sie prägnant formulieren. Beachtet dabei aber auch, dass sie SEO-optimiert sein sollten.

Überschriften-Tags sollten Euren Hauptsuchbegriff enthalten, bis zu 45 Zeichen lang sein und die Neugier wecken.

Beispiel: prägnantes Überschriften-Tag in organischen Suchergebnissen

Meta-Beschreibungen sind eine andere Möglichkeit, Nutzer mithilfe relevanter Informationen anzulocken.

Ihre Länge sollte weniger als 160 Zeichen betragen und sie sollten sich so stark wie möglich von den anderen, gewöhnlichen Beschreibungen unterscheiden. Meta-Beschreibungen können mit Trailern verglichen werden. Sie bieten eine großartige Möglichkeit, Nutzern gerade so viel Material zu liefern, dass sie noch mehr sehen möchten!

Beispiel: Meta-Beschreibung ohne einzigartige Botschaft

Beispiel: Meta-Beschreibung mit guten Erfolgsaussichten

  1. Optimiert Eure URL

Eure URL beeinflusst Eure Position im Ranking und dadurch auch Eure Klickrate.

Es ist wichtig, sicherzustellen, dass Eure URL der gleichen Ordnerstruktur folgt wie der Rest Eurer Website. Bindet unbedingt diejenigen Suchbegriffe ein, für die Ihr auch Eure Seite optimiert.

Wenn Ihr für etwas Saisonales werbt, solltet Ihr dafür unter Umständen eine neue Seite und eine besondere, saisonal passende URL erstellen. Dadurch zieht Ihr mehr Kunden an.

  1. Sichert Euch Rich Snippets!

Rich-Snippet-Sterne tauchen in der organischen Suche auf und zeigen die Gesamtbewertung eines Unternehmens an. Sie helfen dabei, das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen und die Klickrate zu verbessern, und sie ziehen potenziell relevanten Traffic auf Eure Website.

Um Rich Snippets zu erhalten, müsst Ihr die jeweilige Webseite mit dem AggregateRating-Markup auszeichnen. Dies könnt Ihr sowohl auf Produkt- als auch auf Serviceseiten tun.

Mit den TrustBoxes von Trustpilot könnt Ihr Widgets auf Eurer Website implementieren, die Bewertungsdaten an Google übermitteln und in den Suchergebnissen anzeigen, wodurch Ihr Euch leichter von der Konkurrenz abhebt.

Lest hier, wie Home Logic dank Trustpilot Rich-Snippets erhalten konnte!

Beispiel: Rich Snippet in der organischen Suche

Soziale Medien

  1. Eure Handlungsaufforderung muss eindeutig sein

Viele Social-Media-Posts enthalten keine eindeutigen Handlungsaufforderungen und erzielen dadurch schlechte Klickraten. Es ist wichtig, dass Ihr Euren Lesern mitteilt, was sie tun sollen. Menschen dazu zu bewegen, aktiv zu werden, ist nicht leicht. Die Ergänzung Eurer Social-Media-Posts um Handlungsaufforderungen kann Euch dabei helfen, Euren Traffic zu erhöhen.

Erwägt auch die Einbindung Eures Logos in Bildern, die Ihr postet, um Eure Präsenz zu erhöhen, wenn diese Beiträge geteilt werden.

Beispiel: eindeutige Handlungsaufforderung in einem Social-Media-Post

  1. Tolle Bilder

Angesichts der Verlagerung hin zu visuell ausgerichteten sozialen Medien werden soziale Plattformen immer weniger textlastig, weshalb Marken ihre Bilder mit Sorgfalt auswählen müssen. Dass Posts mit Bildern 20 Mal mehr Interaktionen auslösen und 94 % mehr Aufrufe generieren, beweist, wie sehr visuelle Inhalte auf dem Vormarsch sind.

Einladende Bilder helfen Marken dabei, mit den Nutzern zu interagieren, wenn diese in den sozialen Medien durch ihre Newsfeeds scrollen – aus diesem Grund sollte visuelles Marketing bei allen Unternehmen, die ihre Klickrate erhöhen möchten, Priorität haben.

  1. Eine einzigartige Stimme

Die Unternehmensstimme ist äußerst wichtig und eines der Dinge, die Euch dabei helfen, Eure Markenidentität und Euer Markenprofil zu entwickeln. Was soziale Plattformen betrifft, muss eine klare Strategie erarbeitet werden, mit deren Hilfe Ihr die Persönlichkeit Eures Unternehmens definieren könnt.

Eines der besten Mittel, um sich von der Konkurrenz abzuheben und zu unterscheiden, ist Originalität. Zieht in Erwägung, Eure Botschaften mit Humor zu würzen, um mit Eurem Publikum in Kontakt zu treten und Eure Klickrate in den sozialen Medien zu verbessern.

Beispiel: humorvoller Social-Media-Post von Innocent Drinks

E-Mail-Marketing

  1. Textet großartige Betreffzeilen

Um die Klickrate Eurer E-Mails zu erhöhen, müssen die Empfänger Eure E-Mail erst einmal öffnen. Wusstet Ihr, dass 33 % der E-Mail-Empfänger E-Mails nur aufgrund der Betreffzeile öffnen?

Klickenswerte Betreffzeilen zu finden, kann schwierig sein. Deshalb empfehlen wir, erst ein paar davon auszuprobieren, bevor Ihr Euch auf einen Stil und eine Stimme festlegt.

Dabei solltet Ihr bedenken, dass der Betreff so knapp wie möglich sein und dennoch beschreiben soll, worum es in der E-Mail geht.

Eindeutigkeit und Stimmigkeit sind unerlässlich. Das ist das Erfolgsrezept.

Beispiel: kurze Betreffzeile, die es direkt auf den Punkt bringt – „TGIF!“ (Gott sei Dank, es ist Freitag!)

  1. Je kürzer, desto besser

Empfänger lesen lieber kurze E-Mails, während lange E-Mails die Leser schnell langweilen können. Formuliert prägnante und eindeutige Botschaften. Das könnt Ihr erreichen, indem Ihr ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugt.

Kommt direkt zur Sache und vergesst nicht, den CTA-Button, Euren Handlungsaufruf. Wir empfehlen die Verwendung von Verben wie „loslegen“, „mitmachen“ oder „erfahren“ für den CTA-Button.

Eine personalisierte Handlungsaufforderung kann die Klickrate ebenfalls drastisch erhöhen. Scheut Euch nicht „Sie“, „Ihr“ oder sogar Namen zu verwenden! Zu guter Letzt gibt ein Gefühl der Dringlichkeit, welches Ihr mit Worten wie „jetzt“, „heute“ oder „bevor“ erzeugt, dem Leser einen Grund, sofort zu klicken.

Beispiel: kurze E-Mail mit guter Handlungsaufforderung

  1. Individualisiert Eure E-Mails

Die individuelle Gestaltung von E-Mails ist eine tolle Möglichkeit für den Aufbau enger Beziehungen zu Euren Kunden. In der Tat hilft die individuelle Ansprache Kunden dabei, sich auf Euer Unternehmen einzulassen. Wie Econsultancy berichtet, sind 74 % der Marketingexperten überzeugt, dass die Individualisierung einen positiven Einfluss auf die Kundenbindung hat; allerdings nutzen 94 % von ihnen diese Möglichkeit nicht so oft, wie sie sollten.

Um Eure E-Mails individuell anzupassen, müsst Ihr wissen, wofür sich Euer Publikum interessiert. Natürlich möchte nicht jeder genau das Gleiche hören; deshalb solltet Ihr zunächst einmal Eure Kontaktliste in verschiedene Teilgruppen segmentieren. Das wird Euch helfen, die richtige Art von E-Mails an die richtigen Kunden zu senden.

Beispiel: individualisierte E-Mail

  1. Optimiert Eure E-Mails für mobile Geräte

Laut AWeber werden 53 % aller E-Mails auf einem mobilen Gerät geöffnet und 75 % der Leser sind potenziell geneigt, eine E-Mail zu löschen, wenn sie nicht für ihr Mobilgerät optimiert wurde.

Wenn Ihr noch nicht über die Optimierung Eurer E-Mails für die Darstellung auf mobilen Geräten nachdenkt, vernachlässigt Ihr Eure E-Mail-Marketing-Strategie!

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um zu beginnen, Eure E-Mails für Mobilgeräte zu optimieren – sofern Ihr es nicht schon getan habt. Falls ja, dann denkt auch darüber nach, Eure E-Mails responsiv zu machen, damit sie auf jedem Gerät geöffnet werden können.


Beispiel: responsive E-Mail, die für mobile Geräte optimiert ist

Egal ob Ihr mehr Traffic generieren oder die Beziehung zu Euren Kunden intensivieren möchtet: Die Erhöhung Eurer Klickraten ist ein wesentliches Element für die Weiterentwicklung Eures Unternehmens … Und wir sind zuversichtlich, dass Ihr mit diesen Tipps in kürzester Zeit enorme Unterschiede verzeichnen werdet.

Möchtet Ihr mehr erfahren? Einfach unverbindliche Beratung anfordern.

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Paul Francis Steele
Als Mitglied des europäischen Führungsteams von Trustpilot ist Paul Steele verantwortlich für das Unternehmenswachstum und Partnerschaften in der DACH-Region. Er hilft Unternehmen dabei, Vertrauen bei den Verbrauchern aufzubauen, und ermöglicht es Verbrauchern, Unterstützer ihrer Lieblingsmarken zu werden. In den letzten 11 Jahren hat er mit Content in allen Formen und Formaten gearbeitet und er versteht, wie entscheidend der Content für das Kundenerlebnis ist.

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